Warum muss die Wirtschaft wachsen?

Es vergeht kein Tag, an welchem man nicht aus den Medien hört: "Die Wirtschaft befindet sich wieder auf Wachstumskurs" Oder: "Wirtschaftswachstum bricht ein". Wirtschaftswachstum ist zum heiligen Gral unserer Gesellschaft geworden. Man wird kaum einen Politiker sagen hören, er wäre gegen Wirtschaftswachstum. Die Menschheit produziert gleichzeitig mehr Güter denn je. Viele haben ebenso das Gefühl, immer mehr zu arbeiten, immer mehr in kürzerer Zeit erledigen zu müssen. Doch warum muss unsere Wirtschaft immer mehr wachsen? Muss sie es überhaupt? Wer spricht über Wirtschaftswachstum und was muss da überhaupt wachsen?

Eine kurze Antwort: Sie muss es nicht!

 

Die kurze Antwort auf die gestellte Frage: Sie muss es nicht. Wirtschaftswachstum ist kein Muss. Wenn jemand erzählt, die Wirtschaft müsse notgedrungen wachsen, so tut er dies entweder aus Unwissenheit, aus einer Lüge heraus oder weil er nur nachplappert. Es ist vielmehr aus gesellschaftlicher Sicht der Glaube an den Fortschritt, welcher auch mit dem Wachstum verbunden ist. Der Fortschrittsglaube, welcher sich auch als American Dream äußert, ist der Gedanke, dass es den Kindern auf jeden Fall einmal ökonomisch besser gehen wird als einem selbst. Wir wollen auch Wirtschaftswachstum, weil es uns mehr Wohlstand verspricht. Doch dieses Wollen ist sicherlich kein Müssen. Eine stationäre Wirtschaftsform ist zumindest denkbar. Warum glauben so viele, die Wirtschaft müsse wachsen?

Eine längere Antwort: 

 

Wenn man von Wirtschaftswachstum spricht so muss man zuerst fragen, was da wachsen soll. Was ist hier mit Wirtschaft gemeint und warum soll sie wachsen?

BIP

 

Üblicherweise wird Wirtschaftswachstum mit Wachstum des Brutto-Inlandsprodukts gemeint. Wie verhält es sich mit diesem? Das BIP ist nach der Definition der Geldwert aller in einem Jahr in einem Land produzierten Güter und Dienstleistungen. Hier sieht man schon ein Problem: Es sind Geldwerte, welche wachsen sollen, also Preise. Höhere Preise sagen jedoch nicht aus, dass mehr Wohlstand herrscht. Ebenso wird nicht gesagt, welche Güter und Dienstleistungen hergestellt wurden. Das BIP als Kennzahl wird unter anderem kritisiert, weil zum Beispiel der Bau von Gefängnissen oder von Waffensystemen ebenfalls einfließt. Oder private Sicherheitsdienste. Oder etwa mehr Krankenhausaufenthalte. Wie es den Kindern besser gehen soll, wenn mehr Waffen auf den Straßen sind oder wenn sie öfter im Spital liegen, darf hinterfragt werden. Das BIP ist eine Zahl und als solche vereinfacht sie stark von den Gegebenheiten und Zuständen einer Gesellschaft.
Man hat versucht, durch Inflationsanpassungen das reale BIP zu berechnen und so dem Problem des wandelnden Geldwertes Herr zu werden. Warum Inflation jedoch selber eine vereinfachende und problematische Zahl ist, habe ich schon an anderer Stelle beschrieben. Sowohl BIP, als auch Inflationsberechnung scheinen vielmehr politisch gewählte Zahlen zu sein, um Privatinteressen auf gesellschaftspolitischer Ebene durchsetzen zu können. Wenn also jemand über Wirtschaftswachstum und BIP spricht, so darf man hellhörig werden und sich fragen, welche Konsequenzen er daraus ziehen möchte. Wem nützt die vorgeschlagene Aktion daraufhin wirklich?

Güter

 

Man kann bei Wirtschaftswachstum auch an Wachstum von verfügbaren Gütern denken. So gesehen würde ein Anwachsen der Wirtschaft auch ein Wachsen des Wohlstandes bedeuten, vorausgesetzt natürlich, die Güter würden wirklich gebraucht. Wenn man jedoch keinen wachsenden Wohlstand braucht und man zufrieden ist mit der derzeitigen Lebenssituation, so braucht man keinen Güterwachstum, sondern höchstens Erhalt und Ersatz der alten Güter.

