Wir sind das System!

Wenn man heutzutage über die Zeit des zweiten Weltkrieges lernt und über die damals verübten Gräueltaten, so fragt man sich zunächst: "Wie konnte das passieren?"

Eine ganze Generation fragt ihre Großeltern, wie sie so etwas zulassen konnten. Natürlich gibt es immer die "Entschuldigung" des Informationsmangels. "Man hat das nicht gewusst". Das ist auch nachvollziehbar, denn zu der Zeit war die schnelle und leichte Übertragung von Informationen noch nicht so fortgeschritten wie heute. "Gewundert hat man sich schon,", laut persönlichen Gesprächen, "dass auf einmal die Hälfte der Kinder aus der Schulklasse fehlten".
Für mich stellt sich die Frage, ob unsere Enkelkinder uns den selben Vorwurf machen werden: "Wie konntet ihr das zulassen?"

Die Zeitung im Zeitalter ihrer wirtschaftlichen Zwecklosigkeit

Vor kurzem habe ich über die wirtschaftliche Zwecklosigkeit traditioneller Verlage geschrieben und welche Möglichkeiten ein Verlag heutzutage hat, um in dem durch das Internet veränderten Spielfeld noch eine Existenzberechtigung zu besitzen. Kurz darauf habe ich daran angelehnt die Frage gestellt, ob Buchhandlungen noch ihren wirtschaftlichen Zweck erfüllen und Lösungen für eine Buchhandlung der Zukunft erstellt.
Heute möchte ich mich der Zeitungswelt zuwenden, die durch das Internet auch mit veränderten Spielregeln zu kämpfen hat und wiederum einen innovativen Lösungsansatz vorstellen.

Die Illusion des Kreislaufs

Wir alle lernen in der Schule über den Kreislauf des Wassers. Meereswasser steigt durch Verdunsten auf, es bilden sich Wolken, die wiederum über dem Land abregnen und Flüsse bilden, die ins Meer münden. Dazwischen irgendwann trinken wir das Wasser und sondern es wieder aus.

Kreisläufe treffen wir dann wieder später an, zum Beispiel beim Wirtschaftskreislauf. Angefangen von Quesnays berühmten Tableau économique bis hin zur modernen volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung.

Doch handelt es sich hier wirklich um Kreisläufe?
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