Interview mit Karl-Heinz Brodbeck über "Die Herrschaft des Geldes"

Karl-Heinz Brodbeck: Die Herrschaft des Geldes

Der Philosoph und Wirtschaftswissenschaftler Karl-Heinz Brodbeck hat mit seinem über 1100 Seiten dicken Wälzer "Die Herrschaft des Geldes: Geschichte und Systematik" ein philosophisches Buch über Geldtheorie, Wissenschaftstheorie im Allgemeinen, Wirtschaftstheorie im Speziellen und über die Identität des Menschen in der Gesellschaft überhaupt geschrieben.

Nachdem ich das Buch im Urlaub gelesen hatte waren einige Fragen aufgetaucht, die mir Karl-Heinz Brodbeck dankenswerterweise in einem Interview beantwortete.

Common Property: A license for the gift economy

The Internet has changed the way we treat property. The old copyright was often criticized and due to file-sharing systems de facto not enforceable. That's why new licenses like the Creative-Commons licenses appeared.
When you create a work (e.g. a text, a video, a soundfile,...), you can license it under a CC-licence and others can also use the work. With the license you can define the kind of usage you want to grant.

Let's look at examples:

Vorschlag zur Entschuldung Österreichs

Habe einen Vorschlag zur Entschuldung des Staates Österreichs zur Diskussion erstellt. Details sind noch nicht ausgearbeitet, aber die Grundidee wird hier beschrieben:



Vorschlag zur Entschuldung Österreichs

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edit: Inzwischen habe ich einen zweiten Vorschlag gebracht: http://patrickseabird.blogspot.com/2011/04/zweiter-vorschlag-zur-entschuldung.html

Über das AusLaufen der Diplomstudien:

Du läufst auf eine Türe zu.
Du rennst nahezu, bist außer Atem. Du spürst dein Herz klopfen. Bumbumbumbum.
Langsam, aber sicher schließt sich die Türe. Es ist eine Figur, dessen Gesicht dem von Rektor Badelt ähnelt, die die Türe schließt. Die Gestalt hat Schweißperlen auf der Stirn. Zuerst glaubst du, sie sieht dich an. Aber sie sieht in die Ferne. Wohin genau kann man nicht erkennen. Scheinbar auf einen Schatten, denn man nicht fixieren kann. Vielleicht ist sie auch nur blind.
Langsam schließt die Figur die Türe.

Gleitfahrt 2. Das philosophische Abenteuer geht weiter!

Gleitfahrt 2. Diesmal mit dir!!

Im Sommer 2004 fuhren Walter Siebert und ich die Donau von Wien bis ins Schwarze Meer hinab. Das daraufhin erschienene Buch „Gleitfahrt. Ein philosophisches Abenteuer auf der Donau.“, das diese Reise beschrieb, konnte viele Menschen begeistern. (Hier der Link zum Buch:
http://www.patricksiebert.at/publikationen/gleitfahrt/ )

...Doch die Reise geht weiter. Und diesmal bist Du dabei!

Nackt für eine bessere Gesellschaft

Dies ist ein Gastbeitrag, geschrieben von Daniel. Der Blog steht jederzeit auch für Gastbeiträge offen, einfach Kontakt mit mir aufnehmen! Die Facebook-Gruppe "Nackt für eine bessere Gesellschaft" kann man unter diesem Link finden! Danke, Daniel, für deinen Beitrag!
Patrick Seabird

Erklärungsversuch von David Tynnauers Modell "Nackt für eine bessere Gesellschaft"

„Kamera läuft!“, hallt es plötzlich durch einen Hörsaal der Universität Wien am Campus des Alten AKH. Nur wenige der anwesenden Studenten und Zuhörer scheinen zu ahnen, worum es sich bei diesem Zwischenruf handelt. Immerhin befindet man sich in einer Vorlesung von Konrad Paul Liessmann, seines Zeichen Philosophieprofessor und österreichischer Wissenschaftler des Jahres 2006.

Gemeinwohl-Ökonomie: Zwischen Kapitalismus und Kommunismus?



Christian Felber lässt aufhorchen. Das Gründungsmitglied von attac Österreich schlägt in seinem neuesten Buch, Die Gemeinwohl-Ökonomie: Das Wirtschaftsmodell der Zukunft, einen Weg vor, der jenseits von Kapitalismus und Kommunismus liegen soll.

Warum wir Tauben hässlich finden

Viele von uns finden Tauben hässlich, abstoßend. Doch warum ist das so?