Schuld

 

Ein Punkt im Zusammenhang mit Wirtschaftswachstum ist die Schuld. Dadurch, dass unser Geld durch Kredit in Umlauf kommt, muss jeder Geldverwender indirekt über die Preise diese Kredite wieder begleichen. Die Schulden müssen immer mehr anwachsen und werden nur zwischen den Wirtschaftsteilnehmern hin und hergeschoben, bis sie schlussendlich bei denen landen, die sich am schlechtesten wehren können, also meistens bei den Staaten. Dieser Wachstumszwang ist schlussendlich der Zwang, immer mehr und in immer kürzerer Zeit zu verkaufen. Gäbe es diese Überschuldung nicht, gäbe es auch keinen Wachstumszwang. So gesehen muss die Wirtschaft tatsächlich wachsen. Dies könnte man durch einen allgemeinen Schuldenerlass und ein neues Geldsystem verhindern.

Konkurrenz

 

Ein weiteres Argument, welches im Zusammenhang mit Wirtschaftswachstum gebracht wird: Wir stehen als Land und Wirtschaftsstandort in einer weltweiten Konkurrenzsituation. Durch die Offenlegung unserer Märkte und der internationalen Verzahnung der Wirtschaft müssen unsere Unternehmen und unsere Wirtschaftsleistung wachsen, weil ansonsten die Konkurrenz stärker wächst. Einerseits kommt es jedoch nicht auf die Größe von Unternehmen an. Auch kleinere und mittlere Unternehmen können weltweit gute Produkte betreiben und das oft besser als große. Man sollte hier zwischen qualitativem und quantitativem Wachstum unterscheiden. Eines ist klar: In unserer derzeitigen, politisch auch so eingerichtet und gewollten Situation, ist es für ein Unternehmen fatal, wenn es nicht qualitativ wächst. Werden die Produkte schlechter im Vergleich zur Konkurrenz, so geht der Kunde eben zu dieser. Einkommenseinbußen, Bankrotte und Arbeitslosigkeit ist die Folge. So gesehen ist der Wachstums- und Innovationszwang durch die internationale Konkurrenz gegeben. Wachsen wir nicht, so wachsen die. Doch diese Konkurrenzsituation ist gewollt. Erst durch sie kommt es zu diesem Wachstumszwang. Quantitatives Wachstum ist dahingegen in dieser Situation notwendig, weil eine große Unternehmung auch mehr Marktmacht bedeutet. So sind es oft nicht die technisch besten Produkte, welche sich am internationalen Markt durchsetzen, sondern die jener Unternehmen, welche eine größere Marketingmaschinerie besitzen und die beispielsweise auch Medien in der Eigentümerstruktur intergrieren, die dann die notwendige Propaganda liefern können. Der Wille zum Wachstum ist so gesehen ein Wille zur Macht.

Wer spricht über Wirtschaftswachstum?

 

Anschließend kann man sich überlegen, wer denn die Akteure sind, welche über das Wachsen der Wirtschaft sprechen. Da sind einmal die Politiker. Von diesen werden immer Horrorszenarien an die Wand gemalt, sobald die Wirtschaft - und sie meinen das BIP - nicht mehr wächst. Weshalb ist das so? Da sämtliche westliche Staaten hoch verschuldet sind, sind sie von Steuereinnahmen abhängig. Sinkt die Wirtschaftsleistung, so sinken auch die Steuereinnahmen. Ein hohes Wirtschaftswachstum verspricht hohe Steuern und leichtere Zinszahlungen. Von den Verwaltern des Gemeinwesens muss diese ständige Forderung nach mehr Wachstum kommen, wenn sie in ihrem System die Schulden begleichen wollen.
Wer spricht noch über Wirtschaftswachstum? Industrielle. Diese fordern Wachstum oft aus Partikulärinteressen heraus. Sie sind Gewinnmaximierer und stehen unter Konkurrenzdruck. Aus diesem Grund ist bei ihnen die Forderung nach Wirtschaftswachstum oft eine nach gesetzlicher Andersregulierung und Abschaffung von Gesetzen, welche die Arbeiterschaft betreffen. Sie wollen ihre Märkte ausweiten und treten für Freihandel ein. Wirtschaftswachstum ist hierbei oft der Deckmantel für persönliche Bereicherung.Schließlich gibt es noch Journalisten und Wirtschaftswissenschaftler, die Wirtschaftswachstum fordern. Erstere sind von den Industriellen finanziell abhängig, Zweitere von den Politikern. Das Credo des Wachstums wird aufgrund dieser Abhängigkeit nur selten hinterfragt.

Das Problem mit dem Bevölkerungswachstum

 

Weiters gibt es noch das Argument des Bevölkerungswachstums. Wenn neue Menschen diesen Planeten betreten, so muss mehr produziert werden, um diesen einen ebenso großen Lebensstandard bieten zu können. Dabei ist wiederum das Güterwachstum und nicht das BIP-Wachstum ausschlaggebend. Außerdem wird oft übersehen, dass diese zusätzlichen Menschen ebenfalls arbeiten und produzieren können, also im besten Fall sich selbst zusätzlich erhalten. Man könnte dieses Argument jedoch so stehen lassen: Möchte man einen gleichbleibenden Lebensstandard für alle, so muss die Wirtschaft auch für diese Menschen wachsen.


