<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-3781825213497393824</id><updated>2012-01-29T01:37:33.111+01:00</updated><category term='Where is Patrick?'/><category term='Sonstiges'/><category term='english'/><category term='Philosophie'/><category term='Informatik'/><category term='Gastbeitrag'/><category term='Wirtschaft'/><title type='text'>Mag. Patrick Seabird</title><subtitle type='html'>- Wirtschaftsphilosoph</subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://patrickseabird.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3781825213497393824/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://patrickseabird.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><author><name>Patrick Seabird</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04518196225680616663</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='21' src='http://4.bp.blogspot.com/_u1ttqCO2CBc/S13oB8gddoI/AAAAAAAAAGk/YYYb8Aoep7I/S220/PatrickSeabirdklein.JPG'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>94</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3781825213497393824.post-7539066385099154649</id><published>2012-01-24T00:03:00.002+01:00</published><updated>2012-01-24T13:05:21.066+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Philosophie'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Wirtschaft'/><title type='text'>Wirtschaftsphilosophische Fragmente</title><content type='html'>Folgende Fragmente entsprangen meinen tagtäglichen Reflexionen über wirtschaftliche Themen. Sie stellen keine Wahrheiten dar, sondern höchstens Anregungen zur Diskussionen, neue Fragestellungen oder einfach nur Geistesblitze. Diskussionen können dazu  gerne in den Kommentaren  geführt werden. (Ich habe sie nummeriert, damit man einzeln darauf eingehen kann...)&lt;br /&gt;&lt;ol&gt;&lt;li&gt;Zu sagen, Zins sei das natürlichste der Welt, ist wie zu sagen, Waffen, Drogenkonsum oder Vergewaltigung seien es.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Im Gesellschaftlichen gilt für das Prinzip "Trial and Error": Öfteres Versuchen verändert die Wahrscheinlichkeit des Erfolges.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;In unserem Wirtschaftssystem wird man nicht dafür belohnt, Probleme entgültig zu lösen. Würde man das tun, wäre man seinen Job los.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Macht bedeutet Veränderbarkeit. Wer Schuld hat, hat auch Macht, denn er konnte verändern. Suche die Schuld bei dir!&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Wenn Geld kein Ding ist: Ist es dann nicht rational, sich gerade so zu verschulden, dass man gerade noch die Zinsen bedienen kann? &lt;/li&gt;&lt;li&gt;Wenn das Problem darin besteht, dass die geldschöpfende Stelle nicht die Zinsen mitschöpft, dann lautet die Lösung: Zinslose Kredite.&amp;nbsp;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Die Lösung aller philosophischer Fragen liegt im Verwerfen der Frage! Durch Verwerfen von Fragen kann man sie jedoch nicht beantworten!&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Die Frage: "Is it a bug or a feature?" kann man auch so stellen: Ist es ein Defizit, oder eine Fähigkeit?&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Eines haben wir durch den &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bologna-Prozess" target="_blank"&gt;Bologna-Prozess&lt;/a&gt; gelernt: Wie man sich Sachzwängen unterwirft.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Sachen können nicht zwingen.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Man weiß zwar nicht, was für andere gut ist, aber man kann wissen, was für sie schlecht ist.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Arbeit ist Mittel-zu, aber auch Selbstzweck. Dort, wie sie Mittel-zu ist, gilt es, sie zu reduzieren.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Wenn die kleinste Wirtschaftseinheit der Mensch wird, dann werden die Waren teurer, weil jetzt überall Gewinn aufgeschlagen werden muss.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Freiheit kommt nicht durch mehr Arbeit für andere sondern durch weniger unfreiwillige Arbeit überhaupt. Das heißt, sie kommt durch Maschinisierung und Automatisierung.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Induktives Schließen ist die Voraussetzung für Versuch und Irrtum.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Der Trick besteht darin, zu glauben, man müsse etwas tun, aber gleichzeitig immer zu wissen, dass man eine Wahl hat.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Die Gesamtheit der Phänomene sind die Welt.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Man muss nicht die Zukunft ändern. Man muss die Gegenwart ändern!&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Die Lösung liegt im Nichts! Schauf auf das, was du bisher nicht gesehen hast! Denk an das, an was du bisher nicht gedacht hast! Worüber wird nicht gesprochen?&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Wenn alles miteinander verbunden ist, ist auch alles mit mir verbunden. Ich muss also nur mich ändern und und ich verändere alles andere!&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Das Problem ist die Bewertung!&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Wie würde ein Geldsystem aussehen, das auf dem&lt;a href="http://sk-prinzip.net/" target="_blank"&gt; SK-Prinzip&lt;/a&gt; beruht?&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Macht: Zwei sind stärker als einer. Deshalb gibt es Unternehmen. Deshalb gibt es Staaten.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;In einer modernen Bilanz dürfte man kein Vermögen festhalten.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Die USA haben ein schlechtes Sozialsystem und stehen finanziell schlecht da. Schweden hat ein gutes Sozialsystem und steht finanziell gut da. Zufall?&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Was ist mit den Teilen der Gesellschaft, die wir bisher nicht beachtet oder angesprochen haben, für die wir nicht einmal ein Wort haben?&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Nichts ist inhaltlich schwer. Man muss sich nur aufraffen können.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Das was jemand sagt und dass jemand das sagt, sagt oft viel über diesen jemand.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Der Sinn von Staat ist, dass das, was unrentabel, aber notwendig ist, doch geschieht.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Karl Marx: Was passiert, wenn die Ware selbst zur Ware wird? Was passiert, wenn die Ware Arbeitskraft keine Ware ist?&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Derjenige, der ein neues System, einen neuen Gedanken, einen neuen Geldschein einführt und er erreicht Akzeptanz, hat Macht.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Gegenüber sich die Schädeln einhauen ist Tausch vorteilhafter. Gegenüber Tausch ist Geld vorteilhafter. Was ist gegenüber Geld vorteilhafter? Was ist der nächste Schritt?&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Inflationstheorie: Wenn die Leute in die Sachwerte flüchten, steigt das Angebot an Geld und die Nachfrage sinkt, weil es niemand mehr haben möchte. Deshalb wird Geld, verglichen mit Waren, teurer. Im Umkehrschluss: Die Preise für Waren ausgedrückt in Geld steigen. Die Preise für Geld ausgedrückt in Waren sinken. Man bekommt für mehr Geld weniger Waren und für weniger Waren mehr Geld.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;To do: To-do-Liste schreiben.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Don't hate the player, hate the game! Don't love the player, love the game?&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Warum kostet überhaupt etwas etwas? Nicht, weil die Ressource knapp ist, sondern weil sie jemandem gehört.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Kreuzfahrt statt Kreuzzug!&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Ist Wert beobachtbar? &lt;/li&gt;&lt;/ol&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3781825213497393824-7539066385099154649?l=patrickseabird.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://patrickseabird.blogspot.com/feeds/7539066385099154649/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://patrickseabird.blogspot.com/2012/01/wirtschaftsphilosophische-fragmente.html#comment-form' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3781825213497393824/posts/default/7539066385099154649'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3781825213497393824/posts/default/7539066385099154649'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://patrickseabird.blogspot.com/2012/01/wirtschaftsphilosophische-fragmente.html' title='Wirtschaftsphilosophische Fragmente'/><author><name>Patrick Seabird</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04518196225680616663</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='21' src='http://4.bp.blogspot.com/_u1ttqCO2CBc/S13oB8gddoI/AAAAAAAAAGk/YYYb8Aoep7I/S220/PatrickSeabirdklein.JPG'/></author><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3781825213497393824.post-4722600325952859798</id><published>2012-01-15T21:31:00.001+01:00</published><updated>2012-01-24T00:04:05.137+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Wirtschaft'/><title type='text'>Simulationen und Spiele zum Thema Geldsystem</title><content type='html'>Zusammen mit &lt;a href="http://walterswirtschaft.blogspot.com/2011/10/simulationen-fur-wirtschaftsphanomene.html" target="_blank"&gt;Walter Siebert&lt;/a&gt; habe ich folgende Simulationen erstellt. Sie sollen jeweils für unterschiedliche Gruppengrößen unterschiedliche Aspekte unseres Wirtschaftssystems erfahr- und erlebbar machen. Folgende Spiele bieten sich an:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1) &lt;a href="https://docs.google.com/viewer?a=v&amp;amp;pid=explorer&amp;amp;chrome=true&amp;amp;srcid=12cN1Plh3eH9uTHpHojy0mAdSIny7IL_yXFlwnG0lvmX5AHoP2GJr5NEIQsVb&amp;amp;hl=en_US&amp;amp;pli=1" target="_blank"&gt;Das Spiel ums elfte Lederstück&lt;/a&gt; - Die Simulation soll das Problem des Zinseszinses erlebbar machen. Es wird der Interbankenhandel simuliert. Alternativ kann auch als Metapher eine Geschäftsbank und zwei Wirtschaftsteilnehmer herangezogen werden - das Prinzip ist das selbe. Kann auch in Großgruppen verwendet werden, wenn ein Beamer zur Verfügung steht. Dauert ungefähr 15 Minuten. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;2) &lt;a href="https://docs.google.com/viewer?a=v&amp;amp;pid=explorer&amp;amp;chrome=true&amp;amp;srcid=0B-JBckC-Tu6vM2VkM2UzZWYtYWVjOC00M2RmLTk0ZGItZjdkMmE4NTEzMGU3&amp;amp;hl=en_US" target="_blank"&gt;Das Spiel ums elfte Lederstück reloaded&lt;/a&gt; - Mehr für die Kleingruppe geeignet. Soll ebenfalls die Zinseszinsproblematik erklären. Hintergrund des Spiels ist &lt;a href="http://patrickseabird.blogspot.com/2010/05/die-wirkliche-ursache-der-krise.html" target="_blank"&gt;diese Geschichte&lt;/a&gt;. Voraussichtliche Dauer: Je nach Diskussionsbereitschaft ca. 30 Minuten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;3) &lt;a href="https://docs.google.com/viewer?a=v&amp;amp;pid=explorer&amp;amp;chrome=true&amp;amp;srcid=0B-JBckC-Tu6vNmYwNGI0YTQtNzI4Ny00NjMzLTgxMGYtZjRiMjliZTk5N2Ew&amp;amp;hl=en_US" target="_blank"&gt;Monopoly mit Schuldgeld&lt;/a&gt; - Anhand von Monopoly soll die Schuldgeldsystemproblematik erfahren werden. Für bis zu 5 Mitspieler, außer man spielt in Teams. Dauer: Ungefähr gleich lange wie ein normales Monopoly-Spiel.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Probiert die Spiele aus und lasst mich in den Kommentaren wissen, wie sie funktionieren und was verbesserbar wäre! Kennt ihr andere gute Simulationen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3781825213497393824-4722600325952859798?l=patrickseabird.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://patrickseabird.blogspot.com/feeds/4722600325952859798/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://patrickseabird.blogspot.com/2012/01/simulationen-und-spiele-zum-thema.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3781825213497393824/posts/default/4722600325952859798'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3781825213497393824/posts/default/4722600325952859798'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://patrickseabird.blogspot.com/2012/01/simulationen-und-spiele-zum-thema.html' title='Simulationen und Spiele zum Thema Geldsystem'/><author><name>Patrick Seabird</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04518196225680616663</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='21' src='http://4.bp.blogspot.com/_u1ttqCO2CBc/S13oB8gddoI/AAAAAAAAAGk/YYYb8Aoep7I/S220/PatrickSeabirdklein.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3781825213497393824.post-2421008550274141358</id><published>2012-01-04T22:50:00.000+01:00</published><updated>2012-01-04T22:50:15.112+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Sonstiges'/><title type='text'>Rette die Welt!</title><content type='html'>&lt;blockquote class="tr_bq"&gt;&lt;blockquote class="tr_bq"&gt;"Die Regierung hat uns beauftragt, die Welt zu retten" – Bruce Willis im Film Armageddon &lt;/blockquote&gt;&lt;/blockquote&gt;Wir Menschen leben generell in &lt;b&gt;Gemeinschaften&lt;/b&gt;. Wir orientieren uns an den Menschen in unserer Umgebung, an denen im Fernsehen, in unseren Büchern und an denen, die wir aus dem Internet kennen. Wir glauben oft, wir hätten keine Macht, um die Welt zu verbesern. Dabei ist &lt;b&gt;Macht immer etwas Kollektives&lt;/b&gt;. Kollektiv handeln wir zusammen und schaffen so den Zustand unserer Welt. Das Kollektiv besteht aber auch nur aus &lt;b&gt;Einzelpersonen&lt;/b&gt;. Es besteht aus dir und mir. Wenn man also das Kollektiv ändern möchte, muss man &lt;b&gt;sich selbst ändern&lt;/b&gt; und das, obwohl alle anderen eventuell anders handeln. Man muss sich gut verhalten, obwohl andere sich schlecht verhalten. Das muss man tun, obwohl man glaubt, dass man nichts ändern kann. Man muss sich nur bewusst sein, dass jede noch so kleine Verbesserung der Welt sie besser macht, sei es, dass ich nur noch 110 auf der Autobahn fahre statt 120 kmh, oder sei es, dass ich einmal in der Woche auf Fleisch verzichte, oder sei es, dass ich bei der nächsten Wahl wirklich die Partei wähle, die echt meine Interessen vertritt! Es ist das Kleinvieh, das den Mist macht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Somit ist jeder Weg, der gegangen wird, wichtig. Jede neue Schneise, die du in den Urwald schlägst, wird höchstwahrscheinlich wieder begangen werden. Die &lt;b&gt;Vorbildwirkung &lt;/b&gt;ist nicht zu unterschätzen. Wenn du einen guten Weg siehst, dann begehe ihn! Andere werden ihn ebenso begehen. Du musst die Welt retten! Wenn du ein Problem siehst und nichts dagegen unternimmst, bist du selbst Teil des Problems. Dies stimmt vor allem deshalb, weil die Macht oft nur durch stumme Zustimmung der Masse zustande kommt. Also steh auf und verändere die Welt!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3781825213497393824-2421008550274141358?l=patrickseabird.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://patrickseabird.blogspot.com/feeds/2421008550274141358/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://patrickseabird.blogspot.com/2012/01/rette-die-welt.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3781825213497393824/posts/default/2421008550274141358'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3781825213497393824/posts/default/2421008550274141358'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://patrickseabird.blogspot.com/2012/01/rette-die-welt.html' title='Rette die Welt!'/><author><name>Patrick Seabird</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04518196225680616663</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='21' src='http://4.bp.blogspot.com/_u1ttqCO2CBc/S13oB8gddoI/AAAAAAAAAGk/YYYb8Aoep7I/S220/PatrickSeabirdklein.JPG'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3781825213497393824.post-6655396037609021268</id><published>2011-12-15T18:25:00.020+01:00</published><updated>2012-01-15T21:08:54.793+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Wirtschaft'/><title type='text'>Die Politik der Ratingagenturen</title><content type='html'>Da Ratingagenturen momentan in aller Munde sind, möchte ich hier darlegen, was das Problem aus meiner Sicht ist. Was sind überhaupt Ratingagenturen, was verkaufen sie und warum wird auf sie gehört?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Was sind Ratingagenturen?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Dieses Video dient als gute Einführung:&lt;br /&gt;&lt;iframe allowfullscreen="" frameborder="0" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/YZwjbgV2FBU" width="450"&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;&lt;br /&gt;Was verkaufen Ratingagenturen?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Aber damit ist nicht die Grundproblematik erklärt. Die Grundproblematik liegt tiefer. Einen Teil sieht man in diesem Video:&lt;br /&gt;&lt;iframe allowfullscreen="" frameborder="0" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/zIGThxn_eGk" width="450"&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hier liegt das erste Problem. Sämtliche Topmanager der Ratingagenturen bestätigten ihr Selbstbild folgendermaßen: Alles, was sie wiedergeben, sind nur ihre persönlichen Meinungen. Sie dienen nicht dazu, Investments zu bewerten.&lt;br /&gt;Und das sagen die Ratingagenturen von sich selber. Ratings dieser auf Profitmaximierung ausgelegter Agenturen sind also nichts weiter, als &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;teuer gekaufte Meinungen&lt;/span&gt;.&lt;br /&gt;(Das liegt ursächlich natürlich auch daran, dass Werte nie objektiv sein können, also immer nur subjektive Bewertungen sind)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Wer bezahlt für die Meinungen der Ratingagenturen?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Im ersten Video sieht man das Problem, dass die Meinungen von denen gekauft werden, die sie brauchen, also meistens von denen, die selber gerated werden sollen. Das ist genau so, als würde man in der Schule das Gehalt des Lehrers zahlen, der einen benotet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Wer verkauft diese Meinungen? Wer sind die Eigentümer der Agenturen?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Laut &lt;a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Moody%27s"&gt;Wikipedia&lt;/a&gt; ist einer der größten Investoren in eine der größten Agenturen, Moody's, das Unternehmen eines der reichsten Menschen der Welt, Warren Buffet, nämlich &lt;a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Berkshire_Hathaway"&gt;Berkshire Hathaway&lt;/a&gt;.  Dieses Unternehmen investiert sicherlich auch in geratetede Unternehmen. So kann es vorkommen, dass der Verkäufer der Meinungen und der Käufer der gerateden Unternehmen die selben Eigenümer hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Wenn Ratingagenturen nur ihre Meinungen kundtun, wieso hört überhaupt noch jemand auf sie?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Das liegt unter anderem daran, dass das Beachten der Ratings im Gesetz steht(sic!).&lt;br /&gt;Die &lt;a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Basel_II#Regulatory_reliance_on_credit_ratings"&gt;Basel II Regeln&lt;/a&gt;, die für sämtliche Banken im EU-Raum gelten, schreiben vor, dass die Eigenkapitalshinterlegung der Banken direkt abhängig ist vom Rating des Vermögens der Banken. Und das gilt zum Beispiel auch für die Europäische Zentralbank selber (&lt;a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Capital_Requirements_Directive"&gt;Quelle&lt;/a&gt;) Das war auch eines der Probleme mit der Herunterstufung von Griechenland. Die Banken hatten die Staatsanleihen in ihrem Vermögen. Als Griechenland heruntergerated wurde, mussten sie laut Gesetz auf einmal ein höheres Eigenkapital aufweisen, sprich ihrerseits ihr Vermögen aufwerten oder ihre Schulden loswerden.&lt;br /&gt;Auf Ratingagenturen wird also gehört, weil es im Gesetz steht. Sie beeinflussen die Kreditvergabemöglichkeiten der Geschäftsbanken und damit die Giralgeldmenge und ebenso die Möglichkeiten der EZB, Kredite zu vergeben. Damit haben die Meinungen der amerikanischen, profitorientierten  Unternehmen &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;direkten Einfluss auf die Kreditvergabe und damit  Geldmengenregulierung in der EU&lt;/span&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Wie ist Basel II Gesetz geworden?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Dann kann man sich die Frage stellen, wie und warum so ein Gesetz überhaupt zustandekommt. Die Basel II-Regeln basieren zu einem großen Teil auf den Vorschlägen des &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Basler_Ausschuss"&gt;Basler Ausschusses&lt;/a&gt;, in welchem die Vertreter der Zentralbanken selber sitzen. Sie werden also von denen erstellt, auf die sie dann angewendet werden. Die USA haben die Regeln derzeit mitbeschlossen, aber nicht oder nur teilweise eingeführt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Sind die Baseler Regeln demokratisch zustandegekommen?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Eigentlich schon, nur &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;sehr, sehr indirekt&lt;/span&gt;. Im Baseler Ausschuss sitzen die Vertreter der &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/EZB"&gt;EZB&lt;/a&gt;. Diese werden durch unsere demokratisch direkt oder indirekt gewählten Vertreter direkt oder indirekt gewählt. Würde man zum Beispiel die Mitglieder des obersten Beschlussorgans der EZB, den EZB-Rat, abwählen wollen, so müsste man in der nationalen Parlamentswahl seine Mitbürger davon überzeugen, die entsprechende Partei zu wählen, die dann tatsächlich den Bundeskanzler stellt. Dieser könnte dann (nach Vorschlag des Generalrates der &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Oesterreichische_Nationalbank#Pr.C3.A4sidenten.2FGouverneure"&gt;Österreichischen Nationalbank&lt;/a&gt;, der wiederum von der Regierung bestimmt wird) einen Gouverneur vorschlagen, den der Bundespräsident dann ernennt. Dann müsste man noch die Mitbürger der anderen EU-Mitgliedsländer überzeugen, selbiges in ihren Ländern zu machen. Dann müsste man noch die Bürger der anderen Mitgliedsländer des Baseler Ausschusses überzeugen, selbiges zu machen. Alternativ könnte man auch die EU-Kommission versuchen abzuwählen, da diese die Basel-II Vorschriften über &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Capital_Requirements_Directive"&gt;Richtlinien&lt;/a&gt; zu EU-Recht macht, was sich als ebenso schwierig darstellen könnte.&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Ein Abwählen und damit politisch direkte Einflussnahme auf die Baseler Regeln ist also de jure möglich, de facto praktisch nicht.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Fazit:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Ratingagenturen sind im Eigentum von Investoren stehende, auf Gewinnmaximierung ausgerichtete private Unternehmen, die Meinungen verkaufen, welche Kraft demokratisch sehr, sehr indirekt zustandegekommener Gesetze direkten Einfluss auf die Wirtschaft und Politik der Welt haben.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3781825213497393824-6655396037609021268?l=patrickseabird.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://patrickseabird.blogspot.com/feeds/6655396037609021268/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://patrickseabird.blogspot.com/2011/12/die-politik-der-ratingagenturen.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3781825213497393824/posts/default/6655396037609021268'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3781825213497393824/posts/default/6655396037609021268'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://patrickseabird.blogspot.com/2011/12/die-politik-der-ratingagenturen.html' title='Die Politik der Ratingagenturen'/><author><name>Patrick Seabird</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04518196225680616663</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='21' src='http://4.bp.blogspot.com/_u1ttqCO2CBc/S13oB8gddoI/AAAAAAAAAGk/YYYb8Aoep7I/S220/PatrickSeabirdklein.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://img.youtube.com/vi/YZwjbgV2FBU/default.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3781825213497393824.post-3172992224010937837</id><published>2011-11-26T14:43:00.006+01:00</published><updated>2012-01-15T21:08:10.222+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Wirtschaft'/><title type='text'>Interview über Bitcoin</title><content type='html'>Vor kurzem wurde ich von Schülern über Bitcoin interviewed. Hier das Interview zum Nachlesen:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/c/c5/Bitcoin_logo.svg"&gt;&lt;img alt="" border="0" src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/c/c5/Bitcoin_logo.svg" style="cursor: hand; cursor: pointer; float: left; height: 64px; margin: 0 10px 10px 0; width: 306px;" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1.Seit wann beschäftigen Sie sich mit &lt;span class="il"&gt;Bitcoin&lt;/span&gt;?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich beschäftige mich seit ca. April 2011 mit &lt;span class="il"&gt;Bitcoin&lt;/span&gt;.&lt;br /&gt;&lt;div class="im"&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;2.Kann &lt;span class="il"&gt;Bitcoin&lt;/span&gt; Ihrer Meinung nach die staatlichen Währungen ersetzen?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;Definitiv!  Man muss dazu sagen, dass heutige "staatliche" Währungen zum Großteil  nicht staatlich sind. Ein Großteil der Geldmenge ist heute Giralgeld,  welches von privaten, auf Gewinn ausgerichteten Privatbanken geschöpft  wird. Dieses Geld ist kein gesetzliches Zahlungsmittel, wird jedoch von  staatlichen Stellen etwa zur Steuerzahlung auch angenommen. In den USA  ist dies verstärkt dadurch, dass die Federal Reserve (amerikanische  Zentralbank) nur privaten Eigentümern gehört. Die EZB über die  Zentralbanken nur teilweise.   Unsere heutigen staatlichen Währungen kommen durch Kredite in Umlauf  und sind immer mit Zinsen belastet. Verkürzt dargestellt sind sie  dadurch einem ständigen Wachstumszwang ausgesetzt, weil zurückgezahlte  Kredite immer mit durch neue Kredite entstehendes Geld ersetzt werden  müssen. Deshalb haben staatliche Währungen generell ein Ablaufdatum,  weil sich, kurz gesagt, exponentielle Kurven sehr schnell der  Senkrechten annähern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="il"&gt;Bitcoin&lt;/span&gt; kommt nicht durch Kredite in Umlauf  und hat deshalb oben erwähnte Probleme nicht. Deshalb bin ich mir  relativ sicher, dass es zum Beispiel den Euro oder den Dollar überdauern  wird.&lt;br /&gt;&lt;div class="im"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;3.Halten Sie Investitionen in &lt;span class="il"&gt;Bitcoin&lt;/span&gt; für sinnvoll?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;Ich möchte keine Investitionstipps geben, das muss jeder für sich selbst entscheiden. Investitionen in &lt;span class="il"&gt;Bitcoin&lt;/span&gt;  sind riskant, da nicht sichergestellt ist, ob sie nicht etwa staatlich  verboten werden, weil sich Privatbanken ihres Geschäftsmodells beraubt  sehen. Des weiteren ist die Wertentwicklung nicht vorhersagbar, was  jedoch bei allen Investitionen so ist.&lt;br /&gt;&lt;div class="im"&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;4.Ist das &lt;span class="il"&gt;Bitcoin&lt;/span&gt; System sicher vor Betrug?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;KEIN System ist sicher vor Betrug. Es hat in der Vergangenheit schon Diebstahl von &lt;span class="il"&gt;Bitcoins&lt;/span&gt; gegeben. Weiters kann der Preis an den Börsen manipuliert werden durch große Verkäufe und Käufe, da auch die &lt;span class="il"&gt;Bitcoin&lt;/span&gt; sehr ungleich verteilt sind. Das System selber zu knacken, ist eher unwahrscheinlich, aber auch möglich.&lt;br /&gt;&lt;div class="im"&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;5.Wird &lt;span class="il"&gt;Bitcoin&lt;/span&gt; in der Gesetzgebung überhaupt berücksichtigt?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;Explizit  bisher meines Wissens nach nicht. Ich habe keine genauen Quellen, aber  ich denke, dass gesetzlich nur die EZB im Euro-Raum Geld ausgeben darf,  was jedoch durch die Privatbanken und das Giralgeld sowieso defacto  obsolet ist.&lt;br /&gt;&lt;div class="im"&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;6.Wie wird sich &lt;span class="il"&gt;Bitcoin&lt;/span&gt; Ihrer Meinung nach in den nächsten Jahren entwickeln?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;Ich  sehe zwei Szenarien: Entweder es wird sich zu einer starken  komplementären Währung neben den staatlichen durchsetzen, die vor allem  im Internet gang und gebe wird. Oder es wird verschwinden und nur noch  ein Schattendasein führen, wenn die Verwendung von staatlicher Seite  unter drakonische Strafen gestellt wird, oder wenn sich andere darauf  aufbauende Komplementärwährungen gründen, die ein besseres System als &lt;span class="il"&gt;Bitcoin&lt;/span&gt; bieten.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3781825213497393824-3172992224010937837?l=patrickseabird.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://patrickseabird.blogspot.com/feeds/3172992224010937837/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://patrickseabird.blogspot.com/2011/11/interview-uber-bitcoin.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3781825213497393824/posts/default/3172992224010937837'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3781825213497393824/posts/default/3172992224010937837'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://patrickseabird.blogspot.com/2011/11/interview-uber-bitcoin.html' title='Interview über Bitcoin'/><author><name>Patrick Siebert</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05898854343187442627</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3781825213497393824.post-1388575206377064400</id><published>2011-11-14T01:36:00.008+01:00</published><updated>2012-01-15T21:07:32.328+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Philosophie'/><title type='text'>Müssen wir wieder direkter werden?</title><content type='html'>Müssen wir wieder direkter handeln? Mir scheint, als hätten wir mit unseren &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;repräsentativen Demokratien ähnliche Probleme wie mit dem Geldsystem&lt;/span&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.flickr.com/photos/patrickseabird/5794536172/" title="After Ostojić 1 by PatrickSeabird, on Flickr"&gt;&lt;img alt="After Ostojić 1" height="333" src="http://farm4.static.flickr.com/3045/5794536172_f6db148274.jpg" width="500" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Die ähnlich gebildetet Illusion lautet für die Demokratie wie folgt:&lt;br /&gt;Ein direkter Ausdruck des Volkswillens wäre zu kompliziert, zu gefährlich, die Leute wären zu dumm zu entscheiden, usw. Deshalb brauchen wir Repräsentanten, die das politische Geschäft für uns übernehmen. Wir outsourcen unsere Souveränität an unsere politischen Vertreter.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Geldwesen wird es so begründet: Der direkte Tausch ist zu umständlich, man fände nie den richtigen Tauschpartner, man müsse doch irgendwie ausgleichen, usf. Daher verwenden wir ein Geldsystem, das als Mittler zwischen die Tauschakte tritt, quasi als Tauschmittel und so als Wertzeichen den Tausch erleichert. (So zumindest die allgemein anerkannte Begründung)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diese beiden Systeme, also politisches wie monetäres, haben gedanklich durchaus ihre Ähnlichkeiten, bewegen sich also in ähnlichen Denkstrukturen. Und sie zeigen momentan auch ähnliche Symptome, nämlich:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Repräsentanten verselbstständigen sich. Beide Systeme, sowohl das Geldsystem als auch das politische korrumpieren. Beide wenden sich gegen die ursprünglichen Verwender. Die Sphären stellen sich über das Volk, entfernen sich von ihm und saugen es aus. Die ursprünglich zumindest gedanklich zusammenhängenden Teile - Repräsentant und Repräsentiertes - trennen sich und gehen entgegengesetzte Wege, bilden eigene Welten mit eigenen Regeln. Und: Je indirekter es wird, desto mehr schwindet das Verantwortungsgefühl der handelnden Individuen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In der Politik äußert sich das zum Beispiel in einer immer mehr um sich greifenden Intransparenz, die der Korruption Tür und Tor öffnet (&lt;a href="http://futurezone.at/netzpolitik/5882-wirbel-um-fluggastdaten-abkommen-mit-den-usa.php"&gt;siehe z.B.: hier&lt;/a&gt;)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Geldsystem sieht man es an der immer größer werdenden Entfernung der Finanzwirtschaft von der realen Sphäre (&lt;a href="http://www.zeit.de/2011/45/DOS-Wallstreet/seite-1"&gt;Siehe dieser Artikel&lt;/a&gt;)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und ein Beispiel, das sowohl auf das Geldsystem als auch auf die Politik zutrifft, &lt;a href="http://derstandard.at/1319182715131/Weltbank-USA-bei-kriminellen-Geldern-ganz-vorne"&gt;findet man hier&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.flickr.com/photos/patrickseabird/5794534900/" title="After Ostojić 4 by PatrickSeabird, on Flickr"&gt;&lt;img alt="After Ostojić 4" height="333" src="http://farm4.static.flickr.com/3496/5794534900_5edb9c7a91.jpg" width="500" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Was ist die Lösung?&lt;/span&gt; Müssen wir wieder direkter werden? Müssen wir unsere Repräsentanten zurückpfeifen? Müssen wir wieder direktere Demokratie einfordern? Müssen wir wieder direktere Verbindungen zu unseren Handelspartnern aufbauen? Vielleicht kann das Internet, als weltumspannendes Verbindungsnetz hier neue Möglichkeiten aufbauen. Vielleicht brauchen wir eine so indirekte Repräsentation gar nicht mehr.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3781825213497393824-1388575206377064400?l=patrickseabird.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://patrickseabird.blogspot.com/feeds/1388575206377064400/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://patrickseabird.blogspot.com/2011/11/mussen-wir-wieder-direkter-werden.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3781825213497393824/posts/default/1388575206377064400'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3781825213497393824/posts/default/1388575206377064400'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://patrickseabird.blogspot.com/2011/11/mussen-wir-wieder-direkter-werden.html' title='Müssen wir wieder direkter werden?'/><author><name>Patrick Seabird</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04518196225680616663</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='21' src='http://4.bp.blogspot.com/_u1ttqCO2CBc/S13oB8gddoI/AAAAAAAAAGk/YYYb8Aoep7I/S220/PatrickSeabirdklein.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://farm4.static.flickr.com/3045/5794536172_f6db148274_t.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3781825213497393824.post-1333418123296611631</id><published>2011-11-07T12:30:00.003+01:00</published><updated>2012-01-15T21:06:33.161+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Wirtschaft'/><title type='text'>Initiative alternatives, demokratisches Geldsystem</title><content type='html'>&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Dies ist ein Aufruf von &lt;/span&gt;&lt;a href="http://www.facebook.com/Kayberrific" style="font-style: italic;"&gt;Kamala Wysoudil&lt;/a&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;! Bei Interesse bitte bei ihr melden!&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Hallo liebe Kollegen, &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;mein Ziel ist es eine &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;weltweite Plattform/Initiative/Bewegung ins Leben zu rufen für ein neues/alternatives Geldsystem&lt;/span&gt;. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;Am Anfang würde ich eine Konzentration auf die &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/D-A-CH"&gt;DACH Länder&lt;/a&gt; vorschlagen.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-weight: bold;"&gt;Dafür sehe ich folgende Vorgangsweise als &lt;a href="http://sinnschrift.at/"&gt;sinn:voll&lt;/a&gt;:&lt;/div&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;1) Aufklärung über unser aktuelles System (Stichwort: Schuldsystem mit Zinsen = Enteignungsmodell) &lt;/div&gt;&lt;div&gt;2) Einigung zu einem alternativ System &lt;/div&gt;&lt;div&gt;-&amp;gt; Systemischen Konsens mit Experten wie z.B. &lt;a href="http://patrickseabird.blogspot.com/2011/03/franz-hormann-und-das-ende-des-geldes_23.html"&gt;Franz Hörmann&lt;/a&gt;, &lt;a href="http://www.monneta.org/"&gt;Margrit Kennedy&lt;/a&gt; und anderen Wissenschaftlern vom &lt;a href="http://geldmitsystem.org/" target="_blank"&gt;http://geldmitsystem.org/&lt;/a&gt; &lt;wbr&gt;&lt;/wbr&gt;Netzwerk finden&lt;/div&gt;&lt;div&gt;3)  Unter einem einheitlichen Namen zuerst in DACH und dann Europa- bzw.  weltweiten Auftritt planen; gemeinsam mit Netzwerken wie &lt;a href="http://mehr-demokratie.at/" target="_blank"&gt;mehr-demokratie.at&lt;/a&gt; bzw. &lt;a href="http://mehr-demokratie.de/" target="_blank"&gt;mehr-demokratie.de&lt;/a&gt; entsprechende Broschüren erstellen, sowie ersten Gesetzestext verfassen&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-weight: bold;"&gt;Dafür suche ich anfangs Teammitglieder für folgende Tätigkeiten:&lt;/div&gt;&lt;div&gt;- Projektleitung/koordination bzw. Projektbetreuer &lt;/div&gt;&lt;div&gt;-  Wissenschaftler/ Experten die Interesse an der Mitgestaltung eines  alternativen Geldsystems haben, sowie Anwälte bzw. ähnliches die sich  mit rechtlichen Vorgehensweisen auskennen&lt;/div&gt;&lt;div&gt;- kreative  Marketingunterstützung &amp;amp; Techniker (Texter, Layouter, Graphiker,  Programmierer, Filmhersteller für z.B. Animationen,  etc,) &lt;/div&gt;&lt;div&gt;- etwaige weitere Interessenten für Verbreitung von Informationen; konstruktive Kritiker, sowie Visionäre &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-weight: bold;"&gt;Erste anfallende Teil-Ziele:&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;- Findung eines gemeinsamen Namens &lt;/div&gt;&lt;div&gt;- Erstellung von Informationsmaterial, Artikeln, Wikipedia-Eintrag, Broschüren bzw. Vorträgen für Kinder&lt;/div&gt;&lt;div&gt;- Erstellung einer gemeinsamen einheitlichen Internetplattform &lt;/div&gt;&lt;div&gt;- Organisation eines Kongresses &lt;/div&gt;&lt;div&gt;- Informationsverbreitung&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-weight: bold;"&gt;Es heißt: "Wer in der Demokratie schläft, wacht in der Diktatur auf"&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Im Film "Warum überall Geld fehlt, "Gib mir die Welt plus 5 Prozent". Die Geschichte vom Goldschmied Fabian" &lt;a href="http://video.google.com/videoplay?docid=8862164735311239449" target="_blank"&gt;http://video.google.&lt;wbr&gt;&lt;/wbr&gt;com/videoplay?docid=&lt;wbr&gt;&lt;/wbr&gt;8862164735311239449&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;heißt  es ab Minute 46:37 : "Fabian plädierte so dann für die endgültige  Abschaffung von Papiergeld und Münzen, so dass es dann keine  Einzelperson geben konnte, die ohne Kreditkarte und das allgegenwärtige  Computersystem aus kam. Für den Fall, dass jemand seine Kreditkarte  verlor sollte nach Fabians Plan einen jedem Bürger die  Identifikationsnummer zwangsweise auf die Hand tätowiert werden, so dass  man sie unter einem speziellen Licht ablesen und an einen Computer  weiter leiten könnte. Denn ohne so einem Identitätsbeweis würde niemand  mehr irgendetwas kaufen oder verkaufen können. Jeder Computer sollte an  einen gigantischen Zentralcomputer angekoppelt sein, indem alle  Informationen über jeden einzelnen Menschen gespeichert werden. So  wüsste Fabian über alle vollständig bescheid. Sobald dies erreicht wäre  besäße er die ultimative totale Kontrolle über alle Menschen des Landes  und bald darauf über alle Menschen der Erde."&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Meiner  Erachtens wird es Zeit für einen gesellschaftlichen Paradigmenwechsel.  &lt;/span&gt;Nach meinem Verständnis liegt das Grundübel im Geldsystem, dass  Konkurrenzdenken, Neid, Gier, Kriege, etc. fördert. Das muss jedoch  nicht so sein &amp;gt; let's change!&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Barbara  Prammer, NR- Abgeordnete sagte vor zwei Tagen bei der Veranstaltung  "Wenn du mich nicht begehrst, verlasse ich dich! - Deine Demokratie!",  dass sie versucht schön langsam wissenschaftliche Expertise ins Haus  (Anm: Parlament) zu bringen. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;Nach den Veranstaltung fragte  ich sie ob sie sich vorstellen kann, dass im Parlament über die  Möglichkeit der demokratischen Geldschöpfung gesprochen wird. Im Affekt  antwortete sie zuerst mit einem deutlichen nein und fügte anschließend  hinzu, dass man nach einem nächsten Crash vielleicht solche Formen an  denken könnte, aber solange die Neo-liberalen Parteien die  Wählermehrheit haben wird das nicht passieren.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-weight: bold;"&gt;Bitte lasst uns bereits vor dem nächsten Crash aktiv werden!&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Echte Demokratie, so fern wir das in Zukunft möchten, braucht ein demokratisches Geldsystem. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;Und  wenn unsere Politiker, dass nicht so sehen, so wird es höchste Zeit die  Dinge selbst in die Hand zu nehmen und den Zug des Kapitalismus, der  mittlerweile fast höchst Geschwindigkeit erreicht hat zu stoppen. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Ich freue mich über Eure Unterstützung. Bitte gibt mir bis Ende November Bescheid ob und wie ihr Euch beteiligen könnt/möchtet. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;Gerne könnte ihr meinen Kontakt auch an Freunde und Bekannte weiter leiten. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Alles Liebe &amp;amp; Herzliche Grüße aus Wien&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Kamala&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3781825213497393824-1333418123296611631?l=patrickseabird.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://patrickseabird.blogspot.com/feeds/1333418123296611631/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://patrickseabird.blogspot.com/2011/11/initiative-alternatives-demokratisches.html#comment-form' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3781825213497393824/posts/default/1333418123296611631'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3781825213497393824/posts/default/1333418123296611631'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://patrickseabird.blogspot.com/2011/11/initiative-alternatives-demokratisches.html' title='Initiative alternatives, demokratisches Geldsystem'/><author><name>Patrick Siebert</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05898854343187442627</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3781825213497393824.post-3710064898837567073</id><published>2011-10-31T02:49:00.009+01:00</published><updated>2011-11-14T02:07:01.388+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Philosophie'/><title type='text'>Ist die Frage ein Ausweg aus der Ideologie?</title><content type='html'>&lt;a href="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/b/be/%3Fuestionmark_encircled.svg?uselang=de"&gt;&lt;img alt="" border="0" src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/b/be/%3Fuestionmark_encircled.svg?uselang=de" style="cursor: hand; cursor: pointer; float: left; height: 180px; margin: 0 10px 10px 0; width: 180px;" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Könnte man eventuell sagen, dass ein großer Unterschied darin besteht, eine Frage zu äußern und eine Aussage zu tätigen? Wie müsste ein philosophisches Programm aussehen, dass auf diesen Unterschied explizit, aber auch implizit eingeht?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Lässt einen die Frage nicht zweifeln, eine Aussage hingegen den eigenen Zweifel verschwinden?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ist nicht eine geäußerte Annahme verengend, abschließend, Diskussionen beendend und die Suche nach Wahrheit verhindernd?&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Könnte man nicht sagen, dass eine Fragestellung einen öffnet, frisch macht, aufbrechen lässt auf den Weg der Wahrheitsfindung?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine Feststellung stellt einen fest, hält einen fest, lässt einen Standpunkt zu, von dem man sich nicht mehr weg bewegt und bewegen möchte, oder?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ist man nicht dann der Ideologie, der Totalität, der Verschlossenheit, der Starre im Denken wie im Sein verfallen, wenn man etwas als Unbezweifelbar hinstellt?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Erfüllt nicht eine Frage die Funktion: "Denke drüber nach!"?&lt;br /&gt;Provoziert nicht eine Aussage ein "Tue, was ich dir sage!"?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kostet Fragen etwas, außer den Verlust des festen Bodens, der Sicherheit? Kostet Feststellen etwas, außer den Verlust der Beweglichkeit, des Fließens, des Philosophierens, der Freiheit?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sind dies alles Suggestivfragen, die ein philosophisches Programm formulieren und sind deshalb alle Sätze in diesem Post als Frage formuliert, um diesem Programm zu folgen?&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3781825213497393824-3710064898837567073?l=patrickseabird.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://patrickseabird.blogspot.com/feeds/3710064898837567073/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://patrickseabird.blogspot.com/2011/10/ist-die-frage-ein-ausweg-aus-der.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3781825213497393824/posts/default/3710064898837567073'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3781825213497393824/posts/default/3710064898837567073'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://patrickseabird.blogspot.com/2011/10/ist-die-frage-ein-ausweg-aus-der.html' title='Ist die Frage ein Ausweg aus der Ideologie?'/><author><name>Patrick Seabird</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04518196225680616663</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='21' src='http://4.bp.blogspot.com/_u1ttqCO2CBc/S13oB8gddoI/AAAAAAAAAGk/YYYb8Aoep7I/S220/PatrickSeabirdklein.JPG'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3781825213497393824.post-8951483646808630618</id><published>2011-10-29T01:26:00.005+02:00</published><updated>2011-10-29T01:31:55.219+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Philosophie'/><title type='text'>Interview auf FM4 über Occupy Austria</title><content type='html'>Der &lt;a href="http://fm4.orf.at/radio/stories/1689161/"&gt;Radiosender FM4&lt;/a&gt; interviewte mich in der Sendung &lt;span style="font-style:italic;"&gt;Connected &lt;/span&gt;über die Occupy-Austria Bewegung und die Demonstration am 15.Oktober 2011. Das Interview kann man hier nachhören:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;iframe width="420" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/_9zNmPCDMxQ" frameborder="0" allowfullscreen&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3781825213497393824-8951483646808630618?l=patrickseabird.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://patrickseabird.blogspot.com/feeds/8951483646808630618/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://patrickseabird.blogspot.com/2011/10/interview-auf-fm4-uber-occupy-austria.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3781825213497393824/posts/default/8951483646808630618'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3781825213497393824/posts/default/8951483646808630618'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://patrickseabird.blogspot.com/2011/10/interview-auf-fm4-uber-occupy-austria.html' title='Interview auf FM4 über Occupy Austria'/><author><name>Patrick Seabird</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04518196225680616663</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='21' src='http://4.bp.blogspot.com/_u1ttqCO2CBc/S13oB8gddoI/AAAAAAAAAGk/YYYb8Aoep7I/S220/PatrickSeabirdklein.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://img.youtube.com/vi/_9zNmPCDMxQ/default.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3781825213497393824.post-6120984501890627137</id><published>2011-10-23T21:39:00.007+02:00</published><updated>2011-10-23T22:02:36.587+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Wirtschaft'/><title type='text'>Lösungsvorschläge für die Weltprobleme</title><content type='html'>Ich habe eine Liste einiger (wirtschaftlicher) Weltprobleme erstellt mit dazugehörenden Lösungsvorschlägen und Links, die diese Vorschläge beschreiben.&lt;br /&gt;Das beste ist: Jeder kann sie editieren und weitere Probleme und Lösungen hinzufügen!&lt;br /&gt;Ich habe versucht, die Probleme von oberflächlichen (links) bis strukturellen (rechts) zu sortieren. Natürlich sieht nicht jeder das gleiche als Problem, bzw. die selben Lösungen als angemessen, es soll jedoch hier einfach eine Sammlung entstehen an Möglichkeiten, die bereits existieren...&lt;br /&gt;Viel Spaß beim Editieren!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://goo.gl/yCckG"&gt;Die Liste kann unter diesem Link bearbeitet werden!&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Vorschau der Liste:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;iframe width='500' height='300' frameborder='0' src='https://docs.google.com/spreadsheet/pub?hl=en_US&amp;hl=en_US&amp;key=0AuJBckC-Tu6vdF8xYjZ5LU5qOUlXVk9vMC1BQ2RrN2c&amp;single=true&amp;gid=0&amp;output=html&amp;widget=true'&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3781825213497393824-6120984501890627137?l=patrickseabird.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://patrickseabird.blogspot.com/feeds/6120984501890627137/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://patrickseabird.blogspot.com/2011/10/losungsvorschlage-fur-die-weltprobleme.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3781825213497393824/posts/default/6120984501890627137'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3781825213497393824/posts/default/6120984501890627137'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://patrickseabird.blogspot.com/2011/10/losungsvorschlage-fur-die-weltprobleme.html' title='Lösungsvorschläge für die Weltprobleme'/><author><name>Patrick Seabird</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04518196225680616663</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='21' src='http://4.bp.blogspot.com/_u1ttqCO2CBc/S13oB8gddoI/AAAAAAAAAGk/YYYb8Aoep7I/S220/PatrickSeabirdklein.JPG'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3781825213497393824.post-7001667218543022197</id><published>2011-10-08T16:20:00.007+02:00</published><updated>2011-10-23T22:54:49.574+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Wirtschaft'/><title type='text'>Abschaffung des Gewinns</title><content type='html'>In diesem Blogpost möchte ich zunächst erklären, was als allgemeine &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Rechtfertigung für den Unternehmergewinn&lt;/span&gt; gilt  (wobei ich mich auf Kleinunternehmen beziehe!). Dann möchte ich einen Vorschlag bringen, um diese &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Rechtfertigung zu beseitigen &lt;/span&gt;und dadurch &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Preise allgemein zu senken&lt;/span&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.flickr.com/photos/patrickseabird/4365241699/" title="Was ist Geld? Wie funktioniert es? by PatrickSeabird, on Flickr"&gt;&lt;img src="http://farm3.static.flickr.com/2701/4365241699_7965f4b161.jpg" alt="Was ist Geld? Wie funktioniert es?" height="375" width="500" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Die Rechtfertigung für den Unternehmergewinn ist oft, dass dieser ein &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;erhöhtes Risiko&lt;/span&gt; eingeht. Als Unternehmer &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;schießt &lt;/span&gt;man meist auf eigene Rechnung &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Leistung vor&lt;/span&gt;. Man kauft Rohstoffe, sucht Marktnischen und entwickelt Produkte von denen man glaubt, dass sie einmal gekauft werden. Erst &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;wenn &lt;/span&gt;die &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Leistung angenommen&lt;/span&gt; wird, wenn das Produkt gekauft wurde, wird dieser &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Vorschuss &lt;/span&gt;des Unternehmers &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;abgegolten&lt;/span&gt;. Ist das Produkt ein Flop, bleibt der Unternehmer auf den Kosten sitzen und muss im schlimmsten Fall sein Unternehmen in den Konkurs schicken. Man sieht eben erst im Nachhinein, ob ein Produkt gut ist oder schlecht. Zuerst wird das Gut produziert, dann erst verkauft.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dieses Versuchs- und Irrtumsprinzip wird als eines der &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Erfolgsfaktoren  der Marktwirtschaft&lt;/span&gt; gesehen. Bei zentraler Planung ist Versuch und  Irrtum ausgeschlossen, weil zuerst geplant und dann produziert wird, von  allen, für alle. Der Planer soll damit schon im vorhinein einplanen  können, meist für ganze Volkswirtschaften, was gute Produkte sind und  was die Menschen brauchen werden. Das Risiko dabei ist: Wenn der zentrale Planer das falsche produziert, ist es der Schaden der gesamten Volkswirtschaft.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In einer Marktwirtschaft wird das &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Risiko auf die einzelnen Unternehmer aufgeteilt&lt;/span&gt;. Dezentral wird entschieden und Versuch und Irrtum angewendet. Um dieses Risiko abzufedern, gesteht man Unternehmern den Gewinn zu. Sollten sie erfolgreich sein, so dürfen sie auch ruhig mehr verdienen. Sie haben auch mehr riskiert. In der Preiskalkulation des Produkts ist deshalb auch ein &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Risikoaufschlag &lt;/span&gt;enthalten. Jedes verkaufte Produkt muss einen Beitrag leisten, die eventuell noch zukünftig entwickelten Flops zu kompensieren. Der Preis des Produkts muss dadurch höher sein, als die Vorleistungen gekostet haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Die Frage, die sich hier stellt:&lt;/span&gt; Könnte man dieses Risiko minimieren und dadurch die Kosten senken? Anders gefragt: &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Wenn das Unternehmensrisiko wegfällt, wäre dann die Rechtfertigung für den Gewinn weg?&lt;/span&gt; Müsste man dann den Risikoaufschlag aus der Kalkulation entfernen, was Produkte billiger machte? Und wenn ja, dann wie?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich sehe folgende Möglichkeiten, um das &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Unternehmerrisiko zu minimieren&lt;/span&gt;:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1) Man &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;lagert das Risiko auf seine Kunden aus&lt;/span&gt;, indem die Kunden die Leistung bezahlen, bevor sie erbracht wird. Man verkauft beispielsweise &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Gutscheine&lt;/span&gt;. Diese Gutscheine können dann später eingesetzt werden, um die daraufhin produzierten Produkte zu kaufen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;- Die &lt;a href="http://www.gea.at/pages/rechts_wv.html"&gt;Firma Waldviertler macht es indirekt vor&lt;/a&gt;: Man kann in ihr Solarkraftwerk investieren und bekommt Gutscheine dafür, die man dann in Zukunft in ihre mit der Energie des Solarkraftwerks produzierten Schuhe tauschen kann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;- Organisationen wie &lt;a href="http://www.respekt.net/"&gt;Respekt.net&lt;/a&gt; oder &lt;a href="http://www.kickstarter.com/"&gt;Kickstarter&lt;/a&gt; gehen in eine ähnliche Richtung. Dort werden Projektideen von vielen Leuten zunächst durch einen Geldbetrag gefördert. Wenn das Projekt dann steht, profitieren die Leute indirekt oder direkt vom entstandenen Projekt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;- Eine &lt;a href="http://kabatinte.net/Klartext/Foertsch-2010-02-Der-Weg-aus-der-Krise.pdf"&gt;dritte Möglichkeit beschreibt Olga Förtsch&lt;/a&gt;, wodurch sogar ein neues Geldsystem entwickelbar wäre:&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Im neuen System könnte die Bahn ihre eigenen Zahlungsmittel ausgeben,  die beispielsweise mit dem Wert eines von einer Person gefahrenen  Bahn-Kilometers oder eines beförderten Tonnen-Kilometers unterlegt  wären. Das wären im Grunde genommen Gutscheine, die sowohl zum Tausch  zwischen anderen Personen als auch zum Erwerb der Bahn-Tickets oder  direkt als Fahrschein fungieren könnten.&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;Die &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;zweite Möglichkeit&lt;/span&gt;, um das Unternehmensrisiko zu senken:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;2) Man minimiert die Probleme und Folgen des Konkurses. Man könnte zum Beispiel ein &lt;a href="http://patrickseabird.blogspot.com/2010/02/uber-das-putzen-von-modems.html"&gt;bedingungsloses Grundeinkommen&lt;/a&gt; einführen. Dadurch wäre jeder Unternehmer sicher: Gehe ich in Konkurs, lande ich nicht auf der Straße. Jeder Unternehmer könnte dadurch höhere Risiken eingehen und müsste Risiken nicht mehr einpreisen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Abschaffung der allgemeinen Rechtfertigung für Profit hätte mehrere &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Folgen&lt;/span&gt;:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Erstens könnte man sämtliche Unternehmen in &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Non-Profitorganisationen&lt;/span&gt; umwandeln. Die Unternehmer könnten nur noch ihre &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Leistung abdecken&lt;/span&gt; und man müsste nicht mehr &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;leistungsloses Einkommen an Kapitalbesitzer&lt;/span&gt; ausschütten. Durch geringeres Risiko könnte man &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;mehr Versuche &lt;/span&gt;starten, &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;mehr Unternehmen&lt;/span&gt; gründen und die Folgen der Irrtümer erleichtern, was zu mehr Konkurrenz und niedrigeren Preisen führen könnte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Was denkt ihr?&lt;/span&gt; Würde ein geringeres Unternehmerrisiko die Rechtfertigung für Gewinne verschwinden lassen und dadurch die Preise senken? Was für Möglichkeiten seht ihr dazu?&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3781825213497393824-7001667218543022197?l=patrickseabird.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://patrickseabird.blogspot.com/feeds/7001667218543022197/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://patrickseabird.blogspot.com/2011/10/abschaffung-des-gewinns.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3781825213497393824/posts/default/7001667218543022197'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3781825213497393824/posts/default/7001667218543022197'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://patrickseabird.blogspot.com/2011/10/abschaffung-des-gewinns.html' title='Abschaffung des Gewinns'/><author><name>Patrick Seabird</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04518196225680616663</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='21' src='http://4.bp.blogspot.com/_u1ttqCO2CBc/S13oB8gddoI/AAAAAAAAAGk/YYYb8Aoep7I/S220/PatrickSeabirdklein.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://farm3.static.flickr.com/2701/4365241699_7965f4b161_t.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3781825213497393824.post-3062329948990976157</id><published>2011-10-07T11:28:00.017+02:00</published><updated>2011-10-23T22:07:54.712+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Wirtschaft'/><title type='text'>Mafiaprinzip und Schneeballsystem</title><content type='html'>Unser Wirtschaftssystem trägt zwei Prinzipien in sich: Das &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Mafiaprinzip &lt;/span&gt;und das &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Schneeballsystem&lt;/span&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Was ist das Mafiaprinzip?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Eine Mafia zeichnet sich unter anderem durch folgende Dinge aus:&lt;br /&gt;&lt;ol&gt;&lt;li&gt;Die Hierarchie schützt sich selbst und besonders die obersten.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Die "unten" in der Hierarchie machen die harte Arbeit, die "oben" verdienen am meisten.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Der Bedarf für das Produkt, das von der Organisation angeboten wird, wird von der Organisation selbst geschaffen.&lt;/li&gt;&lt;/ol&gt;  Ich möchte auf alle drei Punkte genauer eingehen:&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;ad 1.:&lt;/span&gt; Bei &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_0"&gt;Mafiaorganisationen&lt;/span&gt;  ist es oft so, dass die, die oben sitzen, gar nicht bekannt sind. Die  &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_1"&gt;Polizei&lt;/span&gt; hat Probleme, die Befehlskette hinaufzugehen, weil jede Ebene  versucht, die obere geheim zu halten. Das kann man getrost auf unser  Wirtschaftsystem umlegen, wo die Eigentümerstrukturen durch  Briefkastenfirmen, &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_2"&gt;Unternehmensbeteiligungen&lt;/span&gt; und Steueroasen so  verwinkelt sind, dass die Geldflüsse nicht nachvollziehbar sind. Es ist  zum Beispiel fraglich, ob die Bank-Mitarbeiter von Bank-&lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_3"&gt;Austria&lt;/span&gt; Filialen  &lt;span class="blsp-spelling-corrected" id="SPELLING_ERROR_4"&gt;wussten&lt;/span&gt;, dass sie jahrelang für &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_5"&gt;Libyens&lt;/span&gt; (Ex-)Diktator &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_6"&gt;Muammar&lt;/span&gt; &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_7"&gt;al&lt;/span&gt;-Gaddafi  arbeiteten. (Die &lt;a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Bank_Austria"&gt;Bank-&lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_8"&gt;Austria&lt;/span&gt; gehört der &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_9"&gt;Unicredit&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;. Diese wiederum &lt;a href="http://en.wikipedia.org/wiki/UniCredit#Ownership"&gt;gehört teilweise der &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_10"&gt;libyschen&lt;/span&gt; Zentralbank&lt;/a&gt;...).