Die ökonomische Ungleichheit IST die Krise...

Das diesmonatige Thema der ökonomischen Blogparade lautet “Ist ökonomische Ungleichheit ein (Haupt?)Grund für die ökonomische Krise”. Dies ist mein Beitrag, der grundsätzlich davon ausgeht, dass die ökonomische Ungleichheit die eigentliche ökonomische Krise IST.

Damit man mich nicht gleich falsch versteht: Gleichmacherei von Ungleichem ist kein heeres ökonomisches Ziel. Klar, wer mehr tut, soll auch mehr bekommen - aus Gründen der Fairness und aus Gründen der ökonomischen Anreize, die Leistung belohnen sollen. In vielen Diskussionen, besonders mit Vertretern der neoklassischen, marktfetischistischen und/oder liberalen Seite des ökonomischen Denkens kommt die Neid-Keule. Wieso sollte nicht einer sehr reich sein und ein anderer verglichen damit sehr arm, wenn es dem Armen trotzdem jedes Jahr ein kleines Stück besser geht? In anderen Worten: Es sei doch egal, dass die Schere zwischen arm und reich auseinandergeht, solange es nur den Armen auch jedes Jahr besser geht. Gute, auf den ersten Blick logische Argumente.

Allerdings gibt es in meinen Augen mehrere entscheidende Gegenargumente gegen eine zu große Ungleichheit:

1) Eines davon kommt schlichtweg aus empirischen Beobachtungen. Die Verhaltensökonomie hat Ungleichheiten im Ultimatumspiel untersucht. Das ist ein Spiel, das man schnell auch mit seinen Verwandten ausprobieren kann, was ich nur empfehle, um eigene Beobachtungen durchzuführen. Der Spielleiter gibt 10 Euro her und sagt dem ersten Spieler, er dürfe dieses Geld teilen nach seinem Ermessen: Wieviel soll er selber bekommen und wieviel der andere? Spieler zwei darf dann wählen: Nimmt der den Vorschlag an, bekommen beide das Geld. Lehnt er ab, bekommt niemand was. Das interessante Ergebnis: Wenn der erste Spieler zu unfair verteilt, lehnt der zweite Spieler meistens ab! Obwohl die unfairste Verteilung ja wäre, das Spieler 1 sich 9,99 € gibt und dem anderen nur 1 cent. Selbst das müsste noch angenommen werden. Denn Spieler 2 ist ja mit 1 cent noch besser dran als mit 0 cent. Trotzdem wird das schon bei einer "besseren" Ungleichverteilung oft abgelehnt. Es ist interessant zu beobachten, dass Spieler 2 auch dann zum Beispiel ablehnt, wenn er 3 Euro bekäme und Spieler eins 7. Die empfundene Unfairness lässt Spieler 2 offenbar denken: Na wenn du so unfair teilst, sollen wir beide leer ausgehen!

So gesehen, und das kann man meiner Meinung nach beobachten, schaffen große Ungleichheiten in der Gesellschaft Unzufriedenheit und schließlich Krise. Bevor du sehr viel mehr hast als ich hau ich lieber unser beider Eigentum zusammen. Das ist das Risiko auch für die reicheren Bevölkerungsschichten, die es dann doch auch mehr in der Hand haben, für eine gerechtere Verteilung zu sorgen: Dass die Armen es als so ungerecht empfinden, dass sie lieber alle ärmer sehen, als diese Ungleichheit. Deshalb is eine große Ungleichheit eine ökonomische Krise, weil es das Sozialgefüge auseinanderdriften lässt und die Chance auf ein mutwilliges Zerstören aller Werte erhöht.

2) Zweitens ist ungleiche monetäre Verteilung auch mit ungleicher politischer Macht verbunden. In Österreich erleben wir gerade ein Paradebeispiel. Der Milliardär Frank Stronach hatte sich aus unerfindlichen Gründen dafür entschieden, in die Politik zu gehen ("Damit Österreich eine gute Zukunft haben wird", nach seinen Worten). Auch wenn tatsächlich, wie mehrmals beteuert, niemals finanzielle Mittel geflossen sein sollen (in Österreich gilt zumindest für reiche Menschen die Unschuldsvermutung) konnte Stronach schon vor jeglicher Wahl so viele Parlamentarier überzeugen in seine Partei überzutreten, dass das Team Stronach schon über Klubstatus im Parlament verfügt. Ohne jemals als Partei mit Programm gewählt worden zu sein. Offensichtlich ist Überzeugungsarbeit als Milliardär um einiges leichter, als wenn man diese Mittel nicht hat, auch wenn kein Geld fließt. Wie gesagt: Unschuldsvermutung. Daher bedeutet Ungleichverteilung auch tiefe demokratische Krise, denn das demokratische Prinzip der gleichen Einflussnahme auf die Politik ist dadurch ausgehebelt.

3) Drittens, wie schon an anderer Stelle beschrieben, scheint es eine Korrelation zwischen Ungleichheit und anderen wirtschaftspolitisch wichtigen Entwicklungen zu geben. Statistisch gesehen ist eine gleichere Verteilung der Einkommen "besser" für alle Bevölkerungsgruppen. Ich bin der Meinung, dass Wirtschaftswissenschaft immer wertet. Daher bin ich der Meinung, dass eine Verbesserung in Themenbereichen wie Lebenserwartung, Kindersterblichkeit, Drogenabhängigkeit, Gewalt und Verbrechen und Aufstiegs-Chancengleichheit zugleich auch Ziele von wirtschaftlicher Tätigkeit sein sollten. Laut der zitierten statistischen Arbeit stehen Gesellschaften, die gleichere Verteilung haben, "besser" in all den obigen Bereichen da. Unterstellt man dieser Korrelation auch eine Kausalität, so ist eine Gesellschaft in der Krise, wenn die Ungleichheit größer wird. Denn dann sinkt der Lebensstandard für alle. Weitere empirische Arbeiten werden zeigen müssen, ob diese Kausalität wirklich besteht.

Natürlich habe ich hier Krise in einem weiteren Wortsinn als üblicherweise verwendet. Aber ich denke trotzdem, dass auch im engeren Blick auf die Krise obige Punkte zumindest hineinspielen...Wäre die Staatenkrise möglich gewesen, ohne die politische Macht einiger finanziell starker Interessensgruppen? Gäbe es einen solchen Vertrauensverlust in der Bevölkerung, wenn es gleichere Verteilung gäbe? Eine wirtschaftliche Krise ist immer auch eine gesellschaftliche und politische Krise, die meist auch mit Ungleichheiten einhergeht... 

Bedürfnisbefriedigung, Ressourcenknappheit und Welthunger

Was ist überhaupt ein Gut? 

Ein Gut ist ein Etwas, das einen Dienst für mich erfüllt. Ich kaufe mir ein Auto, weil ich wo hin möchte. Ich kaufe mir einen Kochtopf, weil ich kochen möchte. Ich kaufe mir etwas zu Essen, weil ich mein Hungergefühl stillen möchte. Ich kaufe mir Gewand, weil mir kalt ist. Ich miete eine Wohnung, weil ich wohnen möchte. Ich kaufe mir Gold, weil ich denke, es in Zukunft wieder in Geld tauschen zu können und so vorsorgen zu können. Ich kaufe mir eine goldene Uhr, weil ich mir erkaufe, dass Leute sehen, dass ich viel Geld ausgeben kann. Also ist ein Gut zunächst nur eine Bedürfnisbefriedigung oder eine Dienstleistung, die oft an einen Stoff gebunden ist. Es ist ein Werkzeug, ein Mittel zum Zweck. Ich kaufe den Gegenstand, weil er das und das (Hunger stillen, Transport, Wärme, Prestige,…) für mich leistet. Oder zumindest muss ich glauben, dass der Gegenstand das für mich leistet. Leistet der Gegenstand diesen Nutzen jedoch nicht für mich, so kaufe ich ihn nicht. Und, oft auch beeinflusst durch Werbung, wurde das zugrundeliegende Bedürfnis erst bei mir geweckt – keine Frage.

Nun muss man sehen, dass die selben Bedürfnisse durch unterschiedliche Waren und Wege erfüllt werden können. Das Bedürfnis nach Wärme kann ein Mantel leisten. Ich kann auch drei Pullover übereinander anziehen. Ich kann mich in eine Decke einwickeln. Ich kann aber auch einen Heizstrahler aufstellen oder zuhause die Heizung anstellen. Oder ich kaufe eine Flasche Schnaps, trinke sie und spüre ein Wärmegefühl in mir. Oder ich bewege mich einfach mehr und wärme mich so auf.

Das Bedürfnis nach Ortsveränderung lässt sich durch ebenso viele verschiedene Waren erfüllen. Ich kann ins Auto steigen. Ich kann ein Taxi nehmen. Auch der Zug oder das Flugzeug sind Möglichkeiten. Daneben gibt es noch das Fahrrad, das Schiff, man geht zu Fuß, nimmt den Bus oder gar das Skateboard.

Umgekehrt haben Waren auch für unterschiedliche Menschen unterschiedliche Verwendungsmöglichkeiten. Bei Rohstoffen ist das besonders deutlich. Ob Gold verwendet wird, um in die Zähne eingesetzt zu werden, oder um zum Funktionieren eines Mobiltelefons beizutragen, ob man einen Bilderrahmen vergoldet, weil er schöner aussieht, oder ob man es nur zuhause liegen hat weil man denkt, dass man später wieder Geld dafür bekommen könnte, immer sind es unterschiedliche Verwendungsmöglichkeiten für ein und das selbe Metall und damit unterschiedliche Kaufgründe.

Wird Eigentum überbewertet?

Zugegebenermaßen ist in unserer heutigen Zeit das Eigentum an dem betreffenden Gegenstand sehr wichtig. Wir wollen die Ware für die Bedürfnisbefriedigung. Das Eigentum, das uns die alleinige Verfügungsmacht darüber gibt, scheint das besonders gut zu unterstützen. Ich möchte mit dem Auto transportiert werden, wann ich möchte und mich nicht nach jemandem anderen richten müssen. Habe ich Eigentum über den Gegenstand, so scheint mir das die Sicherheit zu geben, jederzeit das Bedürfnis erfüllen zu können.

In letzter Zeit ist jedoch ein Trend zu beobachten, dass Viele von diesem Eigentumgedanken wieder abrücken und zu Share-Konzepten wechseln. Car-Sharing ist nur eine Variante davon. Der Vorteil: Eigentum kann auch belasten. Ich muss mich darum kümmern. Ich muss es erhalten. Ich muss mich um Neubeschaffung und Entsorgung kümmern. Wenn ich die Dienstleistung des Transportes einkaufe, dann muss ich das alles nicht. Mein Dienstleister ist bemüht, die Kosten zu senken. Er kann leichter neue Modelle zu Verfügung stellen. Er wartet die Fahrzeuge. Er kümmert sich um viele rechtliche Angelegenheiten usw. Die neu aufkommenden Share-Modelle zeigen lassen das Augenmerk wieder weg vom Eigentumgedanken am Gut selber, hin zur Bedürfnisbefriedigung mit Hilfe des Gegenstandes rücken.

Eine Ware kaufe ich also, weil sie ein Bedürfnis befriedigt, und sei es auch nur ein durch Werbung gewecktes Bedürfnis nach Prestige. Die Bedürfniserfüllung selber ist jedoch an keinen besonderen Stoff gebunden. Daher gilt: Ein Mehr an Bedürfnisbefriedigung muss nicht mit einem Mehr an Ressourcenverbrauch einhergehen! Oft ist es so, aber es hängt nicht zwingend zusammen!


Wie ist das mit der Ressourcenknappheit?

Die Vorstellung der Ressourcenknappheit geht davon aus, dass ein Bedürfnis nur durch ein Gut erfüllt werden kann. Wenn mehr Menschen dieses Bedürfnis erfüllen wollen, müssen mehr dieser Güter hergestellt werden. Wenn mehr Menschen das Bedürfnis nach Individualverkehr erfüllt haben wollen, müssen mehr Autos hergestellt werden. Dabei kann genauso gut bereits oben erwähnte Mittel wählen, muss also nicht zwingend mehr Ressourcen verbrauchen. Wirtschaftswachstum ist hier ein irreführender Begriff.

Nur darf man nicht umgekehrt in die Falle tappen zu glauben, Ressourcenknappheit wäre gar kein Problem. Die neoliberale Theorie geht in vielen Punkten nämlich so weit zu sagen, dass eine Verknappung der Ressourcen kein Problem sei, weil dann einfach die Preise für dieses Gut höher würden. Man muss aufpassen, dass man hier nicht Dinge vermischt. Erstens ist ein Zusammenhang zwischen Preisen, welche immer das Geldsystem und damit das Verteilungssystem der Menschen betreffen, und tatsächlicher vorhandener ökologischer Knappheit, nicht eindeutig. Am letzten Tag, bevor der Teich leer gefischt ist, kann noch so viel gefangen werden wie nie zuvor und der Preis für den einzelnen Fisch ist dementsprechend niedrig. Doch am nächsten Tag ist gar kein Fisch mehr da und damit auch kein Preis mehr, weil niemand mehr Fische kaufen kann. Es wäre ökologisch und nachhaltig gesehen fatal zu sagen: Na gut, wenn es keine Fische mehr gibt, erfüllen wir unseren Nahrungsbedarf halt mit Rindfleisch. Klar, das Bedürfnis kann durch ein anderes Gut erfüllt werden. Doch die Auslöschung von Lebensräumen, die Ausrottung von Spezies und das Zunichtemachen wichtiger Ressourcen ist ökologischer Wahnsinn und sollte keinesfalls durch Hinweis auf die Substituierbarkeit des Bedürfniserfüllungsmaterials gerechtfertigt werden. Zweitens bedeutet eine Preiserhöhung, dass Arme durch den Rost fallen. Zu sagen, das wäre egal, sollen sie doch Kuchen essen, wenn sie sich das Brot nicht mehr leisten können, ist purer Zynismus.