Nicht Wachstum, sondern Verteilung

 

Eine besonders spannende Sicht auf das Thema bieten die beiden Autoren Pickett und Wilkinson in ihrem Buch "The Spirit Level: Why More Equal Societies Almost Always Do better". Sie haben Daten verschiedenster Staaten über lange Zeit analysiert und sind zusammenfassend auf folgende Ergebnisse gestoßen:
  • Bei armen Staaten kann man eine Korrelation zwischen zusätzlichem BIP-Wachstum und einer deutlichen Verbesserung der Lebensqualität (Lebenserwartung, Kindersterblichkeit, Drogenabhängigkeit, Gewalt und Verbrechen, Chancengleichheit und andere Variablen) erkennen.
  • Vergleicht man jedoch reichere Staaten, so scheint nicht mehr zusätzliches BIP-Wachstum den Unterschied zu machen, sondern wie sehr der Reichtum innerhalb der Gesellschaft verteilt ist.
  • Staaten, in denen die "Oben" um einiges mehr verdienen als die "Unten", wo also die Einkommen sehr ungleich verteilt sind, haben insgesamt viel schlechtere Lebensqualität als jene Staaten, welche gleicher sind.
  • Das ist unabhängig von kulturellen Eigenheiten. USA, Portugal und Singapur haben große Ungleichheiten und stehen generell schlecht da. Schweden und Japan haben die niedrigsten Einkommensdifferenzen und die höchsten Lebensstandards.
  • In gleicheren Staaten leben auch die Reicheren beispielsweise länger. Eine ungleiche Gesellschaft bietet auch für die "Oben" einen schlechteren Standard.
  • Das Fazit aus jahrelanger intensiver Forschungsarbeit an Hand von vielen unterschiedlichen Statistiken: Gleichere Einkommensverteilung korreliert mit besserem Lebensstandard für alle, BIP-Wachstum scheint ab einem gewissen Level nicht mehr ausschlaggebend zu sein.
Dieses Buch liefert interessante Kritikpunkte am ewigen Wachstumsparadigma und durchbricht mit der Vorstellung, nur BIP-Wachstum alleine wäre wichtig. Ob die Korrelation von Lebensstandard und Einkommensverteilung eine kausale Verbindung zulässt, oder ob ein dritter Faktor ausschlaggebend ist, müsste jedoch noch genauer untersucht werden.

Die ökologische Sicht

 

Schließlich gibt es noch die ökologische Sicht. Wenn ein Baum nicht mehr wächst, so stirbt er. Der Vergleich ist natürlich ein hinkender, weil die Gesellschaft einfach kein Baum ist und für sie andere Regeln gelten. Denn wenn eine Gesellschaft stirbt, so bedeutet das oft einfach nur eine Veränderung der Kultur und der gesellschaftlichen Regeln und nicht unbedingt ein Aussterben der physischen Menschen. Nichts kann in den Himmel wachsen. In einem endlichen System muss Wachstum irgendwann stoppen, auf die eine oder andere Art. Man muss hier an die Geschichte des Turmbaus zu Babel denken.

Turmbau zu Babel (Quelle: Wikimedia)
Diese Geschichte aus dem alten Testament warnt schon metaphorisch vor dem Wachstumsgedanken. Wenn man zu hoch wächst, bringt das nur Unheil. Auch der Club of Rome warnte vor dem ewigen Wachstumsgedanken. Und Thomas Malthus prophezeite, dass der Mensch aufgrund seiner starken Vermehrung an die ökologischen und ökonomischen Grenzen stoßen werde. Die Überfischung der Meere, das durch den Menschen bedingte Aussterben immer mehr Lebewesen und schlussendlich der Klimawandel sind bedenkliche Entwicklungen, welche die Grenzen des quantitativen Wirtschaftswachstums aufzeigen. So gesehen muss der Gedanke des ewigen Wachstums irgendwann aufgegeben werden. Ohne Planet gibt es auch keine Wirtschaft. Das Wirtschaftssystem ist ein Subsystem des ökologischen Systems und es ist auf dieses angewiesen.