&lt;br /&gt;Zudem ist jedes Unternehmen darauf angelegt, sich selbst zu schützen.  Dabei ist es egal, was und wie produziert wird. Hauptsache für alle die  in Unternehmen arbeiten ist, für den Fortbestand des Unternehmens zu  sorgen. Kaum ein Unternehmen sagt von sich aus: Das was wir produzieren  ist &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_11"&gt;gesundheits&lt;/span&gt;- oder &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_12"&gt;gesellschaftsschädigend&lt;/span&gt; und deshalb melden wir  Konkurs an. Es kommt auch weniger auf die einzelnen Menschen an. Wer  sich nicht den &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_13"&gt;Unternehmenszielen&lt;/span&gt; beugt, wird hinausgeschmissen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;ad 2.:&lt;/span&gt; In einer  &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_14"&gt;Mafiaorganisation&lt;/span&gt; muss man zuerst als Laufbursche arbeiten. Man macht  die dreckige Arbeit auf der Straße. Ebenso meist in Unternehmen: Man  muss zuerst Kundendienst machen, Kunden &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_15"&gt;akquirieren&lt;/span&gt;, Knochenarbeit  leisten. Dann erst kann man aufsteigen, bekommt ein größeres Büro und  verdient mehr. Diejenigen, die am obersten Ende der hierarchischen  Leiter stehen, verdienen oft das &lt;a href="http://www.christian-felber.at/artikel/pdf/raidl.pdf"&gt;700-fache derjenigen&lt;/a&gt;, die ganz unten stehen, obwohl niemand das 700-fache eines anderen Menschen leisten kann...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;ad 3.:&lt;/span&gt; Bei der Mafia  funktioniert es so: Es kommt jemand vorbei, der fragt, ob du Schutz  brauchst. Verneinst du es, kommt jemand in der Nacht vorbei und schlägt  deine Scheiben ein. Am nächsten Tag wird wieder gefragt, ob du Schutz  brauchst. In unserem Wirtschaftssystem funktioniert es ähnlich. Die  Werbung versucht uns, teilweise mit Gehirnwäsche-Methoden (oftmaliges Wiederholen der selben Botschaft, &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Propaganda_%28Buch%29"&gt;PR&lt;/a&gt;, &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Subliminale_Werbung"&gt;&lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_16"&gt;Subliminal&lt;/span&gt; &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_17"&gt;Advertising&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;,...)  &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_18"&gt;einzutrichtern&lt;/span&gt;, dass wir manche Produkte brauchen. Oft werden Produkte schon so &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_19"&gt;designed&lt;/span&gt;, dass sie Abhängigkeiten schaffen, etwa durch &lt;a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Planned_obsolescence"&gt;Sollbruchstellen und absichtlich verkürzter Lebensdauer&lt;/a&gt;. Die Unternehmen  erfüllen nicht nur eine bestehende Nachfrage, sie schaffen sich ihre  Nachfrage selber.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wieso ist in unserem Wirtschaftssystem auch ein &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Schneeballsystem &lt;/span&gt;inhärent?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bei einem &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Schneeballsystem"&gt;Schneeballsystem oder &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_20"&gt;Ponzi&lt;/span&gt;-&lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_21"&gt;Scheme&lt;/span&gt;&lt;/a&gt; (man beachte auch die lesenswerte Biografie des Namensgebers &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Charles_Ponzi"&gt;Charles Po&lt;/a&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.patricksiebert.at/support-patrick/"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 350px; height: 225px;" src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/4/4c/Pyramid_scheme.svg/350px-Pyramid_scheme.svg.png" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Charles_Ponzi"&gt;&lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_22"&gt;nzi&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;) muss man immer einen Dümmeren suchen. Es wird einem, wenn man beim System mitmacht, Reichtum versprochen. Profitieren davon tun wiederum nur die "obersten", die mit dem System angefangen haben. Irgendwann muss das System kollabieren.&lt;br /&gt;Im Kapitalismus ist es ähnlich. Es wird einem Reichtum durch &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_23"&gt;Unternehmensgründung&lt;/span&gt; versprochen. Dazu muss man sich verschulden, einen Kredit aufnehmen. Dann muss man schauen, dass man irgendwie zum Geld anderer Leute kommt, um diesen Kredit zurückzahlen zu können. Dieses Geld kann jedoch auch nur aus einem weiteren Kredit stammen, weshalb sich die gesamte Kreditmenge immer weiter ausdehnen muss, soll das System weiter existieren. Wenn aus irgend einem Grund (sei es, weil die Banken sich gegenseitig nicht mehr vertrauen und der &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_24"&gt;Interbankenhandel&lt;/span&gt; zusammenbricht, sei es weil die Banken an gesetzliche Regelungen wie Basel II stoßen, sei es weil sich einfach kein Dümmerer mehr finden lässt, der einen Kredit aufnimmt) kein Geld mehr in Umlauf kommt, stürzt das System in sich ein. Den letzten beißen dabei die Hunde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Vielleicht sollten wir die Etablierung dieser beiden Prinzipien verhindern, wenn wir an einem zukünftigen, nachhaltigen Wirtschaftssystem arbeiten...&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;(Anmerkung: Meine Kenntnisse der Mafia  beziehen sich rein auf Filme oder Gerüchte. Sie dienen nur als &lt;span class="blsp-spelling-corrected" id="SPELLING_ERROR_25"&gt;Klischee&lt;/span&gt;  und sollen die Zusammenhänge verdeutlichen!)&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3781825213497393824-3062329948990976157?l=patrickseabird.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://patrickseabird.blogspot.com/feeds/3062329948990976157/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://patrickseabird.blogspot.com/2011/10/mafiaprinzip-und-schneeballsystem.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3781825213497393824/posts/default/3062329948990976157'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3781825213497393824/posts/default/3062329948990976157'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://patrickseabird.blogspot.com/2011/10/mafiaprinzip-und-schneeballsystem.html' title='Mafiaprinzip und Schneeballsystem'/><author><name>Patrick Seabird</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04518196225680616663</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='21' src='http://4.bp.blogspot.com/_u1ttqCO2CBc/S13oB8gddoI/AAAAAAAAAGk/YYYb8Aoep7I/S220/PatrickSeabirdklein.JPG'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3781825213497393824.post-2265544724086207690</id><published>2011-09-18T23:45:00.010+02:00</published><updated>2011-09-26T01:45:15.695+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Wirtschaft'/><title type='text'>Verlagskonzepte der Zukunft</title><content type='html'>Ich beschäftige mich schon seit einiger Zeit mit &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Alternativen zu herkömmlichen Verlagen&lt;/span&gt;. Ich habe über Konzepte für &lt;a href="http://patrickseabird.blogspot.com/2010/06/die-zeitung-im-zeitalter-ihrer.html"&gt;Zeitungen der Zukunft&lt;/a&gt; geschrieben, Vorschläge für eine &lt;a href="http://patrickseabird.blogspot.com/2010/04/die-buchhandlung-im-zeitalter-ihrer.html"&gt;moderne Buchhandlung&lt;/a&gt; gebracht und schließlich auch über den &lt;a href="http://patrickseabird.blogspot.com/2010/03/der-verlag-im-zeitalter-seiner.html"&gt;Verlag im Zeitalter seiner wirtschaftlichen Zwecklosigkeit&lt;/a&gt; geschrieben. Einiges daraus habe ich schließlich versucht, selber anzuwenden. Was funktioniert hat und was nicht, versuche ich nun hier zu erörtern. Ein Ergebnis vorweg: Das Funktionieren hängt immer davon ab, &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;was das Ziel sein soll&lt;/span&gt;.&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Es waren mehrere Projekte, bei denen ich obige Vorschläge anwandte.&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.patricksiebert.at/publikationen/vernunft-der-wirtschaftlichen-kritik/"&gt;&lt;img src="http://u.jimdo.com/www25/o/s6458e4e42717aa0f/img/ibc966bdb75a56717/1279314951/std/vernunft-der-wirtschaftlichen-kritik.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;Das erste war &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;mein Buch&lt;/span&gt; &lt;a href="http://www.patricksiebert.at/publikationen/vernunft-der-wirtschaftlichen-kritik/"&gt;"Vernunft der wirtschaftlichen Kritik. Die wirtschaftsphilosophische Wende."&lt;/a&gt;. Die Idee war damals gewesen, das Buch, obwohl man es auch als Hardcopy in Geschäften und über &lt;a href="http://www.amazon.de/gp/product/3839128390?ie=UTF8&amp;amp;tag=patricksieber-21&amp;amp;linkCode=as2&amp;amp;camp=1638&amp;amp;creative=6742&amp;amp;creativeASIN=3839128390"&gt;Amazon&lt;/a&gt; kaufen kann, &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;gratis ins Internet zu stellen&lt;/span&gt;. Ich ging damals davon aus, dass ein ins Internet stellen es verbreiten würde und so auch meine Hardcopy-Verkäufe steigern würde. &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Dieses Konzept ist fundamental gescheitert&lt;/span&gt; und zwar aus zwei Gründen:&lt;br /&gt;&lt;ol&gt;&lt;li&gt;Habe ich es verabsäumt, einen Downloadcounter zu implementieren. Ich weiß also nicht, ob und wieviel das Buch heruntergeladen wurde und &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;ob es sich überhaupt verbreitet hat&lt;/span&gt;.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Habe ich seit dem Onlinestellen &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;kein einziges Exemplar mehr verkauft&lt;/span&gt;. Es war also auch finanziell gesehen ein Flop.&lt;br /&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ol&gt;Nur weiß man selbstverständlich nicht, wie es gewesen wäre, hätte ich das Buch nicht ins Internet gestellt. Vermutlich hätte ich ebenso kein weiteres Buch mehr verkauft. Und hätte ich es, dann wäre es eigentlich &lt;a href="http://patrickseabird.blogspot.com/2010/01/was-spricht-fur-ehrlichkeit.html"&gt;unehrlich&lt;/a&gt; gewesen. Denn so konnte man das Buch online lesen und hätte es vermutlich gekauft, hätte es einem gefallen. Hätte man das Buch erst kaufen müssen, um zu wissen, dass es einem nicht gefällt, so hätte ich &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;nur an der Informationsassymetrie verdient&lt;/span&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aus diesen Fehlern wollte ich lernen und ging bei den folgenden Projekten anders vor.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.patricksiebert.at/publikationen/diplomarbeit/"&gt;&lt;img src="http://u.jimdo.com/www25/o/s6458e4e42717aa0f/img/i7eb0f45ab8513142/1316385571/std/image.jpg" /&gt;&lt;/a&gt; Bei &lt;a href="http://www.patricksiebert.at/publikationen/diplomarbeit/"&gt;meiner Diplomarbeit&lt;/a&gt; hatte ich ein anderes Ziel. Ich wollte keinen finanziellen Erfolg dabei haben, wichtig war nur die &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Verbreitung&lt;/span&gt;. Um zu sehen, wieviele Leute die Arbeit herunterluden, &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;implementierte ich einen Zähler.&lt;/span&gt; Ich nutzte dabei einfach das Service von &lt;a href="http://www.blogger.com/www.goo.gl"&gt;www.goo.gl&lt;/a&gt;, um den Downloadlink abzukürzen. Diesen abgekürzten Link verbreitete ich. Google hat dabei automatisch einen Counter, der die Downloads mitzählt. Dies war ein voller Erfolg. Zum Zeitpunkt des Entstehens dieses Artikels hatten schon über 80 Leute die Arbeit heruntergeladen - eine Anzahl von Leuten, die, hätte ich sie verkauft oder nur in der Bibliothek der Uni belassen, vermutlich nie erreicht worden wäre.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Einen ganz anderen Weg gingen wir bei der Konzeption des Buches meines Vaters Walter Siebert &lt;a href="http://www.siebert.at/de/publikationen/61/Handbuch-fr-Seilgrten---ber-Hochseilgrten-Ropes-Courses-Abenteuerparks-und-die-EN-15567"&gt;"Handbuch für Seilgärten. Über Hochseilgärten, Ropes Courses, Abenteuerparks und die EN 15567&lt;/a&gt;".&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.siebert.at/de/publikationen/61/Handbuch-fr-Seilgrten---ber-Hochseilgrten-Ropes-Courses-Abenteuerparks-und-die-EN-15567"&gt;&lt;img src="http://www.siebert.at/tools/imager/imager.php?file=%2Fmedia%2Fimage%2Foriginal%2F70.jpg&amp;amp;width=210" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hier gab es mehrere Ziele und Bedingungen. Erstens wollten wir doch auch ein &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Geld verdienen&lt;/span&gt; damit. Zweitens war die &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Zielgruppe sehr klein&lt;/span&gt;, da es ein Fachbuch war. Drittens wollten wir unseren &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Arbeitsaufwand so gering wie möglich&lt;/span&gt; halten. Viertens ist es ein Buch für eine sehr &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;schnelllebige Branche&lt;/span&gt;. Ein gedrucktes Werk hat dabei den Nachteil, dass es schon veraltet ist, wenn es erscheint.&lt;br /&gt;Wir wählten folgende Vorgehensweise: Das Buch kann als pdf über E-Mail zu einem etwas günstigeren Preis bezogen werden. Den Preis für die Druckversion wählten wir absichtlich sehr hoch. Erstens, um die Arbeit der Produktion zu inkludieren. Zweitens, um unseren Arbeitsaufwand zu verringern. Es braucht nur ein paar Klicks, um ein Mail zu versenden. Um das Buch zu erschaffen muss man es drucken, lochen, Mappen besorgen, einheften und es zur Post bringen. Der hohe Preis sollte die Kunden animieren, diese Arbeit lieber selber zu übernehmen. Um den baldigen Veränderungen der Branche gerecht zu werden, wählten wir die Form eines Ordners. So konnte man im Nachhinein leicht Seiten hinzufügen oder geänderte Seiten austauschen. Das Konzept der &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Neuauflage &lt;/span&gt;erhielt so eine neue Bedeutung.&lt;br /&gt;Weiters inkludierten wir in den Preis ein &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Zusatzservice&lt;/span&gt;. Da sowieso nur per E-Mail bestellt werden konnte, wurde jeder Besteller in den &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Ewigen Verteiler&lt;/span&gt; aufgenommen. Über diesen wird der Leser sofort über Änderungen informiert und erhält veränderte und erweiternde Seiten des Buches sofort zugeschickt. Dieser zusätzliche Service war für einige Kunden sicher auch eine Kaufentscheidung.&lt;br /&gt;Das Konzept war ein &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;voller Erfolg&lt;/span&gt;! Es wurden viel mehr Pdfs bestellt als Druckversionen, was finanziell ein Erfolg war und uns Arbeit ersparte. Wir sahen sofort Umsätze. Hätten wir das Buch einem konventionellen Verlag übergeben, so hätte man vermutlich für die &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;erste Auflage gar kein Honorar&lt;/span&gt; bekommen. Weiters hätte der Verlag nie eine Pdf-Version herausgegeben. Alleine das Service, dass der Kunde mittels Strg-F jetzt das ganze Buch durchsuchen kann, spricht schon für eine digitale Version.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Fazit:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Wer &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;möglichst viele Leser&lt;/span&gt; möchte und wem es nur um die Verbreitung geht: &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Barrieren runter!&lt;/span&gt; Einerseits die Zahlungsbarriere runter, andererseits die Verfügbarkeitsbarriere runter. Das geht am besten &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;über das Internet&lt;/span&gt;! Wichtig ist natürlich eine Möglichkeit der Überprüfung, wie ich das über den Downloadcounter geregelt habe. Von meinem Blog gibt es auch keine Druckversion. Online kann jeder die Texte gratis beziehen. Um Leser zu erreichen, ist das der direkteste Weg. Es stehen keine Kosten, kein Vertrieb, kein Papierverbrauch und Bäumefällen, kein Gang ins Buchgeschäft dazwischen. Die Leserzahlen wären über Druckwerke nie erreichbar (&lt;a href="http://goo.gl/tAwbr"&gt;Hier die Statistik 2010&lt;/a&gt; - dieses Jahr sind es bereits beträchtlich mehr!).&lt;br /&gt;Ebenso ist die &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Aktualität &lt;/span&gt;unerreichbar. Wer aktuell bleiben möchte, sollte den digitalen Weg gehen, wie wir das auch beim Handbuch für Seilgärten gewählt haben.&lt;br /&gt;Und möchte man noch Geld verdienen, so kann man es mit einem &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Zusatzservice &lt;/span&gt;verbinden.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3781825213497393824-2265544724086207690?l=patrickseabird.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://patrickseabird.blogspot.com/feeds/2265544724086207690/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://patrickseabird.blogspot.com/2011/09/verlagskonzepte-der-zukunft.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3781825213497393824/posts/default/2265544724086207690'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3781825213497393824/posts/default/2265544724086207690'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://patrickseabird.blogspot.com/2011/09/verlagskonzepte-der-zukunft.html' title='Verlagskonzepte der Zukunft'/><author><name>Patrick Seabird</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04518196225680616663</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='21' src='http://4.bp.blogspot.com/_u1ttqCO2CBc/S13oB8gddoI/AAAAAAAAAGk/YYYb8Aoep7I/S220/PatrickSeabirdklein.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3781825213497393824.post-328827202135292161</id><published>2011-08-21T02:13:00.026+02:00</published><updated>2011-09-18T23:43:08.356+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Philosophie'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Wirtschaft'/><title type='text'>"Geld ist nicht so wichtig"</title><content type='html'>Ich möchte hier über &lt;span style="font-weight:bold;"&gt;zwei Begegnungen&lt;/span&gt; schreiben. Diese fanden mit zwei Menschen statt, die unterschiedlicher nicht sein können. Beide haben unterschiedliche Zugänge zum Geld, aber es sind sich beide dabei irgendwie auch einig. &lt;span style="font-weight:bold;"&gt;"Geld ist nicht so wichtig"&lt;/span&gt;, könnte man von beiden hören. Beide repräsentieren nur zwei Augenblicke unseres heutigen absurden Daseins, auf der Palette der verschiedenen Lebenswege. Sie repräsentieren beide unser derzeitiges System, mit seinen Erwartungen &lt;span style="font-weight:bold;"&gt;zwischen unendlichem Wachstum und baldigem Totalcrash&lt;/span&gt;.&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;"Geld zu verschenken"&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die erste Person ist Tom. Ich treffe Tom im Grünen, in einem Park, auf der Wiese sitzend. Ich habe ihn über Facebook kennengelernt. Dort bin ich auf ihn aufmerksam geworden, weil er Geld verschenkt. Jemand, der das herschenkt, wofür andere morden würden?! Ich dachte damals an &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Waluliso"&gt;Waluliso&lt;/a&gt; und wollte Tom kennenlernen.&lt;br /&gt;In einem ruhigen Gespräch reden wir über Geld, über die Zukunft und über Subsistenzwirtschaft. Er möchte wissen, ob ich von &lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Erich Fromm&lt;/span&gt; "&lt;a href="http://www.amazon.de/gp/product/342334234X/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;amp;tag=patricksieber-21&amp;amp;linkCode=as2&amp;amp;camp=1638&amp;amp;creative=19454&amp;amp;creativeASIN=342334234X"&gt;Haben oder Sein&lt;/a&gt;&lt;img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=&amp;amp;l=as2&amp;amp;o=3&amp;amp;a=342334234X" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" border="0" height="1" width="1" /&gt;" gelesen habe. Ob es Zufall war oder auch nicht, jedenfalls war ich damals gerade dabei es zu lesen. Wir sind uns beide einig, dass Fromm in diesem Buch schon vor so langer Zeit die Probleme unserer heutigen Welt erkannt und Lösungen dafür angeboten hat. Der Habensmodus ist für Tom sowieso nur ein Auslaufmodell. Die Menschen würden bald erkennen, dass man dann gut lebt, &lt;span style="font-weight:bold;"&gt;wenn man alles hergibt, was man hat&lt;/span&gt;. Ich will wissen, ob er zuerst begonnen hat, Geld zu verschenken oder zuerst das Buch gelesen hat. Zuerst kam die Aktion mit dem Verschenken, so Tom. Das Buch wäre dann auf ihn zugekommen und hätte nur theoretisch unterlegt, was er eigentlich leben wolle.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als ich ihm erzähle, dass ich gerade mein &lt;a href="http://patrickseabird.blogspot.com/2011/08/diplomarbeit-das-geld-in-der-neoklassik.html"&gt;Studium abgeschlossen &lt;/a&gt; habe, fragt er mich nach meiner Zukunft. Ich erzähle über meine Pläne für das kommende Jahr und meine Visionen. Er ist überrascht, dass ich so weit vorausplane. Für ihn &lt;span style="font-weight:bold;"&gt;endet die Welt&lt;/span&gt;, wie wir sie kennen, bereits &lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Ende August&lt;/span&gt;. Bis dahin will er auch all sein Geld losgeworden sein. Tom ist sich sicher, dass spätestens im Herbst die Welt komplett anders aussehen wird. Er erzählt mir von seiner Reise nach Portugal, wo er über Selbstversorgung gelernt hat. Diese Dinge würden bald wieder wichtig werden. Als wir über Zufälle und Zeichen sprechen, schlägt er sein kleines Notizbuch auf und stellt mir eine Theorie vor, die er spontan entwickelt hat und die ich mit seiner Erlaubnis hier auch verkürzt vorstellen möchte:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Es gibt keine Zufälle. Jedes Lebewesen, ja alle Dinge beruhen auf &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Entelechie"&gt;Entelechie&lt;/a&gt;, das bedeutet, in allem steckt irgendwie Sinn. Jedes Lebewesen strebt seinem Optimum entgegen. Sämtliche Zeichen, seien es Kornkreise, UFOs, Verschwörungstheorien, usw. sind nur Teil dieser Entelechie, sind Kommunikation, die die Entwicklung vorantreiben. Auch der freie Wille ist nur Teil dieses Programms.&lt;br /&gt;In der menschlichen Wahrnehmung wird nur 10% tatsächlich aktiv aufgenommen. Der Rest läuft unterbewusst ab. Die Zeichen können unterbewusst gelesen werden, das Unterbewusste versteht mehr, als wir denken. Es gibt irgendwie ein Universalbewusstsein, dass alles steuert. Deshalb müsste man nur bewusster leben, sich mehr Dinge ins Bewusstsein rufen.&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;Ich meine auf seine Erzählung hin, dass mich das erstens sehr an Religion und an ein göttliches Wesen erinnert. Tom bejaht das irgendwie. Weiters fällt mir auf, dass seine Theorie überraschend stark der von Jeremy Rifkin in seinem Buch "&lt;a href="http://www.amazon.de/gp/product/3593385120/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;amp;tag=patricksieber-21&amp;amp;linkCode=as2&amp;amp;camp=1638&amp;amp;creative=19454&amp;amp;creativeASIN=3593385120"&gt;Die empathische Zivilisation: Wege zu einem globalen Bewusstsein&lt;/a&gt;&lt;img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=&amp;amp;l=as2&amp;amp;o=3&amp;amp;a=3593385120" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" border="0" height="1" width="1" /&gt;" entwickelten Theorie der menschlichen Gesellschaft ähnelt. Auch Rifkin erzählt von der Biosphäre als Ganzes und über das globale Bewusstsein, dass gerade am Erwachen ist.&lt;br /&gt;Als ich Tom nach seinen Zukunftsplänen frage, erzählt er mir von &lt;a href="http://www.peacepilgrim.com/"&gt;Peace Pilgrim&lt;/a&gt;, einer amerikanischen Pilgerin, die ohne Geld durch die USA wanderte.&lt;br /&gt;Wir reden noch über vegetarisches Essen. Ich sage Tom, dass es mir so schwer fiele, den Fleischkonsum einzuschränken, obwohl ich mir der Auswirkungen (auf die Gesundheit, auf den Energieverbrauch der Fleischerzeugung, auf die Massentierhaltung,...) des übermäßigen Fleischessens bewusst wäre. Tom meint nur, dass Einschränken nicht der richtige Weg wäre. Ich sollte nur, wenn ich Fleisch esse, dies bewusst tun. Die Frage, die mir jedoch bleibt, ist: Wie durchbricht man Gewohnheiten, ohne dass man leiden muss?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;"Der Geschäftsmann"&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich treffe Jodok in seiner Eigentumswohnung. Sie ist auffällig hergerichtet. Jodok hat einen großen Kühlschrank, einen mit Flügeltüren und mit Eiswürfelmaschine. Einen so großen Flachbildschirmfernseher habe ich noch nie in einer Wohnung gesehen. Jodok scheint es &lt;span style="font-weight:bold;"&gt;groß&lt;/span&gt; zu mögen.&lt;br /&gt;Wir essen zusammen und fachsimpeln über unsere Wirtschaftsausbildungen. Darüber, dass man Unternehmen eigentlich nicht bewerten kann. Darüber, dass Bewertungsmethoden, die mit &lt;span style="font-weight:bold;"&gt;ewigen Zahlungsströmen&lt;/span&gt; rechnen, eigentlich Unsinn sind. Jodok hat eine bemerkenswerte Erklärung dafür, warum so viele Wirtschaftswissenschaftler mit unendlich anwachsenden Zahlungsströmen rechnen: Weil sie von einem Wirtschafts- und Geldsystem ausgehen, das unendlich wächst und &lt;span style="font-weight:bold;"&gt;wachsen muss&lt;/span&gt;.&lt;br /&gt;Dann holt Jodok seinen Apple-Laptop hervor und zeigt mir seinen Business-Plan. Er möchte ein großes Unternehmen in Asien aufbauen. "Wann, wenn nicht jetzt?", meint er. Sein Plan ist ausgefeilt. Budgets, die bis ins Jahr 2016 reichen, Gewinn- und Verlustrechnungen mit zukünftigen Umsatzerlösen, &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/SWOT"&gt;SWOT-Analysen&lt;/a&gt;, um zukünftige Inflationsraten auf- und abdiskontierte Zahlungsströme. Mit diesem Plan möchte er jetzt auf Investorensuche gehen. Wenn alles klappt, ist Jodok in einem Jahr in Asien und leitet dort ein großes Unternehmen. Ich bewundere ihn ein wenig für seinen Mut.&lt;br /&gt;Aber dennoch ist Jodok der Meinung: Wenn es ihm nicht so großen Spaß machen würde zu rechnen, würde er das alles auch nicht machen. "Geld ist nicht so wichtig. Die wirklich wichtigen Dinge im Leben kosten nichts."&lt;br /&gt;Wir reden noch viel über Unternehmertum. Darüber, dass es für Mitarbeiter oft so schwer ist, &lt;span style="font-weight:bold;"&gt;zwischen Umsatz und Gewinn zu unterscheiden&lt;/span&gt; und dass das oft zu Spannungen führen kann. Jodok fragt mich, was meiner Meinung nach Alternativen zu diesem Geld- und Wirtschaftssystem wären. Ich erzähle von einem Spektrum von Möglichkeiten. Von der &lt;a href="http://patrickseabird.blogspot.com/2010/09/gemeinwohl-okonomie-zwischen.html"&gt;Gemeinwohlökonomie&lt;/a&gt; beispielsweise. Oder von &lt;a href="http://patrickseabird.blogspot.com/2011/05/bitcoin-und-rheingold.html"&gt;Komplementärwährungen&lt;/a&gt;. Wir reden auch über die Theorien von &lt;a href="http://patrickseabird.blogspot.com/2011/03/franz-hormann-und-das-ende-des-geldes_23.html"&gt;Franz Hörmann&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;Jodok erzählt mir, dass er in jungen Jahren &lt;span style="font-weight:bold;"&gt;"Das Kapital" von Marx&lt;/span&gt; gelesen hatte&lt;br /&gt;unter anderem folgenden Schluss ziehen konnte: Wenn man ein profitables Unternehmen aufbauen will, muss man Mehrwert aus der Arbeit Anderer schlagen. Egal, ob man handelt, produziert oder sonst was. Auch eine interessante Interpretation. Ich beschließe daraufhin, "Das Kapital" ebenfalls im Original zu lesen, um mir meine Meinung bilden zu können.&lt;br /&gt;Der Abend endet mit einem Glas Whisky und Gesprächen, in denen es dann doch noch viel um Geld geht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;"Was kommt?"&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Beide Begegnungen bezeichnen die unterschiedlichen Wege, die unsere Welt derzeit einschlägt. Beide Personen haben Visionen der Zukunft und handeln danach. Viele spüren den Wendepunkt, an dem wir uns befinden. Aber ob die Welt in immer höhere Höhen hinaufwachsen wird oder ob es schon im Herbst alles anders sein wird, ist unvorhersagbar. Vielleicht findet auch beides statt.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3781825213497393824-328827202135292161?l=patrickseabird.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://patrickseabird.blogspot.com/feeds/328827202135292161/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://patrickseabird.blogspot.com/2011/08/geld-ist-nicht-so-wichtig.html#comment-form' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3781825213497393824/posts/default/328827202135292161'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3781825213497393824/posts/default/328827202135292161'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://patrickseabird.blogspot.com/2011/08/geld-ist-nicht-so-wichtig.html' title='&quot;Geld ist nicht so wichtig&quot;'/><author><name>Patrick Seabird</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04518196225680616663</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='21' src='http://4.bp.blogspot.com/_u1ttqCO2CBc/S13oB8gddoI/AAAAAAAAAGk/YYYb8Aoep7I/S220/PatrickSeabirdklein.JPG'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3781825213497393824.post-4114597985872613675</id><published>2011-08-10T12:29:00.005+02:00</published><updated>2011-08-10T12:34:51.901+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Wirtschaft'/><title type='text'>Diplomarbeit: Das Geld in der Neoklassik</title><content type='html'>Meine Diplomarbeit kann jetzt unter folgendem Link heruntergeladen werden:&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.patricksiebert.at/publikationen/diplomarbeit/"&gt;http://www.patricksiebert.at/publikationen/diplomarbeit/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Das Geld in der Neoklassik. Der Paradigmenwechsel in der Ökonomik am Beispiel der Geldtheorie. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Neoklassik ist das zentrale wirtschaftswissenschaftliche  Paradigma. Sie hatte jedoch, ausgehend vom intertemporalen  Tauschparadigma, nie zufriedenstellende Antworten auf eine zentrale     Fragestellung geben können: &lt;strong&gt;Was ist Geld, woher kommt es und warum wird es verwendet?&lt;/strong&gt;  Abseits vom Mainstream erwuchsen dadurch Geldtheorien, die von der  Neoklassik unbeachtet     blieben. Heutige Theoretiker stehen vor dem Versuch, die blinden  Flecken der herrschenden Lehre aufzudecken und die Theorie zu  korrigieren. Manche von ihnen sprechen sogar von einem     Paradigmenwechsel. Warum dieser möglich erscheint und was der  Geldbegriff in diesem Zusammenhang für eine Rolle spielt, soll in dieser  Diplomarbeit gezeigt werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Weitere Themen:&lt;/strong&gt; &lt;/p&gt;  &lt;ul&gt;&lt;li&gt;Warum muss die Wirtschaft wachsen? Kapitel 3.2.3     &lt;/li&gt;&lt;li&gt;Warum muss es ständig Inflation geben? Kapitel 3.2.2     &lt;/li&gt;&lt;li&gt;Wie kommt Geld in Umlauf? Kapitel 2.2.10     &lt;/li&gt;&lt;li&gt;Was ist der Unterschied zwischen Geld und Wert und warum ist das wichtig? Kapitel 2.1.2     &lt;/li&gt;&lt;li&gt;Warum hängt Effizienz nur indirekt mit dem derzeitigen Wirtschaftssystem zusammen? Kapitel 3.2.3     &lt;/li&gt;&lt;li&gt;Warum bilden Kreislaufmodelle die Wirtschaft eigentlich falsch ab und sollten durch Spiralmodelle ersetzt werden? Kapitel 3.2.3     &lt;/li&gt;&lt;li&gt;Warum ein Paradigmenwechsel in den Wirtschaftswissenschaften auf uns zukommt: Kapitel 3     &lt;/li&gt;&lt;li&gt;Warum wird die Verwendung der Mathematik in den Wirtschaftswissenschaften überschätzt? Kapitel 2.2.1.1     &lt;/li&gt;&lt;li&gt;Warum die herrschende Wirtschaftswissenschaft wichtige Probleme,  insbesondere im Hinblick auf das Geld, falsch erkennt: Kapitel 2.2     &lt;/li&gt;&lt;li&gt;Wie hängen Geld und Eigentum zusammen? Kapitel 3.1.1.1 und Kapitel 3.2.4     &lt;/li&gt;&lt;li&gt;Was ist umlaufgesichertes Geld? Kapitel 3.1.1.2     &lt;/li&gt;&lt;li&gt;Wie verändert Geld unsere Subjektivität? Kapitel 3.2.5     &lt;/li&gt;&lt;li&gt;Was sind soziologische Entwicklungen bezüglich Geldtheorie? Kapitel 3.1.2     &lt;/li&gt;&lt;li&gt;Warum ist Geld nicht neutral? Kapitel 3.2.1     &lt;/li&gt;&lt;li&gt;Was sind massenpsychologische Einflüsse der Geldwirtschaft? Kapitel 3.2.2.1     &lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Meine Diplomarbeit kann jetzt unter folgendem Link heruntergeladen werden:&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.patricksiebert.at/publikationen/diplomarbeit/"&gt;http://www.patricksiebert.at/publikationen/diplomarbeit/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3781825213497393824-4114597985872613675?l=patrickseabird.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://patrickseabird.blogspot.com/feeds/4114597985872613675/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://patrickseabird.blogspot.com/2011/08/diplomarbeit-das-geld-in-der-neoklassik.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3781825213497393824/posts/default/4114597985872613675'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3781825213497393824/posts/default/4114597985872613675'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://patrickseabird.blogspot.com/2011/08/diplomarbeit-das-geld-in-der-neoklassik.html' title='Diplomarbeit: Das Geld in der Neoklassik'/><author><name>Patrick Seabird</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04518196225680616663</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='21' src='http://4.bp.blogspot.com/_u1ttqCO2CBc/S13oB8gddoI/AAAAAAAAAGk/YYYb8Aoep7I/S220/PatrickSeabirdklein.JPG'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3781825213497393824.post-8954599952742709323</id><published>2011-07-15T02:23:00.014+02:00</published><updated>2011-07-15T13:39:09.032+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Wirtschaft'/><title type='text'>Warum die Nationalbank verstaatlicht wurde</title><content type='html'>Ich habe mich immer gewundert, weshalb die Österreichische  Nationalbank (ÖNB) vor kurzem verstaatlicht wurde, die privaten  Eigentümer also ihre Anteile freiwillig an den Staat Österreich  verkauften. (siehe z.B.: &lt;a href="http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/532158/Finanzminister-Proell-will-Nationalbank-verstaatlichen"&gt;Die Presse&lt;/a&gt;)&lt;p style="font-weight: bold;"&gt;Hier ist die Antwort auf diese Frage:&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;Am Anfang steht die &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Europäische Zentralbank&lt;/span&gt; &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;(EZB)&lt;/span&gt;. Sie hat &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Quantitative  Easing&lt;/span&gt; betrieben. Das bedeutet, dass sie von Geschäftsbanken &lt;span style="font-weight: bold;"&gt; Staatsanleihen &lt;/span&gt;kauft. Der Vorteil für die Geschäftsbanken: Sie werden  die Staatsanleihen (z.B.: Griechische) los und bekommen gleich Geld. Die  EZB hält daraufhin die Ramsch-Staatsanleihen. Weil die EZB so viele  griechische und portugiesische Anleihen besitzt, sprechen viele schon von ihr  als "&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;bad bank&lt;/span&gt;" (Siehe z.B.: &lt;a href="http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,766905,00.html"&gt;&lt;span style="text-decoration: underline;"&gt;Der Spiegel&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;). Wenn die EZB Verluste schreibt, müssen ihre &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Eigentümer  Geld nachschießen&lt;/span&gt;. Die Eigentümer sind die &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;nationalen Zentralbanken&lt;/span&gt;,  also auch die ÖNB. Die Eigentümer der ÖNB waren bis vor kurzem der  &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Österreichische Staat&lt;/span&gt; und zu einem Teil eben &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Private&lt;/span&gt;. Einen großen Teil  hielt, wie im obigen Artikel erwähnt, die &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Raiffeisen Bank&lt;/span&gt;. Dadurch, dass  diese Banken ihren Teil der ÖNB abstießen, befreiten sie sich auch von  der Verpflichtung, der EZB indirekt Geld nachschießen zu müssen. Das ist der Grund, warum die ÖNB verstaatlicht wurde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es fällt auf, dass Finanzminister Josef Pröll diese  "Verstaatlichung" zu einem für die Banken &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;guten Preis&lt;/span&gt; durchführte. Pröll selber dazu: &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;"Das ist es mir wert"&lt;/span&gt; (siehe erster Artikel oben). Wohlgemerkt: Nicht er persönlich hat das Geld spendiert sondern die Steuerzahler.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kurze Zeit später &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;trat &lt;/span&gt;er "aus gesundheitlichen Gründen"  (&lt;a href="http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/649922/Proell-tritt-zurueck_Entscheidung-fuer-meine-Gesundheit"&gt;&lt;span style="text-decoration: underline;"&gt;Die Presse&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;) &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;als Finanzminister  zurück&lt;/span&gt; und wurde gleich daraufhin &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;von der Raiffeisen angestellt &lt;/span&gt;(siehe &lt;a href="http://news.orf.at/stories/2061601/"&gt;&lt;span style="text-decoration: underline;"&gt;Orf.at&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;), was vermutlich nur ein Zufall ist und nicht mit oben erwähntem Sachverhalt in Verbindung steht...oder vielleicht doch?&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3781825213497393824-8954599952742709323?l=patrickseabird.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://patrickseabird.blogspot.com/feeds/8954599952742709323/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://patrickseabird.blogspot.com/2011/07/warum-die-nationalbank-verstaatlicht.html#comment-form' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3781825213497393824/posts/default/8954599952742709323'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3781825213497393824/posts/default/8954599952742709323'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://patrickseabird.blogspot.com/2011/07/warum-die-nationalbank-verstaatlicht.html' title='Warum die Nationalbank verstaatlicht wurde'/><author><name>Patrick Seabird</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04518196225680616663</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='21' src='http://4.bp.blogspot.com/_u1ttqCO2CBc/S13oB8gddoI/AAAAAAAAAGk/YYYb8Aoep7I/S220/PatrickSeabirdklein.JPG'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3781825213497393824.post-3300170151013996125</id><published>2011-07-08T17:30:00.015+02:00</published><updated>2011-07-09T03:07:29.660+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Wirtschaft'/><title type='text'>Praktische Erfahrungen mit Bitcoin</title><content type='html'>In einem &lt;a href="http://patrickseabird.blogspot.com/2011/05/bitcoin-und-rheingold.html"&gt;vergangenen Blogpost&lt;/a&gt; beschrieb ich die neue Internetwährung Bitcoin. Ich beschrieb die Chancen und auch die Probleme, die von dieser anonymen, weltweiten, dezentralen Währung ausgehen könnten. Um jedoch über die praktische Verwendung schreiben zu können, probierte ich sie einfach einmal aus.&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Ich unternahm folgende Schritte:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Ich lud mir ein &lt;a href="http://www.bitcoin.org/"&gt;Programm von der Website&lt;/a&gt; herunter, mit dem man Bitcoins verwenden kann. Es war schnell installiert und die Benutzeroberfläche recht ansehnlich. Leicht konnte man sich Bitcoin-Adressen erstellen lassen. Ich war also sofort bereit, Bitcoins zu empfangen. Aber um auch welche senden zu können, musste ich erst an welche gelangen. Sofort fing das Programm an, &lt;a href="https://de.bitcoin.it/wiki/Kategorie:Mining"&gt;Mining&lt;/a&gt; zu betreiben, also quasi nach Bitcoins zu schürfen. Nachdem ich das Programm dann mehrere Tage im Hintergrund hatte laufen lassen, fiel mir auf, dass trotz dem Mining noch kein einziges Bitcoin geschaffen worden war. Als ich daraufhin ein wenig &lt;a href="http://www.weusecoins.com/mining-guide.php"&gt;nachgelesen&lt;/a&gt; hatte wurde klar, dass man so nur sehr schwer zu Bitcoins kommen kann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Also &lt;a href="https://de.bitcoin.it/wiki/Handel#B%C3%BCcher"&gt;trug meine Seite &lt;/a&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="https://en.bitcoin.it/w/images/en/7/77/WeAcceptBitcoin.png"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 250px; height: 95px;" src="https://en.bitcoin.it/w/images/en/7/77/WeAcceptBitcoin.png" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://de.bitcoin.it/wiki/Handel#B%C3%BCcher"&gt;unter den Händlern ein&lt;/a&gt;, die Bitcoin akzeptieren. Schließlich sollte Bitcoin ja eine Währung sein, die zum Austausch von Gütern und Dienstleistungen dient. Vielleicht würde ich so zu ein paar Bitcoins kommen. Ich baute auch den nebenstehenden Banner&lt;a href="http://www.patricksiebert.at/publikationen/"&gt; in meine Seite&lt;/a&gt; ein. Bis heute hatte ich jedoch keinen einzigen Kunden, der mit Bitcoin hätte zahlen wollen. Also auch das war ein Fehlschlag.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Die ersten Bitcoin:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;So registrierte ich auf der Seite &lt;a href="https://mtgox.com/"&gt;Mt.Gox&lt;/a&gt;, um mir dort Bitcoins zu kaufen. Auch dort war man schnell registriert, ein Wechselkurs in Dollar wurde ebenfalls angezeigt. Ich überwies von meinem Konto 50 Euro im vollen Bewusstsein, dass es a) sehr riskant war und b) die Anonymität natürlich dahin war.&lt;br /&gt;Die 50 Euro wurden mir zum damaligen Wechselkurs von 1,44 umgewechselt, was ca. 72 Dollar ausmachte. Um 50 Dollar kaufte ich zum damaligen Kurs von 19,9 Bitcoin, also insgesamt 2,5 Stück. 20 Dollar behielt ich, um bei Kursverfall nachzukaufen. Von den 2,5 Bitcoin überwies ich dann tatsächlich 1 Stück an meine "Geldbörse", die auf meinem Computer gespeichert ist. Es &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;dauerte Tage&lt;/span&gt; und ich dachte schon, sie wären am Weg verloren gegangen, was natürlich nicht nachvollziehbar gewesen wäre.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dann wurde die Seite &lt;a href="http://www.dailytech.com/Inside+the+MegaHack+of+Bitcoin+the+Full+Story/article21942.htm"&gt;Mt.Gox gehackt&lt;/a&gt;. Bitcoin hatte sich offenbar doch einige Feinde gemacht. Einige Zeit konnte ich dort nicht auf meinen Account zugreifen. Der Kurs stürtzte ins Bodenlose. Interessanterweise kam jedoch mein bestelltes Bitcoin endlich an, ich wurde also endlich &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Bitcoin-Besitzer&lt;/span&gt;.&lt;br /&gt;Nach einiger Zeit war mein Account bei Mt.Gox wieder erreichbar und mein Geld und meine Bitcoins dort auch noch da. Der Wechselkurs war dann wieder gestiegen, mittlerweile wieder  gefallen, bis auf 13 Dollar pro Bitcoin, weshalb ich da meine restlichen 20 Dollar investierte. Mittlerweile gibt sogar &lt;a href="http://bitcoincharts.com/markets/"&gt;diese Seite&lt;/a&gt;, die Kurse in viele Währungen anzeigt. Der Kurs heute steht bei etwa 15 Dollar, ist also leicht wieder gestiegen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Ich begann zu reflektieren:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Was tat ich da überhaupt? Welches Verhalten hatte diese Währung ausgelöst?&lt;br /&gt;Das ernüchternde Ergebnis: Es war &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;reine Währungsspekulation&lt;/span&gt;, was ich betrieb!&lt;br /&gt;Ist Bitcoin nur zur Spekulation zu verwenden? Alles was ich tat, war wie auf einen Aktienkurs zu schauen und zu hoffen, dass er stieg.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dies war dann doch ein interessantes Ergebnis des Experiments. Ich hatte Bitcoin weder eingesetzt, um etwas zu kaufen, noch um etwas zu verkaufen. Sie waren bisher nur zur Spekulation zu verwenden.&lt;br /&gt;Aber das Experiment geht weiter. Wir werden in Zukunft sehen, ob Bitcoin sich auch als Tauschwährung durchsetzen werden oder ob sie nur als Spekulationsobjekt irgendwo zwischen Aktien und Gold steckenbleiben werden. Für die Seite Mt.Gox und für viele andere bedeutet die neue Währung inzwischen schon ein enormes Geschäft.&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;To be continued...&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3781825213497393824-3300170151013996125?l=patrickseabird.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://patrickseabird.blogspot.com/feeds/3300170151013996125/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://patrickseabird.blogspot.com/2011/07/praktische-erfahrungen-mit-bitcoin.html#comment-form' title='6 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3781825213497393824/posts/default/3300170151013996125'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3781825213497393824/posts/default/3300170151013996125'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://patrickseabird.blogspot.com/2011/07/praktische-erfahrungen-mit-bitcoin.html' title='Praktische Erfahrungen mit Bitcoin'/><author><name>Patrick Seabird</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04518196225680616663</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='21' src='http://4.bp.blogspot.com/_u1ttqCO2CBc/S13oB8gddoI/AAAAAAAAAGk/YYYb8Aoep7I/S220/PatrickSeabirdklein.JPG'/></author><thr:total>6</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3781825213497393824.post-5870315789097378281</id><published>2011-06-26T20:09:00.032+02:00</published><updated>2011-06-27T01:50:36.110+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Philosophie'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Wirtschaft'/><title type='text'>Geld ist kein Ding</title><content type='html'>Im &lt;a href="http://forum.oeh-wu.at/threads/83424-Vorschlag-zur-Entschuldung-%C3%96sterreichs"&gt;Forum der Österreichischen Hochschülerschaft&lt;/a&gt; fand eine interessante Diskussion statt. Ich hatte dort auf meinen Artikel über den &lt;a href="http://patrickseabird.blogspot.com/2011/04/zweiter-vorschlag-zur-entschuldung.html"&gt;Vorschlag zur Entschuldung Österreichs&lt;/a&gt; verlinkt, um darüber mit den WirtschaftsstudentInnen zu diskutieren. Vermutlich bedingt durch die Ausbildung auf der WU kamen nur &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Standardantworten &lt;/span&gt;wie "&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Der Staat muss sparen&lt;/span&gt;", "Das führt zur &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Hyperinflation&lt;/span&gt;" oder "Die faulen Bürger haben &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;über ihren Verhältnissen gelebt&lt;/span&gt;".&lt;br /&gt;Ich versuchte, dahin vorzustoßen, wo meiner Meinung nach das Problem liegt, nämlich im &lt;a href="http://patrickseabird.blogspot.com/2011/04/wie-man-mehr-ausgibt-als-man-einnimmt.html"&gt;Geldsystem&lt;/a&gt;. Die ganze Diskussion beruhte jedoch auch auf einem Missverständnis. Geld wird als Ding gesehen - was es nicht ist.&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Dass Staatsschulden nichts mit dem Geldsystem zu tun hätten stimmt nämlich nur dann, wenn Geld ein Ding wäre. &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Geld ist jedoch kein Ding, kein Gegenstand.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Hier muss ausgeholt werden, denn was meine ich mit "Ding", oder "Gegenstand"? Was ist überhaupt ein Gegenstand? Selbstverständlich könnte man empiristisch sagen, Gegenstände werden nur durch unser Denken zu diesen. Denn es sind unsere Gedanken, die die Sinneseindrücke ordnen und das Chaos um uns herum in Dinge ordnet.  So gesehen wäre Geld ein Gegenstand, denn wir nehmen es wahr und haben einen Begriff dafür. Die Unterscheidung zwischen &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Information &lt;/span&gt;und &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Gegenstand&lt;/span&gt;, die ich hier verwende, ist eine  schwammige, das gebe ich zu. Es reicht jedoch, von &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;intuitiven  Bedeutungen&lt;/span&gt; auszugehen, um zu interessanten anderen Gedankengängen zu  kommen, abseits von universitären, dogmatischen Standardantworten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Etwas unterscheidet nämlich Geld von Gegenständen. Materialistisch gesprochen kann man eine Abwandlung des &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Prinzips der räumlichen Exklusion&lt;/span&gt; anwenden. Was bedeutet das? Physische Gegenstände zeichnen sich demnach dadurch aus, dass keine zwei Gegenstände zeitgleich am gleichen Ort sein können. &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Physische Gegenstände haben eine Einheit&lt;/span&gt;. Wenn ich einen Gegenstand besitze und ich borge ihn her, dann hat die andere Person den Gegenstand und ich habe ihn nicht mehr. So war es auch mit Goldstücken. Es ist dies der Gedanke des &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Warengeldes.&lt;/span&gt; Wenn ich dir einen Kredit gegeben habe, so habe ich dir mein Geldstück gegeben und hatte es selber nicht mehr. Wenn du kein guter Kreditnehmer warst, dann war das zu meinem Nachteil, weil ich dieses Goldstück nie mehr wieder bekam. So gesehen war Vertrauen wichtig für einen Kredit, was auch die etymologische Entwicklung des Wortes darlegt. Es schwingt auch hier eine &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;moralische Komponente&lt;/span&gt; mit. Wenn man seinen Kredit nicht zurückzahlt, missbraucht man das Vertrauen des Kreditgebers, schadet ihm und wird deshalb moralisch geächtet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Problem des heutigen Kreditgeldsystems&lt;/span&gt; ist, dass für dieses obiges Prinzip &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;nicht zutrifft&lt;/span&gt;. Geld wird &lt;a href="http://patrickseabird.blogspot.com/2010/05/die-wirkliche-ursache-der-krise.html"&gt;buchungstechnisch erzeugt&lt;/a&gt;, mittels Bilanzverlängerung. Es sind nur Zahlen in einem Computer. Es sind &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Informationen&lt;/span&gt;. Diese können auch &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;aufgeschrieben &lt;/span&gt;werden, denn Papier ist bekanntlich geduldig. Das nennt man dann &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Banknote&lt;/span&gt;. Geld ist kein Ding, sondern eine &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Information, die einen Gegenstand simuliert&lt;/span&gt;. Ein Geldschein täuscht vor, dass Geld ein Ding ist, das knapp ist und weitergereicht werden muss. In Wirklichkeit ist er nur &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;bedrucktes Papier&lt;/span&gt;.&lt;br /&gt;Tatsächlich entsteht Geld gleichzeitig mit der Kreditvergabe, durch einen Klick mit der Computermaus. &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Es trifft nicht mehr zu, dass derjenige, der den Kredit vergibt, seinen Gegenstand hergibt und darauf verzichten muss. &lt;/span&gt;Es trifft auch nicht zu, dass jemand anderer auf diesen Gegenstand verzichten muss, damit ihn jemand verwenden kann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dies belegt auch eindrucksvoll ein &lt;a href="http://www.constitutionalconcepts.org/creditriver.htm"&gt;Gerichtsurteil aus den USA&lt;/a&gt; aus dem Jahr 1969, bei dem ein Kreditnehmer genau so argumentierte und auch gewann. Er belegte, dass es sich bei der Kreditvergabe um ein &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Schaffen von Geld aus der Luft handelt&lt;/span&gt; und dass deshalb auch keine &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Zinsen darauf verlangt werden dürften&lt;/span&gt;. Geld ist eben kein hergeborgter Gegenstand, sondern eine notierte Schuld, die durch einen Geldschein, also bedrucktes Papier, repräsentiert wird. Warum sollte eine Bank Zinsen auf etwas verlangen dürfen, was sie vor der Kreditvergabe nicht besessen hatte?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was hat das nun mit den &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Staatsschulden &lt;/span&gt;zu tun?&lt;br /&gt;Vor diesem Hintergrund bekommt die Frage nach Ratingagenturen und Vertrauen eine andere Bedeutung. Muss man jemanden, der Geld nicht zurückzahlt, in diesem System wirklich verurteilen? Kann man überhaupt etwas &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;zurückgeben&lt;/span&gt;, was erst durch den Gebensakt entstanden ist? Ist umgekehrt Eigentum an dieser Information legitim?&lt;br /&gt;Ist es wirklich die so oft proklamierte &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Faulheit der Griechen&lt;/span&gt;, die man moralisch verurteilen muss? Oder ist die Ursache nicht eher die Auswirkung eines Informationssystems, das Ungleichheiten und Knappheiten &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;simuliert&lt;/span&gt;? Wenn man Geld nicht mehr als Gegenstand betrachtet, kommt man auf ganz andere Antworten...&lt;br /&gt;Auch die Rolle der &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Ratingagenturen &lt;/span&gt;wird fragwürdig. Die ursprüngliche Idee ist an sich nicht schlecht. Institutionell wird geprüft, ob ein Kreditnehmer vertrauenswürdig ist, ob er also den Gegenstand zurückgeben wird können. Wie verhält es sich aber, wenn es sich gar nicht um einen Gegenstand, sondern um Information handelt? Wie kann man berechnen, ob jemand konkurrenzfähiger ist, sprich, ob er die Informationen besser an seine Seite ziehen wird können? Und: Ist dieser jemand überhaupt moralisch zu verurteilen, wenn er das nicht kann, was &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;systemimmanent verhindert&lt;/span&gt; wird?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ratingagenturen vertreten deshalb vorsichtshalber, &lt;a href="http://www.faz.net/artikel/C30563/die-rating-agenturen-sie-sagen-ihre-meinung-und-schaffen-fakten-30067032.html"&gt;was sie selbst schon zugegeben haben&lt;/a&gt;, nur ihre eigene Meinung und führen keine Berechnung oder professionelle Schätzung durch. Ihnen bleibt angesichts obiger Erklärungen auch nichts anderes übrig. Jedoch was machen Ratingagenturen? Sie sagen: &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Unserer Meinung nach&lt;/span&gt; sollte Griechenland für das Geld, das unsere Freunde - die Banken - schaffen, mehr Zinsen zahlen. Sie verurteilen willkürlich einen Wirtschaftsteilnehmer, denn auf Berechnungen stützen sie ihre Meinung nicht. Sie helfen mit, ein schwarzes Schaf herauszupicken, nein, sie definieren dieses Schaf als schwarz und führen es zu Schlachtbank. Eigentlich müsste Griechenland die Ratingagenturen wegen &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Rufmords&lt;/span&gt; verklagen!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So gesehen muss überdacht werden, ob unsere moralischen Bewertungen, die noch aus der Zeit der Gegenstände stammt, mit einem &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Geld als Informationssystem&lt;/span&gt; noch legitim sind. Ob es wirklich die Griechen sind, die moralisch zu verurteilen sind?!&lt;br /&gt;Wenn das Geldsystem ein Informationssystem ist, dann müssen wir nur seine &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Regeln verändern&lt;/span&gt;, um unsere Gesellschaften zu ändern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch die Frage nach dem &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Sparen &lt;/span&gt;müsste anders gehandhabt werden. &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Frage an die Leser: &lt;/span&gt;Was verändert sich beim Sparen, wenn Geld kein Gegenstand mehr ist, den man besitzen kann, sondern nur noch Information?&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3781825213497393824-5870315789097378281?l=patrickseabird.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://patrickseabird.blogspot.com/feeds/5870315789097378281/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://patrickseabird.blogspot.com/2011/06/geld-ist-kein-ding.html#comment-form' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3781825213497393824/posts/default/5870315789097378281'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3781825213497393824/posts/default/5870315789097378281'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://patrickseabird.blogspot.com/2011/06/geld-ist-kein-ding.html' title='Geld ist kein Ding'/><author><name>Patrick Seabird</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04518196225680616663</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='21' src='http://4.bp.blogspot.com/_u1ttqCO2CBc/S13oB8gddoI/AAAAAAAAAGk/YYYb8Aoep7I/S220/PatrickSeabirdklein.JPG'/></author><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3781825213497393824.post-3296606772583063204</id><published>2011-06-11T01:51:00.016+02:00</published><updated>2011-06-17T14:40:14.329+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Wirtschaft'/><title type='text'>Stephan Schulmeister - ein Neoklassiker erklärt das Geldsystem</title><content type='html'>Es war eine interessante Diskussion. &lt;a href="http://patrickseabird.blogspot.com/2011/03/franz-hormann-und-das-ende-des-geldes_23.html"&gt;Franz Hörmann und Ottmar Pregetter&lt;/a&gt; diskutierten im &lt;a href="http://www.burgkino.at/"&gt;Burgkino&lt;/a&gt; mit &lt;a href="http://stephan.schulmeister.wifo.ac.at/index.php"&gt;Stephan Schulmeister&lt;/a&gt; - einem der be&lt;span class="messageBody"&gt;kanntesten Ökonomen Österreichs, angestellt beim WIFO und Berater der Regierung&lt;/span&gt; - über unsere Wirtschaft.&lt;br /&gt;Nach einer guten Stunde blieb Schulmeister nur noch eine Möglichkeit: Die Flucht antreten. Was war passiert?&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Hier kann man die gesamte Diskussion nochmal mitverfolgen. Man merkt, das Publikum wird angesichts des spannenden Themas immer erhitzter:&lt;br /&gt;&lt;object width="480" height="270"&gt;&lt;param name="movie" value="http://ichmachpolitik.at/embed_q_id/1180"&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;embed src="http://ichmachpolitik.at/embed_q_id/1180" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="480" height="270"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;(&lt;a href="http://youtu.be/sjyY8mbBcBg"&gt;Hier auch das Video auf Youtube&lt;/a&gt;)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mein Vater hat Schulmeister später eine E-Mail geschrieben, um noch einmal auf das Geldthema zurückzukommen. Die Antwort von Schulmeister spricht Bände, weil sie die neoklassische Theorie, mit ihrer Ausblendung des Geldthemas, perfekt widerspiegelt. Hier der &lt;a href="http://walterswirtschaft.blogspot.com/2011/06/stephan-schulmeister-uber-unser_10.html"&gt;Link zum E-Mail plus Antwort...&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schulmeister macht die &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;klassischen Fehler&lt;/span&gt;, die die Neoklassiker machen:&lt;br /&gt;&lt;span jsid="text"&gt;&lt;blockquote&gt;"Wenn wir in einem Kauri-Muschel-Geldsystem  leben..."&lt;/blockquote&gt; Tun wir nicht. Es ist dies der Fehler Nummer 1 der heutigen Ökonomen:  Die &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ceteris_paribus"&gt;Ceteris paribus Klausel&lt;/a&gt;. Diese wird folgendermaßen eingesetzt. Man nimmt gewisse Dinge als gegeben und unveränderlich an und verändert nur andere Dinge des Systems. Sie kann natürlich sinnvoll sein, um gewisse Szenarien durchzuspielen. Man darf jedoch entscheidende Dinge nicht ausblenden. Die Annahme eines Kauri-Muschel Systems ist dann doch etwas weit hergeholt. Anders ausgedrückt: Aus Falschem lässt sich Alles schließen.&lt;blockquote&gt;"In einem Kreditgeldsystem wird dann jenes zusätzliche Geld gesch&lt;span class="text_exposed_show"&gt;öpft,  das der zusätzlichen Produktion entspricht, wenn die  finanzkapitalistische Geldvermehrung (nicht über realwirtschaftliche  Gütervermehrung, sondern "selbstreferentiell") verhindert wird..."&lt;/span&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;span class="text_exposed_show"&gt;Das ist falsch. Wieso sollte das der Fall sein, dass nur dieses Geld geschöpft wird, das der zusätzlichen Produktion entspricht? Und wie soll das vonstatten gehen? Wenn fünf Einheiten zusätzlich produziert werden, werden auch fünf Geldeinheiten geschöpft? Was bedeutet "entsprechen" in dem Zusammenhang? In der selben preislichen Höhe? Woher weiß man bei der Kreditaufnahme, zu welchem Preis man später das Produzierte absetzen wird können? Antwort: Meistens gar nicht. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span&gt;&lt;span class="text_exposed_show"&gt;Die Kreditvergabe geht oft der Produktion zeitlich voraus, weil Geld kein Ding ist, wie die Neoklassik annimmt. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span jsid="text"&gt;&lt;span class="text_exposed_show"&gt;Was ist mit Krediten, die nicht oder nur teilweise in zusätzliche Produktion gesteckt werden? Und was ist überhaupt Geldvermehrung über  realwirtschaftliche Gütervermehrung (im Gegensatz zu finanzkapitalistischer)?!