Mehr Umsätze ist nicht gleich mehr Ressourcenverbrauch

Unser Geldsystem zwingt durch seinen Verschuldungszwang zu Mehr. Aber zu mehr Umsätzen. Ich kann Umsätze auf zwei Arten erhöhen: Entweder ich verkaufe mehr, oder ich verkaufe teurer. Aber dieses Mehr kann auch bedeuten, dass ich von mehr Menschen das Bedürfnis befriedige. Dazu muss ich, wie oben erwähnt, nicht unbedingt mehr Ressourcen verbrauchen. Und selbst wenn, dann nicht mehr von der selben Ressource. Mehr Umsätze bedeuten eben mehr oder höherwertige Geldtransaktionen und nicht zwingend mehr Ressourcenverbrauch.

Ein Produkt muss nicht an einen Stoff gebunden sein, weil es nur eine Dienstleistung IST! Ich kann nun die Dienstleistung auch durch Menschen erfüllen lassen. Das ist jedoch klassisch nur ökonomisch sinnvoll, wenn der Mensch an sich nicht teurer ist als die Produktion einer Maschine. Wenn es billiger ist, einen Menschen zu bezahlen der meinen Rasen schneidet, als einen elektrischen Rasenmäher zu kaufen, so ist es finanziell klüger, den Menschen einsetzen. Also kann das Mehr an Umsätzen auch ein Mehr an Dienstleistungen bedeuten.

Welche Bedürfnisse sollen erfüllt werden?

Man sollte immer fragen: Welcher Dienst wird erfüllt? Welche Knappheit wird geschaffen, welche wird behoben? Ist es mir wichtiger, dass ich mich schneller verbinden kann mit immer mehr Menschen? Oder dass niemand mehr an Hunger leidet? Angenommen, uns wäre es wichtig, dass kein Mensch mehr verhungern muss auf dieser Welt. Angenommen, wir würden uns nicht jedes Jahr ein neues Handy besorgen, sondern dieses Jahr darauf verzichten und das Geld in Lebensmittellieferungen in die so genannte dritte Welt stecken. Angenommen, der Umsatz von Apple, Samsung, Nokia , Sony Ericsson und LG ginge komplett in Umsätze von Unternehmen, die Essen an die Hungrigen der Welt gratis verteilen. Das wären insgesamt um die 400 Milliarden USD! Das würde reichen, um die Hungrigen dieser Welt für 36 Jahre zu versorgen. Wir hätten keinen Hunger mehr auf dieser Welt. Aber uns ist es wichtiger, Unterhaltung in Form elektronischer Geräte zu kaufen, als Welternährung.

(Umsatz Apple ~156 000 000 000 USD lt. http://de.wikipedia.org/wiki/Apple 
+ Umsatz Samsung Electronics ~143 000 000 000 USD lt. http://de.wikipedia.org/wiki/Samsung_Electronics 
+  Umsatz Nokia ~39 000 000 000 Dollar zum derzeitigen Wechselkurs und lt. http://en.wikipedia.org/wiki/Nokia 
+ Umsatz Sony Ericsson ~5 000 000 000 USD lt. http://en.wikipedia.org/wiki/Sony_ericsson)
+ Umsatz LG Electronics ~48 000 000 000 USD lt. http://en.wikipedia.org/wiki/LG_Electronics
= ~ 400 Milliarden USD

tägliche Kosten für die Ernährung der Hungrigen: ~ 30 000 000 USD/Tag lt. http://www.stopthehunger.com/ zum Zeitpunkt der Artikelerstellung, 

400 Mill. dividiert durch 30 Mio = 13333 Tage = ~36 Jahre!).  

Das Problem ist sicherlich auch: Der Nutzen eines Gutes, der mir zufällt, kann sofort beurteilt werden. Das Handy funktioniert, oder es funktioniert nicht. Wenn ich Essen für jemanden in Afrika kaufe, kann ich schwer bis gar nicht überprüfen, ob es tatsächlich dort ankommt und ob es tatsächlich auf ein Bedürfnis dort trifft, oder ob es überhaupt gewollt war. Die Bedürfnisbefriedigung eines anderen Menschen, und noch dazu wenn er sehr weit weg ist, ist nur schwer zu beurteilen. Dennoch: Wir könnten das Mehr und Schneller, dem unsere Welt nicht zuletzt durch unser Geldsystem unterworfen ist, auch dazu nützen, um den Hunger aus der Welt zu schaffen. Bisher wollten wir das nicht und waren uns dem eventuell gar nicht bewusst. Das Bedürfnis nach Welthungerbeseitigung war uns noch nicht groß genug.

