Demokratisieren wir uns!

Dies ist eine Antwort auf die Anregungen von Christian Apls Blogpost "Demokratisiert Euch"!

Ich mache folgenden Vorschlag:
Manche Soziologen sprechen davon, dass eine ideale Gruppengröße 150 Leute nicht übersteigen sollte. Wenn mehr Leute in der Gruppe sind, dann wird es unpersönlich. Bei 150 kann man jeden noch mehr oder weniger persönlich kennen. Einige Unternehmen wie z.B. das Unternehmen Gore wenden das sehr erfolgreich an, siehe Wikipedia-Artikel über Gore.

Angenommen, man nimmt eine Gruppengröße von 100 Leuten an. Diese wählen aus ihrer Mitte einen Vertreter. Auch die Vertreter werden in Gruppen zu 100 Leuten zusammengefasst und wählen wiederum Vertreter, die wiederum in Gruppen zusammengefasst werden. Dann haben wir, wenn wir von einer Bevölkerung von 7 Milliarden Menschen, gerade mal 5 Ebenen (100^5) und alle Menschen sind vertreten.

Dies könne man kombinieren mit den Prinzipien der Integralen Organisationsform bei der jede Gruppe ihren Vertreter in die höhere schickt und die oberen wiederum Repräsentanten in die niederen schicken.

Und drittens könnte man als Regel für Abstimmungen das SK-Prinzip anwenden, mittels dessen die Entscheidung getroffen werden kann, welche auf den geringsten Gruppenwiderstand stößt.

Wenn man all dies auf einer offenen und transparenten Plattform über das Internet realisiert und schließlich noch mit einem demokratischen Geldsystem verbindet, so könnte das die Demokratieform der Zukunft sein.

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