&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span jsid="text"&gt;&lt;span class="text_exposed_show"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;span jsid="text"  style="font-size:100%;"&gt;&lt;span class="text_exposed_show"&gt;"&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span jsid="text"  style="font-size:100%;"&gt;&lt;span class="text_exposed_show"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:times new roman;font-size:100%;"  &gt;&lt;span style=""&gt;Die Inflation blieb  zwischen 2% und 3% und das ist in einem kapitalistischen System ein notwendiger  Stabilisierungsfakto [sic!]&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span jsid="text"  style="font-size:100%;"&gt;&lt;span class="text_exposed_show"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span jsid="text"  style="font-size:100%;"&gt;&lt;span class="text_exposed_show"&gt;"&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;span jsid="text"&gt;&lt;span class="text_exposed_show"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;span jsid="text"&gt;&lt;span class="text_exposed_show"&gt;Auch diese Annahme darf hinterfragt werden. Wenn wir, wie Schulmeister oben, annehmen, dass immer nur gleich viel Geld geschöpft wird, wie zusätzlich produziert, dann dürfte es doch eigentlich gar keine Inflation geben?! Inflation ist generell ein Phänomen, dass &lt;a href="http://patrickseabird.blogspot.com/2011/01/warum-keine-inflation-kommt.html"&gt;weit verbreitet falsch verstanden wird&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;"Ich habe 1000, die ich  nicht ausgeben möchte,..." &lt;/blockquote&gt;Der nächste Fehler der Neoklassiker: Sie  beginnen beim Sparen. Aber wo das Geld ursprünglich herkommt, blenden sie (absichtlich?) aus.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt; Denn damit ich 1000 haben kann, musste jemand anderer einen Kredit dafür aufnehmen. &lt;a href="http://patrickseabird.blogspot.com/2010/05/die-wirkliche-ursache-der-krise.html"&gt;Anders kommt Geld nicht in Umlauf&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Stephan Schulmeisters Argumentation steht nur stellvertretend für eine ganze Wirtschaftswissenschaft, die sich in ihren Modellen selbst verfangen hat.&lt;br /&gt;Fazit: Wir brauchen einen Paradigmenwechsel in den Wirtschaftswissenschaften, der endlich das Phänomen Geld gründlichst mit einbezieht!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3781825213497393824-3296606772583063204?l=patrickseabird.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://patrickseabird.blogspot.com/feeds/3296606772583063204/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://patrickseabird.blogspot.com/2011/06/stephan-schulmeister-ein-neoklassiker.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3781825213497393824/posts/default/3296606772583063204'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3781825213497393824/posts/default/3296606772583063204'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://patrickseabird.blogspot.com/2011/06/stephan-schulmeister-ein-neoklassiker.html' title='Stephan Schulmeister - ein Neoklassiker erklärt das Geldsystem'/><author><name>Patrick Seabird</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04518196225680616663</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='21' src='http://4.bp.blogspot.com/_u1ttqCO2CBc/S13oB8gddoI/AAAAAAAAAGk/YYYb8Aoep7I/S220/PatrickSeabirdklein.JPG'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3781825213497393824.post-6201779398792278006</id><published>2011-06-05T03:32:00.012+02:00</published><updated>2011-06-05T04:18:01.464+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Philosophie'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Wirtschaft'/><title type='text'>Lösungsvorschläge für das Problem der Gegenseitigkeit</title><content type='html'>Im &lt;a href="http://patrickseabird.blogspot.com/2011/06/das-problem-der-gegenseitigkeit.html"&gt;vorherigen Blogpost&lt;/a&gt; habe ich über das &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Problem der Gegenseitigkeit&lt;/span&gt; geschrieben. Für dieses Problem gibt es bereits mehrere Lösungsvorschläge.&lt;br /&gt;Welche das sind und wie wir die Lösungen und die Probleme zusammenführen könnten, sodass eine Erlösung davon entsteht, möchte ich hier erörtern.&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Folgende &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Lösungen &lt;/span&gt;sind mir für das Problem der Gegenseitigkeit bekannt:&lt;br /&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Wir gehen weg von der Arbeitsteilung und wieder hin zu mehr Autarkie. Das Stichwort lautet: &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Subsistenzwirtschaft&lt;/span&gt;. Kritiker meinen, das sei der Weg zurück zum Mittelalter. Das muss jedoch nicht unbedingt so sein. Das &lt;a href="http://experimentselbstversorgung.net/"&gt;Experiment Selbstversorgung&lt;/a&gt; bietet hier interessante Ansätze.&lt;br /&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Da wir glauben, in einer Demokratie zu leben, können wir die &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Bilanzierungsgesetze&lt;/span&gt; demokratisch ändern. Ein Vorschlag hierfür wäre die &lt;a href="http://patrickseabird.blogspot.com/2010/09/gemeinwohl-okonomie-zwischen.html"&gt;Gemeinwohlbilanz&lt;/a&gt;.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Ein neues &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Währungssystem &lt;/span&gt;basierend auf einer &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;technischen Lösung&lt;/span&gt; wäre ein weiterer Vorschlag. Wie das aussehen könnte, habe ich in meinem &lt;a href="http://patrickseabird.blogspot.com/2008/12/geldsystemberlegungen.html"&gt;allerersten Blogeintrag&lt;/a&gt; bereits im Jahr 2008 beschrieben.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Eine &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;neue Moral&lt;/span&gt;, die das zwischenmenschliche Zusammenleben anders regelt, wäre erdenkbar.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Ein anderes &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Bildungssystem&lt;/span&gt;, das die Probleme als erfahrbar und verhinderbar aufzeigt.&lt;br /&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;Wie bringt man nun Probleme mit den Lösungswegen &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;zusammen&lt;/span&gt;? In anderen Worten: &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Wie fängt man an zu handeln? Wie verändert man seine Gewohnheiten und die anderer Menschen?&lt;/span&gt; In diesem Blogeintrag &lt;a href="http://patrickseabird.blogspot.com/2010/09/uber-den-systemwechsel.html"&gt;über den Systemwechsel&lt;/a&gt; habe ich schon die ersten Schritte dazu beschrieben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Jahr 2009 konnte ich bei einem von der &lt;a href="http://www.patricksiebert.at/projekte/shlow/"&gt;EU-Kommission geförderten Projekt &lt;/a&gt;mitmachen, bei der es um Kampagnen im Straßenverkehr ging. Dort wurden uns die drei E vorgestellt, mit deren Hilfe versucht wird, das Verhalten anderer zu beeinflussen. Zwar wurden sie eingesetzt, um Geschwindigkeitreduktionen im Straßenverkehr zu erreichen. Ich denke jedoch, dass man sie auch einsetzen kann, um oben genannte Probleme zu lösen. Die drei E stehen für:&lt;br /&gt;&lt;ol&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Education&lt;/span&gt;: Über Information, Bildung und Aufklärung kann man Menschen zum Umdenken und dadurch Verändern ihrer Verhaltensmuster bringen. (Siehe oben: Bildungssystem)&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Enforcement&lt;/span&gt;: &lt;span style="font-weight: normal;"&gt;Gesetzliche Regelungen und deren Vollzug (siehe Gemeinwohlbilanz) verändern Verhalten.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Engineering: &lt;/span&gt;Durch den Einsatz von Technik und ihr auf spezielle Verwendung ausgerichtetes Design kann man Verhaltensweisen hervorbringen. (Beispiel: Währungssystem)&lt;/li&gt;&lt;/ol&gt;Ich möchte hiermit noch ein viertes E vorschlagen, nämlich:&lt;br /&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Example&lt;/span&gt;: Durch Vorbildwirkung und Vorleben kann man andere Menschen beeinflussen. &lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;Weitere Probleme, die es zu lösen gäbe, wären das &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Problem der Anonymität&lt;/span&gt; und das &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Problem des Vertrauens&lt;/span&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Welche Lösungsvorschläge fallen euch noch ein? Gibt es andere, &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;bessere Möglichkeiten&lt;/span&gt;, das Problem der Gegenseitigkeit, der Anonymität oder des Vertrauens zu lösen?&lt;br /&gt;Wie kann man noch Lösungen und Probleme zusammenführen, vor allem vor dem Hintergrund des folgenden &lt;a href="http://www.wissensmanufaktur.net/"&gt;Spruchs&lt;/a&gt;: "Wenn du ein Problem erkannt hast und nichts zur Lösung beiträgst, wirst du selbst ein Teil des Problems!"?&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3781825213497393824-6201779398792278006?l=patrickseabird.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://patrickseabird.blogspot.com/feeds/6201779398792278006/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://patrickseabird.blogspot.com/2011/06/losungsvorschlage-fur-das-problem-der.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3781825213497393824/posts/default/6201779398792278006'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3781825213497393824/posts/default/6201779398792278006'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://patrickseabird.blogspot.com/2011/06/losungsvorschlage-fur-das-problem-der.html' title='Lösungsvorschläge für das Problem der Gegenseitigkeit'/><author><name>Patrick Seabird</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04518196225680616663</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='21' src='http://4.bp.blogspot.com/_u1ttqCO2CBc/S13oB8gddoI/AAAAAAAAAGk/YYYb8Aoep7I/S220/PatrickSeabirdklein.JPG'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3781825213497393824.post-6785246376482981393</id><published>2011-06-01T23:32:00.017+02:00</published><updated>2011-06-02T00:22:30.958+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Philosophie'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Wirtschaft'/><title type='text'>Das Problem der Gegenseitigkeit</title><content type='html'>In einem &lt;a href="http://patrickseabird.blogspot.com/2011/05/bitcoin-und-rheingold.html"&gt;vorangehenden Blogeintrag&lt;/a&gt; habe ich darüber geschrieben, dass Geld dem &lt;span style="font-weight:bold;"&gt;gegenseitigen Austausch&lt;/span&gt; dient. Wir brauchen Geld nicht, um uns gegenseitig etwas zu &lt;span style="font-weight:bold;"&gt;schenken&lt;/span&gt;. Wir brauchen Geld nicht, wenn uns etwas gestohlen wird, also wenn uns etwas &lt;span style="font-weight:bold;"&gt;unfreiwillig genommen&lt;/span&gt; wird. Wir brauchen Geld ebenso nicht, wenn wir &lt;a href="http://patrickseabird.blogspot.com/2008/12/vorschlag-fr-eine-neue-wirtschaftsform.html"&gt;generalisiert tauschen&lt;/a&gt;. Wir brauchen Geld, weil wir etwas für unsere Leistung haben wollen. Geld dient in erster Linie der &lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Gegenseitigkeit&lt;/span&gt;.&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Wenn man etwas für jemand anderen tut, möchte man meistens eine Gegenleistung. Die wenigsten schenken gerne etwas her, besonders, wenn es sich um fremde Personen handelt. Für diese Gegenleistung haben wir nun kollektiv &lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Einheiten&lt;/span&gt; geschaffen. Mittels dieser bewerten wir unsere gegenseitige Leistung. Das Problem an der Sache ist, dass diese Einheiten &lt;span style="font-weight:bold;"&gt;korrumpiert &lt;/span&gt;sind. Durch ihre gesetzliche &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_0"&gt;Verfasstheit&lt;/span&gt; dienen sie Manchen mehr als Anderen. Dies habe ich ebenfalls schon in einem anderen Blogeintrag beschrieben, wo ich die Frage stellte, &lt;a href="http://patrickseabird.blogspot.com/2011/04/wie-man-mehr-ausgibt-als-man-einnimmt.html"&gt;wie man mehr ausgeben kann, als man einnimmt&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eines ist klarzustellen: Wenn wir etwas kaufen, also Geld gegen Waren und umgekehrt tauschen, dann fließt kein Geld in den Gegenstand. Strenggenommen kaufen wir uns keine Dinge. Wenn wir sagen: "Heute habe ich mir diese Uhr gekauft", sagen wir eigentlich etwas Falsches, denn was wirklich passiert? Wir haben die Uhr von jemandem bekommen. Dafür haben wir ihn bezahlt, also ihm Geld gegeben. Das Geld fließt nicht in den Gegenstand, sondern fließt &lt;span style="font-weight:bold;"&gt;zu der Person&lt;/span&gt;, die uns den Gegenstand gab! Wir bezahlen damit eine &lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Leistung&lt;/span&gt;, und nicht den Gegenstand. Wir geben das Geld an die Personen, die uns die Uhr hergestellt und geliefert haben. Nicht der Gegenstand ist soundso viel wert, sondern die Personen wollen soundso viel Geldeinheiten dafür, dass sie uns den Gegenstand geben. So gesehen ist auch die Unterteilung in die &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Drei-Sektoren-Hypothese"&gt;drei Sektoren&lt;/a&gt; falsch. Egal was in der Wirtschaft geleistet wird, ob Landwirtschaft oder Dienstleistung, bezahlt wird immer nur der Mensch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch die &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Doppelte_Buchhaltung"&gt;doppelte Buchhaltung&lt;/a&gt; ist deshalb falsch. Auf der Aktiv-Seite stehen Gegenstände mit ihren Geldwerten. Jedoch steckt kein Geld in diesen. Das Geld haben die Verkäufer dieser Gegenstände bekommen. Der Gegenstand, der dort angeschrieben ist, sollte eigentlich ohne Zahl daneben stehen. Denn Geld werde ich nur dann dafür bekommen, wenn ich es von jemand anderem bekomme. Der Gegenstand kann mir kein Geld geben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir haben also gesehen, dass Geld dem gegenseitigen Austausch gilt. Von hier aus kann man auch das &lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Problem der Knappheit&lt;/span&gt; untersuchen. Auch darüber habe ich bereits im Blogpost &lt;a href="http://patrickseabird.blogspot.com/2010/09/uber-den-systemwechsel.html"&gt;"Über den Systemwechsel"&lt;/a&gt; geschrieben.&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Die meiste Knappheit in dieser Welt ist eine der &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_1"&gt;Reziprozität&lt;/span&gt;.&lt;/span&gt;Viele Unternehmen könnten viel mehr produzieren. Die Mittel wären dazu da. Aber es fehlt an zahlungskräftigen Kunden. Es ist dies eine Knappheit der Eigentumsgrenze. Man könnte mehr produzieren. Genug arbeitsfähige Menschen gäbe es. Genug Energie gäbe es. Genug Erfindungen gäbe es. Aber man würde für das Produzierte nicht genug im Gegenzug bekommen. Man könnte nichts mehr dafür verlangen. Man patentiert lieber die technische Erfindung, damit niemand anders sie nutzen kann, außer er gibt etwas dafür her. Dumm nur, wenn der andere nichts mehr hat zum Hergeben. Es ist mehr dieses &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_2"&gt;Nichtherschenkenwollen&lt;/span&gt;, als eine ernsthafte, in den Gegenständen liegende Knappheit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Dieses Problem der Gegenseitigkeit aufzulösen, ist unsere nächste große Aufgabe.&lt;/span&gt; Schon &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_3"&gt;Silvio&lt;/span&gt; Gesell schrieb in seiner &lt;span style="font-style:italic;"&gt;Natürlichen Wirtschaftsordnung&lt;/span&gt;(2004) auf Seite 129f.: &lt;blockquote&gt;„Wenn ein Mensch irgend einen Gegenstand braucht und haben will, und es trifft sich, &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_4"&gt;daß&lt;/span&gt; der gesuchte Gegenstand im Besitze anderer, und sonst nicht zu haben ist, so wird er sich in der Regel genötigt sehen, etwas von seiner Habe anzubieten, um den Besitzer der gesuchten Sache zu veranlassen, ihm das, was er braucht, abzutreten. Er wird also den Gegenstand durch Tausch an sich  bringen. Und selbst dann wird er das tun müssen, wenn dem anderen der gesuchte Gegenstand nutzlos ist. Es genügt, wenn der Eigentümer weiß, &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_5"&gt;daß&lt;/span&gt; der andere den Gegenstand braucht oder gar haben &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_6"&gt;muß&lt;/span&gt;, dann gibt er ihn sicher nicht umsonst, ja, in vielen Fällen wird es vorkommen, &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_7"&gt;daß&lt;/span&gt; jemand eine Sache nur darum aufhebt und in Besitz nimmt, weil er weiß, &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_8"&gt;daß&lt;/span&gt; hinter ihm jemand folgt, der die Sache nützlich verwenden kann. Und je dringender dieser andere den Gegenstand braucht, um so höher wird der Besitzer seine Forderung schrauben.“&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;Nicht &lt;span style="font-weight:bold;"&gt;technische oder natürliche Knappheit&lt;/span&gt; ist unser heutiges Problem, sondern eben die beschriebene &lt;span style="font-weight:bold;"&gt;soziale Knappheit&lt;/span&gt; der Gegenseitigkeit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Lösungsvorschläge sind dringend nötig!&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3781825213497393824-6785246376482981393?l=patrickseabird.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://patrickseabird.blogspot.com/feeds/6785246376482981393/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://patrickseabird.blogspot.com/2011/06/das-problem-der-gegenseitigkeit.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3781825213497393824/posts/default/6785246376482981393'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3781825213497393824/posts/default/6785246376482981393'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://patrickseabird.blogspot.com/2011/06/das-problem-der-gegenseitigkeit.html' title='Das Problem der Gegenseitigkeit'/><author><name>Patrick Seabird</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04518196225680616663</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='21' src='http://4.bp.blogspot.com/_u1ttqCO2CBc/S13oB8gddoI/AAAAAAAAAGk/YYYb8Aoep7I/S220/PatrickSeabirdklein.JPG'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3781825213497393824.post-5963457209951655002</id><published>2011-05-27T22:33:00.030+02:00</published><updated>2011-05-28T01:46:25.484+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Wirtschaft'/><title type='text'>Bitcoin und Rheingold - Komplementärwährungen im Vergleich</title><content type='html'>Es war ein Tag wie jeder andere, als plötzlich eine Buchbestellung für  mein Buch "&lt;a href="http://www.patricksiebert.at/publikationen/vernunft-der-wirtschaftlichen-kritik/"&gt;Vernunft der wirtschaftlichen Kritik. Die  wirtschaftsphilosophische Wende&lt;/a&gt;" hereinkam. Das Besondere: Der Käufer bot mir keine Euro, sondern &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;&lt;a href="http://rheingoldblog.wordpress.com/"&gt;Rheingold&lt;/a&gt;&lt;/span&gt; dafür an. Ich habe schon viel Theoretisches über Regionalwährungen gelesen. Auch etliche meiner Blogposts &lt;a href="http://patrickseabird.blogspot.com/2010/03/wird-bei-einem-borsencrash-geld.html"&gt;handeln von Geldtheorie&lt;/a&gt;. Doch wirklich in der Praxis mal von diesem Phänomen berührt zu werden, ließ mein Blut in Wallung bringen.&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Rheingold - eine Regionalwährung&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Ich hatte zuvor noch nie von dieser Regionalwährung gehört, willigte jedoch sofort ein. Der Käufer bot mir 26 Rheingold an. Nachdem ich mich online angemeldet hatte, waren diese auch sofort überwiesen. Gleichzeitig hatte ich auch hundert Rheingold sofort selber geschaffen. Dies ist das Besondere an dieser Währung. Jeder schafft selber einen Teil davon. Dadurch, dass sie nicht durch Kredit geschaffen wird, wird versucht, der &lt;a href="http://patrickseabird.blogspot.com/2010/05/die-wirkliche-ursache-der-krise.html"&gt;Zinseszinsfalle&lt;/a&gt;, die unserem derzeitigen herrschenden Geldsystem inhärent ist, zu entgehen. Gleich zu Beginn wurden mir auch 27 Rheingold wieder abgezogen von meinem Konto. Auf Nachfrage erfuhr ich, dass aus dieser &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Seignorage"&gt;Seignorage&lt;/a&gt; die Druckkosten bezahlt werden. Denn man kann sich auch angreifbare Rheingold-Scheine zukommen lassen, sogar mit &lt;a href="http://www.rheingoldregio.de/index.php?menu=27"&gt;eigenem Motiv&lt;/a&gt; darauf.&lt;br /&gt;Ein Blick auf die &lt;a href="http://www.rheingoldregio.de/index.php?menu=31"&gt;Homepage&lt;/a&gt; zeigte gleich, dass die Währung auch zum Beispiel von Professor Heinsohn unterstützt wird. Rheingold glänzt vor allem durch die unbürokratische Handhabung und dem, trotz der geografischen Distanz vorhandenen Gemeinschaftsgefühl.&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.rheingoldregio.de/" target="_blank"&gt;&lt;img alt="Rheingold - too cool for fiat money" src="http://www.banner.rheingoldregio.de/rheingold-button.jpg" width="154" border="0" height="114" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Mittlerweile bin ich also ebenfalls Rheingolder, wurde im &lt;a href="http://rheingoldblog.wordpress.com/2011/05/14/patrick-siebert-vernunft-der-wirtschaftlichen-kritik/"&gt;Rheingoldblog beworben&lt;/a&gt; und meine &lt;a href="http://www.patricksiebert.at/publikationen/"&gt;Publikationen&lt;/a&gt; können mit Rheingold bezahlt werden. Als ich auf die Idee kam, einfach mal mit Rheingold bei jemand anderem einzukaufen wurde mir schlagartig eines bewusst: Was, wenn ich alle Rheingold ausgegeben habe? Wie komme ich zu neuen? Hier wurde mir etwas klar, was ich zwar schon immer gewusst hatte, nie jedoch so aktiv erfahren hatte. Eine Währung dient nur dem gegenseitigen Austausch. Ich bekomme nur neue Rheingold, wenn ich irgendetwas der Rheingoldgemeinschaft anbieten kann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Thomas H. Greco unterscheidet in seinem brillianten Buch &lt;a href="http://www.amazon.de/gp/product/1603580786/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;amp;tag=patricksieber-21&amp;amp;linkCode=as2&amp;amp;camp=1638&amp;amp;creative=19454&amp;amp;creativeASIN=1603580786"&gt;The End of Money and the Future of Civilization&lt;/a&gt; auf Seite 88 zwischen drei Arten, wodurch ökonomische Werte von Hand zu Hand gehen:&lt;br /&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Geschenke&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Unfreiwillige Transfers und&lt;br /&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Gegenseitiger Austausch&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;(Ich würde noch den&lt;a href="http://patrickseabird.blogspot.com/2008/12/vorschlag-fr-eine-neue-wirtschaftsform.html"&gt; generalisierten Tausch&lt;/a&gt; hinzufügen, bei dem die Grenze zwischen gegenseitigem Tausch und Geschenk verwischt ist)&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;Die Erfahrung mit Rheingold stürzte mich gleich in eine kleine Depression: Habe ich der Gemeinschaft wirklich "nur" meine Publikationen anzubieten? Wenn ich jetzt um 70 Rheingold einkaufen gehe, wie bekomme ich diese jemals wieder herein? Es war das erste Mal, dass ich die von Greco den Währungen zugesprochene Funktion des gegenseitigen Austauschs zu spüren bekam. Geld ist eben kein Geschenk, sondern dient dem Austausch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Folgende &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Probleme &lt;/span&gt;sehe ich noch mit dem Rheingold:&lt;br /&gt;Erstens ist Rheingold noch im Verhältnis 1:2 an den Euro gebunden. Das Problem: Wenn der Euro inflationiert, inflationiert auch Rheingold. Dies hängt auch mit dem zweiten Problem zusammen. Als normaler Teilnehmer weiß man nicht, wieviel Rheingold bisher geschaffen wurden. Wäre Rheingold nicht mehr an den Euro gebunden, wäre es schwer vorherzusagen, was mit der Währung passieren würde. Weiters ist dieses Regiogeld eben eine Regionalwährung. Wenn ich damit in Wien einkaufen gehe, finde ich keine Geschäfte, die es annehmen. Dazu müsste es vermutlich Donaugold heißen. Des weiteren nimmt Rheingold an, dass die &lt;a href="http://patrickseabird.blogspot.com/2010/06/die-illusion-des-kreislaufs.html"&gt;Wirtschaft ein Kreislauf&lt;/a&gt; ist, was problematisch ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nichtsdestotrotz ist das Rheingold eine interessante Entwicklung und kann, sollte es wirklich zu einer Euro-Krise kommen, als schnell vorhandene und schon funktionierende Währung einspringen.&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;&lt;br /&gt;Bitcoin - eine weltweite Komplementärwährung&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Den zweiten Kontakt, den ich mit Komplementärwährungen herstellte, war mit &lt;a href="http://www.weusecoins.com/"&gt;Bitcoin&lt;/a&gt;. Bitcoin ist eine anonyme, dezentralisierte, auf opensource-Code basierende internationale Währung.&lt;br /&gt;Die Funktionsweise wird in folgendem Video erklärt:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;iframe src="http://www.youtube.com/embed/Um63OQz3bjo" allowfullscreen="" width="560" frameborder="0" height="349"&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Unterschied zu Rheingold ist, dass Bitcoin knapp und &lt;a href="https://en.bitcoin.it/wiki/Deflationary_spiral"&gt;absichtlich deflationär&lt;/a&gt; gehalten wird.  Es lässt sich gleich die Frage stellen, ob ein deflationäres Geld überhaupt die Möglichkeit hat, in Zirkulation zu gelangen oder ob es einfach nur gehortet wird.&lt;br /&gt;Als ich im Internet recherchierte wurde mir schlagartig klar: Diese Währung funktioniert bereits. Man kann auf manchen Seiten Dollar gegen Bitcoin und Bitcoin gegen Euro tauschen. Bereits heute kann man mittels Bitcoin Geld an einen Verwandten in den USA überweisen. Und das in Sekundenschnelle, &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;ohne eine Bank zu verwenden&lt;/span&gt;, ohne sich irgendwo anzumelden.&lt;br /&gt;Wenn Geld ein enormer Fortschritt war gegenüber direktem Tausch, so ist Bitcoin oder ein ähnliches System der nächste &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Schritt in die Zukunft&lt;/span&gt;.&lt;br /&gt;Es gibt sogar schon Händler, die gegen Bargeld Bitcoin tauschen. Ein idealer Weg, um Geld anonym um die Welt zu schicken, sollte man das wollen. Und da das System auf opensource basiert, kann es schnell angepasst werden. So kann man sich vorstellen, dass bald apps programmiert werden und bald damit auch in Geschäften gezahlt werden kann.&lt;br /&gt;Das interessante: Die Entstehungskurve von Bitcoin ist eine der wenigen Kurven unseres Systems, die &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;nicht exponentiell&lt;/span&gt; verläuft, siehe &lt;a href="https://en.bitcoin.it/wiki/File:Total_bitcoins_over_time_graph.png"&gt;diese Grafik&lt;/a&gt;. Ich deute das als ein erstes Anzeichen eines Paradigmenwechsels.&lt;br /&gt;Spannend ist auch, dass hinter der Entstehung von Bitcoin &lt;a href="http://bigthink.com/ideas/38488"&gt;anonymous&lt;/a&gt; stehen soll. Man wird sehen, wie schnell diese Währung angenommen werden wird. Zwar ist es möglich, dass Staaten versuchen werden, diese Entwicklung aufzuhalten. Da jedoch die Software jedem zugänglich ist und schon so weit verbreitet ist, wird es schwierig bis &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;unmöglich &lt;/span&gt;werden, diese &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Idee zu stoppen&lt;/span&gt;. Es könnte dies das &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Ende konventioneller Banken&lt;/span&gt; und damit auch Währungen einläuten.&lt;br /&gt; &lt;a href="http://www.patricksiebert.at/publikationen/" target="_blank"&gt;&lt;img src="https://en.bitcoin.it/w/images/en/7/74/BC_Rnd_64px.png" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit Bitcoin sehe ich folgende Probleme:&lt;br /&gt;Der &lt;a href="https://en.bitcoin.it/wiki/How_bitcoin_works"&gt;Entstehungsprozess &lt;/a&gt;ist nicht ganz durchsichtig. Er basiert irgendwie auf einem &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Algorithmus&lt;/span&gt;. Wer im Endeffekt die Bitcoins bekommt, ist dank der Anonymität des Systems nicht herausfindbar. Es kommt jedoch dem Erstverwender einer Währung &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;enormer Einfluss&lt;/span&gt; zu. Dieser kann damit zuerst Leistungen einer Gesellschaft beziehen. Ob und wie dieses System beeinflussbar ist, kann nicht kontrolliert werden (was jedoch bei keinem anderen Währungssystem bisher der Fall ist). Gerade die Anonymität ist ein weiterer Kritikpunkt. Ich bin eher ein &lt;a href="http://patrickseabird.blogspot.com/2009/09/losung-fur-steuerhinterziehung-und.html"&gt;Verfechter der Transparenz.&lt;/a&gt; Ein anonymes System öffnet Geldwäsche und Steuerhinterziehung Tür und Tor.&lt;br /&gt;Weiters ist oben erwähnte deflationäre Tendenz problematisch. Es wäre vorstellbar, dass sich einige Spekulanten auf die Währung spezialisieren und damit seinen Preis in die Höhe schießen lassen. Vielleicht wird dann eine zusätzliche Währung, basierend auf der gleichen Technologie, aber versehen mit einer Umlaufsicherung notwendig.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Beide Währungen, Rheingold und Bitcoin, sehen trotz ihrer Problemchen als vielversprechend aus. Meine persönliche Prognose lautet, dass wir mit diesen zwei Beispiele eine Entwicklung erleben, die unsere &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Welt mehr verändern&lt;/span&gt; wird, als sie bisher schon durch das Internet geändert wurde. Bald werden solche Systeme nicht mehr Komplementärwährungen, sondern &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;tagtägliches Geld&lt;/span&gt; sein.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3781825213497393824-5963457209951655002?l=patrickseabird.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://patrickseabird.blogspot.com/feeds/5963457209951655002/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://patrickseabird.blogspot.com/2011/05/bitcoin-und-rheingold.html#comment-form' title='5 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3781825213497393824/posts/default/5963457209951655002'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3781825213497393824/posts/default/5963457209951655002'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://patrickseabird.blogspot.com/2011/05/bitcoin-und-rheingold.html' title='Bitcoin und Rheingold - Komplementärwährungen im Vergleich'/><author><name>Patrick Seabird</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04518196225680616663</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='21' src='http://4.bp.blogspot.com/_u1ttqCO2CBc/S13oB8gddoI/AAAAAAAAAGk/YYYb8Aoep7I/S220/PatrickSeabirdklein.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://img.youtube.com/vi/Um63OQz3bjo/default.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>5</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3781825213497393824.post-4276363843768186217</id><published>2011-05-21T18:57:00.017+02:00</published><updated>2011-05-24T15:36:50.354+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gastbeitrag'/><title type='text'>Anleitung zum pädagogischen Win</title><content type='html'>&lt;span style="font-style:italic;"&gt;Dies ist ein Gastbeitrag, geschrieben von Hanna Spegel (&lt;a href="http://twitter.com/#%21/httr_"&gt;Kontakt&lt;/a&gt;). Er ist eine Antwort auf den von mir verfassten Beitrag mit dem Titel "&lt;a href="http://patrickseabird.blogspot.com/2011/02/anleitung-zum-padagogischen-fail.html"&gt;Anleitung zum pädagogischen Fail&lt;/a&gt;" Der Blog steht jederzeit auch &lt;a href="http://www.patricksiebert.at/suppohttp://www.blogger.com/img/blank.gifrt-patrick/gasteintrag/"&gt;für Gastbeiträge offen&lt;/a&gt;, einfach Kontakt mit mir aufnehmen! Danke, Hanna, für deinen Beitrag!&lt;br /&gt;Patrick Seabird&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:180%;"&gt;Anleitung zum pädagogischen Win&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;Bildungswerte? Disziplin overrulez Selbstvertrauen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Patrick hat in seiner eingangs erwähnten Anleitung “Wie kann man Lehre so organisieren, sodass sie möglichst schlecht funktioniert?” einige Punkte des aktuell an Universität und Schulen praktizierten pädagogischen Worst Case gesammelt. Die Studie “Österreich 2025” der Karmasin.Motivforschung / Zukunftsinstitut Österreich aus dem Jahr 2010 widmet sich dem Gegenteil - und hat kürzlich folgende Fragestellung aufgeworfen: “Wenn wir das österreichische Bildungssystem neu aufsetzen könnten, welche Fähigkeiten sollten besonders vermittelt werden?”&lt;br /&gt;Verblüffend-beunruhigendes Ergebnis der Befragung: “Vermittlung von Anerkennung einer Autorität” wird höher bewertet als “Vermittlung von Medienkompetenzen”. “Vermittlung von Disziplin” hat mehr Gewicht als “Stärkung des Selbstvertrauens von SchülerInnen”. Das wichtigste Bildungsziel bleibt in dieser Erhebung mit 65% “Vermittlung von Allgemeinbildung”, an zweiter Stelle “Individuelle Förderung von Talenten und Fähigkeiten der SchülerInnen”.&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Medianet hat Studien Co-Autor Franz Kühmayer zu den “21st Century Skills” befragt, und fasst die vorgestrige Denke unseres aktuellen Bildungssystems wie folgt zusammen:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Die Studie beleuchtet auch, worin die Zukunftsoptionen für Unternehmen und&lt;br /&gt;politische Gestalter liegen. „Konformität, Standardisierung, Hierarchie, Fehlervermeidung“, heißt es beispielsweise im Kapitel „Bildung Reloaded“, seien „die typischen Aspekte der Wirtschaft von gestern, aber immer noch die Merkmale der Schule von heute“. &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Die Gesellschaft entwickle sich jedoch in die entgegengesetzte Richtung – hin zu mehr Pluralismus, Individualität, Kreativität und Kooperation.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;aus &lt;a href="http://www.medianet.at/article/die-bildung-muss-raus-aus-dem-industriezeitalter/"&gt;http://www.medianet.at/article/die-bildung-muss-raus-aus-dem-industriezeitalter/ &lt;/a&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;Die Berufe müssen neu erfunden werden!&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Luca Hammer greift das Bild der 2011 vollkommen überholten Vorstellung einer lebenslangen Fließband-Beschäftigung auf und hat in der Futurezone am Tag der Arbeit seine Sicht der Dinge dargelegt:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Bildung als Schlüssel&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Günther Dueck schreibt von einer "Exzellenzgesellschaft", zu der wir werden müssen. Jeder soll die Matura machen und studieren. Es braucht mehr Lehrer, kleinere Klassen und bessere Betreuung. Die Ausbildung der Menschen muss sich grundlegend ändern, wenn wir gemeinsam in die Zukunft gehen und nicht Menschen zu schlechteren Maschinen machen wollen. Denn für diese gibt es immer weniger Arbeit. (...) &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Es gibt zahlreiche Kernkompetenzen, die heutzutage erwartet werden (müssen). Diese müssen von klein auf gelernt werden, sodass wir in Zukunft selbständig sein können und nicht von einer neuen Arbeitswelt vollkommen überrollt werden.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Wir brauchen keine Arbeiter am Fließband mehr, sondern solche, die sich neue Dinge ausdenken und erschaffen.&lt;/span&gt; Menschen, die bestehende Dinge verbessern. Die Wege finden, wie Computer den Alltag weiter erleichtern können. Wie wir ohne Verlust an Lebensqualität den Planeten schonen können und wie wir in Zukunft friedlich zusammenleben können.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Luca Hammer (&lt;a href="http://www.2-blog.net/"&gt;http://www.2-blog.net/&lt;/a&gt;) am 1.5.2011 über “Die Zukunft der Arbeit” auf &lt;a href="http://futurezone.at/meinung/2934-die-zukunft-der-arbeit.php"&gt;http://futurezone.at/meinung/2934-die-zukunft-der-arbeit.php&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;Der von ihm zitierte Günther Dueck hat ebenfalls Anfang Mai in der Financial Times Deutschland einen “Aufruf an die Generation Digital” veröffentlicht:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Digital Natives, die Berufe müssen neu erfunden werden!&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Komplexe Aufgaben verlangen nicht nur Fachkönnen&lt;/span&gt; (das wird sogar zum guten Teil vom Internet geliefert), &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;sondern soziale Gewandtheit, emotionale Intelligenz, Managementtalent, Verhandlungsgeschick, Selbstverantwortung, Unternehmergeist&lt;/span&gt; - eben all das, was heute in Stellenanzeigen so gefordert wird. Darüber amüsieren sich viele: "Haha, man soll jetzt alles können!" Liebe Leute, man muss es.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(...)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;"Persönlichkeit" wird nicht gelernt, sondern erworben&lt;/span&gt; - es geht dabei immer um Coaching, Training und Mentoring - nicht um bloßes Frontalunterrichten. Lernt man Fußball, Ballett, Geige oder Theaterspiel durch Frontalunterricht? Nein. Und Verhandeln, Managen oder Projektleitung auch nicht. Alle wissen, dass man mit Geige, Ballett oder Schachspielen früh anfangen muss, wenn es gut werden soll. &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Aber Managen, Verkaufen, Kommunikation erst nach dem Doktor mit 30?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Günter Dueck am 7.5.2011 in &lt;a href="http://www.ftd.de/it-medien/computer-technik/:essay-aufruf-an-die-generation-digital/60048143.html"&gt;http://www.ftd.de/it-medien/computer-technik/:essay-aufruf-an-die-generation-digital/60048143.html&lt;/a&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;Must-Haves 2020: Reflexionsfähigkeit und selbstbestimmtes Handeln&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;a href="http://twitter.com/#%21/Exploring2020/status/58606449361825792"&gt;"Schüler sind nicht Fässer die man füllt, sondern Flammen, die man entzünden muss"&lt;/a&gt;&lt;/blockquote&gt;Man trifft sich bei der Komposition bildungspolitischer Zukunftsmusik auch zum persönlichen Austausch - zum Beispiel im Rahmen der Reihe “twenty.twenty”. Anlässlich der Veranstaltung “Allgemeinbildung 2020” fand eine &lt;a href="http://www.twentytwenty.at/2011/04/alle-beitrage-zur-allgemeinbildung-2020-blogparade/"&gt;breite Blogparade statt&lt;/a&gt;; am 14. April 2011 diskutierten mehrere so-called ExpertInnen Status und Zukunft der Bildung (der Videostream der Veranstaltung ist online verfügbar auf &lt;a href="http://www.twentytwenty.at/naechste-veranstaltung/video/"&gt;http://www.twentytwenty.at/naechste-veranstaltung/video/&lt;/a&gt;)&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;br /&gt;Meine persönliche Conclusio: &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://twitter.com/#%21/httr_/status/58604989093908483"&gt;"persönlichkeitsbildung + reflexionsfähigkeit statt copy+paste von wissen und werten = bildungsziel souveränität und mündigkeit"&lt;/a&gt;&lt;/blockquote&gt;Nicht das eindimensionale Vorkauen und seitens Schülerschaft deckungsgleiche Wiedergeben von Wissen und Werten sollte die Kernaufgabe des Bildungssystems sein, sondern das Erlernen der Fähigkeit zur Reflexion und Selbstbehauptung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;How-To: be(come) a mensch&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das „mensch“-Sein, die jiddische Entsprechung von im Weitesten Sinne Integrität, hat für mich Guy Kawasaki in einem Blogbeitag 2006 geprägt – er zitiert Leo Rosten bei der Definition of Menschdom:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Someone to admire and emulate, someone of noble character. The key to being “a real mensch” is nothing less than character, rectitude, dignity, a sense of what is right, responsible, decorous.&lt;br /&gt;aus: &lt;a href="http://blog.guykawasaki.com/2006/02/how_to_be_a_men.html#ixzz1MsdznOjK"&gt;http://blog.guykawasaki.com/2006/02/how_to_be_a_men.html#ixzz1MsdznOjK &lt;/a&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;Denn egal ob wir über Bildung als humanistisches Ideal oder als eine Art Vorbereitungskurs auf ein wirtschaftliches Dasein diskutieren – des Pudels Kern liegt für mich persönlich in der Entwicklung der eigenen, authentischen und originalen Persönlichkeit, mit der man in jedem Lebensbereich Erfolg (laut eigener Definition) und Glück (detto) erreichen kann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mich beschäftigt das Thema seit meiner Zeit als SchülerInnenvertreterin – eine erste Verwirklichung fand im Jahr 2003 statt. Damals schlossen sich in Niederösterreich einige ehemalige SV-KollegInnen zusammen, um gemeinsam eine Vision zu verwirklichen: Persönlichkeitsbildung für Jugendliche, die Erweiterung des Bildungscurriculums um diesen unserer Meinung nach essenziellen Bereich. Das Ziel: Qualitativ hochwertige Seminare und Workshops zu leistbaren Preisen direkt an Schulen, angeboten von einer politisch unabhängigen und gemeinnützigen Organisation. Die Idee wurde unter dem Namen ‘Gruppe Xchange’ ins Leben gerufen, 2005 wurde der Verein Xchange Trainernetzwerk gegründet. Seither zählt der Verein über 20 Mitglieder, haben mehr als hundert Seminare &amp;amp; 3 Trainer-Ausbildungen stattgefunden, wurden zahlreiche Kooperationen mit Partnern wie dem Jugendrotkreuz, dem NÖ Landesjugendreferat, der wienXtra/jugendinwien &amp;amp; Co verwirklicht. Der Verein Xchange Trainernetzwerk ist online via &lt;a href="http://www.blogger.com/www.xchange-web.at"&gt;www.xchange-web.at&lt;/a&gt; zu finden und auf &lt;a href="http://www.facebook.com/trainernetzwerk"&gt;http://www.facebook.com/trainernetzwerk&lt;/a&gt;.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3781825213497393824-4276363843768186217?l=patrickseabird.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://patrickseabird.blogspot.com/feeds/4276363843768186217/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://patrickseabird.blogspot.com/2011/05/anleitung-zum-padagogischen-win.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3781825213497393824/posts/default/4276363843768186217'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3781825213497393824/posts/default/4276363843768186217'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://patrickseabird.blogspot.com/2011/05/anleitung-zum-padagogischen-win.html' title='Anleitung zum pädagogischen Win'/><author><name>Patrick Siebert</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05898854343187442627</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3781825213497393824.post-4039589254087965672</id><published>2011-04-29T19:52:00.026+02:00</published><updated>2011-05-02T02:51:37.474+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Philosophie'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Wirtschaft'/><title type='text'>Wie man mehr ausgibt, als man einnimmt...</title><content type='html'>Spätestens seit dem seichten Buch &lt;a href="http://www.amazon.de/gp/product/3548373844/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;amp;tag=patricksieber-21&amp;amp;linkCode=as2&amp;amp;camp=1638&amp;amp;creative=19454&amp;amp;creativeASIN=3548373844"&gt;Investment Punk: Warum ihr schuftet und wir reich werden&lt;/a&gt;&lt;img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=&amp;amp;l=as2&amp;amp;o=3&amp;amp;a=3548373844" alt="" style="border: medium none ! important; margin: 0px ! important;" width="1" border="0" height="1" /&gt; glauben wir zu wissen, was die ökonomischen Grundprinzipien sind. Auf Seite 30 schreibt Hörhan die nach seinen Worten "Grundregel eins" auf: &lt;blockquote&gt;"Man muss auf Dauer mehr einnehmen, als man ausgibt."&lt;/blockquote&gt; Dies scheint eines der Grundprinzipien unseres Wirtschaftens zu sein. Doch warum eigentlich? Und: Für einige Wirtschaftsteilnehmer scheint das nicht zu gelten.&lt;br /&gt;Ich möchte hier erstens dieses Prinzip hinterfragen. Zweitens möchte ich die Frage stellen, wie es möglich sein kann, mehr auszugeben, als man einnimmt.&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Jeder von uns möchte mehr aus dem Wirtschaftssystem bekommen, als er hineinsteckt.&lt;br /&gt;Als normaler &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Angestellter &lt;/span&gt;vergleicht man seine Ausgaben für Miete, Essen, Auto usw. mit seinem Gehalt. Wenn die Ausgaben höher sind, wird man ärmer. Da man auch sparen möchte, versucht man mehr einzunehmen, als man ausgibt und einen Teil zur Seite zu legen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Unternehmen &lt;/span&gt;handeln genau so. Zwar können sie für kurze Zeit einen Verlust einfahren, was ihre Bilanzsumme schmälert. Tun sie das allerdings zu lange, müssen sie Konkurs anmelden. Das Ziel der meisten Unternehmen ist es jedoch, Gewinn zu erwirtschaften, also ebenfalls die Umsatzerlöse größer als die Ausgaben für Personal, Maschinen, Distribution usw. ausfallen zu lassen. Nur so lassen sich viele überhaupt für eine Unternehmung hinreißen. Dass ihr Risiko des Konkurses mit einem möglichen Gewinn kompensiert wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Lange Zeit wollten uns viele Ökonomen weißmachen, dass dieses Prinzip für &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Staaten &lt;/span&gt;nicht zutrifft. Staaten könnten mehr ausgeben, als sie einnähmen.&lt;br /&gt;Das ist teilweise richtig. Es stimmt, dass ein Staat in dem Sinn nicht in Konkurs gehen kann, weil kein geordnetes überstaatliches Konkursverfahren existiert. Dazu müsste es einen überstaatlichen gesetzlichen Rahmen geben, der verbindlich so nicht vorzufinden ist. Bei einem Konkurs eines Unternehmens werden die Aktiva verkauft und durch den Erlös versucht, die Gläubiger zu befriedigen. Auch eine Privatperson kann Privatkonkurs anmelden. Bei einem Staat kann man die Aktiva nicht verkaufen weil das staatliche Territorium unantastbar ist. Man kann ebenso wenig alle Staatsbürger aus dem Land werfen, denn wo sollen diese hin? Das staatliche Konkursverfahren existiert deshalb nicht, weil es keinen anerkannte überstaatliche Macht gibt, die dieses regeln könnte.&lt;br /&gt;Was jedoch nicht stimmt, ist das Staaten nicht &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;zahlungsunfähig &lt;/span&gt;werden können. Wenn niemand mehr einen Kredit gibt, also keine Staatsanleihen mehr gekauft werden, so kann der Staat seine Zinsen auf seine Staatsschuld nicht mehr begleichen und wird zahlungsunfähig. Staaten können, seit sie unabhängige Zentralbanken haben, auch nicht mehr selber Geld drucken. Sie sind eigentlich den anderen Wirtschaftsteilnehmern gleich gestellt im Kampf um knappe Geldmittel. Also gilt ebenfalls für Staaten: Man kann nicht mehr ausgeben, als man einnimmt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die einzige Gruppierung, für die das nicht zu gelten scheint, sind &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Banken&lt;/span&gt;. Diese investieren mehr, als sie einnehmen. Früher dachte man, Banken nehmen von den Sparern Geld ein und vermitteln dieses an Kreditnehmern. Heute weiß man, dass das nicht stimmt.&lt;br /&gt;Dadurch, dass sie mittels Bilanzverlängerung bei jeder Kreditvergabe das zu verborgende Geld aus dem Nichts schaffen, verborgen sie Geld, dass sie nicht haben. Und das wirkliche Risiko tragen sie auch nicht, denn jeder Kredit ist besichert. Kann der Kreditnehmer nicht zahlen, wird sein Haus verpfändet, versteigert und die Bank bekommt den Erlös. Eine Bank muss also, in Geldeinheiten gerechnet, nicht so viel einnehmen, wie sie ausgibt. Das kommt daher, weil sie die &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Schafferin dieser Geldeinheiten&lt;/span&gt; ist.&lt;br /&gt;Zwar ist die EZB die Schafferin von sämtlichen legalen Zahlungsmitteln. Da jedoch das von Geschäftsbanken geschaffene Geld, die Guthaben, heute ebenfalls zum Beispiel zur Begleichung der Steuerschuld verwendet werden können, haben sie den ökonomischen Status von Geld erlangt. Das Geldvolumen, das durch die Geschäftsbanken geschaffen wird, ist viel größer als das der EZB, weshalb die Geschäftsbanken auch mehr Zinsen eintreiben können. Die wirklichen Schafferinnen der Geldeinheiten sind also Geschäftsbanken, die in großen Mengen mehr ausgeben, als sie einnehmen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich möchte die Frage auf eine noch &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;höhere Abstraktionsebene&lt;/span&gt; tragen: Wie kann man mehr ausgeben, als man einnimmt? Eigentlich ist dieses Prinzip ja nur deshalb in der Welt, weil es so etwas wie eine auf Zahlen beruhende Bewertung der Welt gibt. Wir bewerten unsere Welt mittels Zahlen. Wenn wir im &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Plus &lt;/span&gt;sind, haben wir mehr für andere gearbeitet als andere für uns. Wobei sich dieses mehr immer nur auf die relativ willkürliche Bewertung der Arbeit über Zahlengrößen, sprich Preisen bezieht. Man könnte auch sagen: Wir haben teurer für andere gearbeitet, die anderen billiger für uns. Oder anders: Uns wurden mehr Einheiten zugesprochen als wir anderen zugesprochen haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das ins &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Minus &lt;/span&gt;gehen ist eine komische Sache. Es ist nur etwas, was &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;zwischenmenschlich &lt;/span&gt;gilt. Kann man bei sich selber Schulden haben? Es ist ein &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Gedanke&lt;/span&gt;, der Schulden bezeichnet. Sieht man sich nur die Produktion oder die Natur an, gibt es kein Minus. Ein Witz kann das verdeutlichen: Im Bus sitzen drei Menschen. Es steigen fünf Menschen aus. Bei der nächsten Station steigen zwei Menschen ein und niemand sitzt mehr im Bus. Sieht man sich nur Materie an, kann es kein Minus geben, denn was ist ein negativer Gegenstand?&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Schulden und Guthaben&lt;/span&gt; sind also Gedanken, die manifestiert in Papierscheinen, Aufzeichnungen oder elektronischen Bits anschaubar werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Geldsystem hat die eigenartige oder auch bewundernswerte Eigenschaft, dass sie alle verschiedenen Gegenstände dieser Welt auf eine Zahlenwelt zusammenführt.&lt;br /&gt;Wenn man einen Gegenstand oder eine Dienstleistung von jemandem anderen bekommt, dann wird dieser Gegenstand meist mit einer Zahl verbunden. Wie diese zustandekommt, ist unterschiedlich. Meist wird nachgesehen, wieviel vorangegangene Personen veranschlagt haben (Siehe dazu auch den exzellenten Artikel: &lt;a href="http://www.brandeins.de/archiv/magazin/marketingevent/artikel/gute-frage-weshalb-ist-ein-haarschnitt-fuer-damen-teurer-als-einer-fuer-herren.html"&gt;"Weshalb ist ein Haarschnitt für Damen teurer als einer für Herren?"&lt;/a&gt;). Oder es gibt derjenige, der den Gegenstand hergibt, diese Zahl vor und man kann sich nur entscheiden, ob man den Gegenstand zu dieser Zahl nimmt oder nicht. Manchmal kann man darüber verhandeln. Wenn man den Gegenstand nicht sofort bezahlt, also die veranschlagte Summe in Geld begleicht, dann ist man mit dieser Zahl bei der anderen Person im Minus. Man muss schauen, dass man bei einer ganz anderen Person ins Plus kommt, um mit diesem Plus das Minus aufzufüllen.&lt;br /&gt;Theoretisch könnte man all dies auch ohne Banken erledigen. Ein Vorschlag, der mir sehr gut gefallen hat, war das &lt;a href="http://christianapl.wordpress.com/2011/04/20/wozu-brauchen-wir-das-geld-wirklich/"&gt;Thanksbook&lt;/a&gt;! Dieses stellt einfach ein Verrechnungssystem dar, das nur aufzeichnet, wer im Minus und wer im Plus ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Derzeit erfüllen Banken diese Aufgabe. Banken machen jedoch noch mehr. Denn sie handeln nicht mit Gegenständen, sondern mit den Einheiten, die zur Bezahlung der Schuld dienen. Diese schaffen sie aus dem Nichts. Sie wollen dann jedoch mehr Einheiten zurück. Sie wollen, dass der Kreditnehmer hinausgeht und irgendwie die selbe Art von Einheit erlangt. Er kann sie nur bekommen, wenn er zum Beispiel eben einen Gegenstand bewertet, das heißt ihm einen Preis gibt, und dann hofft, dass ein anderer Teilnehmer diesen Gegenstand möchte und ihm dafür die nötigen Einheiten gibt, die wiederum nur aus dem Nichts durch einen Kredit geschaffen worden sind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Banken verlangen Zinsen, wenn man im Minus ist. Eigentlich unlogisch, wenn man sich überlegt, dass ins Minus gehen nur heißt, dass man der Gesellschaft in Zahlen höher bewertete Gegenstände entnommen hat, als dieser gegeben. Und zwar der produzierenden Gesellschaft, abseits der Banken. Wir haben also ein System, in dem jeder mehr Einheiten erlangen möchte, als er hergibt. Weiters entstehen diese Einheiten immer nur in einer Schuld bei den Banken, die ebenfalls mehr Einheiten zurückwollen, als sie schaffen. Alle wollen mehr Einheiten aus diesem System pressen, als sie hineingeben. Und mittels dieser Einheiten bewerten wir unsere Welt und verteilen unsere Arbeitsprodukte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vor diesen Reflexionen wird die Aussage "Man kann nicht mehr ausgeben, als man einnimmt" geradezu abstrus. Man kann nicht mehr ausgeben, als man einnimmt?!&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Wie würde denn eine Welt aussehen, wo das nicht gilt?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Um nicht mehr ins Plus oder Minus gehen zu können, also mehr ausgeben zu können als man einnimmt, müsste man aufhören, die Welt in Zahlen zu bewerten. Es dürfte nicht mehr die Quantität im Mittelpunkt stehen sondern die Qualität. Man müsste einfach gerne geben und ebenso gerne nehmen. Man dürfte nicht mehr um Preise verhandeln. Man müsste andere Wege finden, um Verteilung zu organisieren. Das Thanksbook ist ein erster Schritt, aber der Fehler liegt noch immer in den Einheiten, in der Zahl.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Bleibt nur noch die Frage: Wie würde der nächste Schritt aussehen? &lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3781825213497393824-4039589254087965672?l=patrickseabird.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://patrickseabird.blogspot.com/feeds/4039589254087965672/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://patrickseabird.blogspot.com/2011/04/wie-man-mehr-ausgibt-als-man-einnimmt.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3781825213497393824/posts/default/4039589254087965672'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3781825213497393824/posts/default/4039589254087965672'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://patrickseabird.blogspot.com/2011/04/wie-man-mehr-ausgibt-als-man-einnimmt.html' title='Wie man mehr ausgibt, als man einnimmt...'/><author><name>Patrick Seabird</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04518196225680616663</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='21' src='http://4.bp.blogspot.com/_u1ttqCO2CBc/S13oB8gddoI/AAAAAAAAAGk/YYYb8Aoep7I/S220/PatrickSeabirdklein.JPG'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3781825213497393824.post-5348435139322973076</id><published>2011-04-27T15:14:00.009+02:00</published><updated>2011-04-27T15:59:38.858+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Wirtschaft'/><title type='text'>Das Problem mit dem Datenschutz</title><content type='html'>Über den Datenschutz und die Privatssphäre gibt es viele Diskussionen. In einem anderen Artikel habe ich schon einmal über die &lt;a href="http://patrickseabird.blogspot.com/2009/12/die-gefahren-von-facebook.html"&gt;Gefahren von Facebook&lt;/a&gt; geschrieben. Aber was ist eigentlich das Problem mit dem Datenschutz?&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Selbstverständlich haben wir alle ein Grundrecht auf Privatssphäre in einem gewissen Umfang. Früher war der private Raum streng vom öffentlichen getrennt. Die neuen technischen Möglichkeiten lassen diese Grenze langsam verschwinden. &lt;br /&gt;Es gibt zum Beispiel das &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Briefgeheimnis"&gt;Briefgeheimnis&lt;/a&gt;. Dieses verbietet dem Staat, in unsere Briefe zu sehen. Interessanterweise wurden diese Rechte nicht mehr angepasst an die neuen technischen Gegebenheiten. E-Mails können leicht abgefangen und gelesen werden. Die Vorratsdatenspeicherung ist in der ganzen EU Gesetz. Europäische &lt;a href="http://derstandard.at/1295571317946/Bankdatenabkommen-Swift-gewaehrt-USA-tiefere-Daten-Einblicke"&gt;Bankdaten wandern ungehindert&lt;/a&gt; in die USA. Und das ist vermutlich nur die Spitze des Eisberges. Was ist das Problem dabei?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Informationsasymmetrien...&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Informationsasymmetrie bedeutet, dass jemand eine relevante Information besitzt, jemand anderer aber nicht. Das lässt sich ganz klar am Beispiel des Pokerspiels erkennen. Angenommen, Alle spielen mit verdeckten Karten. Nur ein Spieler hat die Möglichkeit in die Karten der anderen zu sehen. Dieser hätte vermutlich einen großen Vorteil im Spiel. Er wüsste, wie gut das Blatt des Gegenübers ist. Er wüsste, wann der andere blufft. Er hätte vermutlich ziemlich schnell gewonnen.&lt;br /&gt;Dies ist das Problem mit dem Datenschutz. Viele unserer Daten sind aus gutem Grund geheim. Aber leider nicht für alle. Die technischen Möglichkeiten lassen es zum Beispiel zu, dass wir &lt;a href="http://www.zeit.de/2011/17/P-Vorratsdatenspeicherung"&gt;ständig geortet werden&lt;/a&gt;. Nicht jeder kennt unseren Kontostand. Gruppierungen in den USA schon. Nicht jeder weiß, welche SMS ich wohin schicke. Mein Handy-Anbieter schon. Nicht jeder weiß, wie mein Wohnzimmer aussieht. Derjenige, der auf meine Webcam zugreifen kann, schon. Nicht jeder weiß, wie meine Freunde heißen. Facebook und dadurch auch manche andere schon.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Problem mit dem Datenschutz ist die Informationsasymmetrie. Doch was ist die Lösung?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Die Lösung...&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine Lösung ist selbstverständlich zu verhindern, dass überhaupt jemand an solche Daten kommt. Dies ist einerseits technisch möglich, andererseits können Gesetze längerfristig helfen. Jedoch müsste man, um diese Gesetze zu ändern, viele Leute überzeugen, anders zu wählen. Und jede von Menschen geschaffene technische Lösung kann auch von Menschen wieder geknackt werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine zweite Lösung wäre das genaue Gegenteil. Daten, Informationen sind nur dann wertvoll, wenn sie knapp sind. Wenn sie eben asymmetrisch verteilt sind. Diese Daten würden dann weniger interessant werden, wenn man ihren ökonomischen Wert vernichtet. Das würde bedeuten, sämtliche dieser Daten offenzulegen. In einem anderen Blogeintrag habe ich schon die Vorteile einer &lt;a href="http://patrickseabird.blogspot.com/2009/09/losung-fur-steuerhinterziehung-und.html"&gt;Offenlegung aller Zahlungsströme&lt;/a&gt; beschrieben. Aber auch die Flugdaten sollten offengelegt werden, die Einkommen und Eigentumsrechte ebenso. Und das von allen Menschen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Lösung lautet daher mehr Transparenz und nicht weniger!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3781825213497393824-5348435139322973076?l=patrickseabird.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://patrickseabird.blogspot.com/feeds/5348435139322973076/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://patrickseabird.blogspot.com/2011/04/das-problem-mit-dem-datenschutz.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3781825213497393824/posts/default/5348435139322973076'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3781825213497393824/posts/default/5348435139322973076'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://patrickseabird.blogspot.com/2011/04/das-problem-mit-dem-datenschutz.html' title='Das Problem mit dem Datenschutz'/><author><name>Patrick Seabird</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04518196225680616663</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='21' src='http://4.bp.blogspot.com/_u1ttqCO2CBc/S13oB8gddoI/AAAAAAAAAGk/YYYb8Aoep7I/S220/PatrickSeabirdklein.JPG'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3781825213497393824.post-793452652931442191</id><published>2011-04-08T22:30:00.005+02:00</published><updated>2011-04-08T22:53:18.898+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Wirtschaft'/><title type='text'>Zweiter Vorschlag zur Entschuldung Österreichs</title><content type='html'>&lt;a href="http://patrickseabird.blogspot.com/2010/11/vorschlag-zur-entschuldung-osterreichs.html"&gt;In einem vergangenem Blogpost&lt;/a&gt; habe ich bereits einen Vorschlag zur Entschuldung Österreichs gebracht. In vielen Staaten ist die Bezahlung des Zinsendienstes zu einem der größten Budgetposten geworden. Da die Zinsen aufgrund des Zinseszinseffektes exponentiell ansteigen bleibt es nur eine Frage der Zeit, bis die Zahlungsunfähigkeit und der Staatsbankrott droht. Ich möchte hier einen Vorschlag von &lt;a href="http://www.siebert.at/"&gt;Walter Siebert&lt;/a&gt; ausformulieren. Seine Idee erscheint mir als die weitaus elegantere zur Lösung des Staatsschuldproblems.&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Walter stellte seine Idee in einem kurzen &lt;a href="http://www.facebook.com/home.php#%21/walter.siebert/posts/208395359189011"&gt;Facebook-Eintrag&lt;/a&gt; folgendermaßen vor:&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Hallo Ökonomen: Was wäre, wenn die Zentralbanken ab jetzt 0 Prozent Zinsen verlangen? Dann könnten die Staaten einen zinsenlosen Kredit in der Höhe ihrer Schulden aufnehmen und das System wäre entschuldet. Los gehts.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;Der Vorschlag lautet also, dass die EZB den einzelnen Staaten, und nur diesen, &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Kredite in genau der Höhe der Staatsverschuldung&lt;/span&gt; gibt. Und diese mit einem &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Zinssatz von null Prozent&lt;/span&gt;. Die Staaten könnten damit ihre gesamten Schulden, die mit Zinsen belastet sind, zurückzahlen und wären entschuldet. Man müsste nur die neuen, zinslosen Schulden bei der EZB langsam in einem zeitlichen Rahmen abzahlen. Sie könnten einen großen Posten im Budget streichen, nämlich den der Zinszahlung. Die Staaten könnten daraufhin entweder die Steuern dramatisch senken, was "die Wirtschaft ankurbeln" könnte. Oder sie könnten das zusätzlich eingenommene Geld für sinnvolle Dinge wie Bildung, Infrastruktur oder Altenpflege ausgeben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Natürlich wäre ein Einwand, dass das gegen EU-Recht verstoßen würde. Die EZB darf eigentlich den Staaten keinen direkten Kredit geben. Sie muss ihn den Banken geben und die Banken dann dem Staat. Jedoch könnte man für diesen Fall die Gesetze ändern. Viele Menschen meinen, wir leben in einer Demokratie, also müssten diese Gesetze doch von uns abänderbar sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wer könnte etwas dagegen haben? Natürlich in erster Linie die, die vom derzeitigen System profitieren. Das wären zum Beispiel die Banken und die Eigentümer dieser, weil die ungeheuren Umverteilungen zu ihnen aufhören würden. Sie würden nichts verlieren, außer zukünftige Zinszahlungen. Jedoch kann es auch nicht im Interesse dieser Menschen sein, in einem bankrotten Staat zu leben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn niemandem sonst ein gewichtiges Gegenargument einfällt, kann ich mir nur Walter's Worten anschließen: &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Los geht's!&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3781825213497393824-793452652931442191?l=patrickseabird.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://patrickseabird.blogspot.com/feeds/793452652931442191/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://patrickseabird.blogspot.com/2011/04/zweiter-vorschlag-zur-entschuldung.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3781825213497393824/posts/default/793452652931442191'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3781825213497393824/posts/default/793452652931442191'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://patrickseabird.blogspot.com/2011/04/zweiter-vorschlag-zur-entschuldung.html' title='Zweiter Vorschlag zur Entschuldung Österreichs'/><author><name>Patrick Seabird</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04518196225680616663</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='21' src='http://4.bp.blogspot.com/_u1ttqCO2CBc/S13oB8gddoI/AAAAAAAAAGk/YYYb8Aoep7I/S220/PatrickSeabirdklein.JPG'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3781825213497393824.post-1691038764875438025</id><published>2011-03-23T17:37:00.001+01:00</published><updated>2011-03-23T18:00:25.917+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Philosophie'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Wirtschaft'/><title type='text'>Franz Hörmann und das Ende des Geldes</title><content type='html'>Die &lt;a href="http://www.wu.ac.at/"&gt;Wirtschaftsuniversität Wien&lt;/a&gt;  ist nicht für ihre &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;kritische Wirtschaftslehre&lt;/span&gt; bekannt. Vielmehr wird  marktkonforme Dogmengeschichte im neoliberalen Stil gelehrt, alternative  Theorien kommen, wenn überhaupt, nur als Fußnote vor. Der &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Geist Karl Poppers&lt;/span&gt; scheint die sterilen Hallen des Universitätszentrum Althanstraße nie betreten zu haben. Als kritischer WU-Studierender wird man dem  leicht zustimmen, als unkritischer ist man meist selber mit seinen  Aussagen und Handlungen der beste Beweis. Man wird selten einen WU-Absolventen treffen, der die Aussage "&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Der Markt ist die effizienteste Organisationsform der Wirtschaft&lt;/span&gt;" nicht sofort unterschreiben würde.&lt;br /&gt;Umso mehr war ich überrascht, dass es ein WU-Professor war, der offen &lt;a href="http://derstandard.at/1285200656759/derStandardat-Interview-Banken-erfinden-Geld-aus-Luft"&gt;in einer österreichischen Tageszeitung&lt;/a&gt; über den Zusammenbruch der Wirtschaft und das Enteignungsmodell der Banken sprach.&lt;br /&gt;Ich habe Professor Franz Hörmann getroffen und mit ihm über seine Thesen geplaudert.&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Prof. Hörmann redet schnell. Man merkt sogleich, der Mann ist belesen. Er redet über Wirtschaft, er redet über Psychologie, er redet über Informationssysteme. Unbeirrbar verbindet er analytisch die scheinbar unzusammenhängenden Themen in einer Art, von der seine höchstgradig spezialisierten KollegInnen nur träumen könnten, würden sie noch träumen. &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Aber von Anfang an:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich spreche Herrn Prof.Hörmann auf &lt;a href="http://www.wu.ac.at/taxmanagement/Institut/Mitarbeiter/Hoermann/new2006/downloads/haeselerhoermann1.doc"&gt;eines seiner wissenschaftlichen Papers&lt;/a&gt; an, in dem er klar und deutlich die Widersinnigkeit der mathematischen Benutzung ewiger Renten zur Unternehmensbewertung zeigt. Ich persönlich kenne nämlich kein Unternehmen, dass seit der Ewigkeit und noch in alle Ewigkeit existieren wird. Selbst die Kirche gibt es erst seit 2000 Jahren. Ich frage ihn, wie das trotz der Widerlegung &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;noch zum offiziellen Lehrprogramm&lt;/span&gt; gehören kann. Für ihn ist sofort klar: Weil alle Institutionen heute die Geldmaximierung zum Ziel haben. Die darin handelnden Personen sind in der &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Zwangslage&lt;/span&gt;, die vorgesetzten Meinungen zu unterstützen. Rechtlich dagegen vorzugehen ist unmöglich. Dabei sei klar, dass „Bilanzen nur zum Betrug verwendbar“ sind und der gesamte „Wertpapierhandel ein Pyramidenspiel“.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was wären die &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Alternativen zu Bilanzen&lt;/span&gt;?! Der Finanzplan, so Hörmann. Die moderne Finanzmathematik diene nur dem Missbrauch. Der Professor spricht alternative Theorien an, wie zum Beispiel die &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Eigentumstheorien#Eigentums.C3.B6konomik"&gt;Eigentumsökonomik von Heinsohn und Steiger&lt;/a&gt;. Er redet über die Krise und dass diese benutzt wurde, um im Eifer des Gefechts die Bilanzierungsvorschriften zu ändern. "Banken können heute in die Bilanzen schreiben, was sie wollen".&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Er redet über das Unterrichten und erwähnt Gerald Hüther:&lt;br /&gt;&lt;iframe title="YouTube video player" src="http://www.youtube.com/embed/4eEhSv0Tfn0" allowfullscreen="" width="560" frameborder="0" height="349"&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dass das System crasht, ist für ihn unausweichlich. Jetzt käme es darauf an, einen &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;smoothen Übergang&lt;/span&gt; zu schaffen. Das Ziel, worauf alles hinausläuft, ist die &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Allmende"&gt;Allmende&lt;/a&gt; - dass es allen besser gehe. Und das wird schnell gehen. Ich frage ihn, ob es nicht bewaffnete Gruppierungen gäbe (Militär, Polizei,...), die das verhindern könnten. Hörmann erzählt von Ägypten und dem Iran und dass man das Militär eigentlich schwer gegen die eigene Bevölkerung einsetzen könne. Der &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;gewaltlose Widerstand&lt;/span&gt; sei einfach zu &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;mächtig&lt;/span&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im zweistündigen Gespräch geht es noch um vieles, was hier leider unausformuliert bleiben muss, unter anderem um die Manipulation der Massenmedien, NLP, Einzelunternehmer, das Buch &lt;a href="http://www.amazon.de/gp/product/3518260022/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;amp;tag=patricksieber-21&amp;amp;linkCode=as2&amp;amp;camp=1638&amp;amp;creative=19454&amp;amp;creativeASIN=3518260022"&gt;Das Verbrechen der Vernunft&lt;/a&gt;&lt;img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=&amp;amp;l=as2&amp;amp;o=3&amp;amp;a=3518260022" alt="" style="border: medium none ! important; margin: 0px ! important;" width="1" border="0" height="1" /&gt; vom Nobelpreisträger für Physik, Liebe, Exopolitik, das Zusammenbrechen weltweiter Hierarchien durch dezentrale Netze, Lehren durch Begeisterung... Und natürlich um sein &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;neues Buch&lt;/span&gt;. Nach zwei Stunden ist das Gespräch zu Ende und ich bin von Neuigkeiten nur so überwältigt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mittlerweile ist das Buch "&lt;a href="http://www.amazon.de/gp/product/3902533331/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;amp;tag=patricksieber-21&amp;amp;linkCode=as2&amp;amp;camp=1638&amp;amp;creative=19454&amp;amp;creativeASIN=3902533331"&gt;Das Ende des Geldes: Wegweiser in eine ökosoziale Gesellschaft&lt;/a&gt;&lt;img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=&amp;amp;l=as2&amp;amp;o=3&amp;amp;a=3902533331" alt="" style="border: medium none ! important; margin: 0px ! important;" width="1" border="0" height="1" /&gt;" erschienen.&lt;br /&gt;Hier kann mich der Kenner bei Minute 0:30 im Publikum bei der Buchpräsentation erkennen:&lt;br /&gt;&lt;iframe title="YouTube video player" src="http://www.youtube.com/embed/e0XYninlGMg" allowfullscreen="" width="560" frameborder="0" height="349"&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;br /&gt;Anwesend bei der Präsentation waren ebenfalls &lt;a href="http://homepage.univie.ac.at/konrad.liessmann/"&gt;Konrad Paul Liessmann&lt;/a&gt;, Wissenschaftler des Jahres 2006, und Kabarettist &lt;a href="http://www.gunkl.at/"&gt;Günther Paal&lt;/a&gt;, der es mit seiner offenen Ansprache versteht, des Kaisers neue Kleider humorvoll zu enttarnen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich habe das Buch gelesen und kann es nur weiterempfehlen. Zwar ist für den geldtheoretisch versierten Leser nicht viel Neues darin zu finden, dafür ist es in einer noch nie da gewesenen Prägnanz formuliert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Zum Inhalt des Buches:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Die Autoren beginnen unkonventionell mit einem Tipp an die Leser, dass, sollten schon einige Länder mittlerweile bankrott sein, man dieses Buch einfach als historische Erklärung nehmen solle.&lt;br /&gt;In einer &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Einleitung &lt;/span&gt;wird viel versprochen. Es sollen die Widersprüche des heutigen Wirtschaftssystems aufgezeigt und mögliche Alternativen präsentiert werden.&lt;br /&gt;Folgend wird die&lt;span style="font-weight: bold;"&gt; vergangene Krise&lt;/span&gt; historisch nacherzählt, was für Viele auch nichts Neues sein sollte, für den Laien jedoch eine gute Einführung bietet.&lt;br /&gt;Anschließend kommen zwei Kapitel, die man &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;getrost überblättern&lt;/span&gt; kann. Geldmengen, Grafiken und Kommentare von Wirtschaftsweisen werden erwähnt, &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;ein wenig lähmend&lt;/span&gt; und von kleinen Ungereimtheiten geschmückt. Ein Beispiel: Auf Seite 43 wird erwähnt, dass Unternehmen und Staaten unterschiedlich ticken. Dass es für Unternehmen gut sein kann, die Löhne zu senken, um Verluste zu vermeiden. Für Staaten wäre dies in Krisenzeiten katastrophal. Ein in meinen Augen ungültiges Argument, da auch ein Staat nicht mehr ausgeben kann, als er einnimmt, außer er verschuldet sich noch mehr. Warum Staaten, vom Geldfluss her gesehen anders als Unternehmen ticken, hat mir noch keiner erklären können. (Wobei diese Diskussion vor dem Hintergrund von Fiat-Geld sowieso nebensächlich wird). Ein weiteres Beispiel: Auf Seite 74 steht: "Unter Ökonomen ist unbestritten, dass nur der jährlich erwirtschaftete Produktivitätszuwachs, also ca. 1,5 bis 3 Prozent, verteilt werden kann." Dieser Satz ist gleich dreifach falsch. Erstens ist gerade dies unter Ökonomen nicht unbestritten. Zweitens können doch bestehende, produzierte Werte umverteilt werden, nicht nur die neu dazu kommenden. Drittens sind diese Zahlen vermutlich BIP-Werte, also Geldwerte. Wie möchte man sonst Produktivität messen? Die Geldwerte sind jedoch relativ unabhängig von den Produkt-Mengen, die man umverteilen kann. Und: Wie möchte man Produktivität verteilen? Weiters ist es auf der folgenden Seite 75 nicht klar, warum das BIP, das eine Flussgröße darstellt, mit der Bilanzsumme der Banken, die eine Bestandsgröße darstellt, sinnvoll vergleichbar sein sollte. Wenn man der eigenen Argumentation des Buches folgt, können außerdem Banken sowieso in ihre Bilanzen schreiben, was sie wollen. Ein schlechtes Beispiel für die entfesselten Finanzmärkte und ein kleiner Selbstwiderspruch im Buch.&lt;br /&gt;Diese und ähnliche Details kann man also getrost ignorieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dann geht es nämlich erst so &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;richtig los&lt;/span&gt;. Man erfährt über den &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Zinseszinseffekt &lt;/span&gt;und des &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Geldsystems als Nullsummenspiel&lt;/span&gt;, die Experimente von John Law, auf denen die modernen Finanzmathematik aufbaut und, aktuell: Warum man mit abgeschriebenen, alten Atomkraftwerken die höchsten Gewinne einfahren kann.&lt;br /&gt;Hier wird das Buch &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;lesenswert&lt;/span&gt;. Persönliche Gustostücke sind zum Beispiel auf Seite 156 zu finden, wo dem Argument der Banken, Geld hätte einen Wert, weil man es für Dienstleistungen und Güter tauschen könne, gekontert wird mit der Aussage, dass diese Dienstleistungen und Güter von anderen Wirtschaftstreibenden und eben nicht von den Banken bereitgestellt würden. Ein weiteres Highlight ist auf Seite 175, nämlich die "Lösung für jedes Knappheitsproblem lautet daher nicht Erpressung in Form steigender Preise oder sogar durch Krieg um knappe Ressourcen, sondern Innovation und Substitution, also das Ersetzen knapper Substanzen durch andere, nicht knappe Materialien." &lt;a href="http://patrickseabird.blogspot.com/2010/09/uber-den-systemwechsel.html"&gt;Meine Rede&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;Schön ist, dass das Buch mit einem positiven &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Ausblick auf die Zukunft&lt;/span&gt; und mit Hinweisen auf alternative Geldsysteme endet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;kleiner Kritikpunkt&lt;/span&gt; sei am Ende noch zu erwähnen: Die Poppersche Erkenntnistheorie, auf die sich im Buch versteift wird, mag zwar für einige Wirtschaftswissenschaftler ein Novum sein. Schade ist jedoch, dass bereits neuere Entwicklungen wie die Brodbecksche Theorie unbeachtet bleiben (Siehe meinen &lt;a href="http://patrickseabird.blogspot.com/2010/12/interview-mit-karl-heinz-brodbeck-uber.html"&gt;Blogeintrag über Karl-Heinz Brodbeck&lt;/a&gt;).&lt;br /&gt;Alles in Allem ist dieses Buch, vor allem für geldtheoretisch noch nicht so Eingelesene auf jeden Fall &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;lesens- und diskussionswert&lt;/span&gt;!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Paradigmenwechsel &lt;/span&gt;in den Wirtschaftswissenschaften scheint in vollem Gange zu sein!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3781825213497393824-1691038764875438025?l=patrickseabird.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://patrickseabird.blogspot.com/feeds/1691038764875438025/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://patrickseabird.blogspot.com/2011/03/franz-hormann-und-das-ende-des-geldes_23.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3781825213497393824/posts/default/1691038764875438025'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3781825213497393824/posts/default/1691038764875438025'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://patrickseabird.blogspot.com/2011/03/franz-hormann-und-das-ende-des-geldes_23.html' title='Franz Hörmann und das Ende des Geldes'/><author><name>Patrick Seabird</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04518196225680616663</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='21' src='http://4.bp.blogspot.com/_u1ttqCO2CBc/S13oB8gddoI/AAAAAAAAAGk/YYYb8Aoep7I/S220/PatrickSeabirdklein.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://img.youtube.com/vi/4eEhSv0Tfn0/default.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3781825213497393824.post-3882042000856756490</id><published>2011-03-14T20:15:00.003+01:00</published><updated>2011-03-14T20:20:06.379+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Wirtschaft'/><title type='text'>Japans Auswirkungen auf die Weltwirtschaft</title><content type='html'>&lt;div class="mbl notesBlogText clearfix"&gt;&lt;div&gt;&lt;p style="text-align: right;"&gt;"Vorhersagbarkeit: Kann der &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Schmetterlingseffekt"&gt;Flügelschlag eines Schmetterlings&lt;/a&gt; in Brasilien einen Tornado in Texas auslösen?"&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ich habe das Gefühl, viele scheinen die Auswirkungen von den fürchterlichen Ereignissen in Japan nicht zu begreifen:&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Nur damit klar ist, was Japan für uns, abgesehen von der menschlichen Tragödie, auch bedeutet:&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Die Fakten:&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Japan  war vor der Katastrophe ein hochverschuldetes Land am Rande der  Zahlungsunfähigkeit. ("Die Staatsverschuldung betrug 2009 9,7 Bio.  US-Dollar oder 192,1 % des BIP[14] und ist damit eine der höchsten  weltweit." Quelle: &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Japan#Staatshaushalt" rel="nofollow" target="_blank"&gt;http://de.wikipedia.org/wiki/Japan#Staatshaushalt&lt;/a&gt;)&lt;/li&gt;&lt;li&gt;"Der Wiederaufbau werde laut Jungwirth von staatlicher Seite vorwiegend  über &lt;strong&gt;Schulden &lt;/strong&gt;finanziert. Die Zentralbank kaufe vermehrt Staatsanleihen." Quelle: &lt;a href="http://derstandard.at/1297820326337/Auswirkungen-Japaner-kaum-gegen-Erdbeben-versichert" rel="nofollow" target="_blank"&gt;http://derstandard.at/1297820326337/Auswirkungen-Japaner-kaum-gegen-Erdbeben-versichert&lt;/a&gt; &lt;/li&gt;&lt;li&gt;Japans  Notenbank versucht, hinauszuzögern indem sie Geld druckt. "Fast 500  Millionen. Japans Notenbank pumpt Geld in den Markt" Quelle: &lt;a href="http://derstandard.at/1297820262052/Fast-500-Millionen-Japans-Notenbank-pumpt-Geld-in-den-Markt" rel="nofollow" target="_blank"&gt;http://derstandard.at/1297820262052/Fast-500-Millionen-Japans-Notenbank-pumpt-Geld-in-den-Markt&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;"Für den Rückversicherer Swiss Re ist die Schadenbelastung aus dem Japan-Beben noch unklar" Quelle: &lt;a href="http://derstandard.at/1297820308203/Katastrophen-in-Japan-Schaeden-von-rund-180-Milliarden-Dollar" rel="nofollow" target="_blank"&gt;http://derstandard.at/1297820308203/Katastrophen-in-Japan-Schaeden-von-rund-180-Milliarden-Dollar&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;"Mindestens sechs japanische &lt;strong&gt;Häfen &lt;/strong&gt;sind  durch Erdbeben und Tsunami schwer  beschädigt worden. Die nordöstlichen  Häfen Hachinohe, Sendai,  Ishinomaki und Onahama sind nach Angaben von  Hafenbetreibern und  Reedereien so stark verwüstet worden, dass sie für  Monate, wenn nicht  sogar Jahre außer Betrieb bleiben  dürften.[...]Dutzende Container-Schiffe seien außerdem zerstört worden."  Quelle: &lt;a href="http://derstandard.at/1297820308203/Katastrophen-in-Japan-Schaeden-von-rund-180-Milliarden-Dollar" rel="nofollow" target="_blank"&gt;http://derstandard.at/1297820308203/Katastrophen-in-Japan-Schaeden-von-rund-180-Milliarden-Dollar&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Über die Angaben über die &lt;strong&gt;Verstrahlung &lt;/strong&gt;durch  die kaputten Atomkraftwerke gibt es leider keine seriösen Quellen. Man  darf annehmen, dass es schlimmer ist, als die Quellen behaupten. Aber:  "Radioactive Releases in Japan Could Last Months, Experts Say [...] The  plant’s operator must constantly try to flood the reactors with   seawater, then release the resulting radioactive steam into the   atmosphere[...]" Quelle: &lt;a href="http://www.nytimes.com/2011/03/14/world/asia/japan-fukushima-nuclear-reactor.html?_r=1" rel="nofollow" target="_blank"&gt;http://www.nytimes.com/2011/03/14/world/asia/japan-fukushima-nuclear-reactor.html?_r=1&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Die Analyse:&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ein  hochverschuldetes Land, das schon vorher Probleme hatte, seine  Zinszahlungen zu begleichen, liegt wirtschaftlich darnieder. Häfen sind  zerstört, das Meer verseucht, es tritt ständig radioaktives Material  aus, das über Monate über die Insel verbreitet wird. Der Neuaufbau soll  mit neuen Schulden bezahlt werden, doch wer gibt diesem Land noch  Kredit? Und: Wer kauft noch Produkte? Fisch aus Japan, Produkte aus  Japan, verseucht? Viele Ressourcen werden im Wiederaufbau gebunden und  stehen nicht für andere Innovationen bereit. Eine wirtschaftliche  Erholung ist hier bei Weitem nicht zu sehen. Die Zentralbank pumpt Geld  in den Markt, um das Ereignis hinauszuverzögern aber mit anderen Worten:  &lt;strong&gt;Japan ist bankrott. &lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Nun werden die  Versicherungen tragend. Versicherungen haben Rückversicherungen, diese  sind weltweit verteilt. Es kann sein, dass Ihr Pensionsfonds in diese  Versicherungen investiert hat. Wieviel hier zu zahlen ist, ist nicht  abzuschätzen. Weiters sinken die Aktienkurse sämtlicher japanischer  Unternehmen, dadurch verschlechtern sich die bilanzierten Werte der  Unternehmen, die diese Aktien besitzen. Auch diese sind &lt;strong&gt;weltweit verteilt&lt;/strong&gt;.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Jetzt  ist es nicht so, dass die Staaten weltweit rosig darstehen würden.  Island war bankrott, Griechenland, Irland waren vor Kurzem nahe dem  Bankrott und konnten nur durch den Euro-Rettungsschirm, der wiederum aus  Schulden der übrigen Euro-Länder bestand, aufgefangen werden. Wenn nun  sämtliche Staaten und Unternehmen, die mit Japan bisher handelten, dies  nicht mehr können, so löst dies eine Kettenreaktion aus. Einige  Unternehmen in Europa gehen bankrott und ziehen andere mit. Sämtliche  japanischen Beteiligungen sind nichts oder nur noch wenig wert. Darauf  folgend sind sämtliche europäischen Beteiligungen nichts oder nur noch  wenig wert. Rückversicherer müssen zahlen oder gehen ebenfalls bankrott.  Unternehmen müssen Mitarbeiter entlassen. Die Steuerleistung sinkt.  Staaten kommen noch mehr in Bedrängnis, können ihren Verpflichtungen  nicht nachkommen und sind ebenfalls zahlungsunfähig.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Fazit:&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das &lt;strong&gt;Weltwirtschaftssystem bricht zusammen&lt;/strong&gt; oder ist es bereits.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Was  bleibt, ist die Hoffnung, dass a) die Lage in Japan nicht so schlimm  ist, wie es uns die Bilder und Nachrichten glauben machen, b) irgendeine  meiner Schlussfolgerungen falsch ist, c) wir alle Ruhe bewahren und d)  wir uns für ein besseres zukünftiges System entscheiden, dass nicht auf  Schulden aufgebaut ist.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Carpe diem!&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3781825213497393824-3882042000856756490?l=patrickseabird.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://patrickseabird.blogspot.com/feeds/3882042000856756490/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://patrickseabird.blogspot.com/2011/03/japans-auswirkungen-auf-die.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3781825213497393824/posts/default/3882042000856756490'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3781825213497393824/posts/default/3882042000856756490'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://patrickseabird.blogspot.com/2011/03/japans-auswirkungen-auf-die.html' title='Japans Auswirkungen auf die Weltwirtschaft'/><author><name>Patrick Seabird</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04518196225680616663</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='21' src='http://4.bp.blogspot.com/_u1ttqCO2CBc/S13oB8gddoI/AAAAAAAAAGk/YYYb8Aoep7I/S220/PatrickSeabirdklein.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3781825213497393824.post-8775458624441998192</id><published>2011-03-12T15:55:00.007+01:00</published><updated>2011-03-12T16:39:54.607+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Philosophie'/><title type='text'>Die Wesen jenseits unserer Sinne</title><content type='html'>Wir nehmen die Welt um uns herum mit unseren Sinnen wahr. Traditionell spricht man, wie auch schon von Aristoteles beschrieben, von den &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;fünf Sinnen&lt;/span&gt;: Sehen, Hören, Riechen, Schmecken und Fühlen. Sehen wir von anderen möglichen Einteilungen ab und vernachlässigen wir transzendentes, apriorisches, tautologisches oder auch spirituelles Wissen, so erlangen wir unser &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Wissen über die Welt&lt;/span&gt; komplett über unsere Sinne. Wir sehen die Tiere um uns herum, wir spüren den Wind und die Sonne auf unserer Haut, wir schmecken die unterschiedlichen Gewürze, wir riechen Gerüche. Unsere komplette moderne, &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;empirische Wissenschaft&lt;/span&gt; ist darauf aufgebaut, dass wir Phänomene über unsere Sinne wahrnehmen oder wahrnehmbar machen (im Experiment, über die Technik,...) und uns versuchen zu erklären.&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Viele Dinge können wir mit unseren Sinnen &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;nicht unmittelbar&lt;/span&gt; wahrnehmen. Manche, weil sie zu klein sind. Andere, weil unsere Augen die Wellenlänge des Lichts in gewissen Spektren nicht wahrnimmt.&lt;br /&gt;Nun gibt es sogar &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Lebewesen&lt;/span&gt;, die wir mit unseren Sinnen nicht wahrnehmen können. Als erstes fallen einem natürlich kleine Lebenwesen, wie Einzeller, ein. Diese können wir zwar nicht unmittelbar wahrnehmen, aber wir können uns Mikroskope bauen, wodurch wir sie wiederum mit den Augen sehen.&lt;br /&gt;Angenommen jedoch, es gäbe Lebewesen auf diesem Planeten, die &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;komplett außerhalb unserer erfassbaren Sinneswelt&lt;/span&gt; lebten. Die zwar um uns herum existieren, aber unsere beschränkten Sinne nehmen sie nicht wahr. Vergleichen möchte ich das mit einem Ameisenhaufen. Ameisen können uns vermutlich nicht sehen und vermutlich nicht erfassen (Niemand weiß, wie eine Ameise sieht, außer er ist selber eine...). Aber wenn wir in einen Ameisenhaufen steigen, reagieren die Ameisen darauf. Sie merken Auswirkungen, Zerstörung, obwohl sie die Ursache vermutlich nicht kennen. Ameisen sind jedoch auch ein schlechtes Beispiel, denn wäre der Größenunterschied nicht da, könnten sie uns vermutlich mit ihren Augen erkennen. Bei den &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Lebewesen jenseits unserer Sinne&lt;/span&gt; unterstelle ich jedoch, dass wir sie &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;mit keinem unserer Sinnesorgane direkt wahrnehmen&lt;/span&gt; können.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun lässt sich diese Theorie über diese für uns nicht unmittelbar erkennbaren Lebewesen einsetzen, um Phänomene zu erklären. Angenommen, diese Wesen können uns wahrnehmen, sind uns also "sinnesmäßig überlegen". Man könnte sich vorstellen, dass sie auf dieser Erde leben, ihre Wege gehen und wir würden nur zufällig ihre Auswirkungen spüren. (Wie wenn man durch den Wald geht und zufällig in einen Ameisenhaufen tritt). Man könnte sich jedoch ebenfalls vorstellen, dass es unter ihnen auch verschiedene Arten gibt und dass es hier wiederum Arten gibt, die uns geistig überlegen sind und die, ohne dass wir es wissen, uns beeinflussen und gegebenenfalls auch &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;benutzen&lt;/span&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diese Gedankengänge lassen auf einmal eine ganz andere &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Erklärung &lt;/span&gt;über Phänomene wie &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Glaube an Götter, Geister, UFO-Entführungen&lt;/span&gt;, usw. zu. Was, wenn diese Wesen mit uns experimentieren? Wenn sie, so wie wir das mit Affen oder Ratten tun, unsere Intelligenz testen? Wenn sie uns unterschiedliche Technologien geben und überprüfen, wie wir uns gesellschaftlich darauf verhalten?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In vielen Religionen werden &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Götter &lt;/span&gt;irgendwie mit den Menschen in Verbindung gebracht. Die &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Griechische_G%C3%B6tter"&gt;griechischen Götter&lt;/a&gt; hatten menschliche Eigenschaften, lebten aber im &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Olymp"&gt;Olymp&lt;/a&gt; (stellvertretend für eine Welt, die wir nicht erreichen können). Der &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gottebenbildlichkeit#Gottebenbildlichkeit_im_christlichen_Neuen_Testament"&gt;christliche Gott&lt;/a&gt; schuf den Menschen nach seinem Bilde. Was, wenn dieser Glaube an menschenähnliche Götter deshalb angenommen wird, weil er irgendwie stimmt? Wenn um uns herum wirklich diese Lebewesen leben, die, da sie auch Lebewesen sind, uns ähneln, uns jedoch überlegen sind? Vielleicht entspringt dieser Glaube aus der mittelbaren Erfahrung, dass Lebewesen um uns herum leben, die uns zwar beeinflussen, die wir aber nur indirekt wahrnehmen können?&lt;br /&gt;Oder nehmen wir den Glauben an &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Schutzengel &lt;/span&gt;her. Vielleicht stammt diese Erfahrung aus einer wirklichen Rettung durch gutmütige Wesen, die wir nicht wahrnehmen können?&lt;br /&gt;Wenn man es genau nimmt, ist das gar nicht so weit hergeholt. Denn warum sollte gerade der Mensch die &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kr%C3%B6nung_der_Sch%C3%B6pfung"&gt;Krone der Schöpfung&lt;/a&gt; sein? Warum sollten uns unsere Sinne alles in der Welt erschließen, wo wir doch gerade aus der Wissenschaft wissen, dass &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;unsere Sinne begrenzt&lt;/span&gt; sind. Wo wir doch gerade bei anderen Tieren andere Sinnesorgane beobachten können.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Viele Phänomene, seien es jetzt spirituelle, religiöse oder auch technische lassen sich so unter einem ganz anderen Licht beleuchten...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3781825213497393824-8775458624441998192?l=patrickseabird.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://patrickseabird.blogspot.com/feeds/8775458624441998192/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://patrickseabird.blogspot.com/2011/03/die-wesen-jenseits-unserer-sinne.html#comment-form' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3781825213497393824/posts/default/8775458624441998192'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3781825213497393824/posts/default/8775458624441998192'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://patrickseabird.blogspot.com/2011/03/die-wesen-jenseits-unserer-sinne.html' title='Die Wesen jenseits unserer Sinne'/><author><name>Patrick Seabird</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04518196225680616663</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='21' src='http://4.bp.blogspot.com/_u1ttqCO2CBc/S13oB8gddoI/AAAAAAAAAGk/YYYb8Aoep7I/S220/PatrickSeabirdklein.JPG'/></author><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3781825213497393824.post-2326143640621743050</id><published>2011-02-16T18:48:00.005+01:00</published><updated>2011-02-20T16:40:20.022+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Sonstiges'/><title type='text'>Anleitung zum pädagogischen Fail</title><content type='html'>Paul Watzlawick schrieb einst ein brillantes Buch mit dem Titel "Anleitung zum Unglücklichsein". Auf dem Klappentext meines Exemplares steht: "Diese Anleitung nicht zu befolgen ist der erste Schritt zum Glück".&lt;br /&gt;Es stimmt, dass man Vieles lernen kann, wenn man sich ansieht, wie man etwas gerade nicht macht. (Ähnlich geht auch Dilbert-Erfinder Scott Adams vor, wenn er vorschlägt, &lt;a href="http://online.wsj.com/article/SB10001424052748703293204576106164123424314.html"&gt;schlechte Lösungen für ein Problem zu finden&lt;/a&gt;)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Deshalb möchte ich hier ein paar Punkte aus meiner persönlichen Lernerfahrung beschreiben. Wie kann man Lehre so organisieren, sodass sie möglichst schlecht funktioniert? Damit man zumindest sieht, wie man es nicht tun sollte:&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Räumlichkeiten:&lt;br /&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Die Schreibtische sollten so schräg sein, dass kein Bleistift darauf liegen bleibt. Runterrollen sollen alle Stifte!&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Baue möglichst keine Fenster ein. Es soll Gefängnisstimmung herrschen.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Dimme das Licht, damit man Mühe hat, munter zu bleiben!&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Blumen oder anderes Leben soll aus den Räumen verschwinden!&lt;br /&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Nur Halbtote werden hineingelassen!&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Die Sessel und Stühle sollen in Reihe und Glied stehen, um Uniformität zu unterstützen!&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Es  sollen nicht genügend Sesseln zur Verfügung stehen! Die StudentInnen  sollen sich frühzeitig auf eine Welt einstellen, wo jemand übrigbleibt!  Am Boden sitzend ist es sowieso besser, um sich zu konzentrieren!&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Neue Institutsgebäude sollen möglichst funktional sein. Wage es ja nicht, ästhetische Gedanken beim Bau einfließen zu lassen! &lt;/li&gt;&lt;li&gt;Orientierung  soll unmöglich sein! Jedes Mal aufs Neue sollen sich die Studierenden  durch lange Gänge suchend quälen, um nicht zu schnell im Hörsaal zu  landen!&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;Klima:&lt;br /&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Die Stimmung sollte steril sein. Um sich nicht zu nahe zu kommen muss man sich Siezen untereinander.&lt;br /&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Scheinheiligkeit soll dominieren. Zwar redet man als Professor oder Lehrer seine Untergebenen mit einem saloppen "Kollege" an, aber wehe die Untergebenen versuchen selbiges!&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Organisiere den Unterricht so, dass jede Frage seitens der Studierenden möglichst unangenehm wird. Es muss peinlich sein, Fragen zu stellen. Man muss sich dumm dabei vorkommen. Antworten sollten dementsprechend formuliert werden.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Grüße nicht, wenn du einen Hörsaal betrittst!&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Umgekehrt sind natürlich alle Lehrenden Arschlöcher und wollen einem nur absichtlich schaden! Behalte das als Schüler immer im Hinterkopf!&lt;br /&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;Unterricht:&lt;br /&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Das Warum spielt keine Rolle. Das Wie soll im Vordergrund stehen! Bleibe deshalb nie lange bei Sinndiskussionen sondern gehe gleich zu den technischen Details über!&lt;br /&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Trenne die StudentInnen voneinander. Wissen soll nicht vernetzt sein! Jeder muss das selbe wissen und möglichst ohne die anderen auskommen!&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Plane die Dauer von Unterrichtseinheiten so, dass sie entweder viel zu kurz, dafür regelmäßig oder viel zu lange (Optimum über drei Stunden!) dafür unregelmäßig sind! Erst nach mehreren Stunden Vortrag kann sich der Kopf so richtig konzentrieren!&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Versuche deine Schüler nicht auf eine offene Welt vorzubereiten, in der man mittels Internet in Sekundenbruchteilen zu Wissen gelangen kann. Sie dürfen das Internet nicht benützen, vor allem bei Prüfungen nicht! Aus Büchern muss gelernt werden, und zwar auswendig!&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Punktuelles Wissen wird gefragt! Zusammenhänge sollen nicht verstanden werden!&lt;br /&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Es soll möglichst undemokratisch zugehen. Einer gibt den Lernstoff vor und alle anderen müssen diesen sich eintrichtern! Wäre ja noch schöner, wenn das gemeine Volk entscheiden könnte.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Gehe nicht auf das Individuum ein. Unterschiedliche Lerntypen sind ein Gerücht! Alle lernen gleich schnell und mit den gleichen Materialien! Überhaupt müssen alle StudentInnen das selbe denken!&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;Wie ich so sehe erfüllen unsere Schulen und Universitäten schon sämtliche dieser Punkte! Bravo!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Fallen euch noch Punkte ein?&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3781825213497393824-2326143640621743050?l=patrickseabird.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://patrickseabird.blogspot.com/feeds/2326143640621743050/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://patrickseabird.blogspot.com/2011/02/anleitung-zum-padagogischen-fail.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3781825213497393824/posts/default/2326143640621743050'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3781825213497393824/posts/default/2326143640621743050'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://patrickseabird.blogspot.com/2011/02/anleitung-zum-padagogischen-fail.html' title='Anleitung zum pädagogischen Fail'/><author><name>Patrick Seabird</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04518196225680616663</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='21' src='http://4.bp.blogspot.com/_u1ttqCO2CBc/S13oB8gddoI/AAAAAAAAAGk/YYYb8Aoep7I/S220/PatrickSeabirdklein.JPG'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3781825213497393824.post-6169299906145410717</id><published>2011-01-20T19:55:00.039+01:00</published><updated>2011-01-23T22:36:52.160+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Philosophie'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Wirtschaft'/><title type='text'>Warum keine Inflation kommt</title><content type='html'>In der Schule haben wir gelernt, was Inflation ist: Im Vergleich zur Warenmenge steigt die Geldmenge übermäßig an. Dadurch sinkt der Wert des Geldes. Die Preise steigen.&lt;br /&gt;Berechnet wird die Inflation mit einem Warenkorb. In diesen werden durchschnittliche Waren hineingenommen. Man sieht sich die Preise dieser Waren an und vergleicht sie mit den Preisen selbiger ein Jahr später. Sind die Preise gestiegen, so gibt es Inflation.&lt;br /&gt;Geld kommt durch Kredite in Umlauf. Wenn also die Europäische Zentralbank die Geldmenge ausdehnen möchte, senkt sie den Zinssatz für das Geld. Nun ist dieser schon seit Jahren auf sehr niedrigem Niveau. Aber warum kommt keine Inflation, obwohl die Wirtschaftsleistung in der letzten Zeit nicht hoch war?&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;&lt;br /&gt;Vielleicht, weil das, was wir über Inflation zu wissen glauben, falsch ist.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Der erste Kritikpunkt betrifft die Geldmenge:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist weitläufig bekannt, dass man die Geldmenge nicht fixieren oder bestimmen kann, bzw. dass jede Fixierung immer eine willkürliche Definition ist. Normalerweise wird die Geldmenge immer unterteilt in M0, M1, M2. Siehe: &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Geldmenge%20"&gt;http://de.wikipedia.org/wiki/Geldmenge &lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Alleine schon der Fakt, dass jede Zentralbank hier ihre eigene Einteilung trifft zeigt, dass es keine anerkannte, unhinterfragbare Geldmengendefinition gibt.&lt;br /&gt;(Denn dazu bräuchte man auch eine anerkannte Definition von Geld, aber das ist eine andere Geschichte)&lt;br /&gt;Vielleicht ist auch das der Grund, weshalb Zentralbanken diese Berechnung auch willkürlich ändern können. Wie im Jahr 2006, als die amerikanische Zentralbank aufhörte, die Geldmenge M3 zu publizieren: &lt;a href="http://www.federalreserve.gov/releases/h6/20060316/"&gt;http://www.federalreserve.gov/releases/h6/20060316/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dies zeigt, dass die "Geldmenge" eigentlich kein fixer Gegenstand ist, den man mit einer Warenmenge vergleichen könnte.&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;&lt;br /&gt;Der zweite Kritikpunkt trifft die Warenmenge:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hier wird ein durchschnittlicher Warenkorb benutzt. Die Güter werden in Kategorien eingeteilt und danach entsprechend gewichtet (Siehe: &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Warenkorb"&gt;http://de.wikipedia.org/wiki/Warenkorb&lt;/a&gt;)&lt;br /&gt;Die Frage, die man sich augenscheinlich zuerst stellen kann, ist, warum hier mit Durchschnitten gerechnet wird. Wenn man in seinen Einkäufen stark vom Durchschnitt abweicht, zum Beispiel keinen Alkohol trinkt oder nicht in Hotels übernachtet, dann trifft der Warenkorb und damit die Inflationsrate nicht auf einen zu. Produkte ändern sich beständig. Man kauft kaum das selbe Produkt, die selbe Dienstleistung ein zweites Mal. Anders ausgedrückt: Was heute Ware ist, ist morgen Müll und war gestern vielleicht auch Müll.&lt;br /&gt;Unterschiedliche Länder verwenden unterschiedliche Warenkörbe und verändern diese über die Zeit. Eine Vergleichbarkeit wird dadurch unmöglich.&lt;br /&gt;Und wenn man zum Beispiel die Preise von Gold, Aktien oder Rohöl hernimmt, um die Inflationsrate zu berechnen, so sieht man, dass im Vergleich zu diesen Warenmengen die Inflationsrate immens hoch war! (Der Goldpreis ist seit 2001 stetig gestiegen, siehe: &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Goldpreis#Aufw.C3.A4rtstrend_seit_2001"&gt;http://de.wikipedia.org/wiki/Goldpreis#Aufw.C3.A4rtstrend_seit_2001&lt;/a&gt;). Man sieht, jede Definition der Warenmenge verändert die Inflationsrate.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Also ist auch die Warenmenge keine Entität, die man auf eine Geldmenge beziehen könnte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Folgen:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Man erkennt aus obigen Aufzählungen, dass die Inflationsrate der Willkür unterlegen ist. Es wird die eine willkürliche Zahl mit der anderen willkürlichen Zahl verglichen. Die Berechnungsmethoden können jederzeit politisch motiviert verändert werden (und werden sie vermutlich auch).&lt;br /&gt;Interessant wird das natürlich unter dem Aspekt, dass die Inflationserwartungen in die Gehaltsverhandlungen einfließen. Wenn die Gewerkschaft zum Verhandlungstisch geht, so versucht sie, die zukünftige Inflation in die Verhandlungen miteinzubeziehen. Ist ihr klar, dass sie hier eine politisch motivierte Zahl verwendet? Nur: durch welche Motivation getrieben? Wer erstellt die Zahl?&lt;br /&gt;Noch konfuser wird es, wenn man bedenkt, dass diese Gehaltssteigerungen über die Personalkosten wiederum in die Preise der Endgüter einberechnet werden, diese in die Inflationsrate und diese wiederum in die zukünftige Inflationserwartung einfließt. Die Inflationskatze beißt sich in den Preisschwanz.&lt;br /&gt;Aufgrund dessen bin ich auf den Gedanken gekommen, dass es so etwas wie den Bullwhip-Effekt auch bei der Inflation geben könnte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Der Bullwhip-Effekt des Geldwertes:&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;Denn irgendwer muss anfangen bei der Preissteigerung. Irgendwo muss sich der Glaube manifestieren, dass die Preise steigen. Es verlangt einfach jemand mehr für seine Ware. Dies kann er gerne durch irgendeine willkürliche Berechnung rechtfertigen. Das veranlasst seinen Käufer, ebenfalls mehr für die von ihm gekaufte Ware zu verlangen. Er denkt sich jedoch, dass er gleich mehr hinzurechnet, weil er ja dieses Mal einen kleinen Verlust gemacht hat. So geht es durch die ganze Kette bis zum Endverbraucher. Zufällig ist dadurch ein hoch gewichtetes Produkt im Warenkorb enorm teurer geworden, was die Inflationsrate in die Höhe schnellen lässt. Die Gewerkschaft zeigt auf die gestiegene Rate und bemerkt, dass dies im Folgejahr ebenfalls passieren könnte. Also werden die Gehälter höher und die Personalkosten steigen. Die Unternehmen wiederum berechnen dies in die Preise ein und wir sind wieder am Anfang. Wenn sich einmal der Glaube an eine Preissteigerung manifestiert, kann das große Auswirkungen haben.&lt;br /&gt;Dieses Phänomen kennt man im Supply-Chain-Management unter dem Namen Bullwhip-Effekt. Kleine Änderungen in der Endnachfrage nach Gütern können große Lager- und Produktionsschwankungen am Anfang der Versorgungskette nach sich ziehen.&lt;br /&gt;Denkbar, dass so etwas auch bei Preisen geschieht. Kleine Änderungen beim Preis am einen Ende der Wirtschaft ziehen große Änderungen in den Preisen am anderen Ende nach sich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber es wird noch interessanter, wenn wir uns fragen:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Was ist ein Preis?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Schauen wir nochmal zur anfänglichen Definition zurück, bei der wir gesagt haben, dass die Inflation durch Preisvergleich zwischen verschiedenen Zeitperioden ermittelt wird. Hier müsste man sich zunächst die Frage stellen, was ein Preis überhaupt ist und wie er zustande kommt.&lt;br /&gt;Ein Preis ist die Anzahl von Geldeinheiten, die ich für ein bestimmtes Produkt hergebe. Gleichzeitig ist er auch die Anzahl von Geldeinheiten, die ich für mein Produkt bekomme. Er drückt ein Verhältnis aus. Die Frage hier natürlich ist, ob man ein Verhältnis auf eine Warenmenge  beziehen kann. Anders gefragt: Kann man eine Quantität auf eine Relation  sinnvoll mathematisch beziehen? Kann man überhaupt mathematisch sinnvoll ein Verhältnis, das Preise  darstellen, auf eine Warenmenge beziehen, also eine Relation in Relation  zu einer Menge stellen und dann bemerken, dass die Relation um ein paar  Prozent gestiegen ist?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Selbst wenn man das könnte wäre die Relation für jeden Menschen eine andere.&lt;br /&gt;Ein Beispiel: Angenommen, eine Stunde Arbeit bringt mir 8 Euro. Um diese 8 Euro kann ich mir zum Beispiel 8 Wurstsemmeln kaufen. So gesehen ist eine Wurstsemmel eine Achtel Arbeitsstunde wert und umgekehrt eine Stunde acht Wurstsemmeln. Jetzt kosten Wurstsemmeln nicht überall gleich viel. Und nicht jeder verdient in einer Arbeitsstunde genau gleich viel. Für jemanden, der 80 Euro in der Stunde verdient, ist eine Arbeitsstunde dann 80 Wurstsemmeln wert. Man sieht, auch wenn man eine Geldmengenänderung sinnvoll messen könnte, würde diese bei unterschiedlichen Einkommensschichten unterschiedliche Auswirkungen haben. Oder an anderen Orten, mit anderen Preisen. Hier mit einem gewichteten Warenkorb zu rechnen ist deshalb falsch, weil alleine schon die Einkommen nicht durchschnittlich verteilt sind sondern eher 80% der Menschen 20% der Einkommen beziehen und umgekehrt.&lt;br /&gt;Hinter den üblichen Erklärungen von Preisen stehen immer Überlegungen von Wert oder vom "Gesestz" von Angebot und Nachfrage. Dass Dinge abseits von ihrem Preis noch einen inneren Wert haben, der irgendwo versteckt liegen soll, darf ebenfalls hinterfragt werden. Und wenn man an moderne Finanzprodukte am Terminmarkt denkt, mit denen man auch auf fallende Preise wetten kann und sie dadurch beeinflusst, so kann man auch das Dogma von Angebot und Nachfrage fallen lassen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Die Weltenformel:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Der Glaube daran, eine Inflationsrate berechnen zu können fußt eigentlich auf einem epistemologischen Missverständnis. Inflation kann man deshalb gar nicht berechnen, weil es keine Weltenformel für das menschliche Verhalten gibt. Vom Zusammenspiel von Mensch und Natur möchte ich gar nicht anfangen. Wenn ich wirklich eine Formel hätte, die mir eine Inflationsrate berechnen könnte, dann müsste diese Formel auch das zukünftige Verhalten von Menschen berechnen können. Ich könnte dann in diese Formel einsetzen, wieviele Scheine ich drucke und wieviele Güter ich produziere. Die Formel müsste mir dann "berechnen", was die Menschen mit den Gütern und Scheinen anstellen und als Ergebnis hätte ich die Inflation. Dies ist alleine schon bei der schieren Anzahl an Menschen und Gütern nicht möglich. Die Wirtschaft ist keine Maschine, bei der man oben eine Geldmenge hineinwirft und unten eine Inflation herausbekommt. Preise werden durch Verhandlungen, Erwartungen, Machtspiele, Glaubensfragen, Weltsichten, Zufall usw. gebildet. Waren verändern sich, Produktionsweisen ändern sich, Märkte ändern sich, die Arten, wie wir Preise bilden, ändern sich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Fehler liegt also im Glauben der Berechenbarkeit von menschlichen Handlungen. Im Nichterkennen von Dynamik und Veränderung des Wirtschaftslebens. Im falschen Anwenden der Mathematik. Im Verwechseln von Gegenständen mit Prozessen. Im Überschätzen unserer erkenntnistheoretischen Möglichkeiten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach all dem Gesagten ist es kein Wunder, dass keine Inflation kommt. Oder dass sie kommt. Es ist die Frage nach der Inflation, die falsch gestellt ist. Inflation ist einfach ein konstruierter, willkürlicher Wert, der auf einem Missverständnis beruht, unberechenbar ist und im besten Fall als politisches Mittel eingesetzt wird. Ob Inflation da ist oder nicht, hängt von dem ab, der sie berechnet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Was ich nicht sagen möchte&lt;/span&gt; ist, dass es nicht das Phänomen der steigenden Preise gibt. Für viele Menschen bedeutet dieses Phänomen eine tägliche Tragödie. Perioden, in denen von außen und mittels falscher Berechnungen Inflation diagnostiziert wird, sind im Allgemeinen für die Bevölkerung keine schönen Zeiten. Ob und wie eine solche Zeit jedoch mit zusätzlichem Gelddrucken zusammenhängt, ist in meinen Augen noch nicht genügend untersucht. Ein allgemeiner Zweifel an der Berechnung, altvorgebrachten Begründung und Verwendung der Inflation ist jedoch auf jeden Fall angebracht. Mit anderen Worten: Das Konzept der Inflation ist zu beschränkt, um den beobachtbaren (und auch den unbeobachtbaren) Phänomenen gerecht zu werden.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3781825213497393824-6169299906145410717?l=patrickseabird.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://patrickseabird.blogspot.com/feeds/6169299906145410717/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://patrickseabird.blogspot.com/2011/01/warum-keine-inflation-kommt.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3781825213497393824/posts/default/6169299906145410717'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3781825213497393824/posts/default/6169299906145410717'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://patrickseabird.blogspot.com/2011/01/warum-keine-inflation-kommt.html' title='Warum keine Inflation kommt'/><author><name>Patrick Seabird</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04518196225680616663</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='21' src='http://4.bp.blogspot.com/_u1ttqCO2CBc/S13oB8gddoI/AAAAAAAAAGk/YYYb8Aoep7I/S220/PatrickSeabirdklein.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3781825213497393824.post-8517842870334429773</id><published>2011-01-06T00:31:00.016+01:00</published><updated>2011-01-06T01:50:25.585+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Wirtschaft'/><title type='text'>Die Zukunft des öffentlichen Verkehrs</title><content type='html'>Wenn der Individualverkehr ein Computer wäre, dann wäre es vermutlich ein Apple. Der öffentliche Verkehr hingegen wäre ein PC.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.flickr.com/photos/ivanwalsh/4624198454/" title="Metro Station, Osaka Japan by Ivan Walsh, on Flickr"&gt;&lt;img src="http://farm4.static.flickr.com/3381/4624198454_d7f2bb6813.jpg" alt="Metro Station, Osaka Japan" width="500" height="403" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(Quelle: http://www.flickr.com/photos/ivanwalsh/4624198454/)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;"Verkehr ist eine Dienstleistung zur Distanzvernichtung oder Raumüberwindung von Personen"&lt;/span&gt;. Dies scheint das Credo der öffentlichen Verkehrsbetriebe zu sein. Ähnlich trocken könnte eine Definition des öffentlichen Verkehrs generell lauten. Beim öffentlichen Verkehr steht der &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Effizienzgedanke im Vordergrund&lt;/span&gt;. Er muss funktionieren. Wenn die U-Bahn einmal fünf Minuten nicht kommt, ist das schon ein großes Problem. Gott sei Dank funktioniert der öffentliche Verkehr im großen und ganzen auch. Aber das ist dann auch schon alles. Das ist auch alles, was man als Fahrgast erwartet. Mit den Öffis erwarten wir, wohin zu gelangen. Sie sind &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Mittel zum Zweck&lt;/span&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Art, wie mit diesen Verkehrsmitteln umgegangen wird, erinnert mich ein wenig an die &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Anfänge des motorisierten Individualverkehr&lt;/span&gt;. Auch bei diesem stand am Anfang nur die Raumüberwindung im Vordergrund.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/2/2f/TModel_launch_Geelong.jpg" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Modell T von Ford, eines der ersten Autos in Massenproduktion, war schwarz und konnte nur in dieser Farbe bestellt werden. Erst die Konkurrenz und die Sättigung der Märkte brachte die Autobranche dazu, umzudenken. Die ersten farbigen Autos wurden gebaut, es entstanden Luxusmarken. Autofahren wurde &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;immer bequemer&lt;/span&gt; (man denke nur an automatische Fensterheber oder Sitzheizung). Auch in den Werbungen stand nicht mehr die Distanzvernichtung im Vordergrund, sondern der Spaß am Fahren, der Unterhaltungswert und das Erlebnis. In manchen Autowerbungen sieht man sogar gar kein Auto mehr, wie in dieser Werbung mit einem meiner Lieblingskünstler &lt;a href="http://www.strandbeest.com/index.php"&gt;Theo Jansen&lt;/a&gt;:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;object width="480" height="385"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/WcR7U2tuNoY?fs=1&amp;amp;hl=de_DE"&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/WcR7U2tuNoY?fs=1&amp;amp;hl=de_DE" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="480" height="385"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im öffentlichen Verkehr schien man die Entwicklung dieser Konkurrenz nicht vorherzusehen. Heutzutage ist es einfach so, dass die U-Bahn mit dem Fahrrad und dem Auto, das Flugzeug mit der Bahn oder gar dem Schiff (&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 150px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_u1ttqCO2CBc/TSUJGPBsz6I/AAAAAAAAAIM/Bwt6L2CowSI/s200/DDSG-TwinCityLiner5.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5558859317776273314" border="0" /&gt;Wenn man an den &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Twin_City_Liner"&gt;Twin-City Liner&lt;/a&gt; denkt) konkurrieren. Jeder scheint hier mit jedem zu konkurrieren. Nur: zu vielen öffentlichen Betreibern scheint dies noch nicht durchgedrungen zu sein. Öffentlich unterwegs zu sein ist einfach &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;oft ein Graus&lt;/span&gt;. In der U-Bahn trifft man auf Leute, die man eigentlich lieber nicht treffen möchte. Auf dem Flughafen ringen sie einem sämtliche Wasservorräte ab unter dem Vorwand, man könnte doch eine Bombe daraus basteln, bevor sie einen durch den Nacktscanner schicken unter dem Vorwand, dass sie einen gerne nackt sehen. Man kommt am gewünschten Ziel an, jedoch meistens erschöpft und mit Kopfschmerzen. Auch hier heiligt der Zweck der Raumüberwindung die Mittel der Selbsttortur nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Deswegen denke ich, dass die &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Zukunft des öffentlichen Verkehrs&lt;/span&gt; woanders liegt, als immer nur die Effizienz zu steigern. Öffentliche Verkehrsbetriebe &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;müssen umdenken&lt;/span&gt;.&lt;br /&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Wenn öffentliche Verkehre schon öffentlich sind, dann sollten sie auch &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Raum für sinnvolle Begegnungen&lt;/span&gt; sein. Der öffentliche Raum war immer schon ein Ort der Begegnung. Man geht in ein Café, weil man dort Menschen trifft. Man geht in ein Lokal auf der Suche nach einem Partner. Sokrates stellt sich auf den öffentlichsten Raum des alten Athen, den Marktplatz, um seine Lehren zu verbreiten und noch rund 2500 Jahre danach spricht man von ihm. Die Öffis sollten diese &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Öffentlichkeit fördern&lt;/span&gt;, anstatt sie durch riesige Durchzugsräume, in denen musizieren verboten ist, zu behindern. So wäre zum Beispiel eine Idee, eine Bühne in einer U-Bahnstation einzurichten. U-Bahnfahren muss einfach wieder gemütlich und zum Erlebnis werden.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Weiters könnte man zumindest die &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Chance einer Individualisierung&lt;/span&gt; schaffen. Viele Massenprodukte schaffen den Sprung zur Individualisierung (&lt;a href="http://patrickseabird.blogspot.com/2010/05/die-personalisierung-des-buches.html"&gt;Wie ich das in einem anderen Blogpost zur Personalisierung des Buches beschrieben habe&lt;/a&gt;). So müsste es doch irgendwie möglich sein, Benutzern von öffentlichen Verkehrsmitteln zumindest das Gefühl der Individualisierung zu geben.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Öffentliche Verkehre zu benutzen, muss wieder &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;cool werden&lt;/span&gt;. So, wie viele es cool finden, einen Porsche zu fahren, müsste es auch cool sein, öffentlich unterwegs zu sein. Es müsste mit einem Lebensgefühl verbunden sein. Dies kann man sicherlich auf andere Wege erreichen, als ganze Züge mit Werbung vollzupflastern. Man müsste aus einem öffentlichen Verkehrsmittel aussteigen und sich denken: &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Das hat Spaß gemacht!&lt;/span&gt; &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Nochmal!&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;Eines ist klar: Diese Vorschläge sollten &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;zusätzlich &lt;/span&gt;zur oben genannten Effizienzsteigerungsdoktrin durchgeführt werden. Denn auch wenn öffentlich unterwegs zu sein wieder ein Genuss wird, möchte man doch irgendwann zuhause ankommen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Welche Möglichkeiten gäbe es noch, die Öffis cooler, gemütlicher, individueller und erlebnisreicher zu machen?&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3781825213497393824-8517842870334429773?l=patrickseabird.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://patrickseabird.blogspot.com/feeds/8517842870334429773/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://patrickseabird.blogspot.com/2011/01/die-zukunft-des-offentlichen-verkehrs.html#comment-form' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3781825213497393824/posts/default/8517842870334429773'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3781825213497393824/posts/default/8517842870334429773'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://patrickseabird.blogspot.com/2011/01/die-zukunft-des-offentlichen-verkehrs.html' title='Die Zukunft des öffentlichen Verkehrs'/><author><name>Patrick Seabird</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04518196225680616663</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='21' src='http://4.bp.blogspot.com/_u1ttqCO2CBc/S13oB8gddoI/AAAAAAAAAGk/YYYb8Aoep7I/S220/PatrickSeabirdklein.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://farm4.static.flickr.com/3381/4624198454_d7f2bb6813_t.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3781825213497393824.post-7013324625315984636</id><published>2010-12-30T17:49:00.018+01:00</published><updated>2010-12-30T18:55:10.475+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Philosophie'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Wirtschaft'/><title type='text'>Interview mit Karl-Heinz Brodbeck über "Die Herrschaft des Geldes"</title><content type='html'>&lt;a href="http://www.flickr.com/photos/patrickseabird/5306491167/" title="Karl-Heinz Brodbeck: Die Herrschaft des Geldes by PatrickSeabird, on Flickr"&gt;&lt;img src="http://farm6.static.flickr.com/5249/5306491167_1a8750f032.jpg" width="500" height="375" alt="Karl-Heinz Brodbeck: Die Herrschaft des Geldes" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Philosoph und Wirtschaftswissenschaftler &lt;a href="http://www.khbrodbeck.homepage.t-online.de/"&gt;Karl-Heinz Brodbeck&lt;/a&gt; hat mit seinem über 1100 Seiten dicken Wälzer "Die Herrschaft des Geldes: Geschichte und Systematik" ein philosophisches Buch über Geldtheorie, Wissenschaftstheorie  im Allgemeinen, Wirtschaftstheorie  im Speziellen und über die Identität des Menschen in der Gesellschaft überhaupt geschrieben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nachdem ich das Buch im Urlaub gelesen hatte waren einige Fragen aufgetaucht, die mir Karl-Heinz Brodbeck dankenswerterweise in einem Interview beantwortete.&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Sehr geehrter Herr Brodbeck! Wie lange haben Sie an diesem Buch geschrieben?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Die ersten Entwürfe (ein Kommentar zu Aristoteles) gehen auf das Jahr 1983 zurück. Ich habe zahlreiche Entwürfe neben der Ausarbeitung meines Buches "Die fragwürdigen Grundlagen der Ökonomie" (1998) geschrieben. Die schließliche Form, die ich auch zwei bis dreimal umgeschrieben habe, war dann die Arbeit ca. zwischen 2005 bis Anfang 2009.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Thema Freier Wille: Das Bewusstmachen über den Schein des Geldes hilft nur, wenn man wirklich einen freien Willen voraussetzt. Gerade dieser wird oft angezweifelt. Begründen Sie irgendwo diese Voraussetzung?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Die - neuerdings wesentlich neurowissenschaftliche - Kritik am freien Willen ist durchaus berechtigt, wenn man darunter den "Willen eines Egos" versteht. Das Ich ist eine Fiktion, kann also auch keinen freien Willen haben. Doch die menschliche Subjektivität ist anderes und mehr als ein wollendes oder erkennendes Ego (ego cogito). Allein Ihre Frage zeigt, dass Sie einer Aussage widersprechen können. Ebenso können Sie in Tauschakte einwilligen oder auch nicht. Das ist das primäre Phänomen, das niemand vernünftig bezweifeln kann. Jeder kann (prinzipiell) einen Irrtum erkennen und beseitigen. Das kann man so übersetzen, dass kein "ich will" dazu notwendig ist. Die Subjektivität ist offen, nicht determiniert, auch wenn die Gewohnheitsmuster hier eine zunehmende Einschränkung bedeuten. "Offenheit" ist der Grund für das Phänomen, das wir "freier Wille" nennen und als Ego ver-meinen, also "verichlichen". Ansonsten findet sich dazu Ausführliches am Beispiel und der Kritik des Libet-Versuchs in Kapitel 2.2.3, besonders S. 229ff.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Gewohnheitsmuster? Wie definieren Sie Gewohnheiten? Kann man nicht sagen: Gewohnheiten von Menschen verändern sich nur langsam und deshalb sind Voraussagen begrenzt möglich?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Alles Handeln ist auch kognitiv vermittelt. Im begleitenden oder vorausgehenden Denkprozess werden (fiktive) Entitäten unterschieden und in Handlungsprogrammen miteinander vermittelt. Die Achtsamkeit ist hier der Schlüssel: Sie richtet sich bei neuen, ungewohnten (!) Handlungen ganz auf das Handlungsprogramm, die Abfolge der behandelten Entitäten (z.B. Erlernen). Mit der Wiederholung wird dies "automatisiert", d.h. unbewusst - wie das Autofahren, eine Denkgewohnheit oder die Geldverwendung. Diese Handlungsprogramme sind immer wieder bewusstseinsfähig; man kann sie durch Verlangsamung wieder bewusst machen - "entlernen". Deshalb "langsam". Je tiefer und länger und in kultureller Resonanz solche Gewohnheiten schon früh ausgebildet werden, desto schwieriger, sie zu erkennen und aus der Erkenntnis dann zu lassen (oder zu verändern). Sie verknüpfen sich auch mit körperlichen Funktionen, "verkörpern" sich und werden so z.B. zur Sucht, wie das Rauchen. Menschen funktionieren also oft in und aus Gewohnheitsmustern, selten kreativ, selten sagen sie "nein" zu Reizen. Es gibt in sozialer Resonanz auch solche Gewohnheitsmuster ("Herdenverhalten" oder einfach nur "Kultur"). Sie funktionieren wie Automaten; deshalb sind sie prognostizierbar. Aber Marktprozesse sind immer auch eine Destruktion von technischen oder Konsumgewohnheiten ("Innovation", "Fortschritt" - oder einfach List und Täuschung), zudem stehen sie in Wettbewerb zueinander. Dieses Ganze von Ineinander der Gewohnheiten und ihrer Veränderung ist nicht prognostizierbar. Das ist aber gesellschaftlich-ökonomische "Wirklichkeit".&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Sie schreiben viel über die Bedeutung der Bedeutung und dass diese oft verkannt wird. Es stimmt: Man ist zwar selber Teil der Gesellschaft, kann man jedoch nicht trotzdem die Gesellschaft beobachten? Auch der Beobachter eines Spieles kann von außen andere Dinge erkennen, wie zum Beispiel der Trainer einer Mannschaft. Ist man selber Mitspieler erkennt man eventuell nicht so viel. Wenn man aus der Alltäglichkeit herausgerissen ist, kann man auch mehr darüber erfahren. Gibt es nicht gerade deshalb oft eigene Wissenschaftsausdrücke, weil Wissenschaftler oft eine andere Position in der Gesellschaft einnehmen? &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Wie soll das gehen: "Die" Gesellschaft beobachten. "Gesellschaft" ist immer eine Interpretation. Die Verdinglichung als Gegenstand setzt eine Auslegung voraus. Man kann einzelne Akte beobachten - z.B. einem Käufer und einem Verkäufer zuschauen, zwei Sprechende beobachten usw. Dabei sieht man anderes als die Teilnehmer. Ich mache immer auch wieder Rhetorik- und Kreativitätstrainings: Da ist die Arbeit mit der Kamera sehr wichtig, um die Differenz der Eigen- und Fremdperspektive zu verstehen. Doch bei jeder Fremdbeobachtung muss man verstehen, was man beobachtet. Das setzt Teilnahmeerfahrung voraus. (Trainer von Fussball-Clubs waren meist früher selber Spieler.) Um X distanziert zu beschreiben, muss man Spracherfahrung im Umgang mit X haben. Das habe ich im Kapitel 2.1.4 über die soziale Grundstruktur als duale Perspektive dargestellt (S. 193ff.). Man kann sich selber "von außen" sehen, durch Übung (im Buddhismus eine alte Tradition), heute einfacher durch Technik: Kamera, Mikrofon usw. Aber man kann nicht "die" Gesellschaft, "das" Geld, "die" Sprache usw. von außen beobachten. Alles Wissen darüber ist Reflexion, reflektierte Teilnahmeerfahrung. Was die "Wissenschaftsausdrücke" anlang, so habe ich ja im Kapitel 1.3 zahlreiche solcher für die Sozialwissenschaften relevante Methoden-Theorien dargestellt und kritisiert - jeweils mit dem Ergebnis, dass das Sich-über-die-Gesellschaft-stellen an entscheidender Stelle zu Denkfehlern (logischen Widersprüchen) führt. Ich wende hierbei kein äußeres Kriterium für wahr/falsch an, sondern übernehme das in der Wissenschaft tradierte Prinzip der Logik: Satz vom Widerspruch, kehre also die wissenschaftliche Denkform gegen sich selber.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;ÜBER die Gesellschaft zu reden, ist schwierig, wenn man Teil von ihr ist. Begibt man sich nicht wieder ÜBER die Gesellschaft, stellt sich höher, wenn man ÜBER sie spricht? Kann man nicht nur immer über einen Teil der Gesellschaft reden, den, der einem zugänglich ist? Wie können Sie über die Gesellschaft reden?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Ich spreche nicht über die Gesellschaft, also das Eidos, das Wesen der Gesellschaft. Gesellschaft ist eine Interpretation, und Interpretieren ist Teilnahme an der Gesellschaft. Ich reflektiere das, was jeder in einer Sprach- und Geldgesellschaft im eigenen Bewusstsein alltäglich vorfindet. Dazu bedarf es keiner Forschungsmittel und keiner Experimente. In der sozialen Grundstruktur stelle ich einen Rahmen vor, in dem zwei miteinander sprechen, tauschen, sich beobachten usw. können und verweise auf Relationen, die hierbei auftauchen und auf die man seine Aufmerksamkeit lenken kann. Die Gesellschaft als Wesenheit ist ein spätes Produkt des Denkens, wobei der Mechanismus eine wesentliche Rolle spielt (die Gesellschaft als Maschine, System usw.). Hierbei begibt sich der Theoretiker in die Position eines Maschinenbauers, der die Maschine der Gesellschaft nachbaut, gleichgültig, ob man dies nun durch mechanische Gleichungen, kybernetische Sprüche oder im dialektischen Jargon versucht. Eben das ist die Position des cartesianischen Subjekts = Geldsubjekt. Die nehme ich auch ein (jeder erlernt das ja, den je anderen zu instrumentalisieren usw.), um diese Form von innen zu kritisieren und ihre Herkunft zu erläutern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Sie werfen anderen Theoretikern oft eine totalitäre Haltung vor. Ist nicht die Zurückführung von beinahe allen Handlungen auf ein Geldsubjekt auch eine totalitäre Haltung?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Nicht ich führe auf etwas zurück, die alltägliche Wirtschaftswelt subsumiert immer mehr Handlungen dem Geldkalkül. Ja, das ist totalitär. Die Verblendung des Geldes erzeugt diese Haltung jeden Tag neu, und die Menschen tun sich selbst das an, was sie als fremdes Verhängnis ("Sachzwänge") dann ablehnen, bekämpfen usw. Bedürfnisse und Handlungen beschreibe ich zunächst übrigens ausführlich ohne Geldsubjekt. Das ist ja eine (logische und historische) Überlagerung, eine Subsumtion, die man füglich als schrittweisen Totalitarismus der Märkte bezeichnen kann (vgl. zur Handlungstheorie 2.1.6-2.1.8 und von der Seite der Bedürfnisse 5.1). Eine Handlungstheorie, die nicht primär unter dem Gesichtspunkt der Subsumtion aller Handlungen unter die Geldlogik entwickelt wurde, habe ich 1979 ("Theorie der Arbeit") und in meinem "Erfolgsfaktor Kreativität" (Teil II: Handlung und Gewohnheit) systematisch entwickelt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Zum Thema Handlungen und Identität. Sie schreiben auf Seite 201: "Erst das koordinierte Handeln von A und B, das die Kommunikation (R1) begleitet oder von ihr gelenkt wird, kann zeigen, dass sich A und B auf einen identischen Gegenstand beziehen." Was sind funktionierende Handlungen? Wann funktionieren Handlungen? Wann und wie erkennt man, dass Handlungen koordiniert waren, wenn man nicht schon Identitäten voraussetzt?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Eine wichtige, richtige und gute Frage. Es gibt auch hier kein objektivierendes Kriterium. Das Gelingen einer Handlung ist eine Interpretation der Handelnden. (Als Buddhist würde ich sagen: Eben das Gelingen ist Teil des Ego-Prozesses, der Selbsttäuschung, die aber konventionell = alltäglich von Vielen reproduziert wird.) Es gibt hier äußere, objektivierende Kriterien in den Wissenschaften oder in der Wirtschaft ("schwarze Zahlen" etc.). Doch diese Kriterien beruhen wiederum auf vermeintlichen Identitäten (z.B. Konventionen), die ihrerseits nur eine Interpretation darstellen. Es gibt keine letzte Identität, an der man andere aufhängen könnte. Beispiel: "Gibt mir bitte das Salz" - "Hier, bitte". Diese Handlung hat einen einfachen Identitätsprozess, wenn beide performativ akzeptieren, dass die Handlung gelungen ist - das Salz wurde gegeben. In einem lauten Lokal, wenn man dann "Pfeffer" gereicht bekommt, beginnt ein Identitätsprozess: "Ich meinte das Salz, bitte". Hier bricht die kritische Infragestellung nach einer Runde ab, wenn nun das Salz gegeben wird. Aber nicht, weil zwei Partner sich auf ein identisches Wesen "Salz" bezögen, sondern weil sie ihre Handlung symmetrisch als erfolgreich interpretieren. Identität ist als Prozess immer Fragment, Abruch - letztlich nie eine erreichte Konvergenz der Bedeutung als "Identität".&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Bezüglich der Identität (Seite 198): Zeigen Sie nicht mit dem Zeichen "Prozess der Identität" auf den Prozess der Identität?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Ja, aber nicht als Gegenstand. Ich sage auch "Zahnschmerzen", ohne darauf zu zeigen. Man muss sie haben (also die Teilnahme vollziehen), um die Bedeutung zu verstehen. Ein Lehrwerk für das Klavierspiel "zeigt" auch auf das Klavierspielen. Doch man muss es anhand des Lehrbuches erlernen. Und einmal erlernt, ist es ein Potenzial, eine Fertigkeit, wiederum kein einfaches Objekt für ein Subjekt. Die Dualität von Subjekt und Objekt, Zeichen und Bezeichnetem ist gerade das, worauf sich meine zentrale Kritik richtet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Woher kommt die Theorie, dass die Relation die Relate bestimmt? Wenn ich sie hinterfrage, ist ihre Theorie vom Geldsubjekt noch haltbar?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Das ist keine "Theorie"; ich habe sie - wenn auch nicht in dieser Formulierung - von Nagarjuna (Mulamadhyamaka-Karika). Relate sind traditionell interpretiert selbstseiende Dinge, die mit sich identisch sein sollen und dann, gleichsam "zufällig", auch in Relationen eintreten. Doch niemand ist "Mutter", um dann zufällig sich in Relation zu einem "Kind" zu begeben (eine Frau enthält als Begriff keine Relation zu Kindern, wohl aber zu "Mann", "anderen Frauen", "Natur", "Gesellschaft" usw.). Im Relat Mutter liegt die Relation zum Kind als Voraussetzung. Diese Denkform gilt für alle Kategorien, aber eben auch für das, was durch diese Kategorien erfasst wird: Geld, Handlung, Sprache usw. Die europäische Philosophie hat sich vom Substanzdenken nur schrittweise entfernt (vgl. z.B. Ernst Cassirer: Substanzbegriff und Funktionsbegriff). In der indischen, genauer der buddhistischen Philosophie wurde das ausführlich zwischen dem 2. und 6. Jahrhundert diskutiert und weitgehend geklärt. Die Physik ist hier in ihrer (impliziten) erkenntnistheoretischen Position viel weiter als z. B. die Ökonomie: Kein Körper ist ohne Beobachter in Masse und Bewegung definiert; kein Teilchen ohne Beobachter. Es ist die Relation des Experiments, der Beobachtung, der Handlung, in der sich dann die Pole "physikalischer Beobachter/Meßgerät" und "beobachtetes/gemessenes Objekt" konstituieren. Ein anderes Gerät ergibt andere "Dinge" und vielleicht eine andere Physik. Mit dem Auge den Himmel beobachtet (= Relation), ergibt für die erste Reflexion das, was Ptolemäus dann modelliert hat. Ein Umbau des Modells (Planetarien mit der Sonne als Mittelpunkt) ergibt die kopernikanische Wende. Und der Verliebte, der die Sterne betrachtet, sieht weder das eine noch das andere als "Natur". Doch auch er sieht etwas.&lt;br /&gt;Das Geldsubjekt konstituiert sich im Umgang mit dem Geld - da hatte ja Marx durchaus recht mit seiner "Charaktermaske", später als "Rolle" gedeutet (vgl. 2.2.2). Nur sah er nicht, dass sich umgekehrt das Geld auch nur dadurch konstituiert, dass die Menschen in ihm rechnen, sich ihm subsumieren und ihm somit überhaupt erst ein "Sein" verleihen - wenn auch eine täuschendes Sein. Richtig: Hätte das Geld ein Selbstsein, einen Wert in sich, so wäre ein Geldsubjekt ein Unfug. Denn ein Ding, das nur in sich existiert, kann keine Relation eingehen, weil jede Relation das "Eigensein" vom Sein des Anderen, worauf sich die Relation bezieht, abhängig macht. Zu sagen, Dinge würden ihre Eigenschaften (= Relationen) in sich tragen, ist ein tiefer abendländischer Irrtum mit fatalen Folgen, den man nicht einmal klar denken kann. Die Naturwissenschaftler haben das wenigstens etwas aufgelöst.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Zu den Kategorien: Wenn ich mich denkend schon immer in Kategorien bewege, wie kann ich daraus ausbrechen? Kann ich etwas ÜBER Kategorien sagen, wenn ich mich immer IN ihnen bewege? Woher weiß ich, was richtige und was falsche Kategorien sind?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Es gibt keine kategoriale Position über den Kategorien, keine Sprache über der Sprache. Die Bedeutungen einer Metasprache müssten aus der Alltagssprache erst übersetzt werden. Man kann nicht - ohne viel Erfahrung in Meditationstechniken - aus dem reflektierenden Denken einfach ausbrechen. Aber Denken ist nicht gleich Bewusstsein. Es gibt das offene, achsame Gewahren. Das kann man üben und als Quelle der Veränderung von Gedanken entdecken. Jeder kreative Gedanke vollzieht sich so, auch wenn die Herkunft meist unbekannt ist. Man kann sprechend über Sprache sprechen, Begriffe für Begriffe machen usw. So kann man natürlich Kategorien, wie sie je schon mein Denken bestimmen, wiederum reflektieren - "im Spiegel des Bewusstseins" betrachten. Dies geschieht natürlich immer durch andere Kategorien. Also erweist sich jede Kategorie als abhängig von anderen; sie hat keine Identität und keine Selbstnatur. Ihr Wesen ist das, was sie nicht ist - also ihre Abhängigkeit (kognitiv, gedanklich und praktisch die Handlungen lenkend) von anderen Kategorien. Dieser "Zirkel des Wissens" war deshalb eine der Vorarbeiten zu meinem Geldbuch (und ist der Buchtitel für diese Untersuchung). "Richtig" und "falsch" bei Kategorien ist immer eine Interpretation, klar. Keine Kategorie ist völlig falsch. Eine "falsche" Kategorie in einer sozialen Situation ist eine, die darin keine innere, keine Teilnahmebedeutung besitzt. Ich gehe erinnernd (oder aus anderen Sitationen herkommend: vorstellend) in diese Situation und bemerke, dass bestimmte "Auslegungen", "Beschreibungen" darin nicht funktionieren, nicht vorkommen. Z.B. die "Gleichung" beim Tauschen; das ist eine von außen oktroyierte Behauptung. Niemand setzt beim Tauschen zweier Produkte etwas an oder mit ihnen "gleich". Oder bei der Kommunikation: Niemand sendet "Informationen"; jeder sagt etwas, also eine bestimmte Bedeutung. Beim Telefonieren kann der Informationsbegriff richtig sein als technischer Begriff - wenn das Rauschen so groß ist, dass ich dich nicht verstehe. Die Teilnahme ist also das Maß, nicht ein äußeres "Wahrheitskriterium".&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Ihr Buch ist auch ein ethisches Buch. Stichwort Naturalistischer Fehlschluss: Wie gehen Sie mit dem Vorwurf um, dass man nicht vom Sein aufs Sollen schließen kann?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Dieser Vorwurf von Moore, der seine Anfänge in Humes´ no ought from an is hat, setzt ein Sein ohne "Werte" voraus. Das ist eine Illusion. Fakten in Differenz zu Werten sind bereits ein Resultat der Dualität zwischen Produkt und Wert in der Ökonomie. Der Begriff des "Werts" taucht im 19. Jahrhundert auf (als Kategorie bei Lotze) und ist aus der Ökonomie abgeleitet und generalisiert. Die Dualität zwischen Natur- und Geisteswissenschaften ist das Resultat einer seltsamen Übersetzung von Mills Logik (des Kapitels über die Logik der moral sciences), woraus dann teils Ökonomen wie Menger, teils Philosophen wie Dilthey, Rickert, Windelband u.a. die quasi-ontologischen Kategorien "Sein" und "Sollen" (später durch Scheler und Nicolai Hartmann zu "selbständigen Werte") gemacht wurden. Doch was ist ein "wertfreies Faktum"? Etwas, das in Differenz zu einer Bewertung untersucht wird. Wertfreiheit ist Privation der Bewertung. Das lässt sich aus vielen Gründen nicht als Gedanke durchhalten; mehr steht dazu im Kapitel 1.3.12 "Die Moral der Wertfreiheit". Hilfreich ist auch das Buch von Hilary Putnam: "The Collapse of the Fact/Value Dichotomy". Keine Beobachtung ohne Subjektivität, keine Subjektivität ohne Gefühle, also nicht-faktische Wertungen. Ganz kurz: Die Dualität von Wert und Faktum ist nur die philosophische Reflexion der Dualität aus Geld und Produkt, aus ratio und logos.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Herzlichen Dank für das Interview!&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Schöne Feiertage und weiter viel Freude an der Kritik des Denkens!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.amazon.de/gp/product/3534220803?ie=UTF8&amp;amp;tag=patricksieber-21&amp;amp;linkCode=as2&amp;amp;camp=1638&amp;amp;creative=19454&amp;amp;creativeASIN=3534220803"&gt;&lt;img src="http://www.blogger.com/61eIk2hk5CL._SL110_.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=patricksieber-21&amp;amp;l=as2&amp;amp;o=3&amp;amp;a=3534220803" alt="" style="border: medium none ! important; margin: 0px ! important;" width="1" border="0" height="1" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.amazon.de/gp/product/3534132823?ie=UTF8&amp;tag=patricksieber-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3534132823"&gt;&lt;img border="0" src="516CZ6XKR2L._SL110_.jpg"&gt;&lt;/a&gt;&lt;img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=patricksieber-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=3534132823" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.amazon.de/gp/product/3826597516?ie=UTF8&amp;tag=patricksieber-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3826597516"&gt;&lt;img border="0" src="no-img-sm._V192558960_SL110_.gif"&gt;&lt;/a&gt;&lt;img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=patricksieber-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=3826597516" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" /&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3781825213497393824-7013324625315984636?l=patrickseabird.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://patrickseabird.blogspot.com/feeds/7013324625315984636/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://patrickseabird.blogspot.com/2010/12/interview-mit-karl-heinz-brodbeck-uber.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3781825213497393824/posts/default/7013324625315984636'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3781825213497393824/posts/default/7013324625315984636'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://patrickseabird.blogspot.com/2010/12/interview-mit-karl-heinz-brodbeck-uber.html' title='Interview mit Karl-Heinz Brodbeck über &quot;Die Herrschaft des Geldes&quot;'/><author><name>Patrick Seabird</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04518196225680616663</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='21' src='http://4.bp.blogspot.com/_u1ttqCO2CBc/S13oB8gddoI/AAAAAAAAAGk/YYYb8Aoep7I/S220/PatrickSeabirdklein.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://farm6.static.flickr.com/5249/5306491167_1a8750f032_t.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3781825213497393824.post-4405764760079766291</id><published>2010-12-15T19:34:00.007+01:00</published><updated>2010-12-30T17:48:03.583+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Philosophie'/><title type='text'>Jenseits der Sprache</title><content type='html'>&lt;iframe width=100% height=560px frameborder=0 src=https://docs.google.com/viewer?a=v&amp;pid=explorer&amp;chrome=false&amp;embedded=true&amp;srcid=0B-JBckC-Tu6vNWYwODQxNzktMGVhZS00NzZmLTlkYmEtMmJiZjZiMzFiNTY2&amp;hl=de&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="https://docs.google.com/viewer?a=v&amp;pid=explorer&amp;chrome=true&amp;srcid=0B-JBckC-Tu6vNWYwODQxNzktMGVhZS00NzZmLTlkYmEtMmJiZjZiMzFiNTY2&amp;hl=en"&gt;Jenseits der Sprache&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3781825213497393824-4405764760079766291?l=patrickseabird.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://patrickseabird.blogspot.com/feeds/4405764760079766291/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://patrickseabird.blogspot.com/2010/12/jenseits-der-sprache.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3781825213497393824/posts/default/4405764760079766291'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3781825213497393824/posts/default/4405764760079766291'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://patrickseabird.blogspot.com/2010/12/jenseits-der-sprache.html' title='Jenseits der Sprache'/><author><name>Patrick Seabird</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04518196225680616663</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='21' src='http://4.bp.blogspot.com/_u1ttqCO2CBc/S13oB8gddoI/AAAAAAAAAGk/YYYb8Aoep7I/S220/PatrickSeabirdklein.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3781825213497393824.post-7562416232784878675</id><published>2010-12-02T17:44:00.016+01:00</published><updated>2010-12-15T19:34:32.903+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Wirtschaft'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='english'/><title type='text'>Common Property: A license for the gift economy</title><content type='html'>The Internet has changed the way we treat property. The old copyright was often criticized and due to file-sharing systems de facto not enforceable. That's why new licenses like the &lt;a href="http://creativecommons.org/"&gt;Creative-Commons licenses&lt;/a&gt; appeared.&lt;br /&gt;When you create a work (e.g. a text, a video, a soundfile,...), you can license it under a CC-licence and others can also use the work. With the license you can define the kind of usage you want to grant.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Let's look at examples: &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc/3.0/"&gt;&lt;img src="http://i.creativecommons.org/l/by-nc/3.0/nl/88x31.png" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;The CC by-nc license lets other people remix your work, copy it, display it, print it, give it away for free, and build own works based on this one. Everyone can do so, if they tell your name as source (by) and as long as they use it for non-commercial purposes only (nc).&lt;br /&gt;This is a very effective way to distribute your work, without loosing your rights.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/"&gt;&lt;img src="http://i.creativecommons.org/l/by-sa/3.0/88x31.png" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Another example is our project &lt;a href="http://www.skriptenforum.net/index.php/Hauptseite"&gt;www.skriptenforum.net&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;We built an online based community to exchange lecture notes. Students can upload their notes or write them online, and other students can download and use them for themselfs.  The license we have chosen is the CC by-sa license, which means that you have to name the source and have to publish the derived work under the same license (sa).&lt;br /&gt;This way we have created one of the biggest &lt;a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Open_educational_resources"&gt;open educational resources&lt;/a&gt;-pool in Austria and many students have benefited from the work of their colleagues.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;The gift economy and Creative-Commons:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Many people speak in this context about the &lt;a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Gift_economy"&gt;gift economy&lt;/a&gt;. In a gift economy you give something away without explicitly wanting anything back. There is often the will to give, because you know that society will profit as a whole.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;When I heard about the gift economy I immediately thought: Why not combine the license idea of Creative-Commons with a real world economy? Because the problem is the following: CC-licenses are always for content. So when I buy an item like a book and put an CC-license on it, people would think the content was licensed. So the question was: Is there such a license for items? I &lt;a href="http://twitter.com/#%21/PatrickSeabird/status/928349903921152"&gt;tweeted about i&lt;/a&gt;t without response. I looked on the internet for such a license, without success.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;That is why I had the idea to create one on my own, introducing:&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Common Property - a license for the gift economy&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt; &lt;a href="http://www.flickr.com/photos/patrickseabird/5226241903/" title="Draft for a common property licence by PatrickSeabird, on Flickr"&gt;&lt;img src="http://farm6.static.flickr.com/5290/5226241903_c1011d8686.jpg" width="403" height="141" alt="Draft for a common property licence" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Attention!&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;This is only a draft of the license, an idea! The juridical background is not set! Use it at your own risk!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Idea:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;The idea is the following: When owning an item, I can do whatever I want with it. I could even destroy it.  But I can also give it away for free. I could stick the license on the item. The idea of my license is, that the next owner can either use my item, or he can also give it away for free. But he can not sell it! The item is taken out of the traditional economy and put into gift-economy circulation.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;As I wrote, the juridical question stays. One simple way to handle it would be the following:&lt;br /&gt;You stay the owner of the product or the item, but you grant the permission to give it away for free. So the next user can use it, but when he wants to sell it, he is not allowed because he is not the owner.  Of course, like with CC, this would be difficult to enforce, but possible.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Developing and using the Common-Property license could be the next stept to a gift economy and could give it a new boost, not only on the internet, but also in real-world!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3781825213497393824-7562416232784878675?l=patrickseabird.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://patrickseabird.blogspot.com/feeds/7562416232784878675/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://patrickseabird.blogspot.com/2010/12/common-property-license-for-gift.html#comment-form' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3781825213497393824/posts/default/7562416232784878675'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3781825213497393824/posts/default/7562416232784878675'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://patrickseabird.blogspot.com/2010/12/common-property-license-for-gift.html' title='Common Property: A license for the gift economy'/><author><name>Patrick Seabird</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04518196225680616663</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='21' src='http://4.bp.blogspot.com/_u1ttqCO2CBc/S13oB8gddoI/AAAAAAAAAGk/YYYb8Aoep7I/S220/PatrickSeabirdklein.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://farm6.static.flickr.com/5290/5226241903_c1011d8686_t.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3781825213497393824.post-5218391902520243704</id><published>2010-11-11T18:50:00.006+01:00</published><updated>2011-04-12T15:14:15.489+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Wirtschaft'/><title type='text'>Vorschlag zur Entschuldung Österreichs</title><content type='html'>Habe einen Vorschlag zur Entschuldung des Staates Österreichs zur Diskussion erstellt. Details sind noch nicht ausgearbeitet, aber die Grundidee wird hier beschrieben:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;iframe width=100% height=560px frameborder=0 src=https://docs.google.com/gview?a=v&amp;pid=explorer&amp;chrome=false&amp;api=true&amp;embedded=true&amp;srcid=1wJSZPow3v8-ykCx52vozcWDosTHDbf4l9NS08hmdJHIG_wvhARJeKRe5nKeG&amp;hl=en&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="https://docs.google.com/fileview?id=1wJSZPow3v8-ykCx52vozcWDosTHDbf4l9NS08hmdJHIG_wvhARJeKRe5nKeG&amp;hl=en"&gt;Vorschlag zur Entschuldung Österreichs&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;------------&lt;br /&gt;edit: Inzwischen habe ich einen zweiten Vorschlag gebracht: &lt;a href="http://patrickseabird.blogspot.com/2011/04/zweiter-vorschlag-zur-entschuldung.html"&gt;http://patrickseabird.blogspot.com/2011/04/zweiter-vorschlag-zur-entschuldung.html&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3781825213497393824-5218391902520243704?l=patrickseabird.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://patrickseabird.blogspot.com/feeds/5218391902520243704/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://patrickseabird.blogspot.com/2010/11/vorschlag-zur-entschuldung-osterreichs.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3781825213497393824/posts/default/5218391902520243704'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3781825213497393824/posts/default/5218391902520243704'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://patrickseabird.blogspot.com/2010/11/vorschlag-zur-entschuldung-osterreichs.html' title='Vorschlag zur Entschuldung Österreichs'/><author><name>Patrick Seabird</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04518196225680616663</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='21' src='http://4.bp.blogspot.com/_u1ttqCO2CBc/S13oB8gddoI/AAAAAAAAAGk/YYYb8Aoep7I/S220/PatrickSeabirdklein.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3781825213497393824.post-7373763316032680787</id><published>2010-10-28T19:27:00.004+02:00</published><updated>2010-10-28T19:49:45.772+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Sonstiges'/><title type='text'>Über das AusLaufen der Diplomstudien:</title><content type='html'>Du läufst auf eine Türe zu.&lt;br /&gt;Du rennst nahezu, bist außer Atem. Du spürst dein Herz klopfen. Bumbumbumbum.&lt;br /&gt;Langsam, aber sicher schließt sich die Türe. Es ist eine Figur, dessen Gesicht dem von Rektor Badelt ähnelt, die die Türe schließt. Die Gestalt hat Schweißperlen auf der Stirn. Zuerst glaubst du, sie sieht dich an. Aber sie sieht in die Ferne. Wohin genau kann man nicht erkennen. Scheinbar auf einen Schatten, denn man nicht fixieren kann. Vielleicht ist sie auch nur blind.&lt;br /&gt;Langsam schließt die Figur die Türe.&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Du siehst das, versuchst schneller zu laufen. Dein Herz rast, deine Beine werden schwer wie Blei, deine Lunge rasselt. Seitenstechen. Schneller laufen geht nicht. Pause machen darfst du nicht.&lt;br /&gt;In der Ferne, scheinbar von der Rückseite des Mondes her, hörst du ganz leise ein Lied spielen: "...and you run and you run, to catch up with the sun. But it's sinking..."&lt;br /&gt;Oder ist es doch die türeschließende Figur, die es vor sich hin summt? Kommt es gar leise aus deinem eigenen Mund?&lt;br /&gt;Das Licht, das von der Türe her scheint, ist nur noch schwach zu erkennen.&lt;br /&gt;Du blickst zurück auf die weite Strecke, die du schon gelaufen bist. Viele Steine lagen im Weg, oft lagen Abgründe vor dir. Mit so einem weiten Weg hättest du nicht gerechnet.&lt;br /&gt;Aber es gab Zeiten, da bist du spaziert. Hast dir die Landschaft angesehen. Da hat der Weg sogar Spaß gemacht. Das ist lange her.&lt;br /&gt;Erschöpft schaust du wieder auf den Weg vor dir, denkst dir kurz "Warum nur?" und in diesem Moment stolperst du. Aufrappeln! Keine Zeit für Pausen.&lt;br /&gt;Du läufst keuchend weiter, schaust auf die Türe und du merkst:&lt;br /&gt;Es wird sich nicht ausgehen...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3781825213497393824-7373763316032680787?l=patrickseabird.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://patrickseabird.blogspot.com/feeds/7373763316032680787/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://patrickseabird.blogspot.com/2010/10/uber-das-auslaufen-der-diplomstudien.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3781825213497393824/posts/default/7373763316032680787'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3781825213497393824/posts/default/7373763316032680787'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://patrickseabird.blogspot.com/2010/10/uber-das-auslaufen-der-diplomstudien.html' title='Über das AusLaufen der Diplomstudien:'/><author><name>Patrick Seabird</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04518196225680616663</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='21' src='http://4.bp.blogspot.com/_u1ttqCO2CBc/S13oB8gddoI/AAAAAAAAAGk/YYYb8Aoep7I/S220/PatrickSeabirdklein.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3781825213497393824.post-6065401551779694691</id><published>2010-10-25T15:56:00.003+02:00</published><updated>2010-10-25T16:00:10.456+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Sonstiges'/><title type='text'>Gleitfahrt 2. Das philosophische Abenteuer geht weiter!</title><content type='html'>Gleitfahrt 2. Diesmal mit dir!!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Sommer 2004 fuhren &lt;a href="http://www.siebert.at/"&gt;Walter  Siebert&lt;/a&gt; und ich die Donau von Wien bis ins Schwarze Meer hinab.  Das  daraufhin erschienene Buch „Gleitfahrt. Ein philosophisches Abenteuer  auf der Donau.“, das diese Reise beschrieb, konnte viele Menschen  begeistern. (Hier der Link zum Buch:&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.patricksiebert.at/publikationen/gleitfahrt/" rel="nofollow" target="_blank"&gt;&lt;span&gt;http://www.patricksiebert.&lt;/span&gt;&lt;wbr&gt;&lt;span class="word_break"&gt;&lt;/span&gt;&lt;span&gt;at/publikationen/gleitfahr&lt;/span&gt;&lt;wbr&gt;&lt;span class="word_break"&gt;&lt;/span&gt;t/&lt;/a&gt; )&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;" class="text_exposed_hide"&gt;...&lt;/span&gt;&lt;span class="text_exposed_show"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Doch die Reise geht weiter. Und diesmal bist Du dabei!&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Sommer 2011 werden wir diesmal zur Quelle der Donau fahren, um von dort hinunter bis Wien zu paddeln.&lt;br /&gt;Zuerst  mit dem Zug und dann wandernd wollen wir die Quelle der Brigach (oder  der Breg, steht noch nicht fest) erkunden, denn „Brigach und Breg  bringen die Donau zu Weg“. Anschließend kann man in Donaueschingen die  „offizielle“ Quelle der Donau betrachten. Sobald die Donau befahrbar  ist, wollen wir hinunterpaddeln, uns treiben lassen, philosophieren, mit  den Menschen der Umgebung in Kontakt kommen,...&lt;br /&gt;Die Reise soll  dieses Mal anders verlaufen. Wir wollen uns viel Zeit nehmen, um es so  richtig genießen zu können. Außerdem wollen wir die Buchhandlungen am  Rand der Donau besuchen, um ihnen Vorträge über die erste Donaureise  anzubieten und natürlich auch aus dem Buch vorzulesen.&lt;br /&gt;Viele Fotos und Gedanken sollen auf dieser Reise entstehen.&lt;br /&gt;Du bist herzlich eingeladen, mitzufahren und dieses Abenteuer gemeinsam mit uns zu erleben!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und  nicht nur das. Auch diesmal soll ein Reisebericht über die Reise  entstehen. „Gleitfahrt 2. Das philosophische Abenteuer auf der Donau  geht weiter!“ (Oder so ähnlich...) Jeder, der mitfährt, darf seinen  Beitrag dazu leisten und so vielleicht seinen Traum von seiner ersten  Veröffentlichung erfüllen. Dadurch werden wir einen interessanten  Reisebericht mit vielen Fotos und individuellen Einsichten schaffen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit der Gleitfahrt haben Walter und ich uns einen Traum erfüllt. Diese Erfüllung geht weiter und dieses Mal bist auch du dabei!&lt;br /&gt;Ich freue mich schon, mit dir gemeinsam auf der Donau philosophierend dahinzutreiben!&lt;br /&gt;Bei Interesse =&gt; &lt;a href="http://www.patricksiebert.at/kontakt/"&gt;Kontakt mit mir aufnehmen!&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3781825213497393824-6065401551779694691?l=patrickseabird.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://patrickseabird.blogspot.com/feeds/6065401551779694691/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://patrickseabird.blogspot.com/2010/10/gleitfahrt-2-das-philosophische.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3781825213497393824/posts/default/6065401551779694691'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3781825213497393824/posts/default/6065401551779694691'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://patrickseabird.blogspot.com/2010/10/gleitfahrt-2-das-philosophische.html' title='Gleitfahrt 2. Das philosophische Abenteuer geht weiter!'/><author><name>Patrick Seabird</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04518196225680616663</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='21' src='http://4.bp.blogspot.com/_u1ttqCO2CBc/S13oB8gddoI/AAAAAAAAAGk/YYYb8Aoep7I/S220/PatrickSeabirdklein.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3781825213497393824.post-4979795090518620253</id><published>2010-10-08T15:44:00.010+02:00</published><updated>2011-11-18T19:20:04.469+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gastbeitrag'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Sonstiges'/><title type='text'>Nackt für eine bessere Gesellschaft</title><content type='html'>&lt;span style="font-style: italic;font-family:arial;" &gt;Dies ist ein Gastbeitrag, geschrieben von Daniel. Der Blog steht jederzeit auch für Gastbeiträge offen, einfach Kontakt mit mir aufnehmen! Die &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_1"&gt;Facebook&lt;/span&gt;-Gruppe "Nackt für eine bessere Gesellschaft" kann man unter &lt;a href="http://www.facebook.com/group.php?gid=401020973486"&gt;&lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_2"&gt;diesem&lt;/span&gt; Link&lt;/a&gt; finden! Danke, Daniel, für deinen Beitrag!&lt;br /&gt;Patrick &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_3"&gt;Seabird&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;&lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_4"&gt;Erklärungsversuch&lt;/span&gt; von David &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_5"&gt;Tynnauers&lt;/span&gt; Modell "Nackt für eine bessere Gesellschaft" &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Kamera  läuft!“, hallt es plötzlich durch einen Hörsaal der Universität Wien am  Campus des Alten &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_6"&gt;AKH&lt;/span&gt;. Nur wenige der anwesenden Studenten und Zuhörer  scheinen zu ahnen, worum es sich bei diesem Zwischenruf handelt.  Immerhin befindet man sich in einer Vorlesung von Konrad Paul &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_7"&gt;Liessmann&lt;/span&gt;,  seines Zeichen Philosophieprofessor und österreichischer  Wissenschaftler des Jahres 2006.&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Der Protagonist und Initiator der nun  folgenden und keineswegs mit &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_8"&gt;Hrn&lt;/span&gt;. &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_9"&gt;Liessmann&lt;/span&gt; abgesprochenen Vorstellung  betritt die Bühne, zumindest äußerlich wirkt er ruhig, bestimmt und  stapft langsam die Stiegen Richtung Rednerpult herab. Es ist David  &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_10"&gt;Tynnauer&lt;/span&gt;. Jener David &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_11"&gt;Tynnauer&lt;/span&gt;, welcher wenige Monate zuvor seine  Diplomarbeit bei &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_12"&gt;Hrn&lt;/span&gt;. &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_13"&gt;Liessmann&lt;/span&gt; abgeschlossen hatte und diesen nun davon  in Kenntnis setzt, dass er ihm seine Vorlesung für einige Minuten  „entreißen“ werde. David wartet keine Antwort des offensichtlich  verdutzten und perplexen Professors ab, klettert sogleich auf das  Rednerpult und stellt sich offenherzig und mit weggestreckten Armen hin.  &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_14"&gt;Khaled&lt;/span&gt;, ein guter Freund Davids, filmt das ganze Geschehen mit, man  möchte es keineswegs der Öffentlichkeit vorenthalten. &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_15"&gt;Liessmann&lt;/span&gt; ist das  Opfer einer &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_16"&gt;Piraterie&lt;/span&gt;, auf Festland wohlgemerkt, welche auf gleichsam  unblutige Art und Weise vollzogen wird, das Rednerpult entspricht in  unserem Falle dem &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_17"&gt;gekaperten&lt;/span&gt; Schiff. Ob er nun will oder nicht, muss er  diese friedliche Übernahme zur Kenntnis nehmen und setzt sich sogleich  in die erste Reihe des Hörsaals neben seine Assistentin. Er wirkt  überlegt und betrachtet die Szene wie ein jagendes Tier, das nur darauf  wartet seinem Opfer im geeigneten Moment den Todesstoß versetzen zu  können, in verbaler Form versteht sich, wie es sich für einen &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_18"&gt;eloquenten&lt;/span&gt;  Professor eben gehört. Wie auch die Vorlesung sich mit dem Thema Kunst  befassen soll, beginnt David nun mit seiner Ansprache: “Was ist Kunst?“,  schallt es in den Raum. Und erneut:“ Was ist Kunst?“ Auch eine Antwort  hat er zugleich parat, mit lauter, überzeugter Stimme ruft er in den  Raum hinein: “Kunst ist in erster Linie die Selbstentblößung des  Künstlers!“ David möchte heute Auszüge seiner Kunsttheorie präsentieren,  dass es dafür keiner Einladung bedarf, beweist er uns an diesem Tage.  Frech und &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_19"&gt;provokant&lt;/span&gt; könnte man es nennen, mutig und kühn, manch ein  anderer würde ihn vielleicht sogar einer großen Dummheit bezichtigen,  denn er stört bekanntlich mutmaßlich eine &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_20"&gt;Universitätsvorlesung&lt;/span&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die  ersten Reaktionen zu Davids Auftritt lassen nicht lange auf sich warten.  Staunende, überraschte, neugierige und zum Teil entsetzte Gesichter  tauschen sich unter den Anwesenden ab, es wird eifrig getuschelt und der  ein oder andere kann ein verschmitztes Lächeln nicht verbergen. Seine  Rede dauert keine Ewigkeit. Ziemlich genau 4 Minuten beansprucht er für  sich, um der versammelten Menge sein Gedankengut zu offenbaren. Die  Anwesenden wurden dabei zum Nachdenken angeregt, soviel ist sicher, ob  seine Botschaft auch angekommen ist, eine schwer zu beantwortende Frage.  Am Ende seiner Ausführungen steht er schließlich da, und zwar  vollkommen nackt. Selbstentblößung ohne &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_21"&gt;Exhibitionismus&lt;/span&gt; wäre ja wie das  fehlende Salz in der Suppe, könnte man meinen. Die Erleichterung, die er  durch diese vollbrachte Aktion für sich erringen konnte, schreit er  abschließend in die weite Welt oder zumindest in den gut besetzten  Hörsaal hinaus. Applaudiert wird anschließend recht brav. Auch  vereinzelte, enthusiastisch anmutende Jubelschreie hört man von den  Rängen ertönen, andere wiederum streifen ihn gar nur mit einem  skeptischen Blick.  Aber auch Kritik müsse man einstecken können, merkt  David später einmal an. Nur einen scheint sein Auftritt ganz und gar  nicht berührt zu haben, nämlich Konrad &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_22"&gt;Liessmann&lt;/span&gt;. Dieser stellt sich,  noch während David mit dem Ankleiden beschäftigt ist, zurück ans  Rednerpult und straft seinen ehemaligen Studenten im Zuge eines kurzen  Gesprächs mit süffisanten Bemerkungen &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_23"&gt;en&lt;/span&gt; &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_24"&gt;masse&lt;/span&gt;. Fast hat es den  Anschein, als sei er etwas beleidigt, dass man gerade in einer seiner  Vorlesungen solch eine &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_25"&gt;unruhestiftende&lt;/span&gt; Performance ablegt. Diese  Vermutung sollte sich einige Tage später durch einen Schriftverkehr mit  &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_26"&gt;Lissmann&lt;/span&gt; erhärten. In einer ersten Stellungnahme geht David anschließend  überaus selbstkritisch mit sich ins Gericht. Er sei nicht zufrieden mit  der Art und Weise wie er sich präsentiert habe, seine Rede klang  überaus politisch und dies sei nicht seine Intention gewesen. Emotionen,  seine &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_27"&gt;höchstpersönlichen&lt;/span&gt;, wollte er zum Ausdruck bringen, doch dies sei  ihm nicht gut gelungen. Nichtsdestotrotz überwiege die Freude, diesen  Schritt gewagt zu haben. Der Schritt, welcher es ihm ermöglichte, seine  eigenen Schwächen offen darzulegen. Die Aktion verfehlte ihren Zweck  jedenfalls keineswegs. In kleineren Kreisen sprach man über seinen  Auftritt, wenn auch überwiegend auf universitärer Ebene. Befürworter und  Gegner meldeten sich gleichermaßen zu Wort - sogar im eigenen  Freundeskreis. Seine kritische Präsentation richtet sich aufgrund der  Tatsache, dass er in einer Vorlesung spricht, überwiegend an das  universitäre System im eigenen Lande. David versucht in dieser die Rolle  eines &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_28"&gt;Provokateurs&lt;/span&gt; einzunehmen, welcher Problembilder aufzeigt und als  Konsequenz daraus, mehr Mut zur Eigeninitiative fordert. Man dürfe sich  laut ihm nicht alles gefallen lassen und jeder von uns solle sich zur  Verbesserung der Bildungspolitik, im Sinne der Allgemeinheit bekennen  und seinen eigenen Beitrag dazu leisten. &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_29"&gt;Zivilcouragiertes&lt;/span&gt; Auftreten sei  gefragt und er bemängelt in diesem Zusammenhang die fehlende  &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_30"&gt;Verantwortungshaltung&lt;/span&gt; der westlichen Gesellschaft, denn man habe  offensichtlich ein Problem damit, aus sich „rauszugehen“. In einem  weiteren Gespräch abseits des Vortrags, geht David dezidiert auf diese  Problembilder ein. Er benennt unter anderem den &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_31"&gt;nationalchauvinistisch&lt;/span&gt;  denkenden &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_32"&gt;Ur&lt;/span&gt;-Wiener, welcher in der Öffentlichkeit aus Lust und Frust  und Laune auf andere ethnische Gruppen schimpft, aus absoluter  Überzeugung versteht sich, basierend auf einer eigens für sich selbst  zurechtgelegten Grundsatzhaltung. Einen spontanen &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_33"&gt;Konter&lt;/span&gt; traut sich hier  bedauerlicherweise nur selten jemand zu, man schämt sich lieber für  seine eigenen Landsleute und akzeptiert den mühseligen Unruheherd so wie  er sich eben gibt. Dies sei jedoch nur als kleines Beispiel erwähnt.  David hat jedenfalls seine eigenen Vorstellungen davon, wie man in  unserer Welt etwas friedlicher miteinander auskommen könne. Er bezweckt  durch die Zurschaustellung der eigenen Unvollkommenheit, einen Effekt,  welcher unserer Gesellschaft ein wenig mehr die Augen öffnen solle.  Seiner Ansicht nach wäre der Weg der &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_34"&gt;sogenannten&lt;/span&gt; Selbstentblößung, der  vorsätzliche Versuch, Dinge zu realisieren, welche einem selbst große  Angst bereiten und gewissermaßen auf persönlicher Ebene am meisten  „wehtun“, eine Möglichkeit, durch welche man ein zwischenmenschliches  Gefühl der Gleichwertigkeit  erreichen könne. Man bekennt sich zur  eigenen Unvollkommenheit und hegt demnach kein Interesse mehr, seinem  Gegenüber jegliche Form von Überlegenheit spüren zu lassen, man  betrachtet den anderen Menschen somit als gleichwertig und lässt jede  Form des voreingenommenen &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_35"&gt;Denkens&lt;/span&gt; fallen. Davids Gedanken sind an  diejenigen gerichtet, welche sich von ihnen angesprochen fühlen. Niemand  soll im &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_36"&gt;populistischen&lt;/span&gt; Sinne zum Mitmachen „angestiftet“ werden, jedoch  würde er es gutheißen, wenn all jene, welche seiner Meinung sind und  ebenfalls denken, dass Zivilcourage in unseren Breiten  bedauerlicherweise oft ein Fremdkörper innerhalb der anzustrebenden  &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_37"&gt;Begrifflichkeiten&lt;/span&gt; ist, ihren eigenen Beitrag leisten würden, wie auch  immer dieser denn aussehen möge. Dieser Beitrag sei jedem selbst  überlassen und könne von der persönlichen Selbstreflexion bis hin zur  vollkommenen Selbstentblößung führen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;object width="425" height="344"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/AyRxr11VskE?fs=1&amp;amp;hl=de_DE&amp;amp;rel=0&amp;amp;color1=0x3a3a3a&amp;amp;color2=0x999999"&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/AyRxr11VskE?fs=1&amp;amp;hl=de_DE&amp;amp;rel=0&amp;amp;color1=0x3a3a3a&amp;amp;color2=0x999999" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3781825213497393824-4979795090518620253?l=patrickseabird.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://patrickseabird.blogspot.com/feeds/4979795090518620253/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://patrickseabird.blogspot.com/2010/10/nackt-fur-eine-bessere-gesellschaft.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3781825213497393824/posts/default/4979795090518620253'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3781825213497393824/posts/default/4979795090518620253'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://patrickseabird.blogspot.com/2010/10/nackt-fur-eine-bessere-gesellschaft.html' title='Nackt für eine bessere Gesellschaft'/><author><name>Patrick Siebert</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05898854343187442627</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3781825213497393824.post-6510302639376716412</id><published>2010-09-24T16:19:00.006+02:00</published><updated>2010-09-24T17:17:37.494+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Philosophie'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Wirtschaft'/><title type='text'>Über den Systemwechsel</title><content type='html'>Wie ist ein Systemwechsel möglich?&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Fast alle Vorschläge für einen Systemwechsel, sei es die &lt;a href="http://www.gemeinwohl-oekonomie.org/"&gt;Gemeinwohl-Ökonomie&lt;/a&gt;, der Kommunismus oder auch der &lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=p631ylvyfvs"&gt;generalisierte Tausch&lt;/a&gt;, wollen am &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Eigentum &lt;/span&gt;etwas ändern. Manche wollen am &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Geldsystem &lt;/span&gt;etwas ändern, aber man könnte sagen dass Geld auch nur hier ist, um Eigentum zu bekunden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;All diese Urkunden, das Geld und das beurkundete Eigentum, braucht man eigentlich nur, wenn die Menschen sich nicht gegenseitig vertrauen. In Zeiten des allgemeinen Wohlstandes können diese System ja gut funktionieren und tun das auch teilweise. Doch brenzlig wird es, wenn &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Knappheit &lt;/span&gt;herrscht. Sobald die Menschen das Gefühl haben, es wird etwas knapp, ist nicht mehr allgemein verfügbar, beginnen sie zu &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;horten&lt;/span&gt;, vertrauen nicht mehr den anderen Menschen.&lt;br /&gt;So gesehen ist das Gefühl der Knappheit ein Faktor, um Wirtschaftssysteme nicht mehr funktionieren zu lassen (übrigens auch im Kapitalismus, wenn die Banken auf einmal sich nicht mehr gegenseitig Geld borgen - "Kreditklemme" - ein vermuteter Faktor der letzten Krise).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch die Frage ist doch: Kann man nicht Knappheit heute als überwunden sehen? Man könnte sie auch anders stellen: Leben wir überhaupt in einer endlichen Welt?&lt;br /&gt;Hier ein paar Beispiele, dass das Gefühl der Knappheit eigentlich heutzutage fehl am Platz ist:&lt;br /&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Nahrung&lt;/span&gt;: Die Weltproduktion an Nahrung produziert &lt;a href="http://one.wfp.org/german/?NodeID=43&amp;amp;k=251"&gt;Essen für 11 Milliarden Menschen&lt;/a&gt;. Nahrungsmittelknappheit existiert nicht mehr. &lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Energie&lt;/span&gt;: Die Technologie für nachhaltige, CO2-freie Energieversorgung liegt auf dem Tisch. Sonnen- und Windenergie könnte sämtliche Probleme lösen. Energieknappheit liegt nur vor, wenn wir weiterhin Öl verbrennen.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Platz&lt;/span&gt;: Es gibt genügend unbewohnte Plätze auf dieser Welt, mittels Klimaanlagen und Heizungen kann man auch sehr unbewohnbare Gegenden bewohnbar machen. Transportmittel sind heute schnell genug und können weite Distanzen zurücklegen.&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;Ein Gegenargument gegen einen Systemwechsel lautet, dass man immer versucht, den &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Menschen zu verändern&lt;/span&gt;. Der Kapitalismus sei das am besten den menschlichen Bedürfnissen angepasste Wirtschaftssystem.&lt;br /&gt;Doch Menschen können sich verändern und mussten sich schon ändern. Bei jedem bisherigen Systemwechsel änderten sich die Menschen (&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Neolithische_Revolution"&gt;Neolithische Revolution&lt;/a&gt;, &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Industrielle_Revolution"&gt;industrielle Revolution&lt;/a&gt;,...).&lt;br /&gt;Auch der heutige Kapitalismus entstand irgendwann und verlangte Änderungen der Menschen.&lt;br /&gt;Menschen können sich verändern, indem sie ihre Gedanken, ihr Denken und ihr Verhalten ändern. Das bedeutet, ein Systemwechsel ist generell möglich. Dafür müssen aber Menschen ihre Gewohnheiten, ihre Handlungen, ihre Gesetze und ihre Sprache verändern.&lt;br /&gt;Da &lt;a href="http://patrickseabird.blogspot.com/2010/06/wir-sind-das-system.html"&gt;wir das System sind&lt;/a&gt;, müssen wir uns verändern, wenn wir einen Systemwechsel wollen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bernard_Lietaer"&gt;Bernard Lietaer&lt;/a&gt; spricht in seinem Buch &lt;a href="http://www.amazon.de/gp/product/3570500098?ie=UTF8&amp;amp;tag=patricksieber-21&amp;amp;linkCode=as2&amp;amp;camp=1638&amp;amp;creative=19454&amp;amp;creativeASIN=3570500098"&gt;Mysterium Geld&lt;/a&gt;&lt;img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=patricksieber-21&amp;amp;l=as2&amp;amp;o=3&amp;amp;a=3570500098" alt="" style="border: medium none  ! important; margin: 0px ! important;" width="1" border="0" height="1" /&gt;vom "Schatten der Knappheit". Man muss sich jedoch bewusst sein, was dieses Gerede von der Knappheit sein soll. Es ist Kommunikation, die sagen will: "Hey, hört auf euch an der Knappheit zu orientieren!" Man kann sagen, dass jedes mitgeteilte Erkennen, jede Wissenschaft, einen Imperativ enthält: So sollt ihr die Welt sehen, so sollt ihr denken, handeln! &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Jedes Kommunizieren&lt;/span&gt; (auch das Schriftliche!) &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;ist ein Imperativ&lt;/span&gt;: Lies, was ich schrieb! Denke, was ich dachte! Im Endeffekt: Denke wie ich! (Sonst müsste man das Erkannte ja nicht publizieren). Dies funktioniert auch performativ. Denn dadurch, dass man liest, denkt man auch den geschriebenen Inhalt zum ersten Mal (und vermutlich nicht zum letzten Mal).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was bedeutet das für den Systemwechsel?&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Erstens &lt;/span&gt;müssen wir aufhören, die Theorien der Knappheit zu wiederholen und in ihnen zu forschen. Die gesamte ökonomische Theorie seit Smith beschäftigt sich mit Knappheit. Werfen wir sie über Bord!&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Zweitens &lt;/span&gt;müssen wir uns verändern, müssen über andere Systeme nachdenken, müssen unsere Handlungen verändern. Wir müssen anderen vertrauen und vertrauensbildende Maßnahmen ergreifen.&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Drittens &lt;/span&gt;können wir durch Kommunikation auch andere ändern. Und da wir alle zum System gehören und es durch unsere Handlungen und unser Denken stützen, können wir durch Kommunikation und Verändern der Wissenschaft den Systemwechsel herbeiführen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dies sind die ersten Schritte, um einen Systemwechsel zu ermöglichen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3781825213497393824-6510302639376716412?l=patrickseabird.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://patrickseabird.blogspot.com/feeds/6510302639376716412/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://patrickseabird.blogspot.com/2010/09/uber-den-systemwechsel.html#comment-form' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3781825213497393824/posts/default/6510302639376716412'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3781825213497393824/posts/default/6510302639376716412'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://patrickseabird.blogspot.com/2010/09/uber-den-systemwechsel.html' title='Über den Systemwechsel'/><author><name>Patrick Seabird</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04518196225680616663</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='21' src='http://4.bp.blogspot.com/_u1ttqCO2CBc/S13oB8gddoI/AAAAAAAAAGk/YYYb8Aoep7I/S220/PatrickSeabirdklein.JPG'/></author><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3781825213497393824.post-4661709862585721847</id><published>2010-09-14T19:54:00.024+02:00</published><updated>2011-04-14T03:18:37.641+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Philosophie'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Wirtschaft'/><title type='text'>Gemeinwohl-Ökonomie: Zwischen Kapitalismus und Kommunismus?</title><content type='html'>&lt;object width="480" height="385"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/p/25D673F14836E0FD?hl=de_DE&amp;fs=1"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/p/25D673F14836E0FD?hl=de_DE&amp;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="385" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.christian-felber.at/"&gt;Christian Felber&lt;/a&gt; lässt aufhorchen. Das Gründungsmitglied von &lt;a href="http://www.attac.at/"&gt;attac Österreich&lt;/a&gt; schlägt in seinem neuesten Buch, &lt;a href="http://www.amazon.de/gp/product/3552061371?ie=UTF8&amp;amp;tag=patricksieber-21&amp;amp;linkCode=as2&amp;amp;camp=1638&amp;amp;creative=19454&amp;amp;creativeASIN=3552061371"&gt;Die Gemeinwohl-Ökonomie: Das Wirtschaftsmodell der Zukunft&lt;/a&gt;&lt;img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=patricksieber-21&amp;amp;l=as2&amp;amp;o=3&amp;amp;a=3552061371" alt="" style="border: medium none  ! important; margin: 0px ! important;" width="1" border="0" height="1" /&gt;, einen Weg vor, der jenseits von Kapitalismus und Kommunismus liegen soll.&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Zunächst ist man erstaunt: &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;150 schnell gelesene Seiten&lt;/span&gt; sollen das Wirtschaftsmodell der Zukunft anpreisen? Doch was sich auf den ersten Blick als Nachteil darstellt, entpuppt sich gleich als Vorteil: Das Buch ist einfach und für jedermann verständlich geschrieben. Man muss nicht studiert haben, um es lesen zu können. Die Theorie wird, durch Beispiele der Wirtschaftswelt ergänzt, in einem Ton vorgetragen, der sich an alle richtet und nicht nur an einen kleinen, den wissenschaftlichen Jargon gewöhnten, Leserkreis. Dies könnte ein Weiterverbreiten der Ideen unterstützen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Felber fackelt nicht lange herum und nennt die Übel dieser Welt: Gewinnstreben und Konkurrenz. Darauf folgt gleich die Lösung: Bauen wir ein Wirtschaftssystem auf, das auf Gemeinwohlstreben und Kooperation beruht. So weit, so einfach.&lt;br /&gt;Für Felber beruht Freiheit auf Gleichheit und deshalb möchte er die Tyrannei des "freien" Marktes durch die (man könnte augenzwinkernd hinzufügen: Tyrannei der) Demokratie ersetzen. Sind demokratische Entscheidungen wirklich die besseren? Kommt es nicht gerade bei Demokratien zu Nivellierungen nach unten? Für Felber keine Fragen, Demokratie ist gut und muss her.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Felber möchte einen dritten Weg neben Kapitalismus und Kommunismus, eine Alternative zu den beiden. Dies erinnert stark an das Programm, das Silvio Gesell schon 1916 formulierte und daraufhin eine neue Wirtschaftsordnung basierend auf seiner Geldanalyse erstellte. Und auch Felber erkennt zwei Aspekte bezüglich Geld richtig: &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Erstens &lt;/span&gt;muss sich die Bewertung von Unternehmen ändern. Felber sieht nur die falsche Motivation, die durch die finanzielle Bewertung durch Bilanzen ausgeht. Ich möchte noch weitergehen wenn ich sage: Die Bewertungen von Unternehmen über die Bilanzen sind im besten Falle grottenfalsch. Alleine dass Aktien (die von heute auf morgen null wert sein können) in die Bilanz aufgenommen werden zeugt von ihrer Weltfremdheit. Oder bezüglich Aktiengesellschaften: &lt;a href="http://twitter.com/PatrickSeabird/status/17161772114"&gt;Der Fehler liegt oft darin, im "Wert" der umlaufenden Aktien den "Wert" eines Unternehmens zu sehen.&lt;/a&gt; (Dies ist nur ein Beispiel aber es steht für fast alle Bilanzierungsvorschriften). &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Was etwas wert ist, weiß man erst nachdem man es verkauft hat. &lt;/span&gt;Wozu also willkürliche Bewertungen?&lt;br /&gt;Felber schlägt die Gemeinwohl-Bilanz vor, die in Zukunft wichtiger sein wird als die heutige Bilanz. In dieser sollen, durch einen demokratischen Konvent bestimmte, Gemeinwohlkriterien gemessen werden. Dies würde die Motivation der Wirtschaftstreibenden ändern, von Gewinnstreben nach Gemeinwohlstreben. Ein interessanter Vorschlag, wobei man sich fragen sollte, ob man Gemeinwohl überhaupt messen kann. Man muss hier aufpassen, dass man nicht wie beinahe alle Ökonomen &lt;a href="http://twitter.com/PatrickSeabird/status/14387879910"&gt;Messbarkeit vorgaukelt, wo eigentlich nichts gemessen werden kann&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Zweitens &lt;/span&gt;muss etwas daran geändert werden, wie Geld in Umlauf kommt. Dies habe ich &lt;a href="http://patrickseabird.blogspot.com/2010/05/die-wirkliche-ursache-der-krise.html#more"&gt;an anderer Stelle analysiert&lt;/a&gt;. Felber schlägt hier die demokratische Bank vor.&lt;br /&gt;Gesell ist mittlerweile in Vergessenheit geraten. Hoffen wir, dass das nicht mit Felber passiert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was Felber nicht möchte, ist eine Utopie schaffen (ich frage mich immer was an Utopien so schlecht sein soll). Dies erinnert stark an das Programm von Marx, der auch gerade keine Utopie schaffen wollte.  Und Felber muss aufpassen. Seine Analyse basiert augenscheinlich auf der marxistischen, was durch Aussagen wie die folgenden nahelegen: Beispielsweise auf Seite 40 sagt er, dass "die &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Kapitalrendite&lt;/span&gt; denjenigen zugutekommen soll, die zu ihrer &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Entstehung durch Arbeit&lt;/span&gt; beigetragen haben." oder auf S73: "...und sich den &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Mehrwert der anderen aneignen&lt;/span&gt; dürfen..." (meine Hervorhebungen. Diese Aussagen scheinen auf der marxschen Kapitalanalyse zu basieren, die besagt, dass Kapitalrendite der Kapitalisten durch Aneignung von durch Arbeiter geschaffenen Mehrwert entsteht) oder gar auf Seite 70: "In der Gemeinwohl-Ökonomie ist das Ziel, dass Unternehmen von möglichst vielen, wenn nicht allen Personen besessen werden" (die Produktionsmittel im Eigentum aller? Siehe Kommunistisches Manifest: "Das Proletariat wird seine politische Herrschaft dazu benutzen der Bourgeoisie nach und nach alles Kapital zu entreißen, alle Produktions-Instrumente in den Händen des Staats, d. h. des als herrschende Klasse organisirten Proletariats zu centralisiren").&lt;br /&gt;Wer sich derselben Analyse wie Marx bedient und mit der gleichen Begriffsmatrix hantiert sollte aufpassen, dass er nicht ähnliche totalitäre Ergebnisse produziert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich könnte noch kritisch fortfahren (auf S61f versucht Felber mechanistische Begriffe auf soziale Systeme anzuwenden - ein Kategorienfehler; auf S110 argumentiert er evolutionsbiologisch: "...Kooperation ist ein Grundprinzip der Evolution." - basiert die Evolution auf Prinzipien? Folgt aus dem Sein ein Sollen?; auf S137 verwickelt er sich in einen Widerspruch wenn er sagt: "Mir ist keine Geistesschule oder Weltreligion bekannt, die uns zur Konkurrenz oder zum Egoismus erziehen wollte" - und was ist mit der von ihm vorher kritisierten Geistesschule des Neoliberalismus, ausgehend von Adam Smith? - nötig hat diese Fehler seine sonst gut durchdachte Analyse nicht) aber ich möchte sein Buch eigentlich hier nicht schlechtreden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die positiven Seiten des Buches sind seine praktischen Beispiele und Umsetzungsstrategien. Felber ist sich bewusst, dass eine neue Idee häufig auf Ablehnung stößt und sieht dies sogar als gutes Zeichen. Ein ganzes Kapitel ist der Umsetzung und Strategie für die Zukunft gewidmet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Faktum ist, und Felber hat das gut erkannt, dass wir unser Wirtschaftssystem verändern müssen und das bald. Die Gemeinwohl-Ökonomie ist ein guter Ansatz in die richtige Richtung und verfolgt genau das von mir formulierte Programm der &lt;a href="http://www.patricksiebert.at/publikationen/vernunft-der-wirtschaftlichen-kritik/"&gt;wirtschaftsphilosophischen Wende&lt;/a&gt;: Das Wirtschaften muss hinterfragt werden und wieder Ausgangspunkt einer großen Reflexion werden.&lt;br /&gt;Felbers Ansatz ist dabei so praktikabel, dass ich nur vorschlagen kann: &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Probieren wir es einfach aus!&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?lt1=_blank&amp;amp;bc1=FFFFFF&amp;amp;IS1=1&amp;amp;nou=1&amp;amp;bg1=FFFFFF&amp;amp;fc1=000000&amp;amp;lc1=0000FF&amp;amp;t=patricksieber-21&amp;amp;o=3&amp;amp;p=8&amp;amp;l=as1&amp;amp;m=amazon&amp;amp;f=ifr&amp;amp;md=1M6ABJKN5YT3337HVA02&amp;amp;asins=3552061371" style="width: 120px; height: 240px;" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0" scrolling="no"&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?lt1=_blank&amp;amp;bc1=FFFFFF&amp;amp;IS1=1&amp;amp;nou=1&amp;amp;bg1=FFFFFF&amp;amp;fc1=000000&amp;amp;lc1=0000FF&amp;amp;t=patricksieber-21&amp;amp;o=3&amp;amp;p=8&amp;amp;l=as1&amp;amp;m=amazon&amp;amp;f=ifr&amp;amp;md=1M6ABJKN5YT3337HVA02&amp;amp;asins=3839128390" style="width: 120px; height: 240px;" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0" scrolling="no"&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3781825213497393824-4661709862585721847?l=patrickseabird.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://patrickseabird.blogspot.com/feeds/4661709862585721847/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://patrickseabird.blogspot.com/2010/09/gemeinwohl-okonomie-zwischen.html#comment-form' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3781825213497393824/posts/default/4661709862585721847'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3781825213497393824/posts/default/4661709862585721847'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://patrickseabird.blogspot.com/2010/09/gemeinwohl-okonomie-zwischen.html' title='Gemeinwohl-Ökonomie: Zwischen Kapitalismus und Kommunismus?'/><author><name>Patrick Seabird</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04518196225680616663</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='21' src='http://4.bp.blogspot.com/_u1ttqCO2CBc/S13oB8gddoI/AAAAAAAAAGk/YYYb8Aoep7I/S220/PatrickSeabirdklein.JPG'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3781825213497393824.post-8226204823849076255</id><published>2010-08-24T11:42:00.008+02:00</published><updated>2010-08-24T12:16:56.578+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Philosophie'/><title type='text'>Warum wir Tauben hässlich finden</title><content type='html'>Viele von uns finden Tauben hässlich, abstoßend. Doch warum ist das so?&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Tauben ducken sich. Sie sind scheu, sie achten auf unsere Bewegungen. Sie überleben nur, wenn sie uns in Ruhe lassen, uns aus dem Weg gehen. Sind sie zu langsam, werden sie überfahren. Ein Fehler wird mit dem Tod bestraft und es sind keine Tierrechte, Kläger da, niemand der weint.&lt;br /&gt;Tauben sind eigentlich Vögel und Vögel repräsentieren die &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Freiheit&lt;/span&gt;, das Fliegen. Schon die &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Die_M%C3%B6we_Jonathan"&gt;Möwe Jonathan&lt;/a&gt; zeigte uns die Freiheit des Fliegens und nach Reinhard Mey müsste über den Wolken "die Freiheit wohl grenzenlos sein". Die Stadttaube fliegt unter den Wolken. Sie ist nicht frei. Sie kann zwar fliegen, es ist aber immer nur ein kurzer Spaß.&lt;br /&gt;Dahinter steckt ein zivilisationskritischer Gedanke. Tauben repräsentieren das, was die Stadt, die Zivilisation, aus der Natur und in gewisser Weise auch aus uns macht.&lt;br /&gt;Auf sie projizieren wir unsere uns &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;selbst auferlegte Gefangenschaft&lt;/span&gt;, denn unsere Freiheit endet auch bei der Freiheit des anderen. In der Stadt sind es viele andere, zu viele, deshalb sind wir unfrei. Und in den Worten von Georg Kreisler: "&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Meine Freiheit muss noch lang nicht deine Freiheit sein!&lt;/span&gt;"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;object width="560" height="340"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/QeGtUSA73_g?fs=1&amp;amp;hl=en_US&amp;amp;rel=0&amp;amp;color1=0x3a3a3a&amp;amp;color2=0x999999"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/QeGtUSA73_g?fs=1&amp;amp;hl=en_US&amp;amp;rel=0&amp;amp;color1=0x3a3a3a&amp;amp;color2=0x999999" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="560" height="340"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Tauben kommen, wenn es was zu essen gibt, so wie wir kommen, wenn es was gratis gibt. Sie sind Utilitaristen, wie wir.&lt;br /&gt;Oft wird ihre Farbe als hässlich empfunden. Aber warum sind Tauben &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;grau?&lt;/span&gt; Weil unsere Häuser grau sind, unsere Welt grau ist! Evolutionsbiologisch argumentiert könnte man sagen, dass sich die graue Taube besser durchsetzte, weil sie besser getarnt war. Die Farbe von Tauben als hässlich zu empfinden ist das eigentliche Eingeständnis, &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;unsere Häuser hässlich&lt;/span&gt; zu finden.&lt;br /&gt;Besonders zu viele Tauben auf einem Fleck hassen wir. Wir sind nicht fasziniert von ihnen wie zum Beispiel von Fischschwärmen. Wir sehen, dass es zu viele Tauben sind, weil wir auch zu viele Menschen auf einem Haufen sind.&lt;br /&gt;"Tauben, die Ratten der Lüfte" sagen viele. Mann könnte genauso sagen: "Ratten, die Tauben des Bodens" Alle Tiere, die mit uns leben, sehen wir als minderwärtig. Besser: Alle Tiere, die mit uns leben und die wir nicht kontrollieren können. Dieser Teil unkontrollierbarer Natur um uns macht uns nervös. Hunde gehorchen uns, die mögen wir. Die Taube is das Symbol für ein Stück Natur, das nicht kontrollierbar ist.&lt;br /&gt;Mit der Bezeichnung "hässlich" drücken wir also ein Gefühl aus. Wir fühlen uns nicht wohl in der Stadt, unter so vielen Menschen. Deshalb auch der Trend zur Stadtflucht. Wir wollen ein bunteres, oder zumindest grüneres Leben haben, wollen weniger zielgerichtet sein, wollen umgekehrt mehr andere kontrollieren als ständig das Gefühl zu haben, von anderen kontrolliert zu werden. Das Gefühl lässt sich auch mit "unglücklich" beschreiben. Wir haben uns unglücklich gemacht mit unserer Zivilisation und das verwandelt sich dann in Hass. Es ist dieser Hass auf uns, der die Tauben dann als Sündenböcke hässlich werden lässt. Sie werden also im wahrsten Sinne des Wortes hassbar, eben häss-lich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In diesem Sinne, um es nochmal mit Kreisler zu sagen: "Geh ma Tauben vergiften im Park!"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;object width="480" height="385"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/OOqsfPrsFRU?fs=1&amp;amp;hl=en_US&amp;amp;rel=0&amp;amp;color1=0xe1600f&amp;amp;color2=0xfebd01"&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/OOqsfPrsFRU?fs=1&amp;amp;hl=en_US&amp;amp;rel=0&amp;amp;color1=0xe1600f&amp;amp;color2=0xfebd01" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="480" height="385"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3781825213497393824-8226204823849076255?l=patrickseabird.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://patrickseabird.blogspot.com/feeds/8226204823849076255/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://patrickseabird.blogspot.com/2010/08/warum-wir-tauben-hasslich-finden.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3781825213497393824/posts/default/8226204823849076255'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3781825213497393824/posts/default/8226204823849076255'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://patrickseabird.blogspot.com/2010/08/warum-wir-tauben-hasslich-finden.html' title='Warum wir Tauben hässlich finden'/><author><name>Patrick Seabird</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04518196225680616663</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='21' src='http://4.bp.blogspot.com/_u1ttqCO2CBc/S13oB8gddoI/AAAAAAAAAGk/YYYb8Aoep7I/S220/PatrickSeabirdklein.JPG'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3781825213497393824.post-1965368319422655444</id><published>2010-08-08T19:59:00.009+02:00</published><updated>2010-08-11T19:56:56.719+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Philosophie'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Where is Patrick?'/><title type='text'>Wie ich mit Worten einen Krieg verhinderte</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Es war auf der Fähre zwischen Turku (Finnland) und Stockholm (Schweden), was eine 11-stündige Überfahrt bedeutet. Alkohol war auf diesen Schiffen billiger, als in den beiden skandinavischen Ländern. Dies nutzten viele Fahrgäste und waren sehr betrunken. Ein besonders betrunkener hatte sich die richtigen ausgesucht: Er hatte sich neben Typen gesetzt, die schon von weitem gefährlich aussahen. Zunächst unterhielten sie sich gut. Dann wurde mehr getrunken und der vorher erwähnte begann, aufdringlich zu werden. Die Szene drohte zu eskalieren. Drohgebärden wurden gezeigt, man konnte die Spannung im Raum spüren. Der Betrunkene machte weiter. Er rückte auf die Pelle, sang laut und redete viel. Die anderen wurden immer wütender.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Ich hatte die Szene beobachtet und hatte auch beobachtet, dass die anderen Gäste gelassen, wie Kühe beim Wiederkäuen, zusahen. Vielleicht waren manche auch ein wenig sensationsgeil. Ich war mir sicher, dass sich die Betrunkenen gleich anspringen würden und ich, wie schon so oft, einer der wenigen wäre, die dazwischengehen würden.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Daraufhin griff ich nach einer prophylaktischen, diplomatischen Lösung. Ich ging zum Empfang und schilderte die Situation. Und gerade, als die Situation zu eskalieren drohte, kam ein Security, sprach auf den Betrunkenen ein und löste die Szene auf.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Was war geschehen? Ich hatte mit Worten einen Krieg, Blutvergießen verhindert. Natürlich war nicht ich zu ihnen hingegangen. Man könnte sogar sagen, ich hätte feig die Polizei geholt. Und natürlich weiß man nie, was passiert wäre, hätte ich nichts gemacht. Aber ich hatte, so denke ich, mit wenigen Worten Einfluss auf das Handeln anderer Menschen genommen. Ich hatte, ohne, dass diese es wussten, andere von der Gewalt abgehalten.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Selbstverständlich hätte das nicht geschehen können, wenn nicht die Bordangestellten auch gegen Blutvergießen gewesen wären. Wären sie dafür gewesen, wären meine Worte auf taube Ohren gestoßen.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Außerdem hatte ich die Szene beobachten müssen und erkennen müssen, dass Gefahr im Verzug war. Andere hatten es vielleicht gar nicht bemerkt, andere wiederum es anders gedeutet. Weiters musste ich auch etwas sagen um etwas zu verändern, aber man könnte hier nach der Sprechakttheorie sagen: Sprechen ist auch Handeln.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Was mir wichtig erscheint sind zwei Punkte: &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Sprechen, Kommunizieren kann Handlungen beeinflussen, kann Taten von Leuten verändern. Deshalb sind zum Beispiel Bücher, Schriftstücke, nicht sinnlos. Denn diese sind auch Kommunikation und beeinflussen Handlungen. Deshalb sollte sich jeder Wissenschaftler bewusst sein: Mit seinen Publikationen kann er andere beeinflussen. Es ist hier eine Verantwortung da, wenn man etwas erkennt, auch beeinflussend zu schreiben, was ja ursprünglich die Aufgabe des Intellektuellen war. Erst die strikte Trennung von Subjektivität und Ojektivität ließ die Wissenschaftler glauben, sie könnten, sollten und würden nichts verändern mit ihrer Arbeit. Dabei ist eben jedes gelesene Schriftstück auch eine Handlungsbeeinflussung. Die "objektive" Wissenschaft hat das nur vergessen, hat ihre Verantwortung unter den Tisch gekehrt, hat vor allem ihre soziale Verantwortung als mögliche Verhindererin von Kriegen vergessen.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Und natürlich muss der Wille dazu gegeben sein. Viele Zeitgenossen ist die Maxime "Ist mir wurscht!" am höchsten. Obwohl sie von der Gesellschaft abhängig sind (also von anderen Menschen), handeln sie asozial, gesellschaftszerstörend und nicht -erhaltend.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Das war der erste wichtige Punkt. &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;Vor diesem Hintergrund lassen sich auch die beiden Forschungspreise verstehen, die ich kürzlich gewann (&lt;a href="http://www.patricksiebert.at/projekte/%C3%B6bb-wettbewerb/"&gt;ÖBB-Wettbewerb&lt;/a&gt; und &lt;a href="http://www.patricksiebert.at/projekte/prix-attc/"&gt;Prix ATTC&lt;/a&gt;). Es wurde dabei nicht die Umsetzung gepriesen. Ich war nicht hinausgegangen und hatte etwas gebaut. Nein, Herr Bundesminister schüttelte mir deshalb die Hand, weil ich in den richtigen Worten, d.h. einem dem Wissenschaftsdiskurs&lt;div&gt; angepassten Jargon, auf die Möglichkeit der Veränderung hinzeigend, kommunizierend gehandelt hatte. Ich hatte bewiesen, dass ich mit Sprache über komplexe Sachverhalte kommunizieren kann, was im Verändern der Sachverhalte genauso wichtig sein kann, wie die außersprachliche Tat. Genauer ausgedrückt ist richtiges, veränderndes Reden gleichzeitig schon richtiges, veränderndes Handeln. &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;Dessen muss man sich bewusst sein, das muss man verantwortungsbewusst einsetzen: Dass man mit Beobachten, Erkennen, in Zusammenarbeit mit der richtigen Umgebung, mit Worten Taten vollbringen, Kriege verhindern kann.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3781825213497393824-1965368319422655444?l=patrickseabird.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://patrickseabird.blogspot.com/feeds/1965368319422655444/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://patrickseabird.blogspot.com/2010/08/wie-ich-mit-worten-einen-krieg.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3781825213497393824/posts/default/1965368319422655444'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3781825213497393824/posts/default/1965368319422655444'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://patrickseabird.blogspot.com/2010/08/wie-ich-mit-worten-einen-krieg.html' title='Wie ich mit Worten einen Krieg verhinderte'/><author><name>Patrick Seabird</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04518196225680616663</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='21' src='http://4.bp.blogspot.com/_u1ttqCO2CBc/S13oB8gddoI/AAAAAAAAAGk/YYYb8Aoep7I/S220/PatrickSeabirdklein.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3781825213497393824.post-8630416091480511914</id><published>2010-06-28T01:58:00.029+02:00</published><updated>2010-07-02T20:16:01.362+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Philosophie'/><title type='text'>Wir sind das System!</title><content type='html'>Wenn man heutzutage über die Zeit des zweiten Weltkrieges lernt und über die damals verübten Gräueltaten, so fragt man sich zunächst: "Wie konnte das passieren?"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine ganze Generation fragt ihre Großeltern, wie sie so etwas zulassen konnten. Natürlich gibt es immer die "Entschuldigung" des Informationsmangels. "Man hat das nicht gewusst". Das ist auch nachvollziehbar, denn zu der Zeit war die schnelle und leichte Übertragung von Informationen noch nicht so fortgeschritten wie heute. "Gewundert hat man sich schon,", laut persönlichen Gesprächen, "dass auf einmal die Hälfte der Kinder aus der Schulklasse fehlten".&lt;br /&gt;Für mich stellt sich die Frage, ob unsere Enkelkinder uns den selben Vorwurf machen werden: "Wie konntet ihr das zulassen?"&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Vor kurzem konnte man auf &lt;a href="http://twitter.com/PatrickSeabird"&gt;Twitter&lt;/a&gt; folgende Nachricht von mir lesen: "&lt;span class="status-body"&gt;&lt;span class="status-content"&gt;&lt;span class="entry-content"&gt;&lt;a href="http://twitter.com/PatrickSeabird/status/16319476250"&gt;Wer die gegenwärtige Banalität des Bösen sehen möchte, muss nur in den Spiegel schauen.&lt;/a&gt;"&lt;br /&gt;Natürlich ist das ein wenig übertrieben, aber es hilft, meinen Standpunkt klarzumachen: Auch heute gibt es Übel auf dieser Welt und die Schreibtischtäter sind dieses Mal: Wir! (&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;Und ich selber nehme mich hiervon natürlich nicht aus...&lt;span class="status-body"&gt;&lt;span class="status-content"&gt;&lt;span class="entry-content"&gt;)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hierzu einige Beispiele:&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;span class="status-body"&gt;&lt;span class="status-content"&gt;&lt;span class="entry-content"&gt;Wir geben täglich unsere Privatsphäre auf, wenn wir  freiwillig auf Facebook, Twitter usw. über unseren Status bescheid geben. Facebook, und damit andere, weiß, mit wem wir befreundet sind, wie unser sozialer Status ist und noch viele andere Dinge. Über die Gefahren von Facebook habe ich schon &lt;a href="http://patrickseabird.blogspot.com/2009/12/die-gefahren-von-facebook.html"&gt;an anderer Stelle&lt;/a&gt; geschrieben. Unsere Enkel werden uns fragen: Warum habt ihr so hart erkämpfte Grundrechte wie die Privatsphäre einfach so über Bord geworfen?&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span class="status-body"&gt;&lt;span class="status-content"&gt;&lt;span class="entry-content"&gt;Wir regen uns über die kürzliche &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/%C3%96lkatastrophe_im_Golf_von_Mexiko_2010"&gt;Ölkatastrophe im Golf von Mexiko&lt;/a&gt; auf. Alle kennen die Ursachen und möglichen Folgen des Klimawandels. Trotzdem steigen wir mir nichts dir nichts ins nächste Auto und tun nichts, um uns auf nachhaltige Energieversorgung umzustellen. Die Frage unserer Enkel: Warum habt ihr unseren Planeten unbewohnbar gemacht?&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span class="status-body"&gt;&lt;span class="status-content"&gt;&lt;span class="entry-content"&gt;Wir regen uns darüber auf, dass der Einzelhandel zurückgeht und dass in China Hungerlöhne gezahlt werden und Kinderarbeit vorherrscht. Es werden nur noch große hässliche Einkaufszentren gebaut, wo man unpersönlich bis gar nicht beraten wird. Trotzdem gehen wir dort einkaufen und nicht zum Schneider ums Eck. Trotzdem kaufen wir Gewand made in china. Wir ärgern uns über den unfairen Welthandel, aber: Wie oft greifen wir auf Fairtrade Produkte im Supermarkt zurück?&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span class="status-body"&gt;&lt;span class="status-content"&gt;&lt;span class="entry-content"&gt;Es ist bekannt, dass die USA ein Konzentrationslager (natürlich klein im historischen Vergleich und vermutlich zu besseren Bedingungen, dennoch...) in der &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Guantanamo_Bay_Naval_Base#Gefangenenlager_Camp_X-Ray_und_Camp_Delta"&gt;Guantanamo-Bay&lt;/a&gt; betreiben. Wann haben wir das letzte Mal dagegen protestiert? Wann haben wir das letzte Mal amerikanische Unternehmen boykottiert? Wann haben wir das letzte Mal Einfluss auf unsere Politiker genommen, damit diese dagegen vorgehen?&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span class="status-body"&gt;&lt;span class="status-content"&gt;&lt;span class="entry-content"&gt;Wem gehören die Pensionsfonds? Uns! Wer möchte eine immer höhere Rendite haben auf sein eingesetztes Geld? Wir! Es sind dies dieselben Pensionsfonds, die dann Firmen aufkaufen und Leute freisetzen. Es wird überall gejammert, dass nur noch der Shareholder-Value im Mittelpunkt steht. Doch wer hat die Politiker gewählt, die vorgaukeln, ein staatliches Pensionssystem sei nicht mehr leistbar und man müsse doch ein drittes Bein der Pensionsvorsorge aufbauen, was viele Menschen auf einmal zu Aktienspekulanten machte, was schließlich auch für die Finanzkrise verantwortlich war? Wer möchte sich bei seiner Pensionsvorsorge von einem unvorhersagbaren Aktienmarkt abhängig machen? Wir!&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;Wir alle wissen von solchen Problemen. Heute, im Informationszeitalter, gilt die Ausrede der Informationsknappheit nicht mehr. Wir wissen davon, aber unser Verhalten wollen wir nicht ändern.&lt;br /&gt;Täglich treffen wir mit jedem Euro, den wir ausgeben, wohin sich diese Welt bewegt.&lt;br /&gt;Das Privatrecht kennt das Konzept der konkludenten Zustimmung. Wenn man mit seinem Verhalten signalisiert, dass man zustimmt, so kommt ein Vertrag zustande. So gesehen stimmen wir täglich diesem System mit unseren Handlungen konkludent zu! Täglich stimmen wir mit unseren Einkäufen dem Fakt zu, dass andere ausgebeutet werden! Mehr noch: Dadurch, dass wir eher das billigere Produkt bevorzugen, geben wir die implizite Anweisung, billiger zu produzieren. Wir geben die Anweisung zur Ausbeutung!&lt;br /&gt;Wir sagen uns: "Aber ich alleine kann doch nichts ändern" und genau damit ändern wir nichts und täuschen uns vor, wir hätten keine Macht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wer ist Schuld? Wir! Wir unterstützen das System, tragen es, verändern es nicht. Noch konkreter: Wir sind das System.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3781825213497393824-8630416091480511914?l=patrickseabird.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://patrickseabird.blogspot.com/feeds/8630416091480511914/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://patrickseabird.blogspot.com/2010/06/wir-sind-das-system.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3781825213497393824/posts/default/8630416091480511914'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3781825213497393824/posts/default/8630416091480511914'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://patrickseabird.blogspot.com/2010/06/wir-sind-das-system.html' title='Wir sind das System!'/><author><name>Patrick Seabird</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04518196225680616663</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='21' src='http://4.bp.blogspot.com/_u1ttqCO2CBc/S13oB8gddoI/AAAAAAAAAGk/YYYb8Aoep7I/S220/PatrickSeabirdklein.JPG'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3781825213497393824.post-2304375626336796128</id><published>2010-06-22T20:06:00.021+02:00</published><updated>2010-06-26T13:54:28.937+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Wirtschaft'/><title type='text'>Die Zeitung im Zeitalter ihrer wirtschaftlichen Zwecklosigkeit</title><content type='html'>Vor kurzem habe ich über die &lt;a href="http://patrickseabird.blogspot.com/2010/03/der-verlag-im-zeitalter-seiner.html"&gt;wirtschaftliche Zwecklosigkeit traditioneller Verlage&lt;/a&gt; geschrieben und welche Möglichkeiten ein Verlag heutzutage hat, um in dem durch das Internet veränderten Spielfeld noch eine Existenzberechtigung zu besitzen. Kurz darauf habe ich daran angelehnt die Frage gestellt, ob &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Buchhandlungen&lt;/span&gt; noch ihren wirtschaftlichen Zweck erfüllen und Lösungen für eine &lt;a href="http://patrickseabird.blogspot.com/2010/04/die-buchhandlung-im-zeitalter-ihrer.html"&gt;Buchhandlung der Zukunft&lt;/a&gt; erstellt.&lt;br /&gt;Heute möchte ich mich der &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Zeitungswelt &lt;/span&gt;zuwenden, die durch das Internet auch mit veränderten Spielregeln zu kämpfen hat und wiederum einen innovativen Lösungsansatz vorstellen.&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Traditionelle Druckzeitungen auf der ganzen Welt klagen über mangelnde Einnahmen und Umsatzeinbußen. Das Internet stellt sie vor die Herausforderung, dass man es mit einer &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Kultur des Gratis&lt;/span&gt; zu tun hat. Internetuser sind sehr preissensitiv. Wird für ein Service Geld verlangt, wechseln sie nur allzu schnell zur Konkurrenz, die im Internet durch die weltweite Vernetzung und die niedrigen Eintrittsbarrieren verstärkt auftritt.&lt;br /&gt;So hat sich ein (man möchte fast sagen &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;ideologischer&lt;/span&gt;) Kampf herauskristallisiert, wie man im Internet mit Journalismus noch Geld verdienen kann.&lt;br /&gt;Auf der einen Seite stehen Verfechter des Gratis wie zum Beispiel &lt;a href="http://www.buzzmachine.com/"&gt;Jeff Jarvis&lt;/a&gt;, die meinen, man muss im Internet in erster Linie auffindbar sein. Das dahinterstehende Geschäftsmodell ist das von Google: Biete zuerst ein gutes Service an und sieh dann, wie du damit Geld verdienst.&lt;br /&gt;Auf der anderen Seite des Spektrums findet man immer mehr Zeitungen, die wieder auf bezahlbare Inhalte zurückgreifen und sich nicht mehr von Google durchsuchen lassen (Siehe zum Beispiel Headlines wie: &lt;a href="http://www.neurope.eu/articles/The-end-of-free-time-Murdoch-puts-online-news-behind-a-paywall/101519.php"&gt;The end of free time&lt;/a&gt;). Vielleicht auch nicht so blöd, denn was nix kost', ist bekanntlich nix wert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Argument, das &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;dagegen&lt;/span&gt; spricht, sich von Suchmaschinen und free-Modellen abzuschotten, ist das &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;klassische Geschäftsmodell&lt;/span&gt; von Zeitungen. Dieses beruht im Grunde darauf, dass sie möglichst viele Leser haben und dadurch die in ihnen gezeigte Werbung möglichst weit verbreiten. Außerdem hat eine Zeitung mit mehr Lesern auch mehr Einfluss (siehe die Kronenzeitung in Österreich, von dessen Besitzer man sagte, er sei der &lt;a href="http://diepresse.com/home/kultur/medien/575168/index.do?_vl_backlink=/home/kultur/medien/index.do"&gt;einzige Medienzar Österreichs&lt;/a&gt; gewesen). So ist das Ziel von Zeitungen eigentlich die Auflage erhöhen, wenn sie ihren Gewinn steigern und ihren Einfluss erhöhen wollen.&lt;br /&gt;Eine Möglichkeit das zu tun hat &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wolfgang_Fellner"&gt;Wolfgang Fellner&lt;/a&gt; beeindruckend gezeigt (was später auch Fellnerismus treffend bezeichnet wurde): Er konnte sein Medienhaus zu einem der größten Österreichs aufbauen, indem er folgendes System anwendete. Wenn man sich für ein Abonnement anmeldete bekam man einen Computer oder etwas Anderes, was eigentlich nichts mehr mit Zeitungen zu tun hat, sehr billig.&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.flickr.com/photos/patrickseabird/4718208851/" title="Media-Tower Vienna Schwedenplatz by PatrickSeabird, on Flickr"&gt;&lt;img src="http://farm5.static.flickr.com/4028/4718208851_3d5a0ce8cb.jpg" alt="Media-Tower Vienna Schwedenplatz" width="375" height="500" /&gt;&lt;br /&gt;Fellners Hauptquartier in Wien. Wer möchte nicht so ein Büro haben?&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Kern dieser Idee ist einfach. Mehr Leser bringen mehr Werbeeinnahmen und so können die subventionierten "Geschenke" bezahlt werden. Im Grunde &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;beteiligte man die Leser an den Werbeeinnahmen&lt;/span&gt;. Dies ist auch die von mir vorgeschlagene Lösung.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Im Internet fungieren viele Firmen auf diese Art und Weise. &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Google &lt;/span&gt;zum Beispiel lässt Leute an den Werbeieinnahmen mitverdienen, wenn man einen Teil seiner Homepage frei macht für Google-Werbungen (ein Grund für die große Verbreitung dieser). Auch &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Amazon &lt;/span&gt;hat ein solches System eingebaut. Wenn man beispielsweise auf &lt;a href="http://www.amazon.de/gp/product/3839128390?ie=UTF8&amp;amp;tag=patricksieber-21&amp;amp;linkCode=as2&amp;amp;camp=1638&amp;amp;creative=19454&amp;amp;creativeASIN=3839128390"&gt;diesen Link&lt;/a&gt;&lt;img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=patricksieber-21&amp;amp;l=as2&amp;amp;o=3&amp;amp;a=3839128390" alt="" style="border: medium none  ! important; margin: 0px ! important;" width="1" border="0" height="1" /&gt; klickt und mein Buch kauft, dann bekomme ich (abgesehen von meinem Autorenhonorar) eine kleine Vermittlungsprovision von Amazon.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Dieses &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Geschäftsmodell &lt;/span&gt;lässt sich, denke ich, auch auf &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Zeitungen &lt;/span&gt;übertragen. Man sollte seinen Lesern die Möglichkeit geben, an den Werbeeinnahmen mitzuverdienen, wenn sie den Artikel weiterverbreiten. So könnte man zum Beispiel Zeitungsartikel, die Werbung beinhalten, andere in ihre Seite einbetten lassen. Klickt ein Leser auf diese Werbung, verdient derjenige, der den Zeitungsartikel eingebaut hat, mit. So würden mehr Leute versuchen, diese Artikel einzubauen und zu verbreiten, was auch der Zeitung zugute kommen würde. So würde man sich die Leser als Weiterverkäufer an Bord holen und zu einer Verbreitung seiner Nachrichten und seiner Werbung beitragen.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das ist nur eine Möglichkeit der Beteiligung an Werbeeinnahmen, aber sie eröffnet einen Zugang zu einem Geschäftsmodell für Zeitungen abseits von free und bezahlten Inhalten.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3781825213497393824-2304375626336796128?l=patrickseabird.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://patrickseabird.blogspot.com/feeds/2304375626336796128/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://patrickseabird.blogspot.com/2010/06/die-zeitung-im-zeitalter-ihrer.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3781825213497393824/posts/default/2304375626336796128'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3781825213497393824/posts/default/2304375626336796128'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://patrickseabird.blogspot.com/2010/06/die-zeitung-im-zeitalter-ihrer.html' title='Die Zeitung im Zeitalter ihrer wirtschaftlichen Zwecklosigkeit'/><author><name>Patrick Seabird</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04518196225680616663</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='21' src='http://4.bp.blogspot.com/_u1ttqCO2CBc/S13oB8gddoI/AAAAAAAAAGk/YYYb8Aoep7I/S220/PatrickSeabirdklein.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://farm5.static.flickr.com/4028/4718208851_3d5a0ce8cb_t.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3781825213497393824.post-5525768240430265654</id><published>2010-06-02T16:06:00.009+02:00</published><updated>2010-06-02T16:57:39.256+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Philosophie'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Wirtschaft'/><title type='text'>Die Illusion des Kreislaufs</title><content type='html'>Wir alle lernen in der Schule über den &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Kreislauf des Wassers&lt;/span&gt;. Meereswasser steigt durch Verdunsten auf, es bilden sich Wolken, die wiederum über dem Land abregnen und Flüsse bilden, die ins Meer münden. Dazwischen irgendwann trinken wir das Wasser und sondern es wieder aus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kreisläufe treffen wir dann wieder später an, zum Beispiel beim &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Wirtschaftskreislauf&lt;/span&gt;. Angefangen von Quesnays berühmten &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Tableau_%C3%A9conomique"&gt;Tableau économique&lt;/a&gt; bis hin zur modernen &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Volkswirtschaftliche_Gesamtrechnung"&gt;volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch handelt es sich hier wirklich um Kreisläufe?&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Die Idee von Kreisläufen ist es, dass alles irgendwie zusammenhängt und alles irgendwo wieder zum Ursprung zurückkehrt. Auch die Idee eines wirtschaftlichen &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Gleichgewichts&lt;/span&gt;, wie es die neoliberale Lehre spätestens seit &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/L%C3%A9on_Walras"&gt;Léon Walras&lt;/a&gt; predigt, geht irgendwo von einem wirtschaftlichen Kreislauf aus, der nur sein stabiles Gleichgewicht finden muss.&lt;br /&gt;Dabei ist der Kreislauf ein Denkmodell, um sich komplexe Gegebenheiten vereinfacht denk- und anschaubar zu machen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Meiner Meinung nach ist dieses Modell jedoch zu verwerfen und zu ersetzen mit einer &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Spirale"&gt;Spirale&lt;/a&gt;, besser noch einer Schraube.&lt;br /&gt;Denn jeder Kreislauf ist eigentlich gar keiner. Es ist vielmehr ein &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;komplexes Zusammenwirken&lt;/span&gt;, das einen Anfang irgendwo hatte und vermutlich irgendwann einmal ein Ende haben wird.&lt;br /&gt;Beim "Wirtschaftskreislauf" zeigt dies auf kritische Weise dieses Video:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;object width="425" height="344"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/gLBE5QAYXp8&amp;amp;hl=de_DE&amp;amp;fs=1&amp;amp;color1=0x5d1719&amp;amp;color2=0xcd311b"&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/gLBE5QAYXp8&amp;amp;hl=de_DE&amp;amp;fs=1&amp;amp;color1=0x5d1719&amp;amp;color2=0xcd311b" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Man sieht hier gut, die Güter vollziehen keinen Kreislauf sondern vielmehr eine Flussbewegung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Modelle müssen vereinfachen. Beim Anwenden von Kreislaufmodellen läuft man jedoch schnell in Gefahr, wesentliche Dinge auszublenden.&lt;br /&gt;So ist auch der &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Kreislauf des Geldes&lt;/span&gt; streng genommen keiner. Auch der Geldschein, der scheinbar zirkuliert, kann natürlich mehrmals in die selben Hände geraten. Aber auch er wurde einmal produziert und wird wieder vernichtet, wenn er zu abgegriffen ist. (Siehe auch: &lt;a href="http://patrickseabird.blogspot.com/2010/03/wird-bei-einem-borsencrash-geld.html"&gt;Wird bei einem Börsencrash Geld verbrannt?&lt;/a&gt;) Außerdem repräsentiert ein Geldschein auch nur die Information, die mit ihm übertragen wird. Auch der Kreislauf eines Euros ist vielmehr eine Spirale, die ihren Anfang in einem Kredit hat und ihr Ende in einer Tilgung (Weshalb unser &lt;a href="http://patrickseabird.blogspot.com/2010/05/die-wirkliche-ursache-der-krise.html"&gt;Geldsystem auch Krisen auslösen kann&lt;/a&gt;).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein Autor, der versucht hat dem Rechnung zu tragen, ist Christoph Binswanger in seinem Buch &lt;a href="http://www.amazon.de/gp/product/389518554X?ie=UTF8&amp;amp;tag=patricksieber-21&amp;amp;linkCode=as2&amp;amp;camp=1638&amp;amp;creative=19454&amp;amp;creativeASIN=389518554X"&gt;Die Wachstumsspirale&lt;/a&gt;&lt;img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=patricksieber-21&amp;amp;l=as2&amp;amp;o=3&amp;amp;a=389518554X" alt="" style="border: medium none  ! important; margin: 0px ! important;" width="1" border="0" height="1" /&gt;.&lt;br /&gt;Binswanger stellt hier den legitimen Versuch auf, ein &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Spiralmodell einer Volkswirtschaft&lt;/span&gt; zu entwerfen. Er macht jedoch meiner Meinung nach hier wiederum den Fehler, zu mathematisch vorzugehen, was das Unterfangen wiederum gefährdet, selbstbezüglich und zirkulär zu werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich hoffe, dass in Zukunft von Kreislaufmodellen Abstand genommen wird und verstärkt versucht wird, zeitliche Vorgänge miteinzumodellieren und eher auf Denkmodelle wie die Spirale zurückgegriffen wird, um nicht der &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Illusion eines Kreislauf&lt;/span&gt; zu unterliegen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3781825213497393824-5525768240430265654?l=patrickseabird.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://patrickseabird.blogspot.com/feeds/5525768240430265654/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://patrickseabird.blogspot.com/2010/06/die-illusion-des-kreislaufs.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3781825213497393824/posts/default/5525768240430265654'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3781825213497393824/posts/default/5525768240430265654'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://patrickseabird.blogspot.com/2010/06/die-illusion-des-kreislaufs.html' title='Die Illusion des Kreislaufs'/><author><name>Patrick Seabird</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04518196225680616663</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='21' src='http://4.bp.blogspot.com/_u1ttqCO2CBc/S13oB8gddoI/AAAAAAAAAGk/YYYb8Aoep7I/S220/PatrickSeabirdklein.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3781825213497393824.post-1118345051091916335</id><published>2010-05-24T04:15:00.007+02:00</published><updated>2010-05-24T04:46:01.853+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Wirtschaft'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='english'/><title type='text'>Adam Smith reversed</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_u1ttqCO2CBc/S_noJuyz_3I/AAAAAAAAAH0/hHXmRWld5iw/s1600/180px-AdamSmith.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 134px; height: 200px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_u1ttqCO2CBc/S_noJuyz_3I/AAAAAAAAAH0/hHXmRWld5iw/s200/180px-AdamSmith.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5474662075923169138" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Adam Smith is often referred to as the father of modern economics. In Business schools all over the planet you learn the story of the invisible hand. It's the best for all of us, if everyone does only what is in his own interest. The market will do the rest and will allocate the resources in the best way. In other words: Do what's best for you and it will be good for everyone! You could also say: Be an asshole and earth will be a better place!&lt;br /&gt;What if this observation was wrong? Couldn't it be, that Adam Smith's writings had a normative aspect? How would the world look like, if people would learn the following words in business schools?&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;"It is from the benevolence of the butcher, the brewer, or the baker that we expect our dinner. They work without regarding their own interest. We adress them and their humanity, not their selflove or ourselves, and always talk to them of our own necessities and not of their advantages."&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;What if we would read of the "visible hand", which means that it's in our hand to change the world and we should care for each other? That we as human beings are responsible for our actions, that we have to explain ourselfs to all the others? That what's good for society is also good for us?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;What do you think?&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3781825213497393824-1118345051091916335?l=patrickseabird.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://patrickseabird.blogspot.com/feeds/1118345051091916335/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://patrickseabird.blogspot.com/2010/05/adam-smith-reversed.html#comment-form' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3781825213497393824/posts/default/1118345051091916335'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3781825213497393824/posts/default/1118345051091916335'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://patrickseabird.blogspot.com/2010/05/adam-smith-reversed.html' title='Adam Smith reversed'/><author><name>Patrick Seabird</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04518196225680616663</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='21' src='http://4.bp.blogspot.com/_u1ttqCO2CBc/S13oB8gddoI/AAAAAAAAAGk/YYYb8Aoep7I/S220/PatrickSeabirdklein.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_u1ttqCO2CBc/S_noJuyz_3I/AAAAAAAAAH0/hHXmRWld5iw/s72-c/180px-AdamSmith.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3781825213497393824.post-3386378359803654303</id><published>2010-05-11T14:56:00.004+02:00</published><updated>2010-05-11T15:04:09.300+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Wirtschaft'/><title type='text'>Die wirkliche Ursache der Krise</title><content type='html'>Schon jemals gewundert, warum überhaupt Krisen entstehen?&lt;br /&gt;Die Antwort liegt in der Funktionsweise unseres Geldsystems. Um das zu verdeutlichen, möchte ich die Geschichte mit dem Lederstück bekannt machen.&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;„Ein Mann kommt in ein Dorf, in dem reger Tauschhandel vorherrscht. Er geht zu den Dorfbewohnern und überredet sie, doch kleine Lederstücke zu verwenden, als zentrale Tauscheinheit, um den Handel zu erleichtern. Er gibt jeder der fünf Familien 4 Lederstücke, also insgesamt 20 Stück her. Eine Bedingung stellt der Mann jedoch: Er möchte am Ende des Jahres von jeder Familie 5 Stück zurück. Das löst natürlich einen Konkurrenzkampf zwischen den Dorfbewohnern aus, jeder möchte seine Schuld begleichen. Am Ende des Jahres ist eine Familie bankrott und die anderen zahlen jeweils 5 zurück. Die Dorfbewohner bemerken jedoch nicht, dass sie nicht die gesamte Schuld beglichen haben, denn es sind 20 Stück in Umlauf und der Mann möchte 25 zurück.“ &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;In unserem System ist es nicht anders.&lt;/span&gt; Sämtliches Geld kommt durch Kredit in Umlauf und muss mit Zinsen zurückgezahlt werden. So freut man sich zunächst, wenn die Konkurrenz, sei sie nun staatlich oder privatwirtschaftlich, Konkurs anmeldet. Man selber kann seinen Kredit bedienen. Das Problem ist: Man kann nicht die Geldmenge erhöhen. Das heißt, trotzdem geht sich das System nicht aus! Schon jemals gewundert, dass die Staatsverschuldung, die ja in Geld zurückzahlbar ist, immer durch höheres Wachstum, höhere Produktion versucht wird auszugleichen? Dabei produziert ein Land Güter und nicht Geld. Das heißt, auch wenn jedes Land jährlich seine Produktion ständig ausweitet, ständig ein höheres BIP Wachstum vorweisen kann, geht sich das System irgendwann nicht mehr aus. Das ist die wirkliche Ursache der Krise, dass unser Geld nur durch Kredit in Umlauf kommt. Das ist auch die wirkliche Ursache des Konkurrenzkampfes, es ist ein Kampf um die knappen Geldmittel. Das ist die Ursache der weltweit immer höheren Verschuldung, denn die Kredite müssen mit neuen Krediten zurückgezahlt werden. Das ist die Ursache einer ständigen Inflation, denn die Geldmenge muss ständig wachsen, um der nächsten Zinsrückzahlung genüge zu tun. Das ist der Grund, warum bei einer Deflation die Krise da ist und umgekehrt. Kommen zu wenig neue Geldmittel in Umlauf, können viele ihre Kredite nicht mehr bedienen und gehen bankrott. Um also die Krisen zu verhindern und um den internationalen Konkurrenzkampf zu entschärfen, müssen wir unser Geldsystem reformieren!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(Die Geschichte mit dem Lederstück habe ich aus dem brillianten Buch &lt;a href="http://www.amazon.de/gp/product/3570500357?ie=UTF8&amp;tag=patricksieber-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3570500357"&gt;Das Geld der Zukunft: Über die zerstörerische Wirkung unseres Geldsystems und Alternativen hierzu&lt;/a&gt;&lt;img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=patricksieber-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=3570500357" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" /&gt;&lt;br /&gt;entnommen)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;---&lt;br /&gt;Ebenfalls zum Thema: &lt;a href="http://patrickseabird.blogspot.com/2010/03/wird-bei-einem-borsencrash-geld.html"&gt;Wird bei einem Börsencrash Geld verbrannt?&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3781825213497393824-3386378359803654303?l=patrickseabird.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://patrickseabird.blogspot.com/feeds/3386378359803654303/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://patrickseabird.blogspot.com/2010/05/die-wirkliche-ursache-der-krise.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3781825213497393824/posts/default/3386378359803654303'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3781825213497393824/posts/default/3386378359803654303'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://patrickseabird.blogspot.com/2010/05/die-wirkliche-ursache-der-krise.html' title='Die wirkliche Ursache der Krise'/><author><name>Patrick Seabird</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04518196225680616663</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='21' src='http://4.bp.blogspot.com/_u1ttqCO2CBc/S13oB8gddoI/AAAAAAAAAGk/YYYb8Aoep7I/S220/PatrickSeabirdklein.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3781825213497393824.post-7600913392121456795</id><published>2010-05-07T20:01:00.007+02:00</published><updated>2010-05-07T20:54:12.387+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Wirtschaft'/><title type='text'>Die Personalisierung des Buches</title><content type='html'>&lt;a href="http://www.flickr.com/photos/nojhan/1453862379/" title="I love Wikipedia by nojhan, on Flickr"&gt;&lt;img src="http://farm2.static.flickr.com/1340/1453862379_730a41d869.jpg" width="166" height="111" alt="I love Wikipedia" /&gt;&lt;/a&gt;Die englischsprachige &lt;a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Main_Page"&gt;Wikipedia &lt;/a&gt;hat ein neues Service. Man kann sich einzelne Artikel markieren, in Reihenfolge bringen und dann über einen externen kommerziellen Anbieter zu einem Buch binden lassen. Dies ist an sich ja noch kein besonders erwähnenswertes Service. Aber es zeigt in eine interessante Richtung, nämlich in die der &lt;a style="font-weight: bold;" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Personalisierung_%28Informationstechnik%29"&gt;Personalisierung&lt;/a&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt; des Massenproduktes Buch&lt;/span&gt;.&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;object width="560" height="340"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/D1K03AZfpDM&amp;amp;hl=de_DE&amp;amp;fs=1&amp;amp;color1=0x5d1719&amp;amp;color2=0xcd311b"&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/D1K03AZfpDM&amp;amp;hl=de_DE&amp;amp;fs=1&amp;amp;color1=0x5d1719&amp;amp;color2=0xcd311b" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="560" height="340"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bücher sind seit jeher &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Massenprodukte&lt;/span&gt;. Als Verlag kalkuliert man mit einer fixen Auflage, die möglichst kostendeckend sein sollte. Wird geschätzt, dass die Auflage zu klein ist um genügend Umsatz zu machen, wird das Buch nicht produziert.&lt;br /&gt;&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Book-on-Demand"&gt;Print-on-demand&lt;/a&gt; Services änderten dies. Durch die Einführung des &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;just-in-time&lt;/span&gt; Prinzips für Bücher waren auf einmal auch solche Druckwerke möglich, die in ganz kleiner Auflage erscheinen konnten. Das funktioniert im Prinzip so: Erst die Bestellung eines Buches durch einen Kunden löst den Druckvorgang in der Druckerei aus. Das Buch wird automatisch gebunden und verschickt. Keine Großauflagen mehr, keine Lagerkosten, im Prinzip kein Vorlegen von Kapital, eine der ursprünglichsten Aufgaben eines Verlages (weshalb ich anderweitig auch über den &lt;a href="http://patrickseabird.blogspot.com/2010/03/der-verlag-im-zeitalter-seiner.html"&gt;Verlag im Zeitalter seiner wirtschaftlichen Zwecklosigkeit&lt;/a&gt; geschrieben habe). Möglich gemacht wurde das durch moderne und billigere Drucktechniken, schnellere Informationssysteme und effizientere Logistik.&lt;br /&gt;Print-on-demand zeigt die produktionsseitige Möglichkeit der Personalisierung des Buches.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf der anderen Seite steht die &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Beschaffungsseite&lt;/span&gt;. Hier kommt das Wikipedia-Service ins Spiel. Wenn jeder daheim auf seinem PC sich sein Buch zusammenstellen kann, wird jeder zum Redakteur seines Buches. Er kann sich Kapitel individuell zusammenstellen, momentan aus der größten Enzyklopädie der Welt. So kommt jeder zu seinem personalisierten Nachschlagewerk, auf sein gewünschtes Fachgebiet zugeschnitten. Ein Service, der vor nicht allzu langer Zeit nicht leistbar gewesen wäre. Was, wenn ich mir auch meine anderen Bücher, wie Romane, individuell auf mich anpassen könnte?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Was kann der Verlag der Zukunft daraus lernen?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Für einen zukünftigen Verlag kann ich mir folgende zwei Ideen vorstellen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Erstens hätte ich gerne so einen Buchzusammenstell-Button für das ganze Web (zum Beispiel einbaubar in den &lt;a href="http://patrickseabird.blogspot.com/2010/02/dienen-wir-der-technik-oder-dient-die.html"&gt;Browser&lt;/a&gt;). Ich könnte mir jegliche Information des Internets zusammenstellen und relativ billig zu einem Buch binden lassen. Natürlich gibt es hier erstens Probleme mit unterschiedlichen Dateiformaten und Standards. Außerdem ist die Lizenz, unter der viele Dinge im Web veröffentlicht sind, nicht klar definiert (Weshalb eine Reformation des Urheberrechts im Raum stehen würde, wie ich auch in meinem Buch &lt;a href="http://www.patricksiebert.at/publikationen/vernunft-der-wirtschaftlichen-kritik/"&gt;Vernunft der wirtschaftlichen Kritik&lt;/a&gt; geschrieben habe). Und es ist ja auch schon heute möglich, sich die Texte zusammenzukopieren und drucken zu lassen. Es müsste jedoch standardisiert und extrem vereinfacht werden. So könnte man den scheinbar unermesslichen Wissensreichtum des Webs für beschaffungsseitige Vorgänge anzapfen und zu einem Umdenken in Bezug auf Bücher stattfinden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der zweite Vorschlag wäre zum Beispiel eine Kurztextdatenbank eines Verlages. Ich könnte mir für den bevorstehenden Urlaub fünf Kurztexte meiner Lieblingsautoren zusammenstellen und drucken lassen. Oder ich könnte, wie man früher ein Tape seiner Lieblingslieder einer Freundin geschenkt hat, ein individuelles Buch meiner Lieblingsprosa verschenken. Ich wäre nicht mehr auf den Geschmack irgendeines Editors angewiesen sondern könnte dem Buch meine individuelle Note geben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich denke, dass solche Konzepte in Zukunft verstärkt auftreten werden. Logistische Methoden wie &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kundenindividuelle_Massenfertigung"&gt;Mass Customization&lt;/a&gt; und &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Postponement"&gt;Postponement&lt;/a&gt; werden auch nicht vor dem Buchmarkt haltmachen und umgekehrt könnten sie den Vorreitern auf diesem Gebiet zusätzliche Einnahmensquellen verschaffen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3781825213497393824-7600913392121456795?l=patrickseabird.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://patrickseabird.blogspot.com/feeds/7600913392121456795/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://patrickseabird.blogspot.com/2010/05/die-personalisierung-des-buches.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3781825213497393824/posts/default/7600913392121456795'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3781825213497393824/posts/default/7600913392121456795'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://patrickseabird.blogspot.com/2010/05/die-personalisierung-des-buches.html' title='Die Personalisierung des Buches'/><author><name>Patrick Seabird</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04518196225680616663</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='21' src='http://4.bp.blogspot.com/_u1ttqCO2CBc/S13oB8gddoI/AAAAAAAAAGk/YYYb8Aoep7I/S220/PatrickSeabirdklein.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://farm2.static.flickr.com/1340/1453862379_730a41d869_t.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3781825213497393824.post-7654765118646397278</id><published>2010-04-20T17:38:00.023+02:00</published><updated>2010-04-27T12:04:07.947+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Where is Patrick?'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='english'/><title type='text'>Where the hell is Patrick Seabird? Budapest!</title><content type='html'>&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Place. Time. Luck.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.flickr.com/photos/patrickseabird/4540844410/" title="Broken house in Budapest by PatrickSeabird, on Flickr"&gt;&lt;img src="http://farm5.static.flickr.com/4007/4540844410_101e17982b.jpg" alt="Broken house in Budapest" width="375" height="500" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Place:&lt;/span&gt; Going to Budapest, where the &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;houses&lt;/span&gt; seem to be &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;falling apart&lt;/span&gt;. Some of them even have wooden porches, which looks like a bit from &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;medieval times&lt;/span&gt;. The people from Hungary seem to like old dark times, a lot of them just recently voted for a right-wing extremist party. So why not go there and &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;get an idea&lt;/span&gt; of this town by yourself? That's what I did.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Fortunately not everyone in Budapest is a Nazi. We went out to a bar called &lt;a href="http://www.siraly.co.hu/"&gt;Sirály&lt;/a&gt;, which represents the &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;alternative, jewish scene&lt;/span&gt; and had a lot of fun there. You could feel the fresh and open minded energy. Also the &lt;a href="http://szimpla.hu/"&gt;Szimpla&lt;/a&gt; was a great place to hang out and drink some beer. And they are quite nearby.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Time:&lt;/span&gt; The timing was right. It was the time, when almost all of the &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;airports &lt;/span&gt;in Europe were &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;closed &lt;/span&gt;because of the ashes of a volcano in Iceland. &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Yes, Iceland!&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;The result was a &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;run on all the trainstations&lt;/span&gt; in Europe. One hour waiting for the ticket at Vienna trainstation. One hour waiting at Budapest trainstation when going back. The Hungarian train services are employing people, who are serving water to the people waiting in line. The question is, why can't those people sell tickets as well?&lt;br /&gt;After all, the ticket is written by hand. &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Yes, by hand!&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;&lt;br /&gt;It's amazing.&lt;/span&gt; You enter the train, wait for three hours and are in a country where they speak such a different language and use money, where you have to calculate with 10.000s again (Because of the value of the currency).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Luck:&lt;/span&gt; When you come to the place, where Úri utca and Szentháromság utca meet, you can find a &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;statue&lt;/span&gt;. There is one part of the horse, which looks really shiny. People tell, that when you touch this part it &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;brings luck.&lt;/span&gt; Here you can see me touching it:&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.flickr.com/photos/patrickseabird/4540844694/" title="Lucky horse by PatrickSeabird, on Flickr"&gt;&lt;img src="http://farm5.static.flickr.com/4050/4540844694_73fa912649.jpg" alt="Lucky horse" width="500" height="375" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Maybe that's why we had so much luck with the weather. The sun was shining the whole weekend.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Going to Budapest: Good place, good time, good luck!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;---&lt;br /&gt;Also interesting: &lt;a href="http://patrickseabird.blogspot.com/2010/03/where-hell-is-patrick-seabird-london.html"&gt;Where the hell is Patrick Seabird? London!&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3781825213497393824-7654765118646397278?l=patrickseabird.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://patrickseabird.blogspot.com/feeds/7654765118646397278/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://patrickseabird.blogspot.com/2010/04/where-hell-is-patrick-seabird-budapest_20.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3781825213497393824/posts/default/7654765118646397278'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3781825213497393824/posts/default/7654765118646397278'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://patrickseabird.blogspot.com/2010/04/where-hell-is-patrick-seabird-budapest_20.html' title='Where the hell is Patrick Seabird? Budapest!'/><author><name>Patrick Seabird</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04518196225680616663</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='21' src='http://4.bp.blogspot.com/_u1ttqCO2CBc/S13oB8gddoI/AAAAAAAAAGk/YYYb8Aoep7I/S220/PatrickSeabirdklein.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://farm5.static.flickr.com/4007/4540844410_101e17982b_t.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3781825213497393824.post-5443633553472274022</id><published>2010-04-13T03:34:00.034+02:00</published><updated>2010-06-26T14:09:59.400+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Wirtschaft'/><title type='text'>Die Buchhandlung im Zeitalter ihrer wirtschaftlichen Zwecklosigkeit</title><content type='html'>Vor nicht allzu langer Zeit habe ich über den &lt;a href="http://patrickseabird.blogspot.com/2010/03/der-verlag-im-zeitalter-seiner.html"&gt;Verlag im Zeitalter seiner wirtschaftlichen Zwecklosigkeit&lt;/a&gt; geschrieben. Dabei ging es um die Problematik, wie ein Verlag noch eine wirtschaftliche Existenzberechtigung hat, wenn Informationen über das Internet kostenlos und in Sekundenbruchteilen weltweit verteilt werden können.&lt;br /&gt;Die &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;selben Fragen&lt;/span&gt; müssen sich eigentlich auch &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Buchhandlungen &lt;/span&gt;stellen. &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Zwei konkrete Antworten für die Buchhandlung der Zukunft möchte ich hier behandeln.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Eigentlich gibt es keine wirtschaftliche Notwendigkeit mehr, in eine Buchhandlung zu gehen. Und wenn man genau hinsieht, hat es sogar einige Nachteile:&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;1)&lt;/span&gt; Man muss, &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;ob man will oder nicht&lt;/span&gt;, das Haus verlassen um zu ihr zu gelangen. (Nichts gegen das Hausverlassen an sich, aber was, wenn man gerade nicht will?).&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;2)&lt;/span&gt; Man muss mit den Angestellten reden, die oft nur auf den Feierabend oder die Pension warten und gar nicht freundlich sein möchten. (Sicher gibt es hier Ausnahmen. Ich selber habe jedoch einmal in einer Buchhandlung gearbeitet und kenne daher die Situation). Umgekehrt möchte man oft selber momentan nicht freundlich sein. Und zwei Leute, die gerade eigentlich nicht miteinander reden möchten aber müssen, produzieren nicht gerade angenehme Situationen.&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;3)&lt;/span&gt; Das Buch ist in der Buchhandlung &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;sowieso nicht verfügbar&lt;/span&gt;. Es muss bestellt werden, man kann wieder nachhause gehen, drei Werktage oder länger warten und dann muss man wieder Punkt 1 und 2 durchmachen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die größte Konkurrenz der Buchhandlungen sind Onlineshops wie Amazon. Oben genannte Nachteile sind online kein Problem und es gibt enorme Vorteile wie Zeitersparnis, leichtere Auffindbarkeit der Titel, größeres Sortiment, Kundenrezensionen,...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Erst kürzlich befand ich mich in einer Buchhandlung. Die meisten dieser Geschäfte haben ein so ausgeklügeltes Sortiersystem, dass man sich gezwungenermaßen an einen Mitarbeiter wenden muss, um etwas zu finden. Als Mitarbeiter einer Buchhandlung muss man immer beschäftigt wirken, auch wenn es gerade nichts zu tun gibt. Nachdem ich mich also überwunden hatte, den Mitarbeiter bei seiner "Arbeit" zu stören und eine kurze Frage zu stellen, bekam ich nur die knappe Antwort: "&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Nein&lt;/span&gt;." Weder ein Alternativvorschlag, noch eine Nachfrage, ganz zu schweigen von einem Zeichen an Hilfsbereitschaft. Das nächste Mal für mich also doch wieder Amazon.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich denke, dass ich nicht der einzige bin, der so denkt. Und ich denke, dass eine ganze Generation aufwächst, die mit dem Internet umgehen kann und für die die &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;alten Vertriebswege hinfällig&lt;/span&gt; werden. Dies könnte ein wirkliches Problem für traditionelle Buchhandlungen werden. Sie steuern ihrer wirtschaftlichen Zwecklosigkeit entgegen.&lt;br /&gt;Das konnte man bei den meisten Geschäften dieser Art in den letzten Jahren sowieso schon beobachten. Wenn man wirtschaftlich zwecklos wird, kann man zusperren. Übrig blieben nur die, die sich auf etwas spezialisiert hatten. Manche spezialisierten sich auf die Größe des Verkaufslagers, andere auf die Lage ihrer Läden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und das ist etwas, was sich Buchhandlungen verstärkt fragen sollten: Welchen &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Zusatznutzen&lt;/span&gt; kann ich einem Kunden noch bieten? Was sind die &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Nachteile des Internethandels&lt;/span&gt; und wie kann ich sie zu meinem Vorteil verwenden (z.B. die beste Kundenorientierung von Angesicht zu Angesicht)? Was ist in einer Welt, in der Informationen eigentlich nicht mehr knapp sind, &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;noch selten&lt;/span&gt; (denn damit kann man noch Geld verdienen)?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Zwei Zusatznutzen, die ich mir schon lange von Buchhandlungen wünsche, möchte ich hier vorschlagen:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein Nachteil von Onlineanbietern ist, dass es meistens an die drei Tage braucht, bis man das Buch in seinen Händen hält. Das Gehen zu einer Buchhandlung dauert meist nicht länger als eine halbe Stunde. Buchhandlungen könnte das einen Vorteil bringen.&lt;br /&gt;Praktisch hierzu wäre es, wenn ich &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;online einsehen&lt;/span&gt; könnte, &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;ob &lt;/span&gt;ein Buch nicht eventuell in der Buchhandlung um die Ecke &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;vorrätig &lt;/span&gt;ist. Ich empfehle also, den Lagerbestand online einsehbar zu machen.&lt;br /&gt;So könnte ich mir ein Buch schon online &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;hinterlegen lassen&lt;/span&gt;, sofort hinfahren, und es so &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;in wenigen Minuten&lt;/span&gt; in den Händen halten. Der Weg in die Buchhandlung wäre nicht umsonst, weil ich &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;weiß&lt;/span&gt;, dass das Buch aufliegt. Und die &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Versandkosten&lt;/span&gt;, die bei Online-Anbietern anfallen, könnte ich mir auch &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;ersparen&lt;/span&gt;.&lt;br /&gt;Per Telefon bieten dies Buchhandlungen schon an, warum nicht auch über das Internet?&lt;br /&gt;Transparenz in dieser Art braucht natürlich &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Mut&lt;/span&gt;. Damit nicht die &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Konkurrenz &lt;/span&gt;über den Lagerbestand bescheid weiß, könnte man ja nur angeben, &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;dass&lt;/span&gt; ein Exemplar aufliegt, &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;nicht wieviele&lt;/span&gt;. Als Kunde könnte man sich zusätzlich ein viel besseres Bild schon im Vorhinein machen, ob die Spezialbuchhandlung wirklich in die Richtung spezialisiert ist, die man braucht.&lt;br /&gt;Also: Ins Internet mit dem Lagerbestand!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;zweite Vorschlag&lt;/span&gt; wäre, die &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Informationssysteme &lt;/span&gt;(also Computer), die den Mitarbeitern im Geschäft zur Verfügung stehen, auch &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;den Kunden zugänglich zu machen&lt;/span&gt;. So müsste man, wenn man vor Ort ist, nicht mehr nachfragen sondern könnte selber nachschlagen, ob das betreffende Buch aufliegt und eventuell in welcher Abteilung. Man müsste ja nicht alle PCs zugänglich machen sondern könnte eine Kundenmaschine bereitstellen. Die &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Mitarbeiter &lt;/span&gt;wären &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;entlastet &lt;/span&gt;und könnten sich anderer Arbeit, wie zum Beispiel besserer Beratung widmen. (Bzw. würden böse Zungen hier anmerken, dass man auf diese Art auch Personalkosten einsparen könnte).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zukunftsmusik wäre natürlich die &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Radio_Frequency_Identification"&gt;Implementierung von RFID-Chips&lt;/a&gt; in die Bücher, um sie sowohl für Mitarbeiter als auch für Kunden auffindbar zu machen, aber das wäre eine andere Geschichte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Natürlich müssten solche Implementierungen auch &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;beworben &lt;/span&gt;werden, damit Kunden von ihrer Existenz erfahren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich hoffe, dass einige mutige Buchhandlungen meine ersten beiden Vorschläge anwenden und andere, noch weiter gehende Ansätze entwickeln. Bis dahin heißt es für mich und eine ganze Generation: Amazon.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;---&lt;br /&gt;Ebenfalls zum Thema: &lt;a href="http://patrickseabird.blogspot.com/2010/06/die-zeitung-im-zeitalter-ihrer.html"&gt;Die Zeitung im Zeitalter ihrer wirtschaftlichen Zwecklosigkeit&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3781825213497393824-5443633553472274022?l=patrickseabird.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://patrickseabird.blogspot.com/feeds/5443633553472274022/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://patrickseabird.blogspot.com/2010/04/die-buchhandlung-im-zeitalter-ihrer.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3781825213497393824/posts/default/5443633553472274022'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3781825213497393824/posts/default/5443633553472274022'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://patrickseabird.blogspot.com/2010/04/die-buchhandlung-im-zeitalter-ihrer.html' title='Die Buchhandlung im Zeitalter ihrer wirtschaftlichen Zwecklosigkeit'/><author><name>Patrick Seabird</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04518196225680616663</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='21' src='http://4.bp.blogspot.com/_u1ttqCO2CBc/S13oB8gddoI/AAAAAAAAAGk/YYYb8Aoep7I/S220/PatrickSeabirdklein.JPG'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3781825213497393824.post-2714899650597629920</id><published>2010-04-10T12:39:00.011+02:00</published><updated>2010-04-10T13:34:27.921+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Informatik'/><title type='text'>Bullshit gewinnt!</title><content type='html'>...oder ist es gar kein Bullshit?&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Es geht das Gerücht um, dass im Internet der &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Bullshit regiert&lt;/span&gt;. Das Web ist ein Sammelsurium von unnötigen Texten, Videos, Pornographie und Nebensächlichkeiten. Hohe "Qualität" findet man in den seltensten Fällen. Dafür hohe Quantität von Wasauchimmer.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So kann ein sinnloses Video wie das über einen fetten Mann, der eine Waffe abfeuert, schon mal über 1,300.000 mal gesehen werden:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;object width="480" height="385"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/Hup7s93y02k&amp;amp;hl=de_DE&amp;amp;fs=1&amp;amp;rel=0&amp;amp;color1=0x234900&amp;amp;color2=0x4e9e00"&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/Hup7s93y02k&amp;amp;hl=de_DE&amp;amp;fs=1&amp;amp;rel=0&amp;amp;color1=0x234900&amp;amp;color2=0x4e9e00" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="480" height="385"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch bei meinen Videos scheint sich dieser Trend durchzusetzen. Mein hochqualitativer und brilliant durchdachter Text "Vandalismus des Kapitalismus", hatte nach über einem Jahr online erst an die &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;110 Aufrufe&lt;/span&gt;:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;object width="480" height="385"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/atfBKopZSWk&amp;amp;hl=de_DE&amp;amp;fs=1&amp;amp;rel=0&amp;amp;color1=0x006699&amp;amp;color2=0x54abd6"&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/atfBKopZSWk&amp;amp;hl=de_DE&amp;amp;fs=1&amp;amp;rel=0&amp;amp;color1=0x006699&amp;amp;color2=0x54abd6" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="480" height="385"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wohingegen dieses von mir online gestellte, eher bullshitige Video mit dem glorreichen Titel "Die Kühlschrank-Beschimpfung"...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;object width="640" height="385"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/TRfYOoddWpc&amp;amp;hl=de_DE&amp;amp;fs=1&amp;amp;rel=0&amp;amp;color1=0xcc2550&amp;amp;color2=0xe87a9f"&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/TRfYOoddWpc&amp;amp;hl=de_DE&amp;amp;fs=1&amp;amp;rel=0&amp;amp;color1=0xcc2550&amp;amp;color2=0xe87a9f" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="640" height="385"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;...schon nach nur &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;einem Monat an die 680 Aufrufe&lt;/span&gt; hatte. &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Bullshit gewinnt&lt;/span&gt;, möchte man meinen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dies wirft einige Fragen bezüglich Marktwirtschaft und Kapitalismus auf: Ist es wirklich der Markt, der die besten Entscheidungen trifft? Sind es alleine Angebot und Nachfrage, die eine perfekte Allokation der Ressourcen bewirken? Erzeugt der Markt nicht vielmehr eine Quantität, als dass er qualitativ Hochwertiges schafft? Ist die oft gepriesene Konsumentensouveränität ein Mythos? In anderen Worten: Wissen die Menschen wirklich, was sie wollen und brauchen? Provokanter gefragt: Müssen Leute zu ihrem Glück gezwungen werden?&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Gewinnt in einer Marktwirtschaft der Bullshit?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Doch Moment!&lt;/span&gt; Eine andere Erklärung gibt es noch. Bei meiner Recherche bemerkte ich, dass der wortgewandte Straßenkünstler, &lt;a href="http://www.amazon.de/gp/product/3866081200?ie=UTF8&amp;amp;tag=patricksieber-21&amp;amp;linkCode=as2&amp;amp;camp=1638&amp;amp;creative=19454&amp;amp;creativeASIN=3866081200"&gt;Buchautor&lt;/a&gt; und Poetryslammer &lt;a href="http://www.establishmensch.de/index.html"&gt;Andy Strauß&lt;/a&gt; mein Video auf&lt;a href="http://www.establishmensch.de/index.html"&gt; seine Seite verlinkt&lt;/a&gt; hatte (zu finden unter DENKMÄLERWELLCHEN).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hierbei interpretierte er mein Video wie folgt:&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: right;"&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;"Ich denke, der Kühlschrank symbolisiert den Künslter selbst. Indem er ihn öffnet und quasi sein eigenes Inneres anbrüllt, macht er das Geständnis, dass Fehler nicht anderswo zu suchen sind. Die rhetorische Frage "Warum hast du mir das angetan?" bezieht sich m.E. auf eine der philosophischen Grundfragen, nämlich der nach dem freien Willen. Obwohl alle Handlungen aus ihm selbst Entspringen, kann er sich die Ursache nicht erklären. Das der Künstler aber am Ende des Videos seinen Kühlschrank phlegmatisch wieder verlässt ohne etwas geändert zu haben, stellt eine Kritik an den Zeichen unsrer Zeit dar. Frei nach dem Motto "Reinig Räume, nicht Köpfe" zieht er wieder von Dannen, vielleicht um das Badezimmer zu reinigen oder ähnliches. Ein ganz phantastischer Exkurs, an dem wenig zu kritisieren ist, OIDA!"&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Danke, Andy, für diese Interpretation!&lt;br /&gt;Die andere Erklärung könnte nämlich sein: &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Die Kühlschrankbeschimpfung ist gar kein Bullshit, &lt;/span&gt;&lt;span&gt;sondern ein künstlerisch hochwertiges Video. Und bei genauerem Hinsehen ist mein anderes Video eher Bullshit. Es ist langweilig, es ist zu lange, es ist komische Musik darübergelegt, es ist vorgelesen und es behandelt ein Thema, das niemanden interessiert.&lt;br /&gt;Es ist also doch eher so, dass nicht der Bullshit gewinnt, sondern dass das Gewinnende &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;gar kein Bullshit ist&lt;/span&gt;!&lt;br /&gt;Müssen also die oben gestellten Fragen in ihrer Reihenfolge mit ja, ja, nein, nein, ja, nein, nein beantwortet werden und der &lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Kapitalismus ist doch ein großer Segen&lt;/span&gt;?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was denkst du? Gewinnt der Bullshit oder ist es keiner?&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3781825213497393824-2714899650597629920?l=patrickseabird.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://patrickseabird.blogspot.com/feeds/2714899650597629920/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://patrickseabird.blogspot.com/2010/04/bullshit-gewinnt.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3781825213497393824/posts/default/2714899650597629920'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3781825213497393824/posts/default/2714899650597629920'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://patrickseabird.blogspot.com/2010/04/bullshit-gewinnt.html' title='Bullshit gewinnt!'/><author><name>Patrick Seabird</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04518196225680616663</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='21' src='http://4.bp.blogspot.com/_u1ttqCO2CBc/S13oB8gddoI/AAAAAAAAAGk/YYYb8Aoep7I/S220/PatrickSeabirdklein.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3781825213497393824.post-2222314459388032365</id><published>2010-03-31T21:17:00.019+02:00</published><updated>2010-04-27T12:04:54.832+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Where is Patrick?'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Wirtschaft'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='english'/><title type='text'>Where the hell is Patrick Seabird? London!</title><content type='html'>&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Getting out, out into the world.&lt;/span&gt; Leaving the usual world behind and finding new spaces. That's the goal of every traveller. In my case it was a bit different. I wasn't feeling to well lately at home. I had a lot to do for university, was pretty stressed and wasn't happy.&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;But I had always been trying to convert my negative energy into something positive. To use the destructive element for something constructive. So sometimes you just have to follow a dream, even when the time doesn't seem to be right. But when is the right time? It is never. In other words: It is &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;now!&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;It was the same when &lt;a href="http://www.patricksiebert.at/publikationen/gleitfahrt/"&gt;I went down the danube some years ago.&lt;/a&gt; The perfect time just didn't seem to come. So we just went out and did what we wanted to do.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;This time, &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;the goal was to go from Vienna, Austria to London, UK, &lt;/span&gt;&lt;strong&gt;only by hitchhiking&lt;/strong&gt;. Just hold up your thumb and wait for a car to stop. &lt;strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;I never expected it being so easy.&lt;/strong&gt; Before the trip I found the &lt;a href="http://hitchwiki.org/en/Main_Page"&gt;Hitchhiker's guide to hitchhiking&lt;/a&gt;. Every information here seemed to be useful.&lt;br /&gt;I only wore bright clothing, tried to look in the driver's eyes and tried to look friendly.&lt;br /&gt;I was waiting for about 10 minutes at the boarder of Vienna, when a woman picked me up. From there I had the following stops: Sankt Pölten, Linz, Passau, Regensburg, Würzburg, Frankfurt am Main (where I slept the first time). The next day I was really tired. I had bad luck because someone dropped me off at the wrong highway. In this part of Germany, there are like a hundred highways going into a thousand directions. So I managed this day to go to Cologne. Tired of hitchhiking I used &lt;a href="http://www.couchsurfing.org/index.html"&gt;Couchsurfing&lt;/a&gt; to stay for one night in Cologne.&lt;br /&gt;The next day I was refreshed and it was really easy. I immediately found a driver who took me from Cologne directly to London. Amazing.&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.flickr.com/photos/patrickseabird/4503404481/" title="Hitchhiking by PatrickSeabird, on Flickr"&gt;&lt;img src="http://farm3.static.flickr.com/2798/4503404481_33e92160e5.jpg" alt="Hitchhiking" width="500" height="375" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Hitchhiking somehow &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;reminded me of doing business&lt;/span&gt;. As in business, &lt;strong&gt;location&lt;/strong&gt; is everything. When you are in the center of London, having a store there is great. A lot of people pass by and can see your products. Also doing hitchhiking, you have to find the right place, where not too many cars go and you don't have to wait too long.&lt;br /&gt;You have to watch out, that &lt;strong&gt;competition&lt;/strong&gt; is not too high. Once I was standing at a place, where others tried to hitchhike. My chances of getting a ride were diminished. Doing business, you also have to find a good niche, where there is less competition. You have to be specialised.&lt;br /&gt;And it reminded me much of my time working in a bookstore. Approaching different people and starting to talk with them, with the aim to &lt;strong&gt;sell&lt;/strong&gt; them something. In the store you are selling goods, hitchhiking you are selling yourself somehow. You &lt;strong&gt;have to be friendly&lt;/strong&gt;, otherwise you won't reach what you want. Of course there are a hundred differences, but the feeling was somehow similar.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;---&lt;br /&gt;Also interesting: &lt;a href="http://patrickseabird.blogspot.com/2010/04/where-hell-is-patrick-seabird-budapest_20.html"&gt;Where the hell is Patrick Seabird? Budapest!&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3781825213497393824-2222314459388032365?l=patrickseabird.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://patrickseabird.blogspot.com/feeds/2222314459388032365/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://patrickseabird.blogspot.com/2010/03/where-hell-is-patrick-seabird-london.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3781825213497393824/posts/default/2222314459388032365'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3781825213497393824/posts/default/2222314459388032365'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://patrickseabird.blogspot.com/2010/03/where-hell-is-patrick-seabird-london.html' title='Where the hell is Patrick Seabird? London!'/><author><name>Patrick Seabird</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04518196225680616663</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='21' src='http://4.bp.blogspot.com/_u1ttqCO2CBc/S13oB8gddoI/AAAAAAAAAGk/YYYb8Aoep7I/S220/PatrickSeabirdklein.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://farm3.static.flickr.com/2798/4503404481_33e92160e5_t.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3781825213497393824.post-7954183485269443815</id><published>2010-03-22T01:52:00.006+01:00</published><updated>2010-04-13T03:50:47.673+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Wirtschaft'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='english'/><title type='text'>The future of supply chain management (SCM)</title><content type='html'>In logistics-lectures all over the world, students get more or less the same picture of a supply chain. It shows a flow of products, that starts with raw materials and ends with the end-costumer. Oversimplified it looks like this:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_u1ttqCO2CBc/S6a_wuYoi0I/AAAAAAAAAHc/o1C-8E_nmh0/s1600-h/Future+of+SCM+1.bmp"&gt;&lt;img style="cursor: pointer; width: 400px; height: 124px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_u1ttqCO2CBc/S6a_wuYoi0I/AAAAAAAAAHc/o1C-8E_nmh0/s400/Future+of+SCM+1.bmp" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5451255242784541506" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Recognize something? From a company's or SCM-manager's point of view, the supply chain seems to end with the customer. What happens then, isn't in their responsibility anymore. It's non of their business, literally speaking.&lt;br /&gt;This is one example of today's world problems. Because, what happens when the product leaves the customer? It goes into the garbage. The way SCM is taught in schools all over the world isn't sustainable at all. People tend to think, that you can get those raw materials forever and when the product is with the end-costumer, the responsibility is with him. It's this short term thinking and this lack of feeling responsible, or the way of teaching, that leads to growing piles of rubbish and to nature's exploitation.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;I want to make a prediction for future SCM. In ten years, SCM will look like this: The arrow must also show in the other way. The material disposed by the customer must be the starting point for the whole chain. The chain must be closed. Sustainable SCM must focus on organizing the chain, that every step can contribute to such a closed chain.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_u1ttqCO2CBc/S6bAdYphwwI/AAAAAAAAAHk/S6gBJFpZytU/s1600-h/Future+of+SCM+2.bmp"&gt;&lt;img style="cursor: pointer; width: 400px; height: 124px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_u1ttqCO2CBc/S6bAdYphwwI/AAAAAAAAAHk/S6gBJFpZytU/s400/Future+of+SCM+2.bmp" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5451256010043933442" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So every step should be based on a sustainable strategy. Only the energy must come from out of the chain. But again, this energy could be maintained sustainably, i.e. with solar-energy.&lt;br /&gt;And, most imortant, those concepts must be taught in Business schools! The big question here is of course, &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;how to make it financially attractive to close the chain&lt;/span&gt;.&lt;br /&gt;I bet, that closed supply chains are going to be the normal point of view in business-schools by 2020!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_u1ttqCO2CBc/S6bAd0wpPOI/AAAAAAAAAHs/vyN2KMVikQA/s1600-h/Future+of+SCM+3.bmp"&gt;&lt;img style="cursor: pointer; width: 400px; height: 306px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_u1ttqCO2CBc/S6bAd0wpPOI/AAAAAAAAAHs/vyN2KMVikQA/s400/Future+of+SCM+3.bmp" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5451256017589976290" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3781825213497393824-7954183485269443815?l=patrickseabird.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://patrickseabird.blogspot.com/feeds/7954183485269443815/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://patrickseabird.blogspot.com/2010/03/future-of-supply-chain-management-scm.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3781825213497393824/posts/default/7954183485269443815'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3781825213497393824/posts/default/7954183485269443815'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://patrickseabird.blogspot.com/2010/03/future-of-supply-chain-management-scm.html' title='The future of supply chain management (SCM)'/><author><name>Patrick Seabird</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04518196225680616663</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='21' src='http://4.bp.blogspot.com/_u1ttqCO2CBc/S13oB8gddoI/AAAAAAAAAGk/YYYb8Aoep7I/S220/PatrickSeabirdklein.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_u1ttqCO2CBc/S6a_wuYoi0I/AAAAAAAAAHc/o1C-8E_nmh0/s72-c/Future+of+SCM+1.bmp' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3781825213497393824.post-2704215595907711970</id><published>2010-03-14T18:23:00.005+01:00</published><updated>2010-03-15T00:44:41.136+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Wirtschaft'/><title type='text'>Wird bei einem Börsencrash Geld verbrannt?</title><content type='html'>In den Medien sind ähnliche Aussagen immer wieder zu hören: "&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Durch den Aktiencrash wurde Geld vernichtet.&lt;/span&gt;" Oder: "&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Bei einem Börsencrash wird Geld verbrannt&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch Aussagen wie diese sind entweder eine &lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Lüge&lt;/span&gt;, sie beruhen auf &lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Unwissenheit&lt;/span&gt; oder der Geldbegriff wird &lt;span style="font-weight:bold;"&gt;sehr weit gefasst&lt;/span&gt;.&lt;br /&gt;Grundsätzlich kann man sagen, dass im Aktienhandel weder Geld geschaffen, noch vernichtet wird. Es wechselt nur seinen Eigentümer. Denn bei jedem Kaufakt steht ein Verkaufsakt auf der anderen Seite gegenüber. Geld gegen Aktien, Aktien gegen Geld. Da ist kein Feuer dazwischen, in dem Geld verbrennen könnte.&lt;br /&gt;Obige Aussagen können jedoch unter gewissen Umständen wahr sein. Es kommt stark darauf an, wie man "Geld" definiert.&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_u1ttqCO2CBc/S50gp_1nR6I/AAAAAAAAAHU/kk7OVX1XgKQ/s1600-h/USCurrency_Federal_Reserve.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 196px; height: 320px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_u1ttqCO2CBc/S50gp_1nR6I/AAAAAAAAAHU/kk7OVX1XgKQ/s320/USCurrency_Federal_Reserve.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5448547030071199650" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Man kann Geld als gesetzliches Zahlungsmittel definieren. Dann ist Geld im Euroraum nichts anderes als &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gesetzliches_Zahlungsmittel#Gesetzliches_Zahlungsmittel"&gt;Euro-Banknoten&lt;/a&gt;. Wenn man Geld so definiert, dann hat Aktienhandel mit Geld überhaupt nichts zu tun. Wer kauft schon Aktien mit Bargeld?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Man kann weiters sagen, Geld ist auch &lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Buchgeld&lt;/span&gt;, also auch Geld "auf dem Konto". Eigentlich ist das schon kein Geld mehr im engeren Sinn, sondern nur Guthaben, das auf Geld lautet und Geldfunktionen heute ausübt. "&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Money is what money does&lt;/span&gt;". Das also, was Geldfunktionen ausübt, ist auch Geld. Diese zirkuläre Erklärung für Geld wird heute gerne herangezogen. Meistens wird Buchgeld verwendet, um Aktien zu kaufen. Hier trifft obige Aussage zu: Es &lt;span style="font-weight:bold;"&gt;wechselt nur den Eigentümer&lt;/span&gt; und wird nicht verbrannt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn man jetzt sagt, auch Aktien selber erfüllen gewisse Geldfunktionen, wird die Sache komplizierter. Aktien sind zwar nicht gesetzliches Zahlungsmittel, allerdings kann man Firmen mit Aktien kaufen oder manche Manager bekommen ihr Gehalt über Aktien ausbezahlt. Aktien dienen auch oft der "Wertaufbewahrung", einer klassischen Geldfunktion. &lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Aktien&lt;/span&gt; werden hier wie eine Währung behandelt, also &lt;span style="font-weight:bold;"&gt;wie Geld&lt;/span&gt;. Nur wenn man Geld so definiert, wird bei einem Aktiencrash wirklich Geld vernichtet. Die Währung Aktie verliert sehr schnell an Wert, die Kaufkraft von Aktien wird verbrannt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ob allerdings die Zeitungen wirklich letztere Definition im Sinne haben, und ob die Gleichsetzung von Aktien mit Geld nicht mehr Verwirrung als Klarheit stiftet, darf hinterfragt werden.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3781825213497393824-2704215595907711970?l=patrickseabird.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://patrickseabird.blogspot.com/feeds/2704215595907711970/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://patrickseabird.blogspot.com/2010/03/wird-bei-einem-borsencrash-geld.html#comment-form' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3781825213497393824/posts/default/2704215595907711970'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3781825213497393824/posts/default/2704215595907711970'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://patrickseabird.blogspot.com/2010/03/wird-bei-einem-borsencrash-geld.html' title='Wird bei einem Börsencrash Geld verbrannt?'/><author><name>Patrick Seabird</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04518196225680616663</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='21' src='http://4.bp.blogspot.com/_u1ttqCO2CBc/S13oB8gddoI/AAAAAAAAAGk/YYYb8Aoep7I/S220/PatrickSeabirdklein.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_u1ttqCO2CBc/S50gp_1nR6I/AAAAAAAAAHU/kk7OVX1XgKQ/s72-c/USCurrency_Federal_Reserve.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3781825213497393824.post-7788475735920783205</id><published>2010-03-09T15:56:00.017+01:00</published><updated>2010-06-26T14:10:40.005+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Wirtschaft'/><title type='text'>Der Verlag im Zeitalter seiner wirtschaftlichen Zwecklosigkeit</title><content type='html'>Vor kurzem habe ich mein Buch „Vernunft der wirtschaftlichen Kritik. Die wirtschaftsphilosophische Wende.“ auf meine &lt;a href="http://www.patricksiebert.at/publikationen/vernunft-der-wirtschaftlichen-kritik/"&gt;Homepage gratis zum Herunterladen&lt;/a&gt; gestellt. &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Was bringt einen Autor dazu, ein Werk kostenlos zur Verfügung zu stellen?&lt;/span&gt; Eines kann ich gleich sagen: Leicht ist mir die Entscheidung nicht gefallen. Warum ich trotzdem denke, die richtige Entscheidung getroffen zu haben, möchte ich in folgenden Zeilen erklären.&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Es war im Buch &lt;a href="http://www.amazon.de/gp/product/3934054250?ie=UTF8&amp;amp;tag=patricksieber-21&amp;amp;linkCode=as2&amp;amp;camp=1638&amp;amp;creative=19454&amp;amp;creativeASIN=3934054250"&gt;Bücher und Büchermacher&lt;/a&gt;&lt;img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=patricksieber-21&amp;amp;l=as2&amp;amp;o=3&amp;amp;a=3934054250" alt="" style="border: medium none  ! important; margin: 0px ! important;" width="1" border="0" height="1" /&gt;, in welchem ich auf eine Grafik stieß, die mich erstaunen ließ. Die Grafik auf Seite 174 zeigte die klassische Verlagsstruktur, vom Autor bis zum Leser. Dazwischen war ein kompliziertes Netz, das das Zusammenspiel von Verlagsvertretern, Druckereien, Vertriebswegen, Bibliotheken und Buchhandlungen darstellte. Um das ganze Chaos rundherum führte eine einzelne Linie, die vom Autor direkt zum Leser mit nur einem Zwischenstopp führte. Dieser Zwischenstopp wurde betitelt mit den magischen Worten „Publishing-on-demand/E-Book“. Das regte mich zum Nachdenken an. &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Kann das ganze komplizierte Verlagsnetz einfach so umgangen werden?&lt;/span&gt; Müssen nicht klassische Verlage, die diese Grafik sehen, auch aufschrecken? Ein einfaches Verfahren, das die komplette Arbeit eines Verlages zwecklos macht, oder zumindest umkrempelt?&lt;br /&gt;Dann kam ich auf den Artikel eines Autors, der sämtliche seiner Bücher gratis ins Internet stellt. &lt;a href="http://craphound.com/?p=1681"&gt;Cory Doctorow&lt;/a&gt; ist ein Verfechter dieser Strategie und meint, jeder, der das ausprobiert kommt nicht mehr davon weg. Er erzählt von einem Schiff der US-Army, auf dem sein Werk heruntergeladen worden war. Da den Soldaten recht langweilig war, verbreitete sich dieses Buch auf dem gesamten Schiff. Und obwohl Doctorow Science-Fiction schreibt, hatte er von dem Zeitpunkt an ein ganzes US-Schiff voll Soldaten als Leserschaft, was sich auch positiv auf seine Verkaufszahlen auswirkte.&lt;br /&gt;Mein Interesse war sofort geweckt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Internet verändert unsere Welt und besonders die wirtschaftliche. Die Musikverwertungsindustrie bekam das als eine der ersten zu spüren. Die Erfindung der mp3 und der peer-to-peer-Tauschbörsen à la Napster schienen eine ganze Industrie auf einen Abgrund hinzuführen. Als nächstes kam die Filmindustrie und daran anschließend auch das Fernsehen und der DVD-Handel und -Verleih unter die Räder. Mit dem immer schneller werdenden Internet wurde es möglich, ganze Filme sofort weltweit verfügbar zu machen, zu einem Minimum der Kosten. All dies war möglich, weil das Internet zu einer internationalen Kopiermaschine geworden ist.&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.kk.org/thetechnium/archives/2008/01/better_than_fre.php"&gt;Kevin Kelly&lt;/a&gt;, einer der Internetpioniere, vergleicht das Internet mit einem Supraverteiler. Kopien können über das Netz beinahe ohne Widerstand immer weiter fließen, wie elektrischer Strom in einem Supraleiter. Alles, was mit dem WWW in Berührung kommt, wird kopiert und rast um die Welt.&lt;br /&gt;So wurde endlich auch die Buchindustrie von dieser Kopiermaschine erfasst. Amazon verwandelte sich zu einer der größten Buchhandlungen der Welt, zum Nachteil aller anderen, die auf den Verkauf von Büchern spezialisiert waren. Die Buchindustrie hatte allerdings bisher ein Glück: Es ist mühsam, über einen Bildschirm länger zu lesen. So blieb uns der verzweifelte Kampf einer Industrie, die ihrer wirtschaftlichen Zwecklosigkeit entgegengeht (wie wir das bei der  Musikverwertungsindustrie beobachten konnten), bisher erspart. Die Frage ist nur: &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Wie lange noch?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Und die weitere Frage ist natürlich für jeden Verlag: &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Wie kann man noch Geld verdienen? Welche Tätigkeiten rechtfertigen noch die Existenz meines Unternehmens?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Denn das Problem von neuen Technologien ist oft, dass sie den Produzenten nicht unbedingt einen Vorteil bringen, wenn sie sie verwenden. Wenn sie sie jedoch nicht verwenden, sind sie  schnell weg vom Fenster.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Warum wird das in der Verlagswelt ebenso passieren? Was für Gesetze regieren die Internetwelt und wie kann man mit ihnen umgehen?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Erstens fällt mir da wieder oben erwähnter &lt;a href="http://www.kk.org/newrules/blog/follow-the-free/"&gt;Kevin Kelly&lt;/a&gt; ein. Im Internet wie in der traditionellen Wirtschaft ist es so, dass das erste Produkt herzustellen am teuersten ist. Man muss es entwickeln, entwerfen, produzieren, vermarkten. Wenn man jedoch einmal diese Hürde überwunden hat, wird es immer billiger. Das erste Exemplar ist teuer zu produzieren. Jede weitere Kopie davon wird immer billiger. Das war zwar schon immer so, nur im Internet ist dies stark beschleunigt. Denn sobald man das erste, teure Exemplar der Welt über das WWW zur Verfügung stellt, kann es beinahe kostenlos weiter kopiert werden. Anders formuliert: Über den Vertrieb lässt sich nur mehr schwer Geld verdienen. Und der Vertrieb ist nicht mehr in den eigenen Händen, die Verbreitung des Produktes lässt sich nicht mehr kontrollieren.&lt;br /&gt;Gleichzeitig machen mehr Konsumenten das Produkt mehr wert, vor allem aufgrund von Netzwerkeffekten. Ein Facebook-Mitglied bringt noch nicht viel. Wenn ein zweiter dazu kommt, wird das Netzwerk mehr wert auch für das erste Mitglied. Je mehr Mitglieder dazukommen, desto mehr Möglichkeiten bietet Facebook.&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Wie kann jetzt ein Unternehmen in diesem Spiel überleben?&lt;/span&gt; Erstens, so Kelly, muss es annehmen, dass seine Produkte gratis sind. Wenn die Kosten der Produktion zunächst hoch sind und erst mit der Zeit hinuntergehen, muss man als Unternehmer diese Entwicklung vorwegnehmen und als Ziel annehmen, dass man das Produkt irgendwann einmal gratis hergibt. Da das Internet sowieso eine Kopiermaschine ist, bleibt es nur eine Frage der Zeit, bis einer eine gratis Kopie meines Filmes auf Youtube stellt und damit weltweit verfügbar macht. Google hat mit &lt;a href="http://books.google.com/"&gt;Google-Books&lt;/a&gt; schon angefangen, ganze Bücher ins Netz zu stellen. Sie wenden damit die Regeln an, die in der Internetökonomie herrschen - für die Verlage der alten Welt natürlich eine Katastrophe.&lt;br /&gt;Zweitens geht es um das Thema Auffindbarkeit. Das Internet bietet die ungeheure Möglichkeit, überall auf der Welt auffindbar zu sein. Früher musste man in ein dickes gelbes Buch hineinsehen, um eine Telefonnummer herauszufinden. Dann musste man ein anderes Buch nehmen, um die Adresse auf der Karte zu finden. Dann fuhr man zu einem Ort, wo man einen Spezialisten etwas fragen konnte. Heute gibt man die Frage in eine Suchmaschine ein und bekommt sie in wenigen Sekunden. Wenn man also mit einem Buch eine Frage beantwortet so muss man sicherstellen, dass die Antwort auch gehört, also gefunden werden kann. &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Und wie stellt man das am besten sicher? &lt;/span&gt;Indem man das Buch komplett ins Internet stellt. Indem man es Suchmaschinen zugänglich macht. Indem man den Lesern erlaubt, es weiter zu verbreiten. Wenn mein Buch nicht durch Suchmaschinen gefunden wird, ist es für den Großteil der Menschen nicht einmal existent.&lt;br /&gt;Ein letzter Punkt, ohne alle nennen zu können, ist der Zusatznutzen. Bei vielen gekauften Büchern ärgere ich mich darüber, dass es gleichzeitig keine Version im Internet gibt. Gerade als Wissensarbeiter muss man oft auf einfache Zitate eines Buches schnell zurückgreifen können. Auch ein 1000 Seiten starkes Buch kann, wenn es digital vorliegt, mit dem Kürzel Strg-F in Sekundenbruchteilen durchsucht werden. Digitale Bücher bieten einfach enorme Vorteile gegenüber traditionellen gebundenen. Verlage, die diesen Zusatznutzen nicht anbieten, werden verschwinden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Wie kann ein Verlag im Zeitalter seiner wirtschaftlichen Zwecklosigkeit noch existieren und welche Taktiken gibt es hier bereits? &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Verlage müssen die Vorteile des Internets und obiger Entwicklungen für sich nutzen und gleichzeitig etwas verkaufen, was noch immer knapp ist.&lt;br /&gt;Die richtige Frage stellt der &lt;a href="http://www.buzzmachine.com/"&gt;Blogger Jeff Jarvis&lt;/a&gt; mit seinem Buch: „&lt;a href="http://www.amazon.de/gp/product/3453155378?ie=UTF8&amp;amp;tag=patricksieber-21&amp;amp;linkCode=as2&amp;amp;camp=1638&amp;amp;creative=19454&amp;amp;creativeASIN=3453155378"&gt;Was würde Google tun?&lt;/a&gt;&lt;img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=patricksieber-21&amp;amp;l=as2&amp;amp;o=3&amp;amp;a=3453155378" alt="" style="border: medium none  ! important; margin: 0px ! important;" width="1" border="0" height="1" /&gt;“. Hier  schreibt Jarvis über die Google-Strategie, auf welcher der Erfolg von Google basiert. Verlage sollten sich auch öfters diese Frage stellen: &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Was würde Google an ihrer Stelle tun?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Doch Verlage sollten noch weiter gehen: Sie müssen Google zuvorkommen und Bücher sofort komplett und gratis ins Internet stellen. Sie müssen schauen, dass sie ein super Service anbieten, bevor sie sich ans Geldverdienen machen. „Fix your service first!“&lt;br /&gt;Sie müssen sicherstellen, dass diese Bücher gefunden und weiterverbreitet werden.&lt;br /&gt;Sie müssen Communities rund um ihre Bücher schaffen, damit sie vom Netzwerkeffekt profitieren können.&lt;br /&gt;Weitere Taktiken, die sicher auch dem einen oder anderen Verlag helfen könnten nennt der Autor Chris Anderson in seinem Buch „&lt;a href="http://www.amazon.de/gp/product/3593390884?ie=UTF8&amp;amp;tag=patricksieber-21&amp;amp;linkCode=as2&amp;amp;camp=1638&amp;amp;creative=19454&amp;amp;creativeASIN=3593390884"&gt;Free - Kostenlos: Geschäftsmodelle für die Herausforderungen des Internets&lt;/a&gt;&lt;img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=patricksieber-21&amp;amp;l=as2&amp;amp;o=3&amp;amp;a=3593390884" alt="" style="border: medium none  ! important; margin: 0px ! important;" width="1" border="0" height="1" /&gt;“&lt;br /&gt;Verlage müssen einen richtigen Mix zwischen strengem Copyright und völliger Gemeinfreiheit finden. Allzu strenge Copyright-Bestimmungen halten die positiven Kräfte des Internets zu sehr auf und lassen sie nicht für einen wirken.&lt;br /&gt;Weiters müssen sie sich überlegen, was in Verbindung mit ihren Büchern knapp ist, das sie verkaufen können und darauf ein nachhaltiges Geschäftsmodell aufbauen.&lt;br /&gt;Wiederum &lt;a href="http://www.kk.org/thetechnium/archives/2008/01/better_than_fre.php"&gt;Kevin Kelly&lt;/a&gt; zählt acht Methoden auf: Unmittelbarkeit, Personalisierung, Interpretation, Authentizität, Zugänglichkeit, Verkörperung, Patronage und Auffindbarkeit. Die Liste ist sicherlich unvollständig, kann jedoch schon gute Anstöße in die richtige Richtung geben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Wie bin ich mit diesen Entwicklungen bisher umgegangen?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Ich persönlich biete &lt;a href="http://www.patricksiebert.at/publikationen/gleitfahrt/"&gt;auf meiner Homepage&lt;/a&gt; an, dass man ein signiertes Exemplar meiner Bücher  beziehen kann. Hier wende ich das Authentizitätsprinzip an. Eine persönliche Widmung ist etwas Rares, für das die Leute bereit sind zu zahlen und was zum Beispiel auch ein Geschenk aufwerten kann.&lt;br /&gt;Des Weiteren habe für mein Buch eine &lt;a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/at/"&gt;Creative-Commons Lizenz&lt;/a&gt; gewählt, die es den Nutzern erlaubt, es zu verbreiten, kopieren und auszudrucken, solange sie das Werk nicht verändern, keine kommerzielle Nutzung ausüben und mich als Autor nennen. So kann das Buch im Internet frei zirkulieren. Wenn man es als Hardcopy bereits gekauft hat, hat man trotzdem den Zusatznutzen, dass man es ab jetzt durchsuchen kann.&lt;br /&gt;Außerdem umgehe ich das komplizierte Verlagsnetz, indem ich auf &lt;a href="http://www.bod.de/index.html"&gt;books-on-demand&lt;/a&gt; zurückgreife. Hier werden die Bücher fast just-in-time produziert, was es mir möglich macht, auf Auflagen im klassischen Sinn zu verzichten und zum Weg zum Leser nur einen Zischenstopp einzulegen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Natürlich sage ich nicht, dass diese Methoden der Weisheits letzter Schluss sind. Vermutlich stehen wir erst am Anfang dieser Entwicklungen. Auch ich bin erst am Herumexperimentieren und auf der Suche nach einem tragbaren Geschäftsmodell. Aber eines ist klar: Viele Verlage werden sich warm anziehen müssen, wenn sie diese Entwicklungen nicht mitmachen wollen. Sie sollten nicht die selben Fehler wie die Musikindustrie begehen und damit nur ihrer wirtschaftlichen Zwecklosigkeit entgegenstreben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ebenfalls zum Thema: &lt;a href="http://patrickseabird.blogspot.com/2010/04/die-buchhandlung-im-zeitalter-ihrer.html"&gt;Die Buchhandlung im Zeitalter ihrer wirtschaftlichen Zwecklosigkeit&lt;/a&gt; und:&lt;br /&gt;&lt;a href="http://patrickseabird.blogspot.com/2010/06/die-zeitung-im-zeitalter-ihrer.html"&gt;Die Zeitung im Zeitalter ihrer wirtschaftlichen Zwecklosigkeit&lt;/a&gt;.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3781825213497393824-7788475735920783205?l=patrickseabird.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://patrickseabird.blogspot.com/feeds/7788475735920783205/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://patrickseabird.blogspot.com/2010/03/der-verlag-im-zeitalter-seiner.html#comment-form' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3781825213497393824/posts/default/7788475735920783205'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3781825213497393824/posts/default/7788475735920783205'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://patrickseabird.blogspot.com/2010/03/der-verlag-im-zeitalter-seiner.html' title='Der Verlag im Zeitalter seiner wirtschaftlichen Zwecklosigkeit'/><author><name>Patrick Seabird</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04518196225680616663</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='21' src='http://4.bp.blogspot.com/_u1ttqCO2CBc/S13oB8gddoI/AAAAAAAAAGk/YYYb8Aoep7I/S220/PatrickSeabirdklein.JPG'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3781825213497393824.post-7981848903193904846</id><published>2010-02-15T02:02:00.007+01:00</published><updated>2010-03-15T00:45:52.692+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Informatik'/><title type='text'>Dienen wir der Technik oder dient die Technik uns?</title><content type='html'>Die Blogosphäre ist meiner Meinung nach nicht leicht zu durchschauen. Man surft durch das Netz und immer wieder fällt die Aussage, man müsste bloggen, man sollte bloggen, sonst wäre man weg vom Fenster. Von Deutschland als Blogger-Entwicklungsland wird gesprochen. &lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;International werden immer die Erfolge von Blogs gefeiert. Da spricht zum Beispiel &lt;a href="http://www.buzzmachine.com"&gt;Jeff Jarvis&lt;/a&gt; darüber, wie er durch seine Kritik am HP-Konzern diesen zum Umdenken und mehr Kundenorientierung verhalf, also quasi der Blog als demokratische Kontrolle der Wirtschaft. Oder es wird vom Iran als Blogger-Weltmeister gesprochen, wo die Opposition sich über diese formiert, quasi der Blog als demokratische Kontrolle der Politik. Im deutschsprachigen Raum kann man von dem nicht viel spüren.&lt;br /&gt;Die meisten Blogs sind auch total unübersichtlich. Man ruft die Seite auf und es erstreckt sich eine kilometerlange Wurscht nach unten. Auch von der vielseits gepriesenen Kommunikationsfunktion kann man meiner Meinung nach nicht viel merken, denn die Kommunikation über Blogs ist einfach zu kompliziert. Jeder, der schon einmal versucht hat, unten meinen Blog zu kommentieren, wird das zugeben. Möchte man auf andere Blogs antworten, so muss man oft in alter HTML Tradition die line "a href =" eingeben (ein Codebruchstück, das einen Link erzeugen soll). Vielleicht ist einer der Gründe, warum sich die Blogosphäre in unseren Breiten nicht so durchsetzen konnte (wenn man mal von sehr wenigen Firmen absieht, die es als Marketingtool verwenden), weil Bloggen einfach so verdammt kompliziert ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Allen obigen Problemen zum Trotz versuche ich mich jetzt schon einiger Zeit an der Blogosphäre, einerseits als Schreiber (wie man hier merkt), andererseits als Leser. Zum Beispiel lese ich gerne &lt;a href="http://www.readwriteweb.com"&gt;readwriteweb.com&lt;/a&gt;. Hier bin ich kürzlich über einen wirklich guten Artikel gestolpert, der gut meine obige Problematik mit der Usability von Blogs zusammenfasst. Unter dem Titel &lt;a href="http://www.readwriteweb.com/archives/open_thread_the_internet_is_hard.php"&gt;"The internet is hard"&lt;/a&gt; schreiben die Autoren, wie sie überraschenderweise unabsichtlich die Internet-Community foppten, indem sie in einem Post ein Foto eines Facebook-Logins verwendeten. Tausend User kamen auf die Seite und glaubten tatsächlich, auf Facebook gelandet zu sein. &lt;br /&gt;Daraufhin stellen die Autoren einige Thesen auf, die einem als Enduser oder auch als jemand, der sich mit Marketing ein wenig auseinandergesetzt hat, eigentlich von vornherein sonnenklar sind, die aber aufgrund der überwiegenden Anzahl an Technikern im Softwarentstehungsprozess irgendwie untergegangen zu sein scheinen. Hier wird zum Beispiel erwähnt, dass der durchschnittliche Internetbenutzer sich eben nicht darum schert, wer hinter einem Service steht, Hauptsache ist, dass es funktioniert. Es gipfelt dann in Aussagen wie: "We have to build the Web for them, too.". Und mit "them" ist der User gemeint.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn man sich die Antworten zu diesem Blogeintrag ansieht, wird einem auch sofort klar warum obiger Blogpost überhaupt notwendig ist. Die herrschende Weltsicht eines Technikers scheint zu sein, dass sich die Menschen der Technik anzupassen haben. Wenn die Technik zu kompliziert ist, wenn man nicht gleich den Logout-Button im Facebook findet, dann ist man einfach zu dumm. Eine Einstellung, die eigentlich zumindest schade ist. Ich denke, dass diese verkehrte Weltsicht auch ein Grund für die fehlende Blogosphäre im deutschsprachigen Raum sein kann. Und es sind auch meistens die Firmen im Internet populär und erfolgreich, die einfach leichter zu bedienende Software produzieren. Es ist die Technik, die sich an die Menschen anzupassen hat und nicht umgekehrt!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn man an obigen Statements über den Enduser noch zweifelt, sollte man sich folgendes Video ansehen. Und jeder, der irgendwo in dieser Welt Software produziert, sollte sich im Hinterkopf behalten, dass das seine Kunden sind. &lt;br /&gt;&lt;object width="560" height="340"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/o4MwTvtyrUQ&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;color1=0xcc2550&amp;color2=0xe87a9f"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/o4MwTvtyrUQ&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;color1=0xcc2550&amp;color2=0xe87a9f" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="560" height="340"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3781825213497393824-7981848903193904846?l=patrickseabird.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://patrickseabird.blogspot.com/feeds/7981848903193904846/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://patrickseabird.blogspot.com/2010/02/dienen-wir-der-technik-oder-dient-die.html#comment-form' title='8 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3781825213497393824/posts/default/7981848903193904846'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3781825213497393824/posts/default/7981848903193904846'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://patrickseabird.blogspot.com/2010/02/dienen-wir-der-technik-oder-dient-die.html' title='Dienen wir der Technik oder dient die Technik uns?'/><author><name>Patrick Seabird</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04518196225680616663</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='21' src='http://4.bp.blogspot.com/_u1ttqCO2CBc/S13oB8gddoI/AAAAAAAAAGk/YYYb8Aoep7I/S220/PatrickSeabirdklein.JPG'/></author><thr:total>8</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3781825213497393824.post-8731166483244713482</id><published>2010-02-06T01:52:00.009+01:00</published><updated>2010-03-15T00:46:22.395+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Wirtschaft'/><title type='text'>Über das Putzen von Modems und bedingungsloses Grundeinkommen</title><content type='html'>Vor kurzem hatte ich die Gelegenheit, einen wirklich tollen Job zu machen: Über tausend gebrauchte Modems mussten geputzt werden, damit sie nachher wieder hergeborgt werden konnten. Eine furchtbare Arbeit, die eigentlich niemand freiwillig machen wollen würde. &lt;br /&gt;Ich habe sie gemacht, weil sie gut bezahlt war und weil es gut war, aus dem kopflastigen akademischen Alltag auszubrechen und wieder gute alte Handarbeit zu machen, bei der man nicht denken muss. Außerdem konnte ich dadurch einem Freund helfen.&lt;br /&gt;Dabei kam ich auf folgende Gedanken.&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Ich dachte mir, wenn die Leute die Modems nicht so verschmutzten, müsste ich sie nicht putzen. Da sich jeder jedoch denkt, dass das Modem ihm sowieso nicht gehört und es sowieso wieder geputzt wird, achtet er einfach nicht darauf. &lt;br /&gt;Die Welt wäre jedoch eine bessere, wenn die Modems nicht verschmutzt werden würden. Wieso?&lt;br /&gt;Weil der Modemputzer im Endeffekt vom Verschmutzer, vom Endkunden bezahlt wird. Mein Gehalt als Modemputzer wird von einer Firma gezahlt, diese von der Internetfirma und diese stellt alles dem Kunden in Rechnung. Man könnte jetzt natürlich so argumentieren: Sei froh, dass die Kunden verschmutzen. So hast du wenigstens einen gut bezahlten Job! Dies ist vermutlich auch die Argumentation von sozialdemokratischen Parteien, wenn sie unmotiviert "Arbeit für Alle" verlangen.&lt;br /&gt;Diese Argumentation ist jedoch zu kurz gegriffen. &lt;br /&gt;Würden die Kunden die Modems nicht verschmutzen, dann würde es die Firma und den Arbeitsplatz nicht geben, stimmt. Die Internetfirma müsste jedoch das Putzen nicht in Rechnung stellen. Das Beziehen des Internets wäre billiger (vorausgesetzt, es ist genügend Konkurrenz vorhanden, sodass die Kostenersparnis an die Endkunden weiter gegeben wird), der Kunde hätte mehr Geld in der Tasche. Geld, das er für andere Dinge ausgeben könnte. Zum Beispiel für einen Museumsbesuch. Das würde die Kultur und die Künste fördern und eventuell würde ich dort auch einen schöneren Job finden. Oder man könnte dieses zusätzliche Geld über Steuern und Staat umverteilen, beispielsweise an mich über ein bedingungsloses Grundeinkommen. &lt;br /&gt;Man sieht: Es geht nicht um möglichst viel Arbeit, sondern um Einkommen für möglichst viele. &lt;br /&gt;Wäre es nicht schön, wenn ich einfach durch weniger Verschmutzen auch nur einem anderen Menschen ein freieres Leben (frei im Sinne von frei von ökonomischen "Sachzwängen") ermöglichen könnte?&lt;br /&gt;Vielleicht sollte man daran denken, wenn man das nachste Mal nach "mehr Arbeit" ruft oder randaliert oder seinen Müll irgendwo liegen lässt: Irgendwer muss den Schaden bezahlen und vermutlich irgendwo jeder von uns. Und besonders sollten sich das Leute denken, die einen Job machen, den sie eigentlich hassen, wie zum Beispiel hauptberufliche Modemputzer.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich, beim Putzen von über 1000 Modems:&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_u1ttqCO2CBc/S2zEYc_qC0I/AAAAAAAAAHM/x-P7AT9nQZI/s1600-h/Bild0208.jpg"&gt;&lt;img style="cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 300px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_u1ttqCO2CBc/S2zEYc_qC0I/AAAAAAAAAHM/x-P7AT9nQZI/s400/Bild0208.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5434934774708439874" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3781825213497393824-8731166483244713482?l=patrickseabird.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://patrickseabird.blogspot.com/feeds/8731166483244713482/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://patrickseabird.blogspot.com/2010/02/uber-das-putzen-von-modems.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3781825213497393824/posts/default/8731166483244713482'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3781825213497393824/posts/default/8731166483244713482'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://patrickseabird.blogspot.com/2010/02/uber-das-putzen-von-modems.html' title='Über das Putzen von Modems und bedingungsloses Grundeinkommen'/><author><name>Patrick Seabird</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04518196225680616663</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='21' src='http://4.bp.blogspot.com/_u1ttqCO2CBc/S13oB8gddoI/AAAAAAAAAGk/YYYb8Aoep7I/S220/PatrickSeabirdklein.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_u1ttqCO2CBc/S2zEYc_qC0I/AAAAAAAAAHM/x-P7AT9nQZI/s72-c/Bild0208.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3781825213497393824.post-2091328792746010067</id><published>2010-01-21T18:15:00.004+01:00</published><updated>2010-03-15T00:48:17.885+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Philosophie'/><title type='text'>Was spricht für Ehrlichkeit?</title><content type='html'>Ehrlich zu sein ist oft nicht leicht. Jeder kennt diese Studien darüber, dass jeder von uns so und so oft am Tag lügt. Dabei ist es oft eben nicht leicht zu sagen: Hat man jetzt die Wahrheit gesagt? Oder nur nicht gelogen? Hat man dem anderen vielleicht nur eine Information vorenthalten, also nichts gesagt und kann das schon als Unehrlichkeit gelten? Kann man durch seine Taten unehrlich sein? Ist es nicht viel gefährlicher, statt zu lügen überhaupt nur &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/On_Bullshit"&gt;Bullshit&lt;/a&gt; zu reden?&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Von den philosophischen Implikationen einmal abgesehen:&lt;br /&gt;Was würde &lt;span style="font-weight:bold;"&gt;dafür&lt;/span&gt; sprechen, sich Ehrlichkeit als Ziel oder als Handlungsmaxime zu nehmen? Damit meine ich nicht nur Ehrlichkeit gegenüber anderen sondern auch gegenüber sich selber. &lt;br /&gt;Also insgesamt Ehrlichkeit&lt;br /&gt;#) gegenüber einem selber,&lt;br /&gt;#) gegenüber seinen Gefühlen, &lt;br /&gt;#) gegenüber anderen und &lt;br /&gt;#) gegenüber Gefühlen für andere.&lt;br /&gt;Würde etwas dagegen sprechen?&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3781825213497393824-2091328792746010067?l=patrickseabird.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://patrickseabird.blogspot.com/feeds/2091328792746010067/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://patrickseabird.blogspot.com/2010/01/was-spricht-fur-ehrlichkeit.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3781825213497393824/posts/default/2091328792746010067'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3781825213497393824/posts/default/2091328792746010067'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://patrickseabird.blogspot.com/2010/01/was-spricht-fur-ehrlichkeit.html' title='Was spricht für Ehrlichkeit?'/><author><name>Patrick Seabird</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04518196225680616663</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='21' src='http://4.bp.blogspot.com/_u1ttqCO2CBc/S13oB8gddoI/AAAAAAAAAGk/YYYb8Aoep7I/S220/PatrickSeabirdklein.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3781825213497393824.post-3510712989605890006</id><published>2010-01-15T21:09:00.007+01:00</published><updated>2010-03-15T00:54:36.460+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Sonstiges'/><title type='text'>Begegnungen in Linz</title><content type='html'>Zwei unheimliche Begegnungen veranlassen mich zu diesem Post, beide fanden in Linz, der "Kulturhauptstadt des Jahres 2009" statt.&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Die erste war im Sommer 2009. Ich war gerade zufällig am Hauptplatz in Linz, als offensichtlich eine Demonstration vorbeizog. Das Interessante: Es war eine sehr kleine Schar von Demonstranten zu sehen, umringt von so vielen Polizisten, wie ich noch nie zuvor auf einem Haufen gesehen hatte. Alle mit Helmen auf und manche mit Schildern und Knüppeln in der Hand. Ich war in Wien schon auf vielen Demos und da hält sich die Polizei meistens unauffällig im Hintergrund. Na gut, vielleicht andere Städte, andere Sitten.&lt;br /&gt;Die zweite Begegnung war erst kürzlich. Ich war des Nachts mit einer Freundin nahe der Donau spazieren. Es kommt uns ein Auto entgegen. Darin zwei Männer, die uns im Vorbeifahren argwöhnig anschauen. Fahren ist dort verboten, es ist ein Gehsteig. Ich sage "Sicher die Polizei". Wir gehen weiter, auf einmal leuchtet uns jemand mit der Taschenlampe ins Gesicht. Er ruft zu uns: "Kommt's einmal her!" Die Hand vor die Augen haltend erkennen wir, dass es ein Polizist ist. Er fragt uns, ob uns etwas aufgefallen sei. (Vermutlich meint er, außer, dass uns ein Polizist bei einem nächtlichen Spaziergang mit einer Taschenlampe ins Gesicht leuchtet). Ich antworte, dass uns vorher ein Auto mit zwei komischen Gestalten darin entgegengekommen ist. Die Antwort scheint ihn ein wenig zu nerven. Er fragt uns noch, während uns sein Hund abschnuppert, woher wir kommen und was wir tun und zieht dann ab.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Warum sind diese Begegnungen erwähnenswert? Als Wiener wurde ich noch nie in meinem Leben von einem Polizisten angesprochen. Es ist diese starke Polizeipräsenz, die zumindest mir aufgefallen ist. Für viele mag diese ein Sicherheitsgefühl auslösen. Bei mir, obwohl ich mir der Sinnhaftigkeit der Exekutive in einem Rechtsstaat bewusst bin und obwohl ich der Meinung bin, dass es sicher auch irgendwo gute Polizisten da draußen gibt, löst es eher ein Unsicherheitsgefühl aus.&lt;br /&gt;Vielleicht ist meine Auffassung einseitig. Vielleicht ist Linz wirklich sicher, weil dort die Polizei für Ordnung sorgt. Vielleicht ist es so unsicher, dass man so viel Polizei braucht?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Polizei auf der Demo am Linzer Hauptplatz, nur wo sind die Demonstranten?&lt;br /&gt;&lt;img src="http://lh6.ggpht.com/_ycXxR49GzJM/S1DPyxJGKvI/AAAAAAAAAiM/R3LJV3mIFAM/s640/Bild0096.jpg"&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3781825213497393824-3510712989605890006?l=patrickseabird.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://patrickseabird.blogspot.com/feeds/3510712989605890006/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://patrickseabird.blogspot.com/2010/01/begegnungen-in-linz.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3781825213497393824/posts/default/3510712989605890006'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3781825213497393824/posts/default/3510712989605890006'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://patrickseabird.blogspot.com/2010/01/begegnungen-in-linz.html' title='Begegnungen in Linz'/><author><name>Patrick Seabird</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04518196225680616663</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='21' src='http://4.bp.blogspot.com/_u1ttqCO2CBc/S13oB8gddoI/AAAAAAAAAGk/YYYb8Aoep7I/S220/PatrickSeabirdklein.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://lh6.ggpht.com/_ycXxR49GzJM/S1DPyxJGKvI/AAAAAAAAAiM/R3LJV3mIFAM/s72-c/Bild0096.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3781825213497393824.post-320722190415025076</id><published>2010-01-10T11:09:00.005+01:00</published><updated>2010-03-15T00:54:56.845+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Wirtschaft'/><title type='text'>Ökonomik ist Astrologie</title><content type='html'>Lese momentan das über 1000 Seiten starke Buch "&lt;a href="http://www.amazon.de/gp/product/3534220803?ie=UTF8&amp;amp;tag=patricksieber-21&amp;amp;linkCode=as2&amp;amp;camp=1638&amp;amp;creative=19454&amp;amp;creativeASIN=3534220803"&gt;Die Herrschaft des Geldes: Geschichte und Systematik&lt;/a&gt;&lt;img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=patricksieber-21&amp;amp;l=as2&amp;amp;o=3&amp;amp;a=3534220803" alt="" style="border: medium none  ! important; margin: 0px ! important;" width="1" border="0" height="1" /&gt;" von Karl-Heinz Brodbeck und bin einigermaßen begeistert. Hier gleich einmal ein Zitat, das ich besonders gut fand:&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;"Tatsächlich, das wird sich zeigen, ist dieser Vergleich mit der Astrologie keineswegs nur eine metaphorische Umschreibung; er ist vielmehr in einem wörtlichen Sinn zutreffend: Die Ökonomik - wenigstens in der weit überwiegenden Mehrzahl ihrer Ansätze - behauptet, die Wirtschaft werde durch Quasi-Naturgesetze regiert, deren Wirken im großen und ganzen entschlüsselt sei. Darin liegt - spezifischer gesagt - die Behauptung, die schier unendliche Vielfalt menschlicher Handlungen im  Umgang mit Waren und Geld sei individuell, wenigstens aber in großen Massen auf eine Weise determiniert, die entlang einer "Zeitachse" als mathematische Funktion dargestellt werden könne. Diese &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Charts&lt;/span&gt;  sind medial allgegenwärtig. Nun ist aber die Zeitmessung nichts anderes als der auf die Erde heruntergeholte Lauf der Planeten. Es wird also behauptet, die Gesetze der Wirtschaft ließen sich als eindeutige Funktionen ökonomischer Variablen abhängig von der Kalenderzeit, von der Bewegung der Erde um die Sonne darstellen. Und darin liegt auch die Behauptung, man könne die Bewegungen ökonomischer Größen (der Preise, der Zinsen, der Wechselkurse usw.) aufgrund ihrer gesetzmäßigen Verknüpfung mit der Zeit auch &lt;span style="font-style: italic;"&gt;prognostizieren&lt;/span&gt;. Entfernt man hier den mathematischen Fetischismus der Modelle, so besagt das: Die Masse der ökonmischen Handlungen der Menschen wird durch die Bewegung der Planeten mechanisch-kausal bestimmt. Das ist Astrologie, keine Wissenschaft vom wirtschaftlichen Handeln und vom Geld." (Brodbeck 2009, S.3f)&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3781825213497393824-320722190415025076?l=patrickseabird.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://patrickseabird.blogspot.com/feeds/320722190415025076/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://patrickseabird.blogspot.com/2010/01/okonomik-ist-astrologie.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3781825213497393824/posts/default/320722190415025076'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3781825213497393824/posts/default/320722190415025076'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://patrickseabird.blogspot.com/2010/01/okonomik-ist-astrologie.html' title='Ökonomik ist Astrologie'/><author><name>Patrick Seabird</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04518196225680616663</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='21' src='http://4.bp.blogspot.com/_u1ttqCO2CBc/S13oB8gddoI/AAAAAAAAAGk/YYYb8Aoep7I/S220/PatrickSeabirdklein.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3781825213497393824.post-4811873619215684919</id><published>2009-12-29T22:38:00.005+01:00</published><updated>2010-03-15T00:55:23.210+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Informatik'/><title type='text'>Kollaboratives wissenschaftliches Arbeiten</title><content type='html'>&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;&lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_0"&gt;Kollaborative&lt;/span&gt; Bücher&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Das Internet verändert viele Dinge, so auch die Art, wie Bücher entstehen. Früher setzte sich ein Autor hin, schrieb das Buch, schickte es seinem Verlag, der es korrigierte, druckte, Werbung machte und verkaufte.&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Heutzutage kann man immer öfter beobachten, dass Bücher anders entstehen. Der Autor stellt das Buch Kapitel für Kapitel ins Internet. User können die Kapitel lesen, können Kommentare abgeben und Fehler ausbessern. Am Ende des Prozesses &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_1"&gt;entsteht&lt;/span&gt; das fertige Buch, das meist gratis im Internet downloadbar ist und nur etwas kostet, wenn man es als Hardcopy bestellt. (ein Beispiel für diesen Vertriebsweg ist das Buch &lt;a href="http://gettingreal.37signals.com/?__utma=1.1837979640.1262123144.1262123144.1262123144.1&amp;amp;__utmb=1.4.10.1262123144&amp;amp;__utmc=1&amp;amp;__utmx=-&amp;amp;__utmz=1.1262123144.1.1.utmcsr=gettingreal.37signals.com%7Cutmccn=%28referral%29%7Cutmcmd=referral%7Cutmcct=/toc.php&amp;amp;__utmv=-&amp;amp;__utmk=45063716"&gt;&lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_2"&gt;getting&lt;/span&gt; real&lt;/a&gt;).&lt;br /&gt;Die Vorteile dieser Art von Publikation liegen auf der Hand:&lt;br /&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Es wird frühzeitig Werbung für das Buch gemacht, schon in der &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_3"&gt;Entstehungsphase&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Die &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_4"&gt;Internetcommunity&lt;/span&gt; wird einbezogen. Das bewirkt, dass man auf die "Weisheit der Massen" zurückgreifen kann (der &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_5"&gt;Wikipediaeffekt&lt;/span&gt;). Außerdem erhält man eine stärkere Bindung. Das Buch samt Inhalt gehört zwar immer noch dem Autor, aber durch die &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_6"&gt;Mitautorenschaft&lt;/span&gt; erhält man eine persönliche Bindung der &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_7"&gt;Communitiy&lt;/span&gt;.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Fehler werden frühzeitig erkannt, Passagen, die schwer verständlich sind können rechtzeitig entlarvt werden, die Weisheit der Massen kann mit Links und ähnlichen Publikationen beisteuern usw.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Frühzeitig können Vorbestellungen für das Buch abgegeben werden, was zu einer besseren Bedarfsplanung in &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_8"&gt;puncto&lt;/span&gt; Auflagengröße führen kann.&lt;br /&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;Mögliche Nachteile sind natürlich, dass das Buch online verfügbar ist und dadurch eventuell ein Einnahmenverlust entsteht, der vermutlich jedoch durch den &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_9"&gt;Publicityeffekt&lt;/span&gt; wieder bei weitem wettgemacht werden kann.&lt;br /&gt;(Ein Beispiel für ein Buch, das ähnlich entstand: Free! von Christian Anderson --&gt; einfach danach googeln!)&lt;br /&gt;Ich denke, dass in Zukunft viele Bücher auf diese Art und Weise entstehen werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;&lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_10"&gt;Kollaboratives&lt;/span&gt; wissenschaftliches Arbeiten&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Wofür das obige Prinzip natürlich noch besser verwendet werden kann, ist wissenschaftliches Arbeiten. Die Idee kam mir dazu, als ich meine Diplomarbeit schon im Vorhinein Stück für Stück online stellen wollte und so die Weisheit der Massen verwenden wollte. Ich wollte auf die Erfahrung der Wissenschaftler zugreifen, die schon ein ähnliches Thema behandelt hatten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Interessant wäre also eine wissenschaftliche Plattform, wo man wissenschaftliche Arbeiten (Diplomarbeiten, Seminararbeiten,...) schon &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_11"&gt;kapitelweise&lt;/span&gt; unfertig publizieren kann. Andere Wissenschaftler könnten sich einbinden, könnten ihrerseits auf ihre Arbeiten online &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_12"&gt;verlinken&lt;/span&gt;, könnten Links zum Beispiel zu sinnvollen &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_13"&gt;Wikipediaeinträgen&lt;/span&gt; schreiben, könnten sich mit anderen Wissenschaftlern weltweit vernetzen, die ein ähnliches Spezialgebiet behandeln usw.&lt;br /&gt;Es wäre dies eine neue Stufe des wissenschaftlichen Arbeitens.&lt;br /&gt;Nicht mehr der einsame Forscher, der in der Bibliothek alleine seine Arbeiten schreibt und dann irgendeinem anderen zum begutachten gibt wäre der Standard, sondern Forschergruppen, die sich gegenseitig unterstützen und &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_14"&gt;kollaborativ&lt;/span&gt; Wissenschaft betreiben würden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn so eine Plattform schon existiert, so möge sie mir bitte jemand zeigen!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3781825213497393824-4811873619215684919?l=patrickseabird.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://patrickseabird.blogspot.com/feeds/4811873619215684919/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://patrickseabird.blogspot.com/2009/12/kollaboratives-wissenschaftliches.html#comment-form' title='11 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3781825213497393824/posts/default/4811873619215684919'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3781825213497393824/posts/default/4811873619215684919'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://patrickseabird.blogspot.com/2009/12/kollaboratives-wissenschaftliches.html' title='Kollaboratives wissenschaftliches Arbeiten'/><author><name>Patrick Seabird</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04518196225680616663</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='21' src='http://4.bp.blogspot.com/_u1ttqCO2CBc/S13oB8gddoI/AAAAAAAAAGk/YYYb8Aoep7I/S220/PatrickSeabirdklein.JPG'/></author><thr:total>11</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3781825213497393824.post-6340205373120939411</id><published>2009-12-09T22:01:00.011+01:00</published><updated>2011-12-18T00:44:42.399+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Informatik'/><title type='text'>Die Gefahren von Facebook</title><content type='html'>&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Einleitung&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Aus gegebenen Anlass möchte ich meine Gedanken über die Gefahren von Facebook und anderen Socialnetworkweb2.0-Plattformen publizieren.&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Facebook hat 350 Millionen Nutzer weltweit. Was für ein Erfolg.&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.patricksiebert.at/support-patrick/" title="Mark Zuckerberg Facebook SXSWi 2008 Keynote by deneyterrio, on Flickr"&gt;&lt;img alt="Mark Zuckerberg Facebook SXSWi 2008 Keynote" height="333" src="http://farm3.static.flickr.com/2226/2323729121_d7d5c07a36.jpg" width="500" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;(Quelle: &lt;a href="http://www.flickr.com/photos/deneyterrio/2323729121/"&gt;http://www.flickr.com/photos/deneyterrio/2323729121/&lt;/a&gt;)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wäre Facebook ein Staat, wäre er der drittgrößte Staat der Erde nach China und Indien und noch vor den USA. Dass diese ungeheure Anzahl das Interesse von vielen Menschen und Mächten erregt, dürfte nur verständlich sein.&lt;br /&gt;Genauso wie einzelne Staaten sind auch solche Plattformen von Gefahren für die/den EinzelneN anfällig.&lt;/div&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Einteilung von Gefahren&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;Man kann verschiedene Stufen von Gefahren unterscheiden:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;1)Die unmittelbare Gefahr, die jeden von uns vermutlich am ehesten und unmittelbarsten treffen kann. Es sind dies persönliche Gefahren, die durch die Weitergabe seiner Information an seine „Freunde“ entstehen können. So sind sicher allen die Fälle bekannt, wo Arbeitnehmer gefeuert wurden, weil sie vergessen hatten, dass sie mit ihrem Arbeitgeber „befreundet“ waren. So können Informationen, die man in seine Statusleiste eingibt unmittelbar zu ökonomischen Folgen für einen führen. Dieser Gefahr sind sich die meisten wahrscheinlich mehr oder weniger bewusst.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;2)Gefahr, die von den Spielen ausgehen.&lt;br /&gt;Es gibt unzählige Spiele, die man auf Facebook spielen kann. Das beliebteste ist momentan Farmville, es gibt aber auch unzählige Umfragen, Rätsel usw. Jedes Mal, wenn man ein neues Spiel hier startet, oder eine neue Umfrage, wird man gefragt, ob man diesem externen Programm Zugriff auf seine Daten gibt. Tut man es nicht, kann man das Spiel nicht spielen. Jetzt sind diese Programme oft von externen Anbietern, mit denen Facebook selber nichts zu tun hat. Wie sieht es mit der Sicherheit hier aus? Facebook selber versucht sich aus der Affäre zu ziehen, indem sie explizit darauf hinweisen, dass man selber überprüfen sollte, wer hinter diesen Anwendungen steht. Doch wer macht das?&lt;br /&gt;Diese Programme können auf sämtliche Informationen zugreifen, außer: E-Mail Adresse. Doch die wollen die gar nicht. Jetzt kann man natürlich sagen: Ist mir egal, sollen die doch haben. Was man nicht weiß: Man gibt auch gleichzeitig den Zugriff auf die Daten aller seiner Freunde frei! So steht explizit in den Privatsphäreeinstellungen: „Wenn einer deiner Freunde einer Anwendung den Zugriff auf dessen eigene Informationen erlaubt, kann diese Anwendung unter Umständen auch auf alle Informationen über dich zugreifen, die diese/r FreundIn bereits sehen kann.“(&lt;a href="http://www.facebook.com/privacy/?view=platform&amp;amp;tab=other"&gt;http://www.facebook.com/privacy/?view=platform&amp;amp;tab=other&lt;/a&gt;)&lt;br /&gt;Man verrät durch das Benutzen dieser Anwendung nicht nur seine Daten, sondern auch die von allen „Freunden“. Und nochmal: Wer hinter den Anwendungen steht, ist einem selber oft nicht bekannt. Und was der mit deinen Daten und denen deiner Freunde macht, auch nicht.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;3)Geheimdienste, Google, Staaten, Konzerne, Feinde?&lt;br /&gt;Der dritte Punkt wird natürlich für viele eher verschwörungstheoretisch klingen. Faktum ist es, dass es viele Geheimdienste auf dieser Erde gibt (wie zb. CIA, Mossad,...). Faktum ist auch, dass diese nicht immer unsere Freunde sind. Wer mehr dazu wissen möchte, liest sich bitte ein gutes Buch über Geheimdienste durch (&lt;a href="http://www.amazon.de/gp/product/345360069X?ie=UTF8&amp;amp;tag=patricksieber-21&amp;amp;linkCode=as2&amp;amp;camp=1638&amp;amp;creative=19454&amp;amp;creativeASIN=345360069X"&gt;Zum Beispiel: Der Krieg im Dunkeln: Die wahre Macht der Geheimdienste&lt;/a&gt;&lt;img alt="" border="0" height="1" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=patricksieber-21&amp;amp;l=as2&amp;amp;o=3&amp;amp;a=345360069X" style="border: medium none ! important; margin: 0px ! important;" width="1" /&gt;) oder schaut nur auf&lt;br /&gt;&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/CIA#Bekannte_Operationen"&gt;http://de.wikipedia.org/wiki/CIA#Bekannte_Operationen&lt;/a&gt; bzw. auf&lt;br /&gt;&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gladio"&gt;http://de.wikipedia.org/wiki/Gladio&lt;/a&gt;, um nur zwei Exemplare zu zeigen. Die bekannten Dinge sind hier sicherlich nur die Spitze des Eisberges. Diese Organisationen sind natürlich erpicht darauf, möglichst viele Informationen über möglichst viele Menschen zu bekommen und schrecken oft nicht davor zurück, diese für sich zu benutzen. Auch wenn die einzelnen Organisationen nicht kriminell sind per se, können doch einzelne Individuen oder Gruppierungen innerhalb dieser auch dann zu diesen Daten gelangen.&lt;br /&gt;Auch Großkonzerne sind oft hinter den Daten her, was kürzliche Skandale über Lidl, Deutsche Bahn usw. beweisen.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Einwirkungen dieser Gefahren&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Warum ist die Weitergabe von persönlichen Daten gefährlich? Oder anders: „Ich habe nichts zu verbergen!“&lt;br /&gt;Doch hast du!&lt;br /&gt;Jeder von uns hat etwas zu verbergen, besonders, wenn der Verbrecher auf der anderen Seite sitzt. Oder würdest du jedem deinen Wohnungsschlüssel überlassen? Würdest du jedem den Code deiner Bankomatkarte geben? Hättest du auch nichts dagegen, dass deine Briefe wieder geöffnet werden?&lt;br /&gt;Man hat immer etwas zu verbergen, wenn man seine politische und wirtschaftliche Freiheit bewahren möchte. Und Freiheit besteht natürlich nicht nur darin, dass man Rechte benutzt, sondern sie einfach hat. Leider ist es bei vielen Freiheiten so: Man merkt erst was man an ihnen hat, wenn sie nicht mehr da ist. Man muss sie ja nicht ausnützen, sondern man hat die Möglichkeit oder Chance, sie zu nutzen. Und es geht auch hier um Chancengleichheit. Denn diese Leute, die Zugriff auf mehr Informationen haben, haben auch mehr Chancen. Nicht ohne Grund ist zum Beispiel im Aktienhandel Insiderhandel verboten. Und so ist es auch im restlichen Teil des Wirtschaftslebens: Der, der mehr Informationen besitzt, sitzt am längeren Ast.&lt;br /&gt;Die Gefahr geht heute nicht mehr so sehr vom Staat aus, denn der ist durch diverse und teilweise mühsam erkämpfte Gesetze (die heute wieder durchlöchert werden, siehe Bundestrojaner und Lauschangriff, sowie Internetzensur) ein wenig eingeschränkt. Die Gefahr geht vielmehr von Privaten aus, und damit sind natürlich auch private Firmen gemeint.&lt;br /&gt;Ein weiteres Problem ist die sogenannte Vorratsdatenspeicherung. Zur Zeit ist es dank einer EU-Richtlinie so, dass sämtliche Telekommunikation für sechs Monate legal gespeichert werden (müssen). Natürlich weiß keiner und überprüft noch viel weniger, wie lange sie tatsächlich gespeichert bleiben. Das heißt, dass diese Daten auch in Zukunft noch verfügbar sein werden. Wer jedoch wann und wo in Zukunft an der Macht sein wird, bzw. wofür diese Daten verwendet werden können, steht in den Sternen. Und selbst anonymisierte Daten können schon missbraucht werden, wie eine Stellungnahme vom Chaos Computer Club zeigt: &lt;a href="http://213.73.89.124/vds/VDSfinal18.pdf"&gt;http://213.73.89.124/vds/VDSfinal18.pdf &lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Dies ist vor allem auch durch die enorme Rechnerkapazität und dadurch verstärkte Möglichkeit zur Ausarbeitung von Daten gegeben.&lt;br /&gt;Dann gibt es wiederum Studien, die besagen, dass es nur dreier demographischer  Merkmale einer Person bedarf, um diese eindeutig zu identifizieren: &lt;a href="http://www.zurich.ibm.com/%7Egka/Papers/digma_2008.1__Karjoth_.pdf"&gt;http://www.zurich.ibm.com/~gka/Papers/digma_2008.1__Karjoth_.pdf &lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Die Gefahr liegt also darin, dass man erstens nicht weiß, wer, wann, wo und wofür die eigenen Daten verwendet werden. Zweitens liegt die Gefahr darin, dass eine Informationsassymetrie geschaffen wird zwischen denen, die Informationen haben und denen, die keine haben. So bekommen manche mehr wirtschaftliche Chancen und andere werden diskriminiert bzw. auch beeinflussbar, erpressbar.&lt;br /&gt;Auch wenn man heute sagt, man hätte doch nichts zu verbergen, dann weiß man nicht, ob man es nicht in ein paar Jahren vielleicht hat. Außerdem weiß man nicht, ob es nicht in ein paar Jahren einen guten Grund gibt, Sachen zu verbergen.&lt;br /&gt;Wir alle wundern uns über die Überwachung im Film „Das Leben der Anderen“. Heute ist Überwachung von der Art nicht mehr nötig, weil wir uns durch unsere Geräte ständig selber überwachen.&lt;br /&gt;Das Problem: Der Feind ist auch nicht mehr eindeutig. In der ehemaligen DDR war es leicht, den Feind in den politischen Führern und Überwachern auszumachen. Heute wissen wir nicht einmal, wenn und ob wir einen Feind haben. Und wenn wir einen haben, so kann uns der langsam auseinandernehmen, Stück für Stück, auf wirtschaftliche Art und Weise schwächen, ohne dass wir es merken. Die „Ich hab doch nichts zu verbergen“-Ausrede geht hier vollkommen an der Debatte vorbei.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Einstellung gegenüber dieser Gefahren&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Wie umgehen mit dieser Gefahr?&lt;br /&gt;Man muss sich erstens der Gefahren bewusst sein. Zweitens muss man eine Entscheidung treffen. Möchte man auf die moderne Technik verzichten? Oder möchte man nicht auf sie verzichten und riskiert dadurch einen Teil seiner Freiheit aufzugeben? Und wenn man schon nicht auf sie verzichten möchte, kann man trotzdem noch überlegen, welche Daten man von sich publiziert. Und man muss sich bewusst sein, dass man immer, sobald man das Internet benutzt, Daten von sich publiziert.&lt;br /&gt;Leider sind unsere Freiheiten, die eigentlich Grundrechte sind und selbstverständlich sein sollten, immer gefährdet und man sollte immer dafür kämpfen, dass sie erhalten und ausgebaut werden.&lt;br /&gt;In diesem Sinne möchte ich jedem raten, sich dieser Gefahren bewusst zu sein und bewusst damit umzugehen. Also bitte passt auf, wofür ihr Facebook und andere Social Networks verwendet und was für Daten ihr über euch preisgebt!&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Wer mehr wissen möchte, schaut auf folgende Links:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.spiegel.de/media/0,4906,15385,00.swf"&gt;http://www.spiegel.de/media/0,4906,15385,00.swf &lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=kK0Y72BErCw"&gt;http://www.youtube.com/watch?v=kK0Y72BErCw &lt;/a&gt;&lt;br /&gt;oder schaut sich den Film „&lt;a href="http://www.amazon.de/gp/product/B000GNOOQ2?ie=UTF8&amp;amp;tag=patricksieber-21&amp;amp;linkCode=as2&amp;amp;camp=1638&amp;amp;creative=19454&amp;amp;creativeASIN=B000GNOOQ2"&gt;Das Leben der Anderen&lt;/a&gt;&lt;img alt="" border="0" height="1" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=patricksieber-21&amp;amp;l=as2&amp;amp;o=3&amp;amp;a=B000GNOOQ2" style="border: medium none ! important; margin: 0px ! important;" width="1" /&gt;“ an.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Literatur zum Thema:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;iframe frameborder="0" marginheight="0" marginwidth="0" scrolling="no" src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?lt1=_blank&amp;amp;bc1=FFFFFF&amp;amp;IS1=1&amp;amp;npa=1&amp;amp;bg1=FFFFFF&amp;amp;fc1=000000&amp;amp;lc1=0000FF&amp;amp;t=patricksieber-21&amp;amp;o=3&amp;amp;p=8&amp;amp;l=as4&amp;amp;m=amazon&amp;amp;f=ifr&amp;amp;ref=ss_til&amp;amp;asins=3645601015" style="height: 240px; width: 120px;"&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;iframe frameborder="0" marginheight="0" marginwidth="0" scrolling="no" src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?lt1=_blank&amp;amp;bc1=FFFFFF&amp;amp;IS1=1&amp;amp;npa=1&amp;amp;bg1=FFFFFF&amp;amp;fc1=000000&amp;amp;lc1=0000FF&amp;amp;t=patricksieber-21&amp;amp;o=3&amp;amp;p=8&amp;amp;l=as4&amp;amp;m=amazon&amp;amp;f=ifr&amp;amp;ref=ss_til&amp;amp;asins=3453601807" style="height: 240px; width: 120px;"&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;iframe frameborder="0" marginheight="0" marginwidth="0" scrolling="no" src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?lt1=_blank&amp;amp;bc1=FFFFFF&amp;amp;IS1=1&amp;amp;npa=1&amp;amp;bg1=FFFFFF&amp;amp;fc1=000000&amp;amp;lc1=0000FF&amp;amp;t=patricksieber-21&amp;amp;o=3&amp;amp;p=8&amp;amp;l=as4&amp;amp;m=amazon&amp;amp;f=ifr&amp;amp;ref=ss_til&amp;amp;asins=3868832025" style="height: 240px; width: 120px;"&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3781825213497393824-6340205373120939411?l=patrickseabird.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://patrickseabird.blogspot.com/feeds/6340205373120939411/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://patrickseabird.blogspot.com/2009/12/die-gefahren-von-facebook.html#comment-form' title='57 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' 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width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3781825213497393824-784898020327697177?l=patrickseabird.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://patrickseabird.blogspot.com/feeds/784898020327697177/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://patrickseabird.blogspot.com/2009/11/vernunft-der-wirtschaftlichen-kritik.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3781825213497393824/posts/default/784898020327697177'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3781825213497393824/posts/default/784898020327697177'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://patrickseabird.blogspot.com/2009/11/vernunft-der-wirtschaftlichen-kritik.html' title='Vernunft der wirtschaftlichen Kritik'/><author><name>Patrick Seabird</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04518196225680616663</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='21' src='http://4.bp.blogspot.com/_u1ttqCO2CBc/S13oB8gddoI/AAAAAAAAAGk/YYYb8Aoep7I/S220/PatrickSeabirdklein.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3781825213497393824.post-2928101186566310031</id><published>2009-10-24T03:08:00.001+02:00</published><updated>2010-02-05T21:51:33.322+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Sonstiges'/><title type='text'>Zur Besetzung des Audimax der Uni Wien</title><content type='html'>Demokratie bedeutet mehr, als nur einmal in fünf Jahren ein Zettelchen mit seiner Stimme abzugeben. Demokratie bedeutet auch Partizipation, Mitsprache, das Recht auf Einflussnahme in die Bedingungen, die uns umgeben. Alles Rechte, die in den letzten Jahren immer mehr von den StudentInnen genommen wurden. Dazu noch eine demokratisch fast nicht legitime ÖH, weil niemand mehr zur Wahl geht. &lt;br /&gt;Ich bin froh, dass sich endlich mal wieder etwas tut in Wien. Die StudentInnen und überhaupt sämtliche Bürger haben sich schon zu viele Rechte nehmen lassen. Und das nicht nur auf österreichischer, sondern auch auf europäischer Ebene. Wer von den StudentInnen-VertreterInnen war beispielsweise beim Entscheidungsprozess des Bologna Prozesses beteiligt? Dieser wurde quasi über unseren Köpfen entschieden nach dem Motto: „Friss oder stirb!“. &lt;br /&gt;Zugansbeschränkungen sprießen aus dem Boden wo man nur hinblickt, die Studiengebühren wurden noch immer nicht abgeschafft, auf der WU muss man sich mit Massenlehrveranstaltungen und einem Betreuungsverhältnis unter aller Sau zufriedengeben, die Unis rutschen wegen mangelnder Finanzierung immer weiter ab im internationalen Vergleich, die Akademikerquoten sind sowieso schon im Keller, usw.&lt;br /&gt;Dabei sollte Bildung ein Grundrecht sein, ein Recht eines jeden Menschen. Es sollte als Investition des Staates in ein funktionierendes Land gesehen werden. Und das hat mehr als nur eine ökonomische Dimension. Eine gute Bildung möglichst vieler Menschen sollte das Hauptziel jeder guten Bildungspolitik sein. Oder, um Thomas Jefferson zu zitieren: „If a nation expects to be ignorant and free, in a state of civilization, it expects what never was and never will be.“ Wir brauchen mündige Bürger in diesem Land und eigentlich in jedem Land, und das abseits vom leidigen Thema der Akademikerarbeitlosigkeit.  &lt;br /&gt;Ein anderes Thema sind die deutschen Studierenden in Österreich. Deutschland schafft es offenbar nicht, einen freien Hochschulzugang zu garantieren, weshalb viele Deutsche nach Österreich auswandern müssen. Anstatt dies als Chance zu sehen, sich als kontinentaleuropäisches Ausbildungszentrum für die Wissenschaftsarbeiter zu etablieren, kennt die österreichische Hochschulpolitik nur eines: Abriegeln und Quoten einführen. Dabei müsste mit Deutschland ernsthaft verhandelt werden, damit diese Misere ein Ende hat. Warum muss Österreich sein Studium beschränken, weil Deutschland keinen freien Hochschulzugang gewährleisten kann? Jedoch auch hier sieht man: Was bringt Verhandeln, wenn man nichts anzubieten hat?&lt;br /&gt;Die Besetzung des Audimax kann als demokratischste Aktion überhaupt gesehen werden. Eine Aktion, die darüber hinausgeht nur zu warten und darauf zu vertrauen, dass es unsere Minister schon richtig machen. Eine Aktion, die direkt von den StudentInnen ausgeht, ohne einen institutionellen und dadurch System- und Zustanderhaltenden Rahmen. Eine Aktion von Menschen, die etwas verändern wollen und nicht nach der allseitsbeliebten Maxime „Ich kann eh nichts ändern“ leben wollen. Dass dabei auch gefeiert wird, ist ja kein Schaden. „If you can't dance, it's not your revolution.“ &lt;br /&gt;Die Besetzung ist ein Zeichen dafür, dass die StudentInnen noch als Machtinstanz anzusehen sind. Man kann nicht einfach über die Köpfe hinweg entscheiden, Gesetze beschließen, die uns betreffen und sämtliche Demonstrationen ignorieren. Dies ist zu lange schon geschehen. Um ernsthaft verhandeln zu können braucht man Druckmittel und muss vom Verhandlungspartner zumindest auf Augenhöhe begegnet werden, um einen fairen Ausgang zu ermöglichen. &lt;br /&gt;Sachschäden im Wert von 100.000 Euro? Den einzigen Sachschaden, den ich im Audimax sehen konnte war eine zerbrochene Schreibtischlampe. Gut, vielleicht war es eine teure Lampe. Und was sind schon Sachschäden im Vergleich zu einer verbauten Zukunft? Denn Zugangsbeschränkungen und Schwächung der Demokratie schränken unsere Zukunft und die Zukunft unserer Kinder ein.&lt;br /&gt;Man hat viele Rechte in einer Demokratie. Aber eine der Pflichten ist es, diese Rechte zu bewahren wenn nicht sogar auszubauen. Das Recht auf Mitsprache und auf freie Bildung wird immer mehr untergraben und dies ist eine Situation, die nicht tragbar ist. Also: Auf ins Audimax!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3781825213497393824-2928101186566310031?l=patrickseabird.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://patrickseabird.blogspot.com/feeds/2928101186566310031/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://patrickseabird.blogspot.com/2009/10/zur-besetzung-des-audimax-der-uni-wien.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3781825213497393824/posts/default/2928101186566310031'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3781825213497393824/posts/default/2928101186566310031'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://patrickseabird.blogspot.com/2009/10/zur-besetzung-des-audimax-der-uni-wien.html' title='Zur Besetzung des Audimax der Uni Wien'/><author><name>Patrick Seabird</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04518196225680616663</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='21' src='http://4.bp.blogspot.com/_u1ttqCO2CBc/S13oB8gddoI/AAAAAAAAAGk/YYYb8Aoep7I/S220/PatrickSeabirdklein.JPG'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3781825213497393824.post-2572362994238206524</id><published>2009-10-19T21:43:00.002+02:00</published><updated>2009-10-19T21:55:45.275+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Wirtschaft'/><title type='text'>Das Börsenkartell</title><content type='html'>Angenommen, wir sind auf einer Versteigerung. Es haben sich hier die steigernden Personen zu einem Kartell zusammengeschlossen. Sie bieten auf ein Objekt und treiben dadurch die Preise hoch. Was man als Außenstehender nicht weiß: Das Objekt gehört einem Mitglied des Kartells, das nicht an dieser Versteigerung mitmacht. Wenn das Objekt versteigert wird, fließt das Geld nur innerhalb des Kartells. Ebenso das Objekt. So treiben die Kartellmitglieder den Preis und dadurch den "Wert" der Objekte, die in Besitz des Kartells sind, in die Höhe. &lt;br /&gt;Angenommen, das Kartell hat sich jetzt auf einen Künstler spezialisiert. Für einen Außenstehenden sieht es so aus, als würden die Bilder dieses Künstlers sehr hoch gesteigert. Er wird deshalb vielleicht ebenfalls in dieses Spiel einsteigen, um eines dieser "wertvollen" Bilder zu ersteigern. Erst hier wird es für das Kartell interessant, denn es fließt sozusagen frisches Geld in die Hände des Kartells.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was hat das jetzt mit der Börse zu tun?&lt;br /&gt;Ich habe mich immer gefragt, warum in den Nachrichten den Börsenkursen einen so hohen Stellenwert eingeräumt werden, obwohl nur ein wirklich kleiner Teil der Bevölkerung Aktien besitzt. Für diese dürfte dieses Informationsangebot nicht wirklich interessant sein. Warum ist also der Aktienmarkt in den Medien so präsent? Warum werden immer Kaufempfehlungen abgegeben? Wozu überhaupt die sogenannte dritte Säule der Altersvorsorge, die Vorsorge über Aktienfonds?&lt;br /&gt;Weil in erster Linie diejenigen davon profitieren, die schon Aktien besitzen. So wie unser Kartell profitiert, wenn ein neuer in die Auktion einsteigt. Die Nachfrage nach Aktien insgesamt soll erhöht werden und dadurch natürlich die Preise gesteigert. Außerdem sollen Bevölkerungsschichten in den Markt gebracht werden, die selber keine Ahnung haben oder sich keine Kompetenzen zuschreiben und deshalb auf die "Berater" oder "Experten" angewiesen sind. Natürlich kann auch kein noch so toller Experte die Zukunft vorhersagen.&lt;br /&gt;Aber: Was man schon beim Monopolyspiel mit Freunden lernt: die Dummen sind leichter über den Tisch zu ziehen.&lt;br /&gt;So gesehen ist die Antwort auf obige Fragen leicht. Warum wird so viel Werbung für Aktien gemacht? Weil die, die sie ausgeben und die, die sie schon besitzen, davon profitieren.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3781825213497393824-2572362994238206524?l=patrickseabird.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://patrickseabird.blogspot.com/feeds/2572362994238206524/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://patrickseabird.blogspot.com/2009/10/das-borsenkartell.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3781825213497393824/posts/default/2572362994238206524'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3781825213497393824/posts/default/2572362994238206524'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://patrickseabird.blogspot.com/2009/10/das-borsenkartell.html' title='Das Börsenkartell'/><author><name>Patrick Seabird</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04518196225680616663</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='21' src='http://4.bp.blogspot.com/_u1ttqCO2CBc/S13oB8gddoI/AAAAAAAAAGk/YYYb8Aoep7I/S220/PatrickSeabirdklein.JPG'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3781825213497393824.post-5800633715979615326</id><published>2009-09-22T11:45:00.004+02:00</published><updated>2009-09-22T18:03:39.570+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Wirtschaft'/><title type='text'>Lösung für Steuerhinterziehung und Geldmissbrauch</title><content type='html'>Die heutige Geldwirtschaft wirft einige Probleme auf: Großverdiener schleusen ihre Finanzen an den Steuerbehörden und damit an der Allgemeinheit vorbei, Konzerne schieben ihre Gewinne über Steueroasen hin zu ihren Anlegern, Menschen legen ihr Geld ohne es zu wissen und wissen zu können in die Waffenindustrie und in moralisch verwerfliche Anlagen an, usw.&lt;br /&gt;Man darf nicht vergessen, dass hinter jedem Zahlungsstrom, hinter jedem der Steuer vorenthaltenen Euro ein Mensch steht, der davon profitiert und oft eine menge Menschen, die Schaden dadurch nehmen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Problem an dem Ganzen ist oft nicht die Ungleichheit der Verteilung. Das Problem ist die Unwissenheit, ausgelöst durch die Anonymität des Geldes.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Lösung für die Probleme Steuerhinterziehung, Geldwäsche, ungerechte Bezüge, Unveranwortlicher Umgang mit Geld überhaupt (Prostitution, Veranlagung in dubiose und ausbeuterische Investments,...) ist:&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Sämtliche Zahlungsströme und sämtliche Guthaben sofort offenzulegen &lt;/span&gt;und zwar von allen Menschen auf diesem Planeten, immer und von überall über das Internet einsehbar gemacht. Und zwar einsehbar von jedem Menschen, nicht nur von einzelnen Behörden. Und dies von jedem Menschen auf dem Planeten, um die Flucht davor zu verhindern. Verwendung von Bargeld verbieten, nur mehr digitale Zahlungsströme. Verbot von anonymem Geld.&lt;br /&gt;Dies wäre die absolute Überwachung, aber da es nicht wie heute eine Überwachung Vieler durch Wenige wäre, sondern die Möglichkeit der Überwachung jeder durch jeden, wäre diese unproblematischer. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dadurch wäre gewährleistet, dass jeder Mensch immer und überall Verantwortung übernehmen müsste und könnte, für was er sein Geld ausgibt und woher er sein Geld bezieht. Es würde nicht die Ungleichheiten der Welt und der Einkommen beseitigen (die Frage, ob diese zu beseitigen sinnvoll wäre, ist eine andere). Es würde jedoch die Rechtfertigung dort notwendig machen, wo diese notwendig ist. Es würde den Menschen die Chance geben zu sehen, was mit ihrem veranlagten Geld geschieht.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3781825213497393824-5800633715979615326?l=patrickseabird.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://patrickseabird.blogspot.com/feeds/5800633715979615326/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://patrickseabird.blogspot.com/2009/09/losung-fur-steuerhinterziehung-und.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3781825213497393824/posts/default/5800633715979615326'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3781825213497393824/posts/default/5800633715979615326'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://patrickseabird.blogspot.com/2009/09/losung-fur-steuerhinterziehung-und.html' title='Lösung für Steuerhinterziehung und Geldmissbrauch'/><author><name>Patrick Seabird</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04518196225680616663</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='21' src='http://4.bp.blogspot.com/_u1ttqCO2CBc/S13oB8gddoI/AAAAAAAAAGk/YYYb8Aoep7I/S220/PatrickSeabirdklein.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3781825213497393824.post-3491657754707782228</id><published>2009-08-10T11:43:00.002+02:00</published><updated>2010-04-15T19:33:58.622+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Wirtschaft'/><title type='text'>81 Fragen an das Geld</title><content type='html'>1. Was ist Geld?&lt;br /&gt;  2. Was kann als Geld gesehen werden?&lt;br /&gt;  3. Was sind die traditionellen Funktionen von Geld?&lt;br /&gt;  4. Was sind andere Funktionen?&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;  5. Welche Ungereimtheiten haben diese Funktionen, welche Funktionen widersprechen sich?&lt;br /&gt;  6. Wie kann man Geld nur als Tauschmittel sehen? Was steht dem Geld als Tauschmittel im Wege?&lt;br /&gt;  7. Wie kann man Geld als Wertaufbewahrung sehen? Was steht dem Geld als Wertaufbewahrung im Wege?&lt;br /&gt;  8. Wie kann man Geld als Rechenmaßstab sehen? Was steht dem Geld als Rechenmaßstab im Wege?&lt;br /&gt;  9. Wie ist der Zusammenhang zwischen monetärem Kreislauf und realwirtschaftlichen Kreislauf?&lt;br /&gt; 10. Wie kann der Geldkreislauf auf den Warenkreislauf einwirken?&lt;br /&gt; 11. Wie kann Geld auf die Produktion einwirken?&lt;br /&gt; 12. Sagt die herrschende neoliberale Lehre, dass Geld neutrales Tauschmittel ist? Was ist damit gemeint?&lt;br /&gt; 13. Ist die herrschende Lehre, dass Geld nur neutrales Tauschmittel ist, falsch?&lt;br /&gt; 14. Ist Geld eine Zwischenware? Ist Geld eine Ware? Wenn ja, was ist ihr Nutzen?&lt;br /&gt; 15. Was ist der „Wert“ des Geldes?&lt;br /&gt; 16. Was kostet ein Euro? Wie kann man sich einen Euro kaufen?&lt;br /&gt; 17. Wird der „Wert“ des Geldes nur durch Angebot und Nachfrage, also durch den Markt bestimmt?&lt;br /&gt; 18. Wie hängt das Geld mit dem Markt zusammen?&lt;br /&gt; 19. Warum ist man gezwungen, am Markt teilzunehmen?&lt;br /&gt; 20. Warum muss man Geld verwenden?&lt;br /&gt; 21. Könnte man dies als Ausschließungsfunktion des Geldes bezeichnen?&lt;br /&gt; 22. Gibt es einen Annahmezwang bei Geld?&lt;br /&gt; 23. Welche Rolle spielt Vertrauen im Zusammenhang mit Geld?&lt;br /&gt; 24. Wie kommt Geld in Umlauf? Wo beginnt der Kreislauf, wo endet er?&lt;br /&gt; 25. Kommt sämtliches Geld nur durch Kredit in Umlauf? Wenn ja, wie können die Zinsen auf diese Kredite zurückgezahlt werden?&lt;br /&gt; 26. Muss ein System, in welchem Geld nur durch Kredit in Umlauf kommt, zusammenbrechen und wenn ja, warum?&lt;br /&gt; 27. Wem gehört die EZB?&lt;br /&gt; 28. Wer profitiert von einer Staatsverschuldung?&lt;br /&gt; 29. Was ist Geldvernichtung?&lt;br /&gt; 30. Was ist Geldschöpfung?&lt;br /&gt; 31. Wird bei einem Aktiencrash Geld vernichtet?&lt;br /&gt; 32. Ist die Börse ein Nullsummenspiel?&lt;br /&gt; 33. Was ist Fiat-Geld?&lt;br /&gt; 34. Was ist Golddeckung?&lt;br /&gt; 35. Was sind die Vorteile von Golddeckung?&lt;br /&gt; 36. Warum ist die Golddeckung ein Problem?&lt;br /&gt; 37. Was ist der Grund für Zinsen?&lt;br /&gt; 38. Was ist das Problem mit Zinseszinsen?&lt;br /&gt; 39. Müssen Zinsen von allen Geldbenützern gezahlt werden und wenn ja, warum?&lt;br /&gt; 40. Was ist Geldhortung?&lt;br /&gt; 41. Kann Geld gehortet werden?&lt;br /&gt; 42. Welche Vorteile haben Geldbesitzer gegenüber Warenbesitzern?&lt;br /&gt; 43. Was hat Proudhon damit gemeint, dass Geld auch ein „Riegel für den Markt“ sein kann?&lt;br /&gt; 44. Was ist der Urzins bei Gesell?&lt;br /&gt; 45. Was ist die Liquiditätsprämie bei Keynes?&lt;br /&gt; 46. Was ist der Mehrwert des Geldes bei Dieter Suhr?&lt;br /&gt; 47. Was ist umlaufgesichertes Geld? Ist umlaufgesichertes Geld eine Lösung für die Zinseszinsproblematik?&lt;br /&gt; 48. Was ist das Wunder von Wörgl?&lt;br /&gt; 49. Wie sind Komplementärwährungen heute zu beurteilen? Wie ist ihr Ausbreitungsgrad?&lt;br /&gt; 50. Könnte ein Grund von der Abschaltung von Komplementärwährungen durch die Zentralbank sein, dass man durch das neue Geld von der Schuldenlast, die auf dem alten Geld liegt, befreit ist; dass dadurch ein neuer Kreislauf entsteht, welcher einen von der Abhängigkeit an den alten Schulden unabhängig macht?&lt;br /&gt; 51. Was ist Inflation?&lt;br /&gt; 52. Was ist Deflation? Wie entstehen die beiden?&lt;br /&gt; 53. Warum sind diese schädlich?&lt;br /&gt; 54. Muss es bei einer Ausweitung der Geldmenge zu einer Inflation kommen?&lt;br /&gt; 55. Stimmt es, dass es durch eine Ausweitung der Geldmenge nicht zu einer Inflation kommt, weil das Geld sofort nur für Spekulation eingesetzt wird und die Realwirtschaft nicht mehr erreicht?&lt;br /&gt; 56. Warum kommt es dann nicht zu einer Deflation?&lt;br /&gt; 57. Was ist das Kapital?&lt;br /&gt; 58. Wie versteht Marx das Kapital? Wie will er es bekämpfen?&lt;br /&gt; 59. Wie versteht Proudhon das Kapital? Wie will er es bekämpfen?&lt;br /&gt; 60. Welche unterschiedlichen Geldarten gibt es?&lt;br /&gt; 61. Kann man Geld geographisch eingrenzen? Kann man Geld unter anderen Gesichtspunkten eingrenzen?&lt;br /&gt; 62. Kann man durch unterschiedliche Geldarten unterschiedliches Verhalten provozieren?&lt;br /&gt; 63. Kann man Geld auf bestimmte Transaktionen limitieren?&lt;br /&gt; 64. Ist das heutige Geldsystem für eine nationalstaatliche, industrielle, auf Konkurrenz basierende Zeit gemacht und wenn ja, wie?&lt;br /&gt; 65. Welche Geldart wäre für eine Informationsgesellschaft am passendsten?&lt;br /&gt; 66. Ist eine Geldart die Lösung oder sollten mehrere Arten nebeneinander verwendet werden?&lt;br /&gt; 67. Wie kann Geld Konkurrenzverhalten auslösen?&lt;br /&gt; 68. Kann das Geldsystem Krisen auslösen?&lt;br /&gt; 69. Was ist der Zusammenhang von Geld und Macht? Welche Möglichkeiten hat der Geldbesitzer?&lt;br /&gt; 70. Regiert Geld die Welt? Wer regiert das Geld?&lt;br /&gt; 71. Welche philosophischen Implikationen gibt es im Bezug auf das Geld?&lt;br /&gt; 72. Kann man Geld als Zeichen sehen?&lt;br /&gt; 73. Kann man Geld als Idee sehen?&lt;br /&gt; 74. Was sagte Aristoteles über Geld?&lt;br /&gt; 75. Entstand Geld aus der Buchhaltung?&lt;br /&gt; 76. Welche Medien kommen für Geld in Frage?&lt;br /&gt; 77. Ist Geld ein Medium?&lt;br /&gt; 78. Welche massenpsychologische Erklärung gibt es für das heutige Geldsystem?&lt;br /&gt; 79. Was ist die große Mutter und was ist ihr Zusammenhang mit dem Geldsystem?&lt;br /&gt; 80. Welche Verschwörungstheorien gibt es rund um das Thema Geld?&lt;br /&gt; 81. Welche Verschwörungstheorien gibt es zur Entstehung der FED?&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3781825213497393824-3491657754707782228?l=patrickseabird.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://patrickseabird.blogspot.com/feeds/3491657754707782228/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://patrickseabird.blogspot.com/2009/08/81-fragen-das-geld.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3781825213497393824/posts/default/3491657754707782228'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3781825213497393824/posts/default/3491657754707782228'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://patrickseabird.blogspot.com/2009/08/81-fragen-das-geld.html' title='81 Fragen an das Geld'/><author><name>Patrick Seabird</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04518196225680616663</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='21' src='http://4.bp.blogspot.com/_u1ttqCO2CBc/S13oB8gddoI/AAAAAAAAAGk/YYYb8Aoep7I/S220/PatrickSeabirdklein.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3781825213497393824.post-851487953387990341</id><published>2009-08-01T01:22:00.002+02:00</published><updated>2009-08-01T01:25:57.129+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Philosophie'/><title type='text'>Plädoyer gegen die Bremser</title><content type='html'>Dies ist ein Plädoyer gegen alle die sagen: "Das schaffst du nicht!". Ein Plädoyer gegen alle, die ein negatives Urteil über Sachen fällen, die sie nie selbst gemacht, selbst erfahren haben. Über Sachen, die sie nur vom Hören-Sagen kennen.&lt;br /&gt;Diese Leute sind Bremser. Sie ersticken jeden Funken von Kreativität, Inspiration und Motivation im Keim.&lt;br /&gt;Es ist zwar oft gut und schön, wenn man Fehler in seiner Theorie erfährt oder wenn man vom Übermut befreit wird, aber bitte doch nicht die ganze Zeit!&lt;br /&gt;Also bitte nochmals, liebe Bremser: Tut mir und auch euch einen Gefallen. Wenn ihr nichts Konstruktives, Positives, auf eigener Erfahrung Basierendes hinzuzufügen habt, haltet den Mund!&lt;br /&gt;Danke!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3781825213497393824-851487953387990341?l=patrickseabird.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://patrickseabird.blogspot.com/feeds/851487953387990341/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://patrickseabird.blogspot.com/2009/08/pladoyer-gegen-die-bremser.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3781825213497393824/posts/default/851487953387990341'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3781825213497393824/posts/default/851487953387990341'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://patrickseabird.blogspot.com/2009/08/pladoyer-gegen-die-bremser.html' title='Plädoyer gegen die Bremser'/><author><name>Patrick Seabird</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04518196225680616663</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='21' src='http://4.bp.blogspot.com/_u1ttqCO2CBc/S13oB8gddoI/AAAAAAAAAGk/YYYb8Aoep7I/S220/PatrickSeabirdklein.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3781825213497393824.post-8585648330657793860</id><published>2009-07-27T19:17:00.004+02:00</published><updated>2009-07-27T19:23:16.123+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Philosophie'/><title type='text'>Die Lesen-Schreiben-Dichotomie</title><content type='html'>Als Schriftsteller geht man genau den umgekehrten Weg als der Leser. Der Leser kauft zunächst das Buch. Er liest es. Dadurch bringt er die geschriebenen Zeilen in seinen Kopf, wo sie als Gedanken weiterarbeiten können. &lt;br /&gt;Der Schriftsteller ist hier die Antithese des Lesers. Zuerst schwirren ihm die Gedanken durch den Kopf. Dann bringt er sie zu Papier. Dieses Papier verkauft man dann, um den Prozess des Lesers zu starten. &lt;br /&gt;Die Information fließt von Kopf zu Kopf. Sie entsteht in einem Kopf, wandert über verschiedene Medien (Papier, Internet, SMS,...) und landet wieder in einem anderen Kopf.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3781825213497393824-8585648330657793860?l=patrickseabird.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://patrickseabird.blogspot.com/feeds/8585648330657793860/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://patrickseabird.blogspot.com/2009/07/die-lesen-schreiben-dichotomie.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3781825213497393824/posts/default/8585648330657793860'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3781825213497393824/posts/default/8585648330657793860'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://patrickseabird.blogspot.com/2009/07/die-lesen-schreiben-dichotomie.html' title='Die Lesen-Schreiben-Dichotomie'/><author><name>Patrick Seabird</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04518196225680616663</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='21' src='http://4.bp.blogspot.com/_u1ttqCO2CBc/S13oB8gddoI/AAAAAAAAAGk/YYYb8Aoep7I/S220/PatrickSeabirdklein.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3781825213497393824.post-5184840127496629536</id><published>2009-06-24T14:59:00.003+02:00</published><updated>2009-06-24T15:05:56.907+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Informatik'/><title type='text'>Interessante Web 2.0 Tools</title><content type='html'>Hiermit wird eine neue Kategorie eröffnet, wo ich über Entwicklungen bezüglich des Web 2.0, Internet- und Informationstechnologie posten werde!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zum Start habe ich zwei Tools, die ich kürzlich entdeckte und interessant fand:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://wave.google.com/"&gt;http://wave.google.com/&lt;/a&gt; - Auch wenn Google für viele der Ausdruck des Bösen ist, ich fand diese Entwicklung auf den ersten Blick sehr interessant. Besonders die Herangehensweise: Angenommen, man würde E-Mail heute erfinden, wie müsste es aussehen?&lt;br /&gt;Man darf gespannt sein, ob und wie das einsetzbar wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://tinker.com/"&gt;http://tinker.com/&lt;/a&gt; - Wir werden in Zukunft mehr Tools brauchen, die Metatools sind, also über bestehende Plattformen hinweg Informationen herausfiltern können. Tinker scheint hier eine neue interessante Entwicklung zu sein.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3781825213497393824-5184840127496629536?l=patrickseabird.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://patrickseabird.blogspot.com/feeds/5184840127496629536/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://patrickseabird.blogspot.com/2009/06/interessante-web-20-tools.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3781825213497393824/posts/default/5184840127496629536'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3781825213497393824/posts/default/5184840127496629536'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://patrickseabird.blogspot.com/2009/06/interessante-web-20-tools.html' title='Interessante Web 2.0 Tools'/><author><name>Patrick Seabird</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04518196225680616663</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='21' src='http://4.bp.blogspot.com/_u1ttqCO2CBc/S13oB8gddoI/AAAAAAAAAGk/YYYb8Aoep7I/S220/PatrickSeabirdklein.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3781825213497393824.post-3378232747113511095</id><published>2009-06-17T17:41:00.003+02:00</published><updated>2009-06-17T17:46:07.798+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Philosophie'/><title type='text'>Gottesbeweis</title><content type='html'>&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Der Seabirdsche Gottesbeweis:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Wovon man nicht sprechen kann, darüber muss man schweigen.&lt;br /&gt;■&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3781825213497393824-3378232747113511095?l=patrickseabird.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://patrickseabird.blogspot.com/feeds/3378232747113511095/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://patrickseabird.blogspot.com/2009/06/gottesbeweis.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3781825213497393824/posts/default/3378232747113511095'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3781825213497393824/posts/default/3378232747113511095'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://patrickseabird.blogspot.com/2009/06/gottesbeweis.html' title='Gottesbeweis'/><author><name>Patrick Seabird</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04518196225680616663</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='21' src='http://4.bp.blogspot.com/_u1ttqCO2CBc/S13oB8gddoI/AAAAAAAAAGk/YYYb8Aoep7I/S220/PatrickSeabirdklein.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3781825213497393824.post-2607086365013987445</id><published>2009-06-03T19:22:00.001+02:00</published><updated>2009-06-03T19:24:26.680+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Philosophie'/><title type='text'>Hirnwichserei</title><content type='html'>Die Leute sagen, Religion ist Opium des Volkes.&lt;br /&gt;Ich betäube mich gerne mit Opiaten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Leute sagen, Philosophie ist Hirnwichserei.&lt;br /&gt;Ich wichse gerne.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3781825213497393824-2607086365013987445?l=patrickseabird.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://patrickseabird.blogspot.com/feeds/2607086365013987445/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://patrickseabird.blogspot.com/2009/06/hirnwichserei.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3781825213497393824/posts/default/2607086365013987445'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3781825213497393824/posts/default/2607086365013987445'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://patrickseabird.blogspot.com/2009/06/hirnwichserei.html' title='Hirnwichserei'/><author><name>Patrick Seabird</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04518196225680616663</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='21' src='http://4.bp.blogspot.com/_u1ttqCO2CBc/S13oB8gddoI/AAAAAAAAAGk/YYYb8Aoep7I/S220/PatrickSeabirdklein.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3781825213497393824.post-4634006251589367930</id><published>2009-05-25T01:04:00.005+02:00</published><updated>2009-06-03T19:25:28.746+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Wirtschaft'/><title type='text'>Das BIP und die Dienstleistungen</title><content type='html'>An der Messgröße BIP kann man viel kritisieren. Eine Kritik hängt mit dem tertiären Sektor zusammen. &lt;br /&gt;Das BIP wird oft hergenommen, um den Wohlstand einer Volkswirtschaft zu messen. Wenn man sich das BIP der meisten "westlichen" Länder ansieht, so kann man bemerken dass dem tertiären Sektor hier ein großes Gewicht zufällt. Hinter dem tertiären Sektor stehen die Dienstleistungen und hinter diesen Menschen, die sie tätigen. &lt;br /&gt;Das bedeutet, dass der enorme Reichtum(natürlich ist Reichtum hier materieller Reichtum)der "westlichen" Gesellschaften gar nicht so existiert. Wir arbeiten nur ungeheuer viel. Eigentlich dürfte man den tertiären Sektor gar nicht ins BIP aufnehmen, wenn man das BIP als Reichtums- und Wohlstandsindikator nimmt. Denn die Dienstleistungen repräsentieren nicht Reichtum, sondern Arbeit von Menschen für Menschen. Und wenn dieser Sektor wächst, dann arbeiten nur mehr Menschen für Menschen oder Menschen für mehr Menschen. Oder die Preise für die Arbeit sind gestiegen. Das heißt es wächst hier nicht der Reichtum sondern nur die Arbeit. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/BIP"&gt;Wikipedia: BIP&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wirtschaftssektor"&gt;Wikipedia: Wirtschaftssektor&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3781825213497393824-4634006251589367930?l=patrickseabird.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://patrickseabird.blogspot.com/feeds/4634006251589367930/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://patrickseabird.blogspot.com/2009/05/das-bip-und-die-dienstleistungen.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3781825213497393824/posts/default/4634006251589367930'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3781825213497393824/posts/default/4634006251589367930'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://patrickseabird.blogspot.com