Fazit: 

Ein Mehr muss nicht ein Mehr an Ressourcenverbrauch sein. Insbesondere dann nicht, wenn mehr Waren nur bedeutet, dass mehr Bedürfnisse befriedigt werden und dafür mehr gezahlt wird. Wir müssen uns vom Gedanken verabschieden, dass eine Ware immer nur stofflich gebunden sein muss und unser Augenmerk auf das Bedürfnis richten, das die Ware uns erfüllt. Zu dieser Befriedigung muss ich nicht auf Ressourcen zurückgreifen, sondern kann auch Dienstleistungen effizient verwenden. Voraussetzung ist, dass wir vom Eigentumsgedanken loslassen. Ein Mehr an Umsätzen bedeutet eben nicht, dass mehr der Natur entnommen werden muss. Hier intelligente Lösungen zu finden, ist eine der Aufgaben der Zukunft: Wie kann das selbe Bedürfnis erfüllt werden, ohne dass dabei Abfall, Verschmutzung und Artensterben entstehen? Welche Dienste dann getätigt werden, hängt mit unseren Wünschen und Bedürfnissen und anschließend von unseren Kaufentscheidungen zusammen. Wünschen wir uns dieses Jahr ein neues Handy, oder eine hungerfreie Welt? Diese Entscheidung treffen wir, also du und ich, heute. Und morgen. Und übermorgen.

Mit Kunst zur Geschenksökonomie

Kunstprojekt zur Förderung der Geschenksökonomie:

Mit Stolz kann ich ein Projekt präsentieren, an welchem ich schon seit geraumer Zeit arbeite. Es ist dies ein Kunstprojekt, welches sich mit dem Thema Geschenksökonomie und Kapitalismus mulitmodal beschäftigt.

Spraying

Die Bausteine des  Projekts:


Folgende Bausteine machen es zu einem Gesamtkunstwerk: Die Bilder selber sind Leinwände, die ich besprayt habe. Die Themen der Bilder sind alle in Anspielung an die Verfassung unseres derzeitigen Wirtschaftssystems angelehnt. Als Ort der Aufhängung habe ich gezielt Plätze in der Stadt ausgesucht. Es wurde absichtlich der öffentliche Raum gewählt, um den gesamt-gesellschaftlichen Zusammenhang zu unterstreichen und um auf die faszinierende Idee der Streetart zurückzugreifen. Nicht zu vergessen sind die Texte, die als Erklärung der einzelnen Standorte anzusehen und auch Teil des Kunstwerks sind. Weiters dienen die Fotos von mir und von Freunden der Dokumentation und sind Teil des Projekts. Nicht zuletzt ist dieser Blogeintrag auch eine Form, wie das Kunstprojekt die Verbindung mit dem Cyber-Space als ultimativen öffentlichen Raum zwischen Realität und Virtualität herstellt und die Informationen digital weiter verbreiten soll. Da die Bilder selber auch ein Geschenk an die Öffentlichkeit sind, wurde thematisch mit der Art der Aufhängung eine konsistente Verbindung geschaffen. In diesem Sinne präsentiert sich dieses Gesamtwerk als Denkanstoß für die Geschenksökonomie.

Die Vorgeschichte:

Die Anfänge des Projekts reichen zurück bis zum Jahre 2010. Ich hatte in einem Blogeintrag die Idee einer Lizenz für Geschenke vorgestellt - die Common Property License. Diese sollte dazu dienen, das Konzept der Creative Commons auf die reale Welt zu übertragen und damit die Geschenkswirtschaft auch abseits des Internets lebbar zu machen.


Draft for a common property licence
Konzeptentwurf für die Geschenksökonomie-Lizenz

Die Geschenkslizenz sollte das Verschenken von Gegenständen und ihr Überführen in eine Geschenkswirtschaft ermöglichen und anstoßen. Um diesen Gedanken weiterzuentwickeln, kam ich anschließend auf die Idee, ihn mit diesem Kunstprojekt zu verbinden.

Die Bilder:

Dazu verwendete ich Leinwände, welche ich zu verschiedenen Themen unterschiedlich gestaltete. Ich besprayte sie mit Acryl-Lackfarben.

Material
Material: Leinwände und Acryl-Lackfarben
The work begins
The work begins...

Auf der Rückseite beschriftete ich jedes mit dem jeweiligen Titel und der Geschenkslizenz, verbunden mit den nachdrücklichen Worten "Do not sell!"

CP - Common Property! Do not sell!
Beschriftung der Bilder mit der Common-Property Linzenz

Die Themen: 

Ich wählte meine Sujets nach Themen aus, die meiner Meinung nach mit dem heutigen Kapitalismus verbunden sind. Kapitalismus und
  • Religion
"Window" by Patrick Seabird
"Window" - Das Religionssujet
  • Medien
"TV" by Patrick Seabird
"TV" - als Bild für die Medien
  • Börse
"After Ostojić" by Patrick Seabird
"After Ostojić", welches im Zusammenhang mit der Börse steht
  • Wachstum
"Mine is bigger!" by Patrick Seabird
"Mine is bigger" für den Glauben an ewiges Wachstum
  • Vergänglichkeit
"More" by Patrick Seabird
"more" steht für die Vergänglichkeit
  • Zukunftsgläubigkeit
"Die Zukunft existiert nicht!" by Patrick Seabird
"Die Zukunft existiert nicht" für den Fortschritts- und Zukunftsglauben
  • Transport
"U" by Patrick Seabird
"U" für den Transport
  • Technik
"Sparks" by Patrick Seabird
Sparks - Zum Thema Technik
Die Namen der Bilder stehen jedoch eng in Zusammenhang mit dem jeweiligen Ort, wo ich sie aufhängte...

Die Stadt ist mein Museum:

Um diese Bilder nun wirksam zu verbreiten, machte ich sie zu einem Geschenk an die Öffentlichkeit. Ich nutzte einfach die Stadt als Museum. Interessant im Zusammenhang mit Streetart ist, dass sie sich erstaunlich gut in die Funktionsweise unseres kapitalistischen Systems einbettet, wie ich ebenfalls schon einmal beschrieben habe. Bei Streetart wird zudem oft kritisiert, dass sie nur Vandalismus sei. Es werden  Hauswände angeschmiert - den künstlerischen Aspekt und die Beweggründe dieser Kunstform wollen oft nur die wenigsten wahrhaben. Ich wollte diesem Kritikpunkt begegnen, indem ich tatsächlich Bilder in der Öffentlichkeit aufhängte. Denn von einigen Zeitgenossen scheint Kunst nur Kunst zu sein, wenn sie wirklich auf Leinwand aufgetragen wird. Doch warum soll ich diese Leinwände dann nur in Galerien oder Museen hängen? Ist nicht ein entscheidender Punkt der Kunst, dass sie für die Freiheit steht und sich gerade nicht in diese institutionellen Rahmen drängen lassen sollte, insbesondere wenn das Projekt gerade die Geschenkswirtschaft promoten sollte? So machte ich kurzerhand die Stadt zu meinem Museum und hängte die Bilder in der Öffentlichkeit auf. Die Orte wurden so gewählt, dass sie mit dem jeweiligen Bild in Zusammenhang stehen. Somit wird der Ort selber auch Teil des Kunstwerkes. Sehen wir uns an, wo und warum ich die jeweiligen themenspezifischen Bilder aufhängte: 

Religion:



Window Window
Kapitalismus kann als die neue Religion unserer Zeit gesehen werden. Der Glaube ans Wirtschaftswachstum und an das erreichbare Paradies auf Erden über den Reichtum an weltlichen Gütern dominiert unsere heutige Welt. Umgekehrt kann auch die Kirche als eines der erfolgreichsten Unternehmen der Geschichte bezeichnet werden. Kirchen sollen dabei ein Fenster zu Gott darstellen. Dementsprechend habe ich das Bild "Window" als Geschenk vor der ältesten Kirche Wiens aufgehängt. Damit soll die Verbindung zwischen Glaube, Kapitalismus und Kirche aufgezeigt werden.

Medien:

"TV" by Patrick Seabird 
Das Bild "TV" konnte ich in der Nähe des staatlichen Fernsehsenders ORF hinterlassen. Diesen Ort habe ich gewählt, weil ich denke, dass die Medien einen nicht unerheblichen Beitrag zur Formung der Konzeption unserer Welt beitragen. Einerseits über die Auswahl der Themen, welche präsentiert werden, andererseits auch über die Propagandafunktion der Werbung. Die Medien sollen uns zeigen, was wir konsumieren können, wie wir leben wollen und was überhaupt Lebensperspektiven darstellen. Durch ihre weite Verbreitung haben sie einen direkten Einfluss auf die Gestaltung unseres Wirtschaftslebens. Der ORF steht hier als größter Sender außerdem für die Verwicklung staatlicher Institutionen mit Privatwirtschaft.

Börse: 

After Ostojić 3 After Ostojić 4 After Ostojić 2

"After Ostojić" kann auf eine längere Ideengeschichte zurückblicken. Es basiert auf einer Arbeit von Tanja Ostojić mit dem Titel "After Courbet". In der Wikipedia kann man dazu folgendes lesen:
"Tanja Ostojić wurde Ende Dezember 2005 schlagartig europaweit durch die EU-Unterhose bekannt. After Courbet ist eine Persiflage auf Gustave Courbets Der Ursprung der Welt. Ostojićs Fassung zeigt ihren eigenen Schoß, photographiert von David Rych , jedoch bekleidet mit blauer Unterhose samt Europa-Sternen. Das Plakat sollte ironisieren, dass auswärtige Frauen in Europa nur dann willkommen sind, wenn sie den Slip fallenlassen. Neben einigen anderen Werken war dieses Plakat aus einer laufenden Kunstausstellung ausgewählt worden, um im öffentlichen Raum für Österreichs EU-Präsidentschaft zu werben. Die Wiener Kronenzeitung fabrizierte daraus einen handfesten Skandal, empörte sich über aus Staatsmitteln finanzierte Pornographie und sorgte sich um das Ansehen Österreichs in der Welt. Verunsicherte Politiker aller Parteien sprangen auf – mit der Folge, dass die Plakate wieder abgehängt wurden. Seitdem trägt dieses Bild, das ohne Titel im Jahr 2005 schon mehrfach gezeigt worden war, den inoffiziellen Namen Die EU-Unterhose."
Ich beschloss, in diesen Dialog einzusteigen und wiederum auf Ostojićs Werk aufzubauen. Denn ihr Werk war ein gutes Beispiel dafür, wie die finanzielle Interessen und die damit verbundene Suche nach einem guten Ruf korrumpieren können und schließlich zu Zensur in der Kunst führen können. Deshalb ist das Bild auch in dem Käfig gefangen. (Auffallend hier: Zusammen mit einem Baum! Warum werden Bäume in Käfige gesperrt? Oder sind gar wir die Eingesperrten, ausgesperrt von Natur und Kunst?!)

Der gewählte Ort ist zusätzlich interessant. Gleich hinter dem Bild sieht man das Gebäude der alten Wiener Börse. Und neben diesem steht ein neues Gebäude, das "Haus der europäischen Union". Dieser Ort fasst viele Punkte gut zusammen: Die Nähe von hoher Politik und Finanzmarkt, die Zensur von Kunst mit dem Gedanken eines guten Rufs, die Blindheit für natürliche Prozesse und der damit verbundenen begrenzten eigenen Freiheit. All diese in unserem Wirtschaftssystem nahe beinander liegenden Dinge kumulieren symbolisch an diesem Ort. Durch die Positionierung meines Bildes konnte ich diesen Zusammenhang noch unterstreichen

Wachstum: 

Mine is bigger 2
Mine is bigger 9 
Dieses Bild trägt den Titel "Mine is bigger" - Meiner ist größer! Ich habe es am Alberner Hafen aufgehängt, direkt vor einem brillianten Streetart-Piece vom berühmten Künstler BLU. BLUs Kunst zeugt von seiner Größe, sowohl inhaltlich, als auch in der Umsetzung. Das Bild von BLU ist enorm, aber "mine is bigger"! Das spannende an meinem Bild: Eigentlich wollte ich schematisch einen Penis darauf abbilden, als Symbol des Wettbewerbs um Größe und Macht in einer patriachalisch organisierten Gesellschaft (was sich auch in den immer größer werdenden Streetart-Bildern zeigt...). "Wie groß ist deiner? Wieviel Geld hast du?" Als ich das Bild jedoch einigen weiblichen Wesen zeigte, sahen diese einen Frauenkörper darauf abgebildet. Was hast du zuerst gesehen?

Vergänglichkeit:

"More" by Patrick Seabird
"More" by Patrick Seabird 2
"More" by Patrick Seabird 3 
Das Bild "Vergänglichkeit" soll uns daran erinnern, dass, obwohl wir immer mehr haben, all dies auch wieder vergeht. Hier bin ich wiederum in den Streetart-Dialog eingestiegen. Ich sah für einige Zeit jedes Mal, wenn ich mit der U-Bahn fuhr, ein Piece an dieser Wand. Es war vom Künstler mit dem Pseudonym Ripo und bestand aus dem Satz: "Less is more" - weniger ist mehr. Irgendwann wurd das "more" übersprayt. Ich dachte zuerst, ich wollte diesem Piece noch Tribut zollen, indem ich stylistisch mich an sein Werk anlehnte und das "more" wieder dort anbringen wollte - ein Unterfangen, das sich als sinnlos herausstellte - Vergänglichkeit ist nicht aufhaltbar. Denn schon kurze Zeit später ist das gesamte Werk übermalt gewesen. So ist mein Bild nur ein stummer Zeuge dessen, was früher dort war. So, wie man heute noch Spuren alter Zivilisationen findet, die bereits vom westlichen System vollends aufgesogen wurden.

Zukunftsgläubigkeit:


"Die Zukunft existiert nicht" by Patrick Seabird
"Die Zukunft existiert nicht" by Patrick Seabird
"Die Zukunft existiert nicht" by Patrick Seabird

In Wien wird gebaut. Immobilienbaustellen, wohin man sieht. Es manifestieren sich hier zwei Glaubenssätze: Erstens der Glaube daran, dass Immobilien eine sichere Anlage sind. Die verlieren nicht an Wert und da hat man was handfestes. Das ist dahingehend ein Irrglaube, dass eine Immobilie, die keiner verwendet und keiner kaufen möchte, auch nichts wert ist. Es ist der Irrglaube an einen Wert außerhalb menschlicher Bewertung. Zweitens ist es der Glaube an ein zukünftiges Wachstum. Die Hochhäuser wachsen immer mehr in die Höhe, sie schießen wie die Schwammerl aus dem Boden. Aber existiert diese Zukunft wirklich? Ich verstehe nicht, wer diese ganzen Büros, die momentan in Wien entstehen, einmal brauchen wird. Deshalb habe ich diesen Standort für mein Bild "Die Zukunft existiert nicht" gewählt. Im Hintergrund wird gerade das höchste Gebäude Wiens, die DC Towers, errichtet. Wann platzt die Wiener Immobilienblase und damit die Zukunftsträume ihrer Besitzer?

Transport:


U

Für das Funktionieren unseres Wirtschaftssystems sind wir von guten Transportwegen und -Mittel abhängig. Sowohl, um die Güter weltweit zu verteilen, als auch um uns Menschen zu den entfernten Arbeitsplätzen und Produktionsstätten zu führen. Die U-Bahn ist dieses Mittel, um jeden Morgen um 7 Uhr früh hunderttausende Menschen zu ihren Einkommensstellen zu führen - unter der Erde und damit so schnell wie möglich. Ich habe mich, wenn ich mich zufällig einmal um die frühen Morgenstunden totmüde mit den Massen in die überfüllten Züge gequetscht habe, schon immer gefragt, was für ein komisches System wir uns da aufgebaut haben. Was mich jedoch immer noch mehr überrascht hat, war dass offenbar den anderen Menschen dieser Irrsinn nicht auffiel. Für sie scheint es normal zu sein, sich aus dem Bett zu quälen und dann in eine beliebige Arbeit zu fahren, die nur Mittel für ein Einkommen für sie ist. Dementsprechend wollte ich mich bei diesem Bild an der Ästhetik des U-Bahn-Logos orientieren. Trotz aller Kritik steht die U-Bahn auch für die technische Leistungsfähigkeit der Menschen: Züge, die unter der Erde fahren! Womit wir auch schon beim letzten Bild angelangt sind:

Technik


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Verbunden mit unserer Zukunftsgläubigkeit ist auch unser Glaube an die Technik. Mittels Technik soll alles lösbar sein. Oft dient die Technik auch der Beschleunigung menschlicher, gesellschaftlicher Veränderung. Unsere Möglichkeiten, Werkzeuge einzusetzen, haben sich heute exponentiell beschleunigt. Gleichzeitig ist heute die Technik auch unsere größte Gefahr geworden. Die Waffenarsenale der Welt reichen aus, um alle per Knopfdruck für immer ins Jenseits zu befördern. Atomkraftwerke der ganzen Welt stehen als tickende Zeitbomben mitten in gesellschaftlichen Ballungszentren. Jedes Werkzeug kann auch als Waffe eingesetzt werden, wenn man es richtig verwendet. Steigt die Wirkungsfähigkeit unserer Werkzeuge, steigt auch das Zerstörungspotenzial! Das Bild "Sparks" zeigt Strukturen, welche denen eines Schaltkreises ähneln. Ich habe dieses Bild beim Gebäude der technischen Universität platziert, um die Verbindung von technischer Entwicklung, welche immer schneller abläuft und dem diesen Wachstumsprozess auslösenden zwischenmenschlichen System Kapitalismus und der jedoch auch damit verbundenen wachsenden Zerstörungskraft aufzuzeigen.

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Fazit: 

Dieses Kunstprojekt ist sowohl multithematisch, als auch multimodal zu sehen. Doch holistisch betrachet (eine Betrachtungsweise, die uns in unserer spezialisierten Welt nur allzu oft fehlt) sieht man, dass alles irgendwie zusammenhängt. Die Themen sind allesamt wirtschaftlicher Natur: Angefangen von der Geschenksökonomie. Ich denke, dass wir in Zukunft in unserer zusammenwachsenden Welt immer mehr Geschenke und Leistungen ohne Gegenleistung sehen werden. Die Verwirrungen unseres auf Gier und Neid aufgebauten Wirtschaftssystems werden wir bald hinter uns lassen. Das müssen wir sogar, wenn wir nicht weiter in Richtung physischer und psychischer Untergang arbeiten wollen. Daher waren meine Bilder, die Fotos und auch dieser Text ein Geschenk. Die Platzierung der Bilder in der Öffentlichkeit, verbunden mit der Common-Property Lizenz sollten ein Anstoß für die Geschenksökonomie sein.
Die Orte, die ich dann wählte, waren alle so gewählt, dass sowohl vom Ästhetischen, als auch thematisch ein Gesamtbild entsteht. Jedes behandelt einen anderen Aspekt des Kapitalismus, ob Zukunftsgläubigkeit oder die Verbindung zwischen Kapital und politischer Macht.
Schließlich ist es als Gesamtkunstwerk zu sehen. Nicht nur die Bilder sind zu betrachten, sondern auch die Einbettung in den Text, verbunden mit den Fotos und über das Medium Internet mittels Blogeintrag verbreitet.
So habe ich versucht, einen roten Faden durch sämtliche Medien- und Gedankenstränge zu ziehen. Und wer weiß, vielleicht findest du mal eines meiner Bilder?

Wer noch mehr Bilder sehen möchte, kann gerne das gesamte Album hier ansehen,
oder auch unter diesem Link
Creative Commons Lizenzvertrag
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