Wie ich mit Worten einen Krieg verhinderte

Es war auf der Fähre zwischen Turku (Finnland) und Stockholm (Schweden), was eine 11-stündige Überfahrt bedeutet. Alkohol war auf diesen Schiffen billiger, als in den beiden skandinavischen Ländern. Dies nutzten viele Fahrgäste und waren sehr betrunken. Ein besonders betrunkener hatte sich die richtigen ausgesucht: Er hatte sich neben Typen gesetzt, die schon von weitem gefährlich aussahen. Zunächst unterhielten sie sich gut. Dann wurde mehr getrunken und der vorher erwähnte begann, aufdringlich zu werden. Die Szene drohte zu eskalieren. Drohgebärden wurden gezeigt, man konnte die Spannung im Raum spüren. Der Betrunkene machte weiter. Er rückte auf die Pelle, sang laut und redete viel. Die anderen wurden immer wütender.

Wir sind das System!

Wenn man heutzutage über die Zeit des zweiten Weltkrieges lernt und über die damals verübten Gräueltaten, so fragt man sich zunächst: "Wie konnte das passieren?"

Eine ganze Generation fragt ihre Großeltern, wie sie so etwas zulassen konnten. Natürlich gibt es immer die "Entschuldigung" des Informationsmangels. "Man hat das nicht gewusst". Das ist auch nachvollziehbar, denn zu der Zeit war die schnelle und leichte Übertragung von Informationen noch nicht so fortgeschritten wie heute. "Gewundert hat man sich schon,", laut persönlichen Gesprächen, "dass auf einmal die Hälfte der Kinder aus der Schulklasse fehlten".
Für mich stellt sich die Frage, ob unsere Enkelkinder uns den selben Vorwurf machen werden: "Wie konntet ihr das zulassen?"

Die Zeitung im Zeitalter ihrer wirtschaftlichen Zwecklosigkeit

Vor kurzem habe ich über die wirtschaftliche Zwecklosigkeit traditioneller Verlage geschrieben und welche Möglichkeiten ein Verlag heutzutage hat, um in dem durch das Internet veränderten Spielfeld noch eine Existenzberechtigung zu besitzen. Kurz darauf habe ich daran angelehnt die Frage gestellt, ob Buchhandlungen noch ihren wirtschaftlichen Zweck erfüllen und Lösungen für eine Buchhandlung der Zukunft erstellt.
Heute möchte ich mich der Zeitungswelt zuwenden, die durch das Internet auch mit veränderten Spielregeln zu kämpfen hat und wiederum einen innovativen Lösungsansatz vorstellen.

Die Illusion des Kreislaufs

Wir alle lernen in der Schule über den Kreislauf des Wassers. Meereswasser steigt durch Verdunsten auf, es bilden sich Wolken, die wiederum über dem Land abregnen und Flüsse bilden, die ins Meer münden. Dazwischen irgendwann trinken wir das Wasser und sondern es wieder aus.

Kreisläufe treffen wir dann wieder später an, zum Beispiel beim Wirtschaftskreislauf. Angefangen von Quesnays berühmten Tableau économique bis hin zur modernen volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung.

Doch handelt es sich hier wirklich um Kreisläufe?

Adam Smith reversed


Adam Smith is often referred to as the father of modern economics. In Business schools all over the planet you learn the story of the invisible hand. It's the best for all of us, if everyone does only what is in his own interest. The market will do the rest and will allocate the resources in the best way. In other words: Do what's best for you and it will be good for everyone! You could also say: Be an asshole and earth will be a better place!
What if this observation was wrong? Couldn't it be, that Adam Smith's writings had a normative aspect? How would the world look like, if people would learn the following words in business schools?

Die wirkliche Ursache der Krise

Schon jemals gewundert, warum überhaupt Krisen entstehen?
Die Antwort liegt in der Funktionsweise unseres Geldsystems. Um das zu verdeutlichen, möchte ich die Geschichte mit dem Lederstück bekannt machen.

Die Personalisierung des Buches

I love WikipediaDie englischsprachige Wikipedia hat ein neues Service. Man kann sich einzelne Artikel markieren, in Reihenfolge bringen und dann über einen externen kommerziellen Anbieter zu einem Buch binden lassen. Dies ist an sich ja noch kein besonders erwähnenswertes Service. Aber es zeigt in eine interessante Richtung, nämlich in die der Personalisierung des Massenproduktes Buch.

