Adam Smith reversed


Adam Smith is often referred to as the father of modern economics. In Business schools all over the planet you learn the story of the invisible hand. It's the best for all of us, if everyone does only what is in his own interest. The market will do the rest and will allocate the resources in the best way. In other words: Do what's best for you and it will be good for everyone! You could also say: Be an asshole and earth will be a better place!
What if this observation was wrong? Couldn't it be, that Adam Smith's writings had a normative aspect? How would the world look like, if people would learn the following words in business schools?

"It is from the benevolence of the butcher, the brewer, or the baker that we expect our dinner. They work without regarding their own interest. We adress them and their humanity, not their selflove or ourselves, and always talk to them of our own necessities and not of their advantages."


What if we would read of the "visible hand", which means that it's in our hand to change the world and we should care for each other? That we as human beings are responsible for our actions, that we have to explain ourselfs to all the others? That what's good for society is also good for us?

What do you think?

Kommentare:

  1. In deutscher Übersetzung:

    Adam Smith umgedreht.

    Adam Smith wird oft als der Vater der modernen Ökonomie bezeichnet. In Business Schools auf der ganzen Welt lernt man die Geschichte über die sogenannte unsichtbare Hand. Es ist das beste für uns alle, wenn jeder nur das macht, was in seinem Interesse liegt. Der Markt erledigt den Rest und verteilt die Ressourcen auf beste Art. In anderen Worten: Tue das, was am besten für dich ist und es wird gut für alle sein! Man könnte auch sagen: Sei ein Arschloch und die Erde wird ein besserer Ort sein!
    Was, wenn diese Beobachtung falsch war? Könnte es nicht auch sein, dass Adams Smiths Schriften einen normativen Aspekt beinhalteten? Wie würde die Welt aussehen, wenn die Menschen folgende Worte auf Wirtschaftsuniversitäten lernen würden?

    „Vom Wohlwollen des Metzgers, Brauers und Bäckers erwarten wir das, was wir zum Essen brauchen. Nicht davon, dass sie ihre eigenen Interessen wahrnehmen. Wir wenden uns an sie und ihre Menschenliebe, nicht ihre Eigenliebe. Wir sprechen nicht von ihrem Vorteil sondern erwähnen die eigenen Bedürfnisse.“

    Was, wenn wir von der sichtbaren Hand lesen würden, was bedeutet, dass es in unseren Händen liegt die Welt zu ändern und dass wir um einander sorgen sollten? Dass wir als Menschen verantwortlich sind für unsere Taten, dass wir uns vor anderen verantworten müssen? Dass was gut für die Gesellschaft ist auch gut für uns ist?

    AntwortenLöschen
  2. Walter Siebert26. Mai 2010 um 01:18

    Ich glaube, dass wieder einmal das entweder - oder das Problem ist. Eine Firma funktioniert dann gut, wenn die Eigenen Ziele mit den Firmenzielen kongruent sind.
    In Teams muss man den eigenen Egoismus unterordnen, damit man nicht aus dem team herausfällt, aber auch nicht komplett, sonst verliert man die Identität und geht imm Team auf.
    Und es gibt Einzelgänger, die nur ihren Egoismus befriedigen, und die muss man regulieren, damit sie die gemeinschaft nicht schädigen. Adam Smiths Zeit ist vorbei. Seine Lehren gehören ersetzt, aber nicht durch das Gegenteil.
    Was gut ist für die Gesellschaft ist für Einzelne oft schädlich.
    Wir müssen "das Neue" finden. Individuen und Gemeinschaft, Egoismus und Altroismus, Freiheit und Steuerung, Markt und Staat.

    AntwortenLöschen
  3. Walter Siebert26. Mai 2010 um 01:25

    Ich glaube, dass wieder einmal das entweder - oder das Problem ist. Eine Firma funktioniert dann gut, wenn die eigenen/individuellen Ziele mit den Firmenzielen kongruent sind.
    In Teams muss man den eigenen Egoismus unterordnen, damit man nicht aus dem Team herausfällt, aber auch nicht komplett, sonst verliert man die Identität und geht im Team auf, worunter das Team auch leidet.
    Einzelgänger, die nur ihren Egoismus auf Kosten der Gemeinschaft befriedigen, muss man regulieren, damit sie die Gemeinschaft nicht schädigen.
    Adam Smiths Zeit ist vorbei. Seine Lehren gehören ersetzt, aber nicht durch das Gegenteil.
    Was gut ist für die Gesellschaft ist für Einzelne oft schädlich.
    Wir müssen "das Neue" finden. Individuen und Gemeinschaft, Egoismus und Altroismus, Freiheit und Steuerung, Markt und Staat.

    AntwortenLöschen

Creative Commons Lizenzvertrag
Diese(s) Werk bzw. Inhalt von Patrick Seabird steht unter einer Creative Commons Attribution 3.0 Unported Lizenz.