Fazit

 

Wirtschaftswachstum ist nicht Wirtschaftswachstum. Gerade bei statistischen Zahlen zum Wachstum ist Vorsicht geboten. Das BIP dient sehr schlecht zur Bewertung von Wirtschaftswachstum. Oft dient die Rede vom ewigen Wirtschaftswachstum nur Einzelinteressen und man darf bei jeder Nachricht nicht auf den Sender vergessen. Unser heutiges Schuldgeldsystem und die damit verbundene Überschuldung von Staaten und Privaten kann als eine der Ursachen des vermeintlichen Wachstumszwanges gesehen werden. Nicht nur Wachstum, sondern auch Verteilung haben großen Einfluss auf die Lebensqualität. Ewiges quantitatives Wachstum wird sowieso irgendwann an seine ökologischen Grenzen stoßen. Es gilt, vorher schon auf qualitative Veränderung der Wirtschaft umzustellen und dem Wachstumsgedanken Einhalt zu gebieten

Kommentare:

  1. Echt ein guter Artikel der auf anschauliche Art und Weise das Thema Wirtschaftswachstum erklärt und vor allem auch anspricht dass ständiges Wachstum nie gut gehen kann.

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  2. Wachstumszwang

    1. Die aggregierten Sparguthaben einer Ökonomie entsprechen genau den aggregierten Schulden. Die Verzinsung von Sparkapital und der dadurch bedingte Anstieg der Sparguthaben erzwingt eine symmetrisch zunehmende Verschuldung und entsprechende Zinszahlungen der Unternehmen.

    2. Wächst das Bruttoinlandsprodukt weniger stark als die Zinsanteile, so verringern sich die Einkommen in der Ökonomie. In diesem Fall fließt ein größerer Teil des Bruttosozialprodukts über Zinszahlungen an die Geldkapitaleigner, während sich der Lohnanteil entsprechend verringert. Damit erzwingen Bestrebungen, den Zinsanteil im Bruttoinlandsprodukt zu begrenzen, ein ständiges Wirtschaftswachstum.

    3. Die Haushalte mit geringem Lohneinkommen können sich den Konsum bei wachsendem Zinsanteil im Bruttoinlandsprodukt zunehmend weniger leisten und verschulden sich schließlich. Dies kann als Verarmung oder als Beschäftigungslosigkeit charakterisiert werden. Die Verarmung eines zunehmend größeren Prozentsatzes der Haushaltsgruppen destabilisiert schließlich die Ökonomie.

    4. Gruppen mit vergleichsweise geringem Vermögen verfügen über geringfügige oder keine Zinseinnahmen, zahlen aber über ihren Konsum soviel Zinsen, dass sie Netto-Zinszahler sind. Bei Gruppen vergleichsweise vermögender Haushalte überwiegen dagegen die Zinseinnahmen über die Zinszahlungen. Diese Gruppe besteht aus Netto-Zinsempfängern. Damit fließt in der Ökonomie ein stetiger Zinsstrom von den Netto-Zinszahlern zu den Netto-Zinsempfängern. Es ist ein auf den ersten Blick nicht sichtbarer Umverteilungsmechanismus, dessen negative Auswirkungen bei hohen Wachstumsraten der Wirtschaft kaum erkennbar sind. Zerstörerisch wird dieser Mechanismus aber dann, wenn das Wachstum nachlässt.

    5. Die zeitliche Entwicklung von Einkommen, Vermögen und Konsum bleibt für jede Haushaltsgruppe stabil, wenn der Zinssatz der Ökonomie auf Null gesetzt wird. Dies gilt insbesondere auch dann, wenn das Wirtschaftswachstum nachlässt oder stagniert. Die Verzinsung von Kapital hat nur dann langfristig keine destabilisierende ökonomische Wirkung, wenn die Wirtschaft stetig und zeitlich unbeschränkt, d. h. exponentiell, wächst. Aufgrund der Endlichkeit der Ressourcen der Erde ist ständiges Wachstum jedoch weder wünschenswert noch möglich. Wenn eine Wirtschaftsordnung langfristig stabil bleiben soll, dann muss sie sich vom Konzept der Vermögensverzinsung verabschieden.

    Der blinde Fleck der Volkswirtschaftslehre

    Warum ist das so schwer zu verstehen? Die Allermeisten fürchten sich weniger vor dem Untergang unserer gesamten "modernen Zivilisation" als vor dem "Verlust" der Religion:

    Der Weisheit letzter Schluss

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  3. Danke,

    du hast einen neuen Leser gewonnen.

    Gruß

    AlienObserver

    http://derblickausderferne.blogspot.de/

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  4. Ein interessanter Beitrag der Deutschen Welle dazu.

    http://www.veeds.org/2013/01/01/Koennen-wir-uns-weniger-Wachstum-leisten/

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  5. Ehrlich gesagt, war ich nur auf der Suche nach wirtschaftlichen Informationen über das Wirtschaftswachstum und bin zufällig hier gelandet. Deine Ansichten gefallen mir aber sehr und dem Beitrag kann ich nur zustimmen, sehr lesenswert!

    Einen schönen Gruß
    Matthias

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