Die Buchhandlung im Zeitalter ihrer wirtschaftlichen Zwecklosigkeit

Vor nicht allzu langer Zeit habe ich über den Verlag im Zeitalter seiner wirtschaftlichen Zwecklosigkeit geschrieben. Dabei ging es um die Problematik, wie ein Verlag noch eine wirtschaftliche Existenzberechtigung hat, wenn Informationen über das Internet kostenlos und in Sekundenbruchteilen weltweit verteilt werden können.
Die selben Fragen müssen sich eigentlich auch Buchhandlungen stellen. Zwei konkrete Antworten für die Buchhandlung der Zukunft möchte ich hier behandeln.

Where the hell is Patrick Seabird? London!

Getting out, out into the world. Leaving the usual world behind and finding new spaces. That's the goal of every traveller. In my case it was a bit different. I wasn't feeling to well lately at home. I had a lot to do for university, was pretty stressed and wasn't happy.

The future of supply chain management (SCM)

In logistics-lectures all over the world, students get more or less the same picture of a supply chain. It shows a flow of products, that starts with raw materials and ends with the end-costumer. Oversimplified it looks like this:



Wird bei einem Börsencrash Geld verbrannt?

In den Medien sind ähnliche Aussagen immer wieder zu hören: "Durch den Aktiencrash wurde Geld vernichtet." Oder: "Bei einem Börsencrash wird Geld verbrannt."

Doch Aussagen wie diese sind entweder eine Lüge, sie beruhen auf Unwissenheit oder der Geldbegriff wird sehr weit gefasst.
Grundsätzlich kann man sagen, dass im Aktienhandel weder Geld geschaffen, noch vernichtet wird. Es wechselt nur seinen Eigentümer. Denn bei jedem Kaufakt steht ein Verkaufsakt auf der anderen Seite gegenüber. Geld gegen Aktien, Aktien gegen Geld. Da ist kein Feuer dazwischen, in dem Geld verbrennen könnte.
Obige Aussagen können jedoch unter gewissen Umständen wahr sein. Es kommt stark darauf an, wie man "Geld" definiert.

Der Verlag im Zeitalter seiner wirtschaftlichen Zwecklosigkeit

Vor kurzem habe ich mein Buch „Vernunft der wirtschaftlichen Kritik. Die wirtschaftsphilosophische Wende.“ auf meine Homepage gratis zum Herunterladen gestellt. Was bringt einen Autor dazu, ein Werk kostenlos zur Verfügung zu stellen? Eines kann ich gleich sagen: Leicht ist mir die Entscheidung nicht gefallen. Warum ich trotzdem denke, die richtige Entscheidung getroffen zu haben, möchte ich in folgenden Zeilen erklären.

Dienen wir der Technik oder dient die Technik uns?

Die Blogosphäre ist meiner Meinung nach nicht leicht zu durchschauen. Man surft durch das Netz und immer wieder fällt die Aussage, man müsste bloggen, man sollte bloggen, sonst wäre man weg vom Fenster. Von Deutschland als Blogger-Entwicklungsland wird gesprochen.

Über das Putzen von Modems und bedingungsloses Grundeinkommen

Vor kurzem hatte ich die Gelegenheit, einen wirklich tollen Job zu machen: Über tausend gebrauchte Modems mussten geputzt werden, damit sie nachher wieder hergeborgt werden konnten. Eine furchtbare Arbeit, die eigentlich niemand freiwillig machen wollen würde.
Ich habe sie gemacht, weil sie gut bezahlt war und weil es gut war, aus dem kopflastigen akademischen Alltag auszubrechen und wieder gute alte Handarbeit zu machen, bei der man nicht denken muss. Außerdem konnte ich dadurch einem Freund helfen.
Dabei kam ich auf folgende Gedanken.

Was spricht für Ehrlichkeit?

Ehrlich zu sein ist oft nicht leicht. Jeder kennt diese Studien darüber, dass jeder von uns so und so oft am Tag lügt. Dabei ist es oft eben nicht leicht zu sagen: Hat man jetzt die Wahrheit gesagt? Oder nur nicht gelogen? Hat man dem anderen vielleicht nur eine Information vorenthalten, also nichts gesagt und kann das schon als Unehrlichkeit gelten? Kann man durch seine Taten unehrlich sein? Ist es nicht viel gefährlicher, statt zu lügen überhaupt nur Bullshit zu reden?

Begegnungen in Linz

Zwei unheimliche Begegnungen veranlassen mich zu diesem Post, beide fanden in Linz, der "Kulturhauptstadt des Jahres 2009" statt.

Ökonomik ist Astrologie

Lese momentan das über 1000 Seiten starke Buch "Die Herrschaft des Geldes: Geschichte und Systematik" von Karl-Heinz Brodbeck und bin einigermaßen begeistert. Hier gleich einmal ein Zitat, das ich besonders gut